DE652152C - Verfahren zum Fuellen von Ampullen - Google Patents

Verfahren zum Fuellen von Ampullen

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Publication number
DE652152C
DE652152C DEI50111D DEI0050111D DE652152C DE 652152 C DE652152 C DE 652152C DE I50111 D DEI50111 D DE I50111D DE I0050111 D DEI0050111 D DE I0050111D DE 652152 C DE652152 C DE 652152C
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DE
Germany
Prior art keywords
ampoules
liquid
melted
skewers
filling
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Expired
Application number
DEI50111D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Alexander Kneip
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE652152C publication Critical patent/DE652152C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00—Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/003—Filling medical containers such as ampoules, vials, syringes or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Verfahren zum Füllen von Ampullen In der Patentschrift Goa 7 i0 ist -.ein Verfahren zum Füllen von Ampullen unter Verivendung von Vakuum und indifferenten Gasen beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man mit langen kapillaren Spießen versehene Ampullen in einem mit für die Füllflüssigkeit indifferentem Gas gefüllten Behälter nach Evakuieren des Behälters unter dem Druck des indifferenten Gases mit Flüssigkeit füllt und vor dem Abschmelzen der Ampullen durc'l,i- Zentrifugieren der gefüllten Ampullen mit nach der Schleuderachse gerichteten Spießen die in dem unteren Teil der Spieße befindliche Flüssigkeit durch einen Teil der in der Ampulle verbleibenden Gasblase @ersetzt, worauf zwischen dem im Spießende verbliebenen Flüssigkeitsfaden und dem den Übergang zum Arnpulllenkörper bildenden Spießansatz abgeschmolzen wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß man unter Anwendung von Vakuum -und indifferenten Gasen an Stelle der Ampullen mit langen kapillaren Spießen auch solche Ampullen mit normalen kurzen Spießen, die in geöffnetem Zustand eine :oder mehrere, kapillare Einengungen besitzen, in der Weise füllen kann, daß man sie in einem mit für die Füll- flüssigkeit indifferentem Gas gefüllten Behälter nach Evakuieren des Behälters unter dem Druck des indifferenten Gases mit Flüssigkeit füllt und vor dem Abschmelzen der Ampullen durch Zentrifugieren oder durch Anwendung eines Überdrucks die in dem unteren Teil des Spießes befindliche Flüssigkeit durch einen Teil der- in der Ampulle verbleibenden Gasblase versetzt und alsdann die Spieße abschmilzt. Man kann auch so vorgehen, daß, die Ampullen vor dem Abschmelzen nicht erst einer Behandlung in der Zentrifuge .oder mit Überdruck unterworfen werden, sondern daß die mit Flüssigkeit gefüllten Spieße direkt mit einer scharfen Flamme an der kapillaren Einengung a1:)geschmolzen werden. In der beiliegenden Zeichnwng sind derartige Ampullen und die Lage der in ihnen befindlichen Gasblasen G in den verschiedenen Phasen der Behandlung schematisch dargestellt. Fig. i zeigt den Zustand der Ampullen im Füllkessel nach Beendigung der Füllung. Die Ampullen stehen mit der öffnung nach unten im Kessel, die Gasblasen befinden sich im Boden der Ampullen. In der aufrecht gestellten Ampulle (Fig. a) befindet 'sich die Gasblase G unterhalb der Einschnürung des Halses. Nach dem Zentrifugieren oder nach der Behandlung der gefüllten Ampullen mit Überdruck ist ein Teil der in dem Ampulrenspieß befindlichen Flüssigkeit in die Ampulle hineingedrückt worden, wodurch die Gasblase G in dem Spieß nach oben in die kapillare Einengung steigt (Fig. 3). Das Abschmelzen geschieht an der Stelle der finit K bezeichneten kapillaren Einengung, die entweder mit Flüssigkeit gefüllt sein kann (T5-. 2) oder in. deren Innerem _#sich die Gasblase Cr befinde (Fig. 3). -.
  • Die Verwendung derartiger Ampullen bietet; gegenüber der bekannten Verwendung langspießiger Ampullen insofern erhebliche Vorteile, .als die normalen kurzspießigen Ampullen viel einfacher und billiger herstellbar und ini übrigen wesentlich bruchheständiger sind als die langspießigen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Füllen von. Ampullen unter Verwendung von Vakuum und indifferenten Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß man Ampullen mit normalen kurzen Spießen, die in geöffnetem Zustand eine oder mehrere kapillare Einengungen besitzen, in einem mit für die Füllflüssigkeit indifferentem Gas gefüllten Behälter nach Evakuieren des Behälters unter dem Druck des indifferenten Gases mit Flüssigkeit füllt wind vor dem Abschmelzen der Ampullen durch Zentrifugieren oder durch Anwendung eines Überdruckes die in dem unteren Teil des Spießes befindliche Flüssigkeit durch einen Teil der in der Ampulle verbleibenden Gasblase -ersetzt, worauf die Spieße abgeschmolzen werden.
  2. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampullen vor dem Abschmelzen nicht erst einer Behandlung in der Zentrifuge oder mit Überdruck unterworfen werden, sondern daß die mit Flüssigkeit gefüllten Spieße direkt mit einer scharfen Flamme abgeschmolzen werden. . ,
DEI50111D 1934-07-07 1934-07-08 Verfahren zum Fuellen von Ampullen Expired DE652152C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220092B (de) * 1958-11-29 1966-06-30 Strunck & Co Maschf H Verfahren und Vorrichtung zum Begasen und Verschliessen von gefuellten Ampullen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220092B (de) * 1958-11-29 1966-06-30 Strunck & Co Maschf H Verfahren und Vorrichtung zum Begasen und Verschliessen von gefuellten Ampullen

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