DE652669C - Vorrichtung zum Ziehen von Losnummern und Gewinnen bei Lotterien - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen von Losnummern und Gewinnen bei Lotterien

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DE652669C
DE652669C DES96579D DES0096579D DE652669C DE 652669 C DE652669 C DE 652669C DE S96579 D DES96579 D DE S96579D DE S0096579 D DES0096579 D DE S0096579D DE 652669 C DE652669 C DE 652669C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C15/00Generating random numbers; Lottery apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ziehen von Losnummern und Gewinnen bei Lotterien Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Ziehungen. Das bekannte Mittel zur Durchführung von Lotterieziehungen, beidem die einzelnen Losnummern rund Gewinne auf einzelne Träger aufgezeichnet sind, die z. B. zu I.öllchen aufgewickelte Papierstreifen sein können, die paarweise gezogen werden, hat mannigfache Mängel. Nach dem Einschütten der Röllchen in die Trommeln besteht keine absolute Sicherheit, daß auch alle Röllchen in den Trommeln sind. Die Ziehung selbst beansprucht viel Zeit. Diese Nachteile und andere, deren Aufzählung zu weit führen würde, können durch die bekannten Vorschläge zur mechanischen Ziehung der Losnummern- -und Gewinnträger nur unter Inkaufnahme derer Nachteile, -welche mit bewegten Maschinenteilen verbunden sind, z. B. große Genauigkeit ihres Zusammenarbeitens und ständige Kontrolle durch Fachleute, beseitigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß keine einzelnen Losnummernträger :und Gewinnträger und keine maschinellen Einrichtungen zur Ausführung der Ziehung Verwendung finden. Vielmehr soll ein an sich für andere Zwecke bekanntes Mittel zur Feststellung von in Beziehung zu setzenden Zahlenwerten benutzt werden, das aus zwei rechteckigen Tafeln von gleicher Größe besteht, die in übereinstimmende Felder geteilt sind, in deren einer die Zahlen und in deren anderen einige Ausschnitte enthalten sind, durch welche hindurch Zahlen lesbar gemacht und so in Beziehung gebracht werden. Um den angegebenen Zweck zu erreichen, soll von dem bekannten Mittel .erfindungsgemäß in der Weise Gebrauch gemacht werden, daß die Losnummern in Felder einer rechteckigen oder quadratischen Nummerntafel und die Gewinne ebenfalls in Felder einer der Gestalt der Nummerntafel entsprechenden Gewinntafel eingetragen sind, wobei letztere oder die Losnummerntafel durchsichtig ist und so viele Nummerntafeln zu einem Nummernfeld zusammengesetzt werden, daß beim Aufeinanderlegen beider Tafeln alle Felder der Gewinntafel Felder des Nummernfeldes (der vergrößerten Losnummerntafel) bedekken, wobei beide Tafeln mit in Abhängigkeit vom Zufall bestimmten -Feldern zur Deckung gebracht werden. .
  • Diese Art der Benutzung für Lotterieziehungen lag jedoch nicht ohne weiteres nahe, weil es sich bei - der bekannten Benutzung lediglich -um die Inbeziehungsetzung einzelner Zahlen nach einer bestimmten Regel, nicht aber einer großen Anzahl von Zahlen in Abhängigkeit vom Zufall handelte.
  • Die Nummerntafel kann auch so eingerichtet sein, daß sie eine Felderzahl gleich dem Quadrat der Losanzahl enthält. Auf der Lostafel ,erscheinen hierbei so viel senkrechte Zahlenreihen nebeneinander, als Lose vorhanden sind. Die Nummernfolge aller Zahlenreihen ist vorzugsweise laufend angeordnet. Die Zahlenreihen können jedoch auch innerhalb gewisser Zahlengruppen, beispielsweise innerhalb der Hunderter, nicht streng der Zahlenfolge nach geordnet sein. Jedoch müssen sie zweckmäßig so angeordnet sein, daß die Schlüsselnummer leicht auffindbar ist. Alle Zahlenreihen müssen die gleiche- Nummernfolge haben; die erste beginnt beispielsweise mit der dreistelligen Zahl' ooi, die anderen sind beliebig derart versetzt;` daß in einer gedachten Querlinie keinegleiche@ Zahl mehr vorkommt. Diese Ausführungsform der Lostafeln, die als Listen gedruckt sein können, ermöglicht eine einfache Ausbildung der Gewinntafel, die dann nur noch aus einer , einzigen geradlinigen Felderreihe zu bestehen braucht. Werden zwei solcher Nummerntafeln, deren. Nummernfolgen jedoch voneinander verschieden sind, nebeneinander verwandt, so können Lotterieaa o. dgl. im Umfange einer sechsstelligen Zahl, das ist einer Million, durchgeführt werden, bei vierstelligen Nummerntafeln bis zu ioo Millionen usw.
  • Die Erfindung ermöglicht eine Durchführung der Lotterieziehung mit denkbargrößter Genauigkeit auch bei größtem Umfang der Loszahl, wobei dennoch die volle iUbersichtlichkeit gewahrt bleibt. Auch ist durch si,e die Gewähr gegeben, daß die Anzahl der Losnummern und die Anzahl und Art der Gewinne während der Ziehung keine Änderung erfahren kann. Ebenso kann die Vorrichtung nach einmaliger Anfertigung für alle späteren Ziehungen benutzt werden, abgesehen von einigen unwesentlichen, für jede einaelne Ziehung als wünschenswert erscheinenden Änderungen, indem bei jeder nachfolgenden Ziehung nur eine andere Schlüsselnummer zur Anwendung kommt. Die vorliegende Vorrichtung kann, da sie öffentlich aufgestellt werden kann, somit auch ohne weiteres vom Publikum nachgeprüft werden.
  • Die Erfindung soll an einem inden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
  • Abb. i zeigt eine rechteekige Tafel, in deren Felder die Losnummern eingetragen sind. ' Abb.2 zeigt die entsprechende Tafel mit den Gewinnummern.
  • In Abb. 3 sind die beiden Tafeln zwecks Bestimmung der Gewinnlose in bestimmter Weise aufeinandergelegt, wobei die Losnummerntafel aus vier gleichen Tafeln zusammengesetzt ist.
  • Die Abb. 4 bis 6 zeigen Tafeln von quadratischer Form, auch entspricht die Aufeinanderlage der Tafeln .einer anderen Schlüsselzahl.
  • Die Abb. 7 bis. 9 zeigen die beiden Tafeln entsprechend einer abgeändertenAusführungsform der Eifindung.
  • Die Losnummerntafel ist in Abb. i dargestellt und mit a bezeichnet. Sie enthält beispielsweise 24 Felder, in welche -die Zah= len i bis 24. eingetragen sind; die Zahlen sind der Einfachheit halber in ihrer Reihenfolge in die einzelnen Felder eingetragen, doch ist es vorteilhaft, die Zahlen in beliebiger Weise @_f: die Felder zu verteilen, um hierdurch dem -Zufall in die Hand zu arbeiten.
  • ',.:`Die Gewinntafel ist in Abb.2 dargestellt. Sie hat' dieselbe Form und Größe wie die Tafel a. Auch hat sie dieselbe Feldeinteilung wie diese. Da die Anzahl der Gewinne geringer ist als die Anzahl der Losnummern, wird nur ein Teil der Felder mit Gewinnzahlen besetzt. Die anderen Felder bleiben leer und stellen die Nieten dar. Die Besetzung der Felder mit den Gewinnzahlen ist ganz willkürlich. Beispielsweise sind auf der Tafel b zwölf Gewinnummern eingetragen, die gleichzeitig die Größe der Gewinne angeben, derart, daß die Ziffer i den Hauptgewinn darstellt und die nachfolgenden Ziffern 2, 3 usw. die nächst niedrigeren Gewinne angeben. Eine der Tafeln, z. B. die Tafel b, wird zweckmäßig aus durchsichtigem Material, Glas, Celluloid o. dgi., hergestellt.
  • Um mit den beiden Tafeln a und b die Gewinnlose zu bestimmen, ist es erforderlich, daß für jede Tafel vorher in Abhängigkeit vom Zufall ein Feld bzw. eine Nummer bestimmt ist, die dann beim Aufeinanderlegen der `Tafeln einander überdecken müssen. Naturgemäß kann auch von vornherein feststehen, daß bei der Gewinntafel b beispielsweise die Nummer i als Schlüsselnummer oder Überdeckungsfeld zu gelten hat. Es bleibt dann @ nur noch übrig, von der Lostafel a eine Nummer festzustellen, die als Schlüsselnumrner anzusehen ist. Diese Nummer oder Schlüsselzahl kann dann, wie erwähnt, gleichzeitig den Haupttreffer bezeichnen, sie kann jedoch auch als Niete oder sonstwie eine Bedeutung nach der Spielregel erhalten. Das Bestimmen der Schlüsselnummer kann auf beliebige Weise stattfinden.
  • In Abb. i und 2 möge beispielsweise auf der Tafel a die Nummer 9 die Schlüsselnummer sein und auf der Tafel b die Nummer i. 'Zur Verdeutlichung sind die betreffenden Feldei mit einem Kreuz versehen. Um nun die Gewinnlose zu bestimmen, ist die Tafel b so in gerader und paralleler Anordnung auf die Tafel a zu legen, daß das Feld i der Tafel b das Feld 9 der Tafel a überdeckt. -Alsdann können ohne weiteres sämtliche Gewinne abgelesen werden. Zur Verdeutlichung sind in der Tafel b die Gewinnzahlen von einem Kreise umrahmt. Damit ferner die Gewinntafel b auch jedesmal Felder der Lostafel a zur Überdeckung vorfindet, muß die Tafel a je nach Erfordernis nach- oben oder unten Moder nach je einer der linken oder rechten Seiten hin durch Wiederholung ihrer Felderreihen vergrößert werden, wie es aus Abb.3 ersichtlich ist, die die Überdeckung der beiden Tafeln a und b zeigt. Dabei reicht es vollkommen aus, wenn die Tafel a durch zwei weitere Losnummerntafeln a' zu einem größeren Nummernfeld :ergänzt wird. Man erkennt dann ohne weiteres, da<ß der Hauptgewinn i der Losnummer g entspricht und daß der Gewinn 2 auf die Losnummer 17 entfallen ist, der Gewinn 3 auf die Losnummer 7 usw.
  • Abb. q. und 5 zeigen die quadratische Form der Lostafel c und der Gewinntafel d. In Tafel d ist das mit -f- bezeichnete überdekkungsfeld so gewählt, daß beim Aufeinanderlegen der Tafeln c und d die unteren und rechts liegenden Felderreihen der Tafel d außerhalb der Tafel c fallen. Da aber die Tafel c durch drei weitere Tafeln c' zu einem größeren Quadrat ergänzt ist, so ist es nur notwendig, die Nummerntafeln so aneinanderzulegen, daß die Gewinntafel d nirgendwo übersteht, wie dies in Abb.6 dargestellt ist.
  • Bei Lotterien kann die Anzahl. der Nummern und Gewinne so groß werden, daß die Nummerntafeln und die Gewinntafeln selbst unterteilt werden müssen, um noch Tafeln von handlicher Größe zu erhalten. Diese müssen dann so zusammengesetzt werden, daß sie eine einzige Tafel bilden.
  • Die Vierecke Moder Platten für die Los, nummern können auch, soweit es ihre Form zuläßt, zu einer Walze ausgerollt oder in mehrere selbständige Vierecke oder Felderpläne nach Zehner, Hunderter oder Tausender unterteilt und beispielsweise zu festen Bauwerken eingerichtet werden.
  • Die Nummerntafeln können auch, insbiesondere für Auslosungen nicht zu großen Umfanges, so ,ausgeführt werden, daß ihre Felderzahl .dem Quadrat der Anzahl der Nummern entspricht. Derartige Ausführungsformen von Nummerntafeln zeigen die Abb. 7 und 9, und zwar beispielsweise für eine Losanzahl gleich 6, so daß sich 36 Felder für die beiden Nummerntafeln f und f 1 ergebien. Die einzelnen senkrechten Felderr@eihen weisen dann vorzugsweise fortlaufende Zahlenreihen auf, die aber gegeneinander versetzt stein müssen, und zwar eniwedter wie auf der Tafel f (Abb. 7), wo die einzelnen senkrechten Zahlenreihen um je eine Ziffer gegeneinander versetzt sind, oder gemäß cler Tafel/' in Abb. 9, wo die senkrechten Zahlenreihen gegeneinander in beliebiger Weise versetzt sind. Die @einzelnen senkrechten Felderreihen haben jedoch in jedem lall die gleiche Zahlenfolge. Die Gewinntafel g (Abb. 8) schrumpft bei dieser Ausführungsform in eine einzige gerade Felderneihe zusammen. Werder. beispielsweise drei Gewinne angenommen und als Schlüsselzahl jedesmal die Losnummer q. gewählt, so ergeben sich durch übereinanderdecken der Tafeln f und g bzw. f 1 und g, wie ,aus. Abb.7 und 9 ersichtlich ist, als. Gewinne für die Tafel f die Losnummern q., i und 5 und für die Tafel /l die Losnummern 4, 3 und 6. Zur Vergrößerung des Umfanges einer Lotterie io. dgl. um die doppelte Ziffernstellenzahl können jeweilig zwei oder mehrere verschiedene Ausführungsformen nebleneinanderangewandt werden.
  • Die Anwendung dieser Form kommt vorzugsweise dann in Frage, wenn eine Auslosung vorgenommen werden s z)11, bei der sämtliche Nummern ,auszulosen sind, -und wobei ges nur lediglich darauf .ankommt, deren Reihenfolge festzustellen oder gar ganze Serien von ihnen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum. Ziehen von. Losnummern und Gewinnen bei Lotterien u. dgl. mit Hilfe zweier aufeinanderliegender Scheiben, welche gestatten, Losnummern und Gewinne in Beziehung zueinander iu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Losnummern in Felder einer . rechteckigen oder quadratischen Nummerntafel ("a, a', c, c') und die Gewinne ebenfalls. in Felder einer hinsichtlich Giestalt und Feldeinteilung der Nummerntafel. entsprechenden Gewinntafel (b, d) eingetragen sind, wobei letztere oder die Losnummerntafel durchsichtig ist und daß so viel Nummerntafeln zu einem Nummernfeld zusammengesetzt werden, daß beim Aufeinanderlegen des Nummernfeldes und der Gewinntafel alle Felder der Gewinntafel Felder des Nummernfeldes bedecken, wenn beide Tafeln zeit in.Abhängigkeit vom Zufall bestimmten Feldern zur Dekkung gebracht werden.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch- gekennzeichnet, daß die Felder der Losnummerntafeln (f,11) in einer Anzahl gleich dem Quadrat ,der Anzahl der Losnummern vorhanden sind und mit fortlaufenden, Faber gegeneinander versetzten. Zahlenreihen versehen sind, während die Gewinntafeln (g) aus seiner @einzigen waagerechten Felderreihe bestehen oder umgekehrt.
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