DE653033C - Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse

Info

Publication number
DE653033C
DE653033C DEH142981D DEH0142981D DE653033C DE 653033 C DE653033 C DE 653033C DE H142981 D DEH142981 D DE H142981D DE H0142981 D DEH0142981 D DE H0142981D DE 653033 C DE653033 C DE 653033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
support
sleeve
length compensation
compensation device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH142981D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN HEILIGENPOHL
Original Assignee
HERMANN HEILIGENPOHL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN HEILIGENPOHL filed Critical HERMANN HEILIGENPOHL
Priority to DEH142981D priority Critical patent/DE653033C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE653033C publication Critical patent/DE653033C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B91/00Feet for furniture in general
    • A47B91/02Adjustable feet

Landscapes

  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätig wirkende Längenausgleichvorrichtung, die insbesondere für Möbelfüße bestimmt ist.
Es sind Längenausgleichvorrichtungen für Möbelfüße bekannt, die aus einer in den Möbelfuß eingesetzten Hülse bestehen, in welcher eine Bodenstütze verschiebbar gelagert ist. Beim Anheben des Möbels soll sich bei dieser bekannten Art von Längenausgleichvorrichtungen die Bodenstütze selbsttätig durch ihr Eigengewicht abwärts bewegen und sich beim Aufstellen des Möbels durch Reibung feststellen.
Bei einer derartigen bekannten Längenausgleichvorrichtung ist die Bodenstütze als eine Schraube ausgebildet, die sich mit ihrem Außengewinde in der mit Innengewinde versehenen Hülse des Möbelfußes verschraubt. Dabei soll die Feststellung der Schrauben gegenüber der Hülse dadurch erfolgen, daß die Reibung zwischen der als Standfläche wirkenden Unterseite der Schraube und dem Boden größer ist als die Reibung zwischen dem Schrauben- und Hülsengewinde.
Diese bekannte Ausgleichvorrichtung, bei welcher die Bodenstütze während des Versteilens eine Drehung um die senkrechte-Achse des Möbelbeines ausführt, zeigt jedoch verschiedene Mängel.
Weil die Bodenstütze nur dann festgestellt werden kann, wenn zwischen dem Fußboden und der Unterseite der Stützenschraube ausreichende Reibung vorhanden ist, kann sie nur bei Fußböden "Verwendung finden, die der Stütze überall eine ebene Anlegefläche bieten.
Anderenfalls herrscht zwischen dem Boden und der Unterseite der Stützschraube nur Punktberührung, die keine zum Feststellen der Stütze ausreichende Reibungskraft entstehen läßt. Da Fußböden nur selten vollkommen eben sind, ist die Anwendungsmöglichkeit dieser bekannten Längenausgleichvorrichtung nur sehr beschränkt.
Ein anderer Mangel der bekannten, als Stützschraube ausgebildeten Ausgleichvorrichtung besteht in der Unmöglichkeit ihrer Verwendung bei Möbeln mit schräg stehenden oder geschweiften Beinen. Bei Einbau mit schräg liegender Achse würde die Reibung in den Gewindegängen der Stützschraube größer sein als "der zum Bewegen der Schraubenstütze vorhandene Anteil ihres Gewichtes.
Ferner besteht ein Mangel der bekannten Ausgleichvorrichtung darin, daß sie nur kurze Zeit zuverlässig arbeiten kann, weil bei herausgeschraubter Stütze, d. h. in der Arbeitsstellung der Stütze, Staub und Schmutz ungehinderten Zutritt zu den empfindlichen Gewindegängen hat. Hierdurch ergibt sich nicht nur eine rasche Verschmutzung, sondern es ändern'sich auch die für das ordnungsmäßige Arbeiten wesentlichen Reibungsverhältnisse in den Gewindegängen,
Auch das verhältnismäßig große Gewicht der Ausgleichvorrichtung sowie die hohen Herstellungskosten stehen einer umfang- ■ reichen Anwendung der bekannten Stütze hindernd entgegen.
Die Erfindung bezweckt, nun eine ebenfalls selbsttätig wirkende Längenausgleichvorrich-
tung für Möbelfüße zu schaffen, die aber frei von den geschilderten Nachteilen der bekannten derartigen Vorrichtungen ist. Dieses Ziel erreicht die Erfindung durch eine neu:1 artige Ausbildung der Hülse und Bodenstütze, deren Kennzeichen darin liegt, daß'in der Hülse ein geneigter, nach unten offener und sich erweitender Führungskanal vorgesehen ist, in dem eine mit kugeligem Kopf ίο versehene Bodenstütze pendelnd gleitet. :
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die Wirksamkeit der "Bodenstütze auch bei unebenem Fußboden erhalten bleibt, da die Stütze mit ihrem kugeligen Kopf in den sich erweiternden Führungskanal· frei ,pendelnd, gleiten kann. Aus demselben Grunde läßt sich die Ausgleichvorrichtung nach der Erfindung auch bei Möbeln mit schräg stehenden oder geschweiften Beinen anwenden. Die Benutzung eines unten offenea Führungskanals, vereinfacht den Aufbau der Abgleichvorrichtung wesentlich und trägt zur Verbilligung der Herstellungskosten bei.
'. Da der Führungskanal der Bodenstutze nach unten offen und sich erweiternd ausgebildet ist, kann Staub und Schmutz in der Führungsbahn sich nicht festsetzen.
Die Zeichnung zeigt zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Ausgleichvorrichtung nach der Erfindung.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen verschiedene Darstellungen einer ' mit Außengewinde versehenen Ausführüngsform.
In den Fig. 5 bis 9 sind entsprechende Dar-Stellungen einer anderen, mit Holzschrauben gehaltenen Ausbildungsform wiedergegeben. Gemäß Fig. 1, die den Einbau der Ausgleichvorrichtung in einen Möbelfuß α veranschaulicht, ist die Hülse b mit Außengewinde im Möbelfuß gehalten. Die Hülse b ist von einem gegen die senkrechte Längsachse geneigt verlaufenden Kanal c durchsetzt, der nach unten offen ist und sich derart erweitert, daß der Kanal die größere Weite an seinem oberen Ende aufweist. Der Querschnitt des Kanals c ist vorzugsweise rund, so daß er die Führung des kugeligen Kopfes einer Stütze d übernehmen kann, die sich mit ihrer Unterseite an den Fußboden abstützt. -
Während in Fig. 1 die Hülse b die vordere untere Mündung des Kanals c zeigt, ist in Fig. 2 die obere hintere Mündung des Kanals c wiedergegeben, d. h. die Hülse ist um i8o° um die Längsachse gedreht in Fig. 2 wiedergegeben. Die Bodenstütze d ist in Fig. ι und 3 in ihrer tiefsten und in Fig. 2 in ihrer höchsten Stellung wiedergegeben. Es können mit der dargestellten. Ausgleichvorrichtung Höhenunterschiede des Fußbodens bis zur Größe e ausgeglichen werden.
Die Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Hülse b und läßt die Neigung des die Stütze d führenden Kanals erkennen. Γ Fig. 4 ist eine Ansicht der Unterseite der 'Hülse b mit eingesetzter Stütze d entsprechend der in Fig. 3 wiedergegebenen Stellung. Während die Ausbildung nach Fig. r bis 4-durch Außengewinde im Möbelfuß α gehalten 'wird, ist die Außenfläche der in den Fig. 5 "bis 9 dargestellten Hülse b glatt. Zur Sicherung im Möbelfuß α dienen zwei Holzschrauben (Fig. 5), deren Durchstecklöcher von zwei seitlichen Ausnehmungen, die beiderseits des Führungskanals c angeordnet sind, ausgehen.
Fig. 5 zeigt die vordere untere Mündung des Führungskanals. ■
Fig. 6 zeigt die hintere obere Mündung des Kanals c, ■■
Fig. 7 ist eine Seitenansicht. Fig. 8 stellt die Ausgleichvorrichtung in Draufsicht dar.
Fig. 9 ist eine Ansicht auf die Unterseite der Ausgleichvorrichtung. *
Die unterhalb Fig. 7 dargestellte Bodenstutze d hat dieselbe Form wie die bei der Ausbildung nach Fig. 1 bis 4 benutzte. Zur Sicherung der Stütze d in der Hülse b dienen Nocken/ (Fig. 5, 6, 7).
Vorzugsweise hat die Bodenstutze d die Gestalt eines Kragenknopfes, d. h. sie besteht aus einem kugeligen Kopf, einer kreisförmigen Grundfläche und einem geschweiften, beide verbindenden Stiel.
Die Arbeitsweise der Längeiiäusgleichvorrichtung nach der Erfindung ist vollkommen selbsttätig. Beim Anheben des Möbels, z. B. eines Tisches, gleiten die in dem Führungskanal c pendelnd gehaltenen Bodenstützen d abwärts, bis sie ihren Halt am Ende des Führungskanals oder am Fußboden finden. Beim Aufstellen des Tisches stellen sie sich durch Reibung zwischen der Unterseite der Stütze d und dem Fußboden sofort fest. 10g
Es ist besonders vorteilhaft, die Hülsen b derart in den Möbelbeinen-a anzuordnen, daß, beiVerwendung einer Ausgleichvorrichtung in jedem der vier Beine des Möbels, die Führungskanäle c nach verschiedenen Richtungen no verlaufen. Naturgemäß genügt bei vierbeinigen Möbeln im allgemeinen die Anordnung einer Ausgleichvorrichtung nur in einem Bein des Möbels.
Der Werkstoff, die. Abmessungen und die übrige Ausgestaltung der Abgleichvorrichtung ist im Rahmen der Erfindung beliebig.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttätig wirkende Längenausgleichvorrichtung, insbesondere für Möbelfüße, mit in den Möbelfuß eingesetzter Hülse
    und darin verschiebbar gelagerter Bodenstütze, die sich beim Anheben des Möbels durch Eigengewicht abwärts bewegt und beim Aufstellen des Möbels durch Reibung feststellt, gekennzeichnet durch eine mit einem geneigten, nach unten offenen und sich erweiternden Führungskanal (c) versehene Hülse (b) und durch eine mit ihrem kugeligen Kopf, im Führungskanal pendelnd gleitende Bodenstütze (ti).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH142981D 1935-03-05 1935-03-05 Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse Expired DE653033C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH142981D DE653033C (de) 1935-03-05 1935-03-05 Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH142981D DE653033C (de) 1935-03-05 1935-03-05 Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE653033C true DE653033C (de) 1937-11-12

Family

ID=7179062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH142981D Expired DE653033C (de) 1935-03-05 1935-03-05 Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE653033C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5242141A (en) * 1992-11-05 1993-09-07 Trychest Pty. Limited Furniture leg

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5242141A (en) * 1992-11-05 1993-09-07 Trychest Pty. Limited Furniture leg

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2003030683A1 (de) Mit füssen versehene, verschwenkbare platte
DE3635244A1 (de) Stuhl, insbesondere buerostuhl, mit hoehenverstellbarer rueckenlehne
DE611340C (de) Laengenausgleichvorrichtung fuer Moebelfuesse
DE653033C (de) Selbsttaetig wirkende Laengenausgleichvorrichtung, insbesondere fuer Moebelfuesse
DE3938496C1 (en) Base for height-adjustable, single-column table - has combination of several guides in column, at least on with gas spring
DE2451133A1 (de) Tisch
DE19511176C2 (de) Vorrichtung zur Verstellung der Höhe und/oder Neigung der Tischplatte eines Tisches
EP1391165A1 (de) Tisch
DE2747777C2 (de)
CH309138A (de) Geradesteller für Möbel, Apparate usw.
DE8411361U1 (de) Arbeitstisch mit hoehenverstellbarer tischplatte
DE960378C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer in der Laenge veraenderbare Moebelbeine
CH185641A (de) Möbel mit längsverstellbaren Beinen.
DE399842C (de) Handgeraet zum Reinigen von Fussboeden
DE2143534C3 (de) Nackenpolster
DE102005021196A1 (de) Verbesserungen an automatischen, selbsteinstellenden Tischstabilisierungsvorrichtungen
DE7716983U1 (de) Blockierbare hubvorrichtung zum stufenlosen verstellen von stuhlsitzen, tischplatten o.dgl.
AT227908B (de) Tisch
DE29719679U1 (de) Tischsystem
DE1258714B (de) Beckenmaschine
CH275125A (de) In der Höhe verstellbares Sitzmöbel.
AT246369B (de) Höhenverstellbarer Säulentisch
DE1854910U (de) Hoehenverstellbarer saeulentisch.
AT302561B (de) Möbelstütze
DE102022104465A1 (de) Spielvorrichtung