DE652154C - Beschickungsvorrichtung fuer Glaskanalkuehloefen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Glaskanalkuehloefen

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DE652154C
DE652154C DEU12981D DEU0012981D DE652154C DE 652154 C DE652154 C DE 652154C DE U12981 D DEU12981 D DE U12981D DE U0012981 D DEU0012981 D DE U0012981D DE 652154 C DE652154 C DE 652154C
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push rod
conveyor
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DEU12981D
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United Glass Bottle Manufacturers Ltd
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United Glass Bottle Manufacturers Ltd
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00—Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04—Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06—Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns
    • C03B35/10—Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns using reciprocating means directly acting on the products, e.g. pushers, stackers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Special Conveying (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für Glaskanalkühlöfen Die Erfindung betrifft eine bekannte Beschickungsvorrichtung für Glaskanalkühlöfen oder -kühlkammern u. dgl., und zwar insbesondere eine solche, bei der mit einer Schubstange mehrere aufgereihte Glaskörper, z. B. Flaschen, selbsttätig in regelmäßigen Abständen seitwärts von einer Fördervorrichtung, die quer vor den Ofeneingang angeordnet ist, herunter und auf die Fördervorrichtung des Kanalkühlofens geschoben werden. Bei solchen Anlagen wird gewöhnlich die zu kühlende Glasware zu dem Querförderer vor den Eingang des Kanalkühlofens durch einen anderen Förderer, der gelegentlich als Maschinenförderer bezeichnet wird, derart gebracht, daß die Flaschen o. dgl. auf dem Querförderer mit einem Abstande voneinander m einer Linie oder Reihe quer vor denn Ofeneingang stehen, worauf ein die Schubstange betätigender Mechanismus zur Wirkung kommt, sobald die vorderste Flasche der Reihe die gegenüberliegende Wand des Kühlofens erreicht und eine ganze Reihe zum Einführen in den Ofen bereit ist. Die Tätigkeit der Schubstange muß nun zeitlich so erfolgen, daß sie bei ihrer Bewegung über den Querförderer die letzte Flasche der zur Verschiebung fertigen Reihe sicher erfaßt und verschiebt, ohne sie beiseitezustoßen und die folgenden Flaschen für die nächste Reihe in Unordnung zu bringen, Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine einfache und wirksame Vorrichtung zur zeitlichen Abstimmung vorzusehen, die während des Betriebes der ganzen Maschine ohne Störungen von Hand betätigt werden kann.
  • Die Erfindung ist durch die Anordnung einer handbetätigten Einstellvorrichtung gekennzeichnet, durch welche die Bewegungen der Schubstange in bezug auf die Bewegungen des Ouerförderers beschleunigt oder verzögert werden können. In der vorgeschlagenen Ausführungsform der Erfindung besteht die Einstellvorrichtung aus einem epicyclischen Getriebe, welches an passender Stelle in der übertragungsvarrichtung der Bewegung des Ouerförderers auf den Schubstangenantrieb eingeschaltet ist.
  • Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes und seiner Wirkungsweise folgt im nachstehenden eine vollständige Beschreibung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen.
  • Diese Zeichnungen stellen ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dar. Die Abb. I zeigt eine Ansicht der mit dem Schubstangenantrieb ausgerüsteten vorderen Stirnseite eines Kühlofens; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht des Schübstangenantriebes nach Abb. i und Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Schubstangenantrieb.
  • In der Abb. i bezeichnet i das vordere Ende eines Kanalkühlofens, der in üblicher Weise auf Rollen ia gelagert ist. Die, strichpunktierte Linie 2 deutet die Bahn des Querförderers an, der quer vor dem Ofeneingang angeordnet ist, und zwar derart, daß sein oberes Trum in derselben Ebene wie die Bodenfläche des Ofens liegt. Das Förderband läuft über Rollen 3, 4, 5, 6 und 7, die in dem Rahmen des Ofens gelagert sind. Der untere Trum des Förderers ist mit einem oder mehreren Spannrollen 8 versehen. Das Förderband ist zweckmäßig etwas breiter als der größte Durchmesser der Glasware, die auf den Querförderer kommt, und die Flaschen o. dgl. wandern mit einem Abstande voneinander in einer Linie oder Reihe quer vor den Ofeneingang.
  • Über fast die ganze Breite des Ofens erstreckt sich eine Schubstange io, die in gleichen Zeiträumen quer über die ganze Breite des Querförderers bewegt wird, so daß sie die darauf befindliche Ware in den Kanalofen selbst oder auf dessen Förderer schiebt, der sich in üblicher Weise in Längsrichtung durch den Ofen erstreckt und dessen vorderes Ende über eine Trommel 12, (in Abb. 2 punktiert angedeutet) geführt ist.
  • Die Schubstange ist zweckmäßig an dem unteren Ende eines Tragrahmens aufgehängt, der aus zwei parallelen Stangen 13 besteht, die mit dem oberen Ende an einem auf einer Querstange 15 drehbaren Rohr 14 befestigt sind. Die Stange 15 ist über dein Ofeneingang angeordnet und wird von zwei sich nach hinten erstreckenden parallelen Hebeln 16 getragen, die an einer anderen Querwelle 17 befestigt sind. Diese ruht in zwei Lagern 18, die je an. einer Seite im oberen Teil des Ofenrahmens angeordnet sind. Der so gebildete Tragrahmen ist zum Gewichtsausgleich zweckmäßig mit einem oder mehreren Gegengewichten i9 an dem freien Ende der Hebel 16 versehen. Zwischen seinem Drehpunkt im Lager 18 und der herabhängenden Stange 13 trägt einer der Hebel 16 eine Rolle 2o, die auf einer an einer waagerechten Welle 21 befestigten Kurvenscheibe 22 aufliegt. Die Welle 2i wird ebenfalls von Lagern getragen, die an einer Seite am oberen Teil der Ofenkonsfruktion angebracht sind. Die Kurvenscheibe 22 ist so gestaltet, daß sie einen zur Achse konzentrischen Teil 24 enthält; einen anderen ebenfalls zur Achse konzentrischen Teil 25, der jedoch einen größeren Durchmesser hat, und weiterhin die beiden Verbindungsflächen 26 und 27. Die Anordnung ist so getroffen, däß die Hebel 16 und die an diesen hängende Schubstange io bei jedem Umlauf der Kurvenscheibe einmal gehoben und gesenkt werden und in jeder Stellung eine Zeitlang verbleiben.
  • Das Rahmenwerk für die Schubstange erhält außerdem noch Antriebsteile für eine Schwenkbewegung der Schubstange um die Querstange 15. Die beiden Bewegungen werden zeitlich so vereinigt, daß die Schubstange io nach dem Niedergehen hinter die neuen vom Querförderer aufgereihten Flaschen o. dgl. sich im wesentlichen waagerecht über die Förderbahn bewegt, dann frei zwischen der in den Kühlofen verschobenen Reihe und der auf den Förderer neu aufgebrachten Reihe hochgeht und schließlich über diese neue Reihe hinweg in ihre Anfangsstellung niedergeht, um diese Reihe, wenn sie fertig aufgestellt ist, in den Ofen zu schieben. Zu diesem Zweck ist gleichachsig mit der Steuerscheibe 22 eine zweite Steuerscheibe 3o vorgesehen, die mit einer Rolle 32 an einem Ende eines bei 35 in dem Lager 18 schwenkbar gelagerten Winkelhebels 34 zusammenwirkt. An dem anderen Ende des Hebels 34 greift eine Zugfeder 36 an, die die Rolle 32 auf den Umfang der Kurvenscheibe 30 drückt. Außerdem ist an dieses Ende eine in der Länge einstellbare Stange 4o angelenkt, deren anderes Ende mit dem unteren Ende eines herunterhängenden Armes 41 verbunden ist. Das obere Ende dieses Armes ist an dem drehbaren Rohr 14 befestigt. Durch das Zusammenwirken der Kurvenscheiben 22 und 30 und der von ihnen beeinflußten Hebel wird die Schubstange periodisch gehoben, rückwärts bewegt und dann gesenkt, worauf .infolge der Form der Steuerscheibe 3o die Feder 36 zur Wirkung kommt und die Schubstange zurückbringt. Die bisher beschriebene Vorrichtung ist bekannt und daher nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Der Querförderer und die Steuerscheiben 22 und 30 für den Antrieb der Schubstange werden zweckmäßig mit bestimmten und aufeinander abgestimmten Geschwindigkeiten vori einer gemeinsamen Kraftquelle aus angetrieben, so tlaß die Bewegung der Schubstange abhängig ist von der Zeit, die zur Bildung einer vollständigen Flaschenreihe auf dem Querförderer notwendig ist. Bei der dargestellten Ausführungsform werden der Querförderer und die Steuerscheiben 22 und 30 von einer Antriebswelle 70 angetrieben, die quer vor dem Ofeneingang liegt und durch ein Geschwindigkeitswechselgetriebe 71 mit einer Triebscheibe 3 der Förderbahn gekuppelt ist, z. B. unter Vermittlung eines Kegelrades 73 auf der Welle 72, das mit einem anderen Kegelrad 74 auf der Welle der Scheibe 3 kämmt. Die Welle 72 ist außerdem durch Zahnräder gi, 92 mit einem Kettenrad 76 und dieses durch eine Kette mit einem anderen Kettenrad 77 der die Steuerscheiben 22 und 30 tragenden Welle 21 gekuppelt. Das Wechselgetriebe 71 kann beliebig sein. Hach dem dargestellten Beispiel besteht es aus mehreren Scheiben 8o mit zunehmendem Durchmesser, die wahlweise mit der treibenden Welle 70 gekuppelt werden können, und zwar mittels eines auf der Welle 7o axial verschiebbaren, aber nicht drehbaren Zahnrades. Die Anordnung ist so getroffen, daß dieses Rad ständig mit einem zweiten axial verschiebbaren Rade 82 in Eingriff steht, das auf einer Zwischenwelle sitzt und mit irgendeinem der Räder 8o der Welle 72 in Eingriff gebracht werden kann. Die Zwischenwelle hat mehrere Stufenräder, die mit daneben angeordneten Rädern 8o kämmen. Das ganze Getriebe ist zweckmäßig in einem mit einem Schlitz 84 versehenen Gehäuse eingeschlossen. In diesem Schlitz verschiebbar sitzt ein Lagerarm 85 für die axial verschiebbaren Räder, so daß damit die Einstellung des Übersetzungsverhältnisses möglich ist. Im allgemeinen 'werden die Räder nur dann zueinander eingestellt, wenn die ganze Vorrichtung je nach der Type und der Größe der zu behandelnden Ware eingestellt wird.
  • Die zu behandelnde Ware wird auf den erwähnten Ouerförderer gebracht, so daß die Flaschen o. dgl. quer vor dem Ofeneingang im Abstand voneinander in einer Reihe aufgereiht werden. Die Vorrichtung zum Antrieb der Schubstange arbeitet zeitlich so, daß sie zur Wirkung kommt, sobald die vorderste Flasche der Reihe etwa die gegenüberliegende Ofenwand erreicht hat und eine vollständige Flaschenreihe zum Einschieben in den Ofen fertig ist. Das zeitliche Arbeiten der Schubstange muß außerdem so sein, daß bei der Bewegung quer über die Förderbahn das den ankommenden Flaschen zugekehrte Ende der Schubstange die letzte Flasche der fertigen Reihe richtig erfaßt und v erschiebt, ohne sie bei.seitezustoßen und ohne die Flaschen zu beeinflussen, die zur Bildung der folgenden Serie gerade aufgereiht werden. Aus diesem Grunde wird eine ihr zeitliches Arbeiten steuernde Vorrichtung vorgesehen, mit der während des Arbeitens der ganzen Maschine Einstellungen vorgenommen werden können, die häufig notwendig sind, da die von der Formmaschine kommenden Flaschen Störungen in ihrer gleichförmigen Fortbewegung unterworfen sind,- die bewirken können, daß die Schubstange die letzte Flasche der Reihe nicht richtig erfaßt und ordnungsmäßig vorschiebt.
  • Dementsprechend ist in die zum Antrieb der Schubstange dienende Übertragungsvorrichtung eine von Hand steuerbare Vorrichtung 88 zur Beschleunigung oder Verzögerung der Bewegung der Schubstange eingeschaltet. Diese Vorrichtung ist beim Ausführungsbeispiel in den Antrieb zwischen .das Zahnrad 92 und das Kettenrad 76 eingeschaltet und besteht aus einem epicyclischen Differentialgetriebe 88 und einem Handrad go, das mit dem zur Änderung der Geschwindigkeit dienenden verstellbaren Element des Getriebes verbunden ist. Derartige Getriebe sind bekannt und brauchen daher in ihrer Wirkung nicht erläutert zu werden. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Welle 72 durch Räder gi und 92 mit einer Spindel gekuppelt, die das eine der Sonnenräder 93 des epicvclischen Getriebes trägt. Das Kettenrad 76 ist mit einer Spindel verbunden, die ein anderes gleichachsig angeordnetes Sonnenrad 94 trägt. Die Planetenräder 95 und 96 sind auf einer Ouerwelle 97 angeordnet, die in einem Gehäuse gelagert ist. Dieses kann zur Veränderung der Arbeitsweise in zeitlicher Hinsicht um die Achse der Räder 93 und 94 gedreht werden, und zwar mittels eines Schneckenrades 98, das in eine Schnecke 99 einer Spindel eingreift, die mit dem Handrad go verbunden ist oder dieses trägt. Selbstverständlich kann gegebenenfalls dieser Vorrichtung zur Änderung der Arbeitsweise in zeitlicher Beziehung eine andere als die dargestellte Form gegeben werden.

Claims (1)

  1. PATEXTA\SPRCHE: i. Beschickungsvorrichtung für Glaskanalkühlöfen mit einer waagerechten Schubstange, die selbsttätig in regelmäßigen Abständen eine Reihe Flaschen o. dgl. seitlich von einem vor dem Eingang des .Kühlofens gelagerten Ouerförderer herunterschiebt, gekennzeichnet durch eine handbetätigte Einstellvorrichtung (88), durch welche die Bewegungen der Schubstange (io) in bezug auf die Bewegungen des Förderers (2) beschleunigt oder verzögert werden können. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (88) als epicyclisches Differentialgetriebe (93, 94 95 und 96) ausgebildet ist, welches an geeigneter Stelle in die Bewegungsübertragungsvorrichtung vom Querförderer (2) zum Schubstangenantrieb (22, 3o) eingeschaltet ist und vom Handrad (go) aus betätigt werden kann. 3. Beschickungsvorrichtung nach An- Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Förderers (2) und der Schubstange (io) von einer gemeinsamen Antriebswelle (70) aus erfolgt, die über ein Geschwindigkeitswechselgetriebe (7i) sowohl mit dem Triebglied (3) des Förderers (2) als auch über die Getrieberäder (9-1, 92) und das Differentialgetriebe mit dem Schubstangenantrieb (Kurvenscheiben 22, 30) verbunden ist.
DEU12981D 1934-06-20 1935-05-28 Beschickungsvorrichtung fuer Glaskanalkuehloefen Expired DE652154C (de)

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GB652154X 1934-06-20

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