DE652768C - Widerstandssteuerung fuer Elektromotoren - Google Patents

Widerstandssteuerung fuer Elektromotoren

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Publication number
DE652768C
DE652768C DES116755D DES0116755D DE652768C DE 652768 C DE652768 C DE 652768C DE S116755 D DES116755 D DE S116755D DE S0116755 D DES0116755 D DE S0116755D DE 652768 C DE652768 C DE 652768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
motor
auxiliary generator
speed
torque
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Expired
Application number
DES116755D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Genthe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES116755D priority Critical patent/DE652768C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE652768C publication Critical patent/DE652768C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Widerstandssteuerung für Elektromotoren Bei Hebezeugen wird vielfach die Aufgabe gestellt, große und kleine Lasten mit einem Bruchteil der normalen Geschwindigkeit zu bewegen. Diese kleinen Geschwindigkeiten werden meist durch Spannungsteilerschaltungen mit Widerständen erzielt. Es wird also der Arbeitsmotor an eine Teilspannung gelegt, nämlich der Schaltung eines Potentiometers. Da jedoch bei diesen Schaltungen vor dem Anker des Arbeitsmotors ein Widerstand liegen muß, so ergibt sich bei steigendem Drehmoment ein Drehzahlabfall des Motors auf seinen niedrigen Drehzahlstufen. Dieser Nachteil kann nur in gewissen Grenzen dadurch behoben werden, daß man den Vorschaltwiderstand sehr klein und den Ankerparallelwiderstand des Motors ebenfalls klein macht. Die bei Anwendung dieses Mittels auftretende große Stromaufnahme ist in vielen Fällen nicht tragbar. Außerdem läßt sich auf diese Weise die Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristik des Motors nicht immer auf die gewünschte Form bringen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Widerstandssteuerung für einen Elektromotor, bei dem für die Drehzahlregelung einstellbare Vor- und Parallelwiderstände zum Motoranker verwendet werden, und ist vorzugsweise geeignet für Hebezeuge mit zweitgehender Abwärtsregelung der Drehzahl. Die eingangs erwähnten Schwierigkeiten werden bei der Erfindung dadurch überwunden, daß eine zusätzliche, vom Motorstrom abhängige Spannung in den Motorstromkreis derart eingefügt wird, daß die Drehzahl-Drehmomenten-Kurve im Hauptarbeitsbereich angenähert waagerecht, außerhalb dieses Bereichs abfallend verläuft. Zu diesem Zweck wird man vorzugsweise in Reihe mit dem Motoranker einen mit konstanter Drehzahl angetriebenen Hilfsgenerator verwenden. Man wird beispielsweise diesen Hilfsgenerator mit einer Kompoundwicklungund einerNebenschlußwicklung ' versehen und die Anordnung so durchbilden, daß sich die Spannung des Hilfsgenerators im Bereich zwischen-Leerlauf und Normaldrehmoment von der am Parallelwiderstand des Motors liegenden Spannung abzieht. Ferner kann man bei Verwendung eines Hilfsgenerators mit Kompound- und Nebenschlußwicklung die Anordnung so treffen, daß in einem Bereich zwischen Leerlauf und einem bestimmten Normaldrehmoment sich die Spannung des Hilfsgenerators von der am Parallelwiderstand des Motors herrschenden Spannung abzieht und daß im Bereich zwischen dem genannten Normaldrehmoment und einem größeren Drehmoment die Spannung des Hilfsgenerators sich zu der am Parallelwiderstand des Motors liegenden Spannung addiert. Schließlich kann man auch so arbeiten, daß sich die Spannung des Hilfsgenerators beispielsweise im Bereich zwischen Leerlauf und Normaldrehmoment zu der am Parallelwiderstand des Motors liegenden Spannung addiert. In diesem Falle braucht der zusätzliche Generator nur mit einer Kompoundwicklung ausgerüstet zu sein.
  • Es ist ein Pumpenantrieb bekannt mit einem Nebenschlußmotor, auf dessen Welle eine Zusatzmaschine befestigt ist. Der Anker der Zusatzmaschine ist mit einer Reihenschlußwicklung in Reihe zum . Anker des Hauptmotors geschaltet. Die Reihenschlußwicklung der Zusatzmaschine dient dazu, die Ankerspannung des Antriebsmotors zu erhöhen, während eine Nebenschlußwicklung der Zusatzmaschine so geschaltet ist, daß sie die Ankerspannung des Hauptmotors verringert. Die beiden Wicklungen der Zusatzmaschine sind so bemessen, daß das Nebenschlußfeld im normalen Betriebe nur einen sehr kleinen Einfluß ausübt, bei Geschwindigkeitssteigerungen dagegen wirkt es in dem Sinne, daß die maximale Geschwindigkeit des Motors begrenzt wird. Hier handelt es sich also um eine Sicherung des Antriebs gegen Überschreiten einer bestimmten Höchstdrehzahl.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung liegt ein Regelgenerator in Reihe zu einem Motor unmittelbar in der Netzspannung. Hier hat der Regelgenerator den Zweck, die Spannungsschwankungen des Netzes unwirksam zu machen und eine konstante Motordrehzahl aufrechtzuerhalten.
  • Es ist schon bekannt, einen Motor in Zu-und Gegenschaltungen eines Zusatzgenerators zur Netzspannung zu steuern. Hierbei wird die Zusatzmaschine durch Aufbringen von Wicklungen, die vom Ankerstrom bzw. von der Ankerspannung abhängig sind, in ihrer Charakteristik so beeinflußt, daß eine größere Drehzahlabhängigkeit des Motors vom Drehmoment erreicht wird, als sie der normale Hauptstrommotor ergibt.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Anordnungen soll bei der Erfindung die Drehzahlregelung von Motoren, bei denen einstellbare Vor- und Parallelwiderstände zum Motoranker für die Regelung der Motordrehzahl verwendet werden, dadurch verbessert werden,' daß die Drehzahl-Drehmom@enten-Charakteristik im Hauptarbeitsbereich waagerecht gelegt wird.
  • In den Figuren sind Ausführungsformen der Erfindung und die zugehörigen Arbeitsdiagramme dargestellt. In Fig. i ist mit i ein zum Antrieb des Hebezeuges dienender Motor bezeichnet. In Reihe mit seinem Anker liegt ein Zusatzgenerator 2, der eine Koinpoundwicklung 3 und eine Nebenschlußwickfung q. besitzt. ' Zur Motorregelung dient der ' .zsvi.schen die Pole des Netzes PN geschaltete Regelwiderstand 5, von dem jeweils eine bestimmte Teilspannung zum Betrieb des Motors i abgenommen wird. Mit I, II, III sind drei Anzapfungen auf dem Regelwiderstand bezeichnet, die drei Reglerstellungen für den Motor i entsprechen.
  • In Fig. 2 sind für das in Fig. i dargestellte Ausführungsbeispiel die Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristik für die -Reglerstellung II dargestellt. Diese Charakteristik zeigt mit wachsendem Drehmoment ein Sinken der Drehzahl. Mit 111d1_ sei das Normalmoment des Motors bezeichnet. Bei diesem Drehmoment liegt an dem Anker des Motors i die durch die eingestellte Widerstandskombination gegebene Spannung El. Der Hilfsgenerator 2 ist so bemessen, daß von ihm in diesem Falle überhaupt keine Spannung erzeugt wird. Bei Entlastung des Motors i überwiegt die Wirkung der Nebenschlußwicklung4 mehr und mehr gegenüber der Wirkung der Kompoundwicklung 3, und. der Generator liefert so eine allmählich immer größer werdende Spannung, die sich ,von der am Parallelwiderstand des Motors i herrschenden Spannung abzieht. Bei Belastung über das Normalmoment 111d1 wirkt der Zusatzgenerator 2 im entgegengesetzten Sinne, d. h. jetzt überwiegt die Wirkung der Kompoundwicklung 3 allmählich immer mehr und mehr gegenüber der - Wirkung der Nebenschlußwicklung q., und die vom Hilfsgenerator :2 erzeugte Spannung addiert sich zu der mit wachsenden Belastung gemäß der Charakteristik II abfallenden Spannung am Parallelwiderstand des Motors i. Auf diese Weise gelingt es, an Stelle der abfallenden Drehzalil - Drehmomenten - Charakteristik I I eine beispielsweise im Bereich von l.Ido bis 11d1 annähernd parallel zur . Drehmornentenachse verlaufende Charakteristik IV zu erhalten. Man kann also auf diese Weise in einem bestimmten Drehmomentenbereich die Drehzahl des Motors praktisch konstant halten.
  • In Fig. 3 sind charakteristische Kurven für den Fall gezeichnet, daß bei dem Drehmoment AM, am Parallelwiderstand des Motors i die Spannung El liegt. Bei dieseln Drehmoment wird vom Hilfsgenerator -2 keine Spannung erzeugt. Bei Entlastung des Motors subtrahiert sich die vom Generator 2 erzeugte Spannung von der am Motorparallelwiderstand liegenden Spannung. Man erhält infolgedessen an. Stelle der fallenden Drehzahlcharakteristik II wiederum die parallel verlaufende Charakteristik IV. Man kann die Schaltung auch so durchbilden, daß die vom Hilfsgenerator z gelieferten Spannungen stets zu der am Parallelwiderstand des Motors i liegenden Spannung addiert werden. In diesem Fall wird der Hilfsgenerator a nur mit einer Kompoundwicklun.g 3 versehen, wie es in Fig. q. dargestellt ist.
  • Die zu dieser Figur gehörigen Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristiken sind in Fig. 5 dargestellt. Bei Leerlauf liegt am Anker des ;Motors i die Spannung Eo. Bei steigender Belastung steigt vom Wert o ab allmählich die Spannung am Anker des Hilfsgenerators a. Dieser Hilfsgenerator setzt also bei steigender Belastung Spannung zu der am Parallelwiderstand des Motors i liegenden Spannung zu, so daß man in dem Bereich zwischen Leerlauf und dem DrehmomentMdi, beispielsweise an Stelle der fallenden Charakteristik II, die im wesentlichen parallel verlaufende Charakteristik IV erhält.
  • Bekanntlich sind Kommutierungssch-,vierigkeiten bei waagerechter Lage der Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristik an sich-nicht zu umgehen. Bei der Erfindung kann man den waagerechten Verlauf der Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristik in einem solchen Gebiet wählen, wo solche Schwierigkeiten nicht zu erwarten sind, und ferner kann die Anordnung so getroffen werden, daß außerhalb dieses Gebietes eine der Kommutierung entsprechende Schräglage der Drehzahl-Drehmomenten-Charakteristik vorhanden ist (Sättigung des Hilfsgenerators).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Widerstandssteuerung für Elektromotoren, bei denen für die Drehzahlregelung einstellbare Vor- und Parallelwiderstände zum Motoranker verwendet werden, insbesondere für Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche, vom Motorstrom abhängige Spannung, vorzugsweise durch einen in Reihe mit dem Motoranker liegenden Hilfsgenerator, in den Motorstromkreis derart eingefügt wird, daß die Drehzahl-Drehmomenten-Kurve im Hauptarbeitsbereich angenähert waagerecht, außerhalb dieses Bereiches abfallend verläuft. a. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgenerator mit einer Kompoundwicklung und einer Nebenschlußwicklung versehen ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß sich die Spannung des Hilfsgenerators (z. B. im Bereich zwischen Leerlauf und Norinalmoment) von der am Parallelwiderstand des Motors liegenden Spannung abzieht. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgenerator mit einer Kompoundwicklung versehen ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß sich die Spannung des Hilfsgenerators (z. B. im Bereich zwischen Leerlauf und Normalmoment) zu der am Parallelwiderstand des Motors liegenden Spannung addiert.
DES116755D 1935-01-12 1935-01-12 Widerstandssteuerung fuer Elektromotoren Expired DE652768C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010615B (de) * 1952-02-25 1957-06-19 Elmeg Anordnung zum Ausgleich des belastungsabhaengigen Spannungsfalls im Ankerstromkreis eines drehzahlgesteuerten Gleichstrommotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010615B (de) * 1952-02-25 1957-06-19 Elmeg Anordnung zum Ausgleich des belastungsabhaengigen Spannungsfalls im Ankerstromkreis eines drehzahlgesteuerten Gleichstrommotors

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