DE652709C - Vorrichtung zum Hochschieben der Sprengladung in verstopften Bergwerksfoerderrollen - Google Patents

Vorrichtung zum Hochschieben der Sprengladung in verstopften Bergwerksfoerderrollen

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DE652709C
DE652709C DEH146887D DEH0146887D DE652709C DE 652709 C DE652709 C DE 652709C DE H146887 D DEH146887 D DE H146887D DE H0146887 D DEH0146887 D DE H0146887D DE 652709 C DE652709 C DE 652709C
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clogged
pushing
explosive charge
conveyor rollers
mine conveyor
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/04Transport of mined material in gravity inclines; in staple or inclined shafts

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Hochschieben der Sprengladung in verstopften Bergwerksförderrollen Es ist bekannt, daß im Bergwerksbetrieb das gewonnene Gestein durch Rollen vom jeweiligen Arbeitsplatz zum nächstliegenden Verladeplatz geschüttet- wird. Diese Rollen sind schräg, ja sogar senkrecht angelegt, da-_ mit das Gestein leicht nach unten rutschen kann. Aber trotz dieser Anordnung' der Rollen kommt es sehr oft vor, dafi sich das Gestein in denselben hängt und derartig festsetzt, daß es nur durch Sprengen gelöst werden kann. Das Sprengen dieser Rollen ist für den Bergmann eine sehr schwierige und gefährliche Arbeit. Bisher wurde in den meisten Fällen die Dynamitpatrone an einer Holzstange befestigt und nach oben unter das hängende Gestein geschoben und zur Sprengung gebracht. Diese Art ist aber auch nur da anzuwenden, wo die Rolle in möglichst gerader Richtung verläuft. - Macht jedoch die Rolle verschiedene Biegungen, so ist der Bergmann gezwungen, in derselben nach oben zu klettern, die Patrone unter dem hängenden Gestein anzulegen und zur Entzündung zu bringen. Die Art Sprengung von Rollen fordert im Bergwerksbetrieb manches Menschenleben.
  • Zweck der Erfindung ist, einen Ladestock, der am oberen Ende eine feste Haube mit federnden -Armen hat; im unteren Rollenteil festzuklemmen und eine gleiche Haube mit Armen wie vor, welche sich lose über den Ladestock schiebt, mittels Seilzug nach oben zu ziehen.
  • Diese Arbeit wird vom Bergmann unten am Rollenanfang, also am Verladeplatz, ausgeführt, und der Ladestock läßt sich von hier leicht in der Rolle hochziehen. Der Bergmann braucht somit nicht mehr in die Rolle zu klettern und sein Leben aufs Spiel zu setzen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im Schnitt dargestellt. An dem Ladestock a wird am oberen Ende eine Hülse b nebst gewölbter Haube c mit fünf oder mehr Armen d fest angebracht. Die Arme d sind nach unten gerichtet und etwas federnd, so daß sie sich jedem Rollendurchmesser anpassen. Auf dem unteren Ende des Ladestocks a befindet sich ebenfalls eine Hülse e mit den Armen d. Diese untere Hülse e mit den Armen d läßt sich nun durch ein Zugseil -f, welches auf der unteren Haube g befestigt und über ein Röllchen li läuft, welches an der oberen festen Hülse b sitzt, leicht nach oben ziehen. Hat man nun den Lädestock mit dem oberen Ende in die Rolle geklemmt, so läßt sich der untere Teil, also die Hülse e mit den Armen d, in der oben beschriebenen Weise in die Rolle ziehen, und zwar bis an die Hülse b. Jetzt klemmen sich die federnden Enden der Arme d sowie die auf den Armen d angebrachten Widerhaken i an der Rollenwand fest. Nunmehr wird der Ladestock a mit dem oberen Gestell mittels eines Zugseils j, welches, am unteren Ende des Ladestocks a befestigt, über ein Röllchen k läuft, 'welches an der -,unteren Hülse e sitzt, nach oben gezogen, wo sich derselbe wieder durch die federnden Arme d an der Rollenwand festklemmt.
  • Dieser Arbeitsvorgang wird so oft wiederholt, bis der Ladestock unter dem festsitzenden Gestein festsitzt. Nun wird die Patrone, welche unter der Haube c am Ladestock a liegt, zur EntzünduVg gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Vorrichtung zum Hochschieben der Sprengladung in verstopften Bergwerksförderrollen, gekennzeichnet durch einen Stock (a) mit am oberen Ende festsitzender gewölbter Haube (c.), unter welcher die Patrone liegt, nebst einer Anzahl nach unten gerichteter federnder Arme (d) mit Widerhaken sowie einer zweiten Haube (g) mit federnden Armen und mittlerer Führungshülse (e) für den Stock, welche mittels zweier Rollen- und Seilzüge derart .gegenüber dem Stock verschiebbar ist, daß die ganze Einrichtung durch abwechselndes Ziehen an den Seilen nach oben klettern kann.
DEH146887D Vorrichtung zum Hochschieben der Sprengladung in verstopften Bergwerksfoerderrollen Expired DE652709C (de)

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