DE6520C - Stetig wirkender, regulirbarer Schmierapparat für Dampfmaschinen - Google Patents

Stetig wirkender, regulirbarer Schmierapparat für Dampfmaschinen

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DE6520C
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DENDAT6520D
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English (en)
Original Assignee
E. DE LIMON in Düsseldorf
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Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/10Lubricating arrangements of steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

1879.
Klasse 14.
E. de LIMON "in DÜSSELDORF.
Stetig wirkender, regulirbarer Schmierapparat für Dampfmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 625 vom 18. September 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1879 ab. Längste Dauer: 17. September 1892.
Der continuirlich wirkende und regulirbare Dampfölungsapparat besteht, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus einem Oelgefäfs a, in dessen unterem Theile der Regulirhahn g eingeschraubt ist.
Dieser Regulirhahn ist doppelt durchbohrt, und steht die kleinere Oeffnung c mit dem OeI-rohr C1 und die weitere Oeffnung b mit dem Dampfrohr O1 in Verbindung. Dieses Dampfrohr ί>! ist von einem zweiten Rohr b.2 so umschlossen, dafs zwischen den beiden Rohren Spielraum bleibt. Das Rohr b.2 geht von oben durch den Apparat bis auf den Boden desselben, und hat am unteren Ende einen Ausschnitt, so dafs der Zwischenraum der beiden Röhren b, und b.2 mit dem Innern des OeI-gefafses in Verbindung steht. Am oberen Ende des Oelgefäfses ist das Füllventil d, unten seitlich das Wasserablafsventil e angebracht.
Ist der Apparat mit dem unteren Verbindungsstück w auf das Dampfrohr oder den Schieberkasten einer Dampfmaschine aufgeschraubt, der Regulirhahn g und das Wasserablafsventil e geschlossen, durch das Füllventil d so viel Wasser in das Oelgefäfs α gegossen, dafs das Rohr b.2 an seinem unteren Ende durch Wasser abgeschlossen ist, dann das Oelgefäfs a mit OeI gefüllt und das Füllventil d geschlossen, so öffne man den Regulirhahn g so weit, dafs die kleinere Durchbohrung c, welche mit dem OeI-rohr c, in Verbindung steht, nur eben geöffnet ist. Es wird alsdann die weitere Durchbohrung b, welche mit dem Dampfrohr bx in Verbindung steht, ziemlich weit geöffnet sein. Der Dampf tritt nun durch das Rohr b, in den Zwischenraum der Rohre bt und bä, condensirt in demselben . und bildet eine Wassersäule bis zur Höhe h. Diese Ueberdruck - Wassersäule i h drückt auf die Flüssigkeit im Oelgefäfs und verdrängt das OeI durch das Oelrohr c, aus dem Oelgefäfs in das Dampfrohr oder den Schieberkasten. Hier wird es vom Dampf aufgenommen und zur Schmierung der inneren Maschinentheile verwendet. Die Menge des einzuführenden OeIs kann durch Stellung des mit Zeiger und Scala versehenen Regulirhahnes bestimmt werden.
Die continuirliche Schmierung beruht darauf, dafs die gesunkene Wassersäule in dem Zwischenräume der Rohre bx und bs durch fortwährende Condensation des Dampfes in demselben wieder ersetzt wird.
Die Ueberdrucksäule ist nöthig, um in der sehr eng gestellten Oeffnung c des Regulirhahnes die Reibung zu überwinden, was bei Schmierapparaten, bei denen nur das specifische Gewicht zwischen Wasser und OeI wirkt, nur durch Weiterstellen des Hahnes erzielt werden kann, so dafs eine sparsame Schmierung unmöglich ist. Ist das OeI durch das eindringende Condensationswasser aus dem Behälter a verdrängt, so wird der Regulirhahn g geschlossen und das Wasserablafsventil e geöffnet. Nach Abflufs des Condensationswassers wird der Oelbehälter α wieder mit OeI gefüllt und der Regulirhahn g wieder so weit geöffnet, als zum Schmieren nöthig ist. Die Energie des Apparates kann durch eine gröfsere Wasser-Ueberdrucksäule ih vermehrt werden, indem die Rohre b, und b.2 bei Anfertigung der Apparate nach oben beliebig lang gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung in seiner Zusammensetzung erklärte stetig wirkende und regulirbare Dampfölungsapparat unter xA.nwendung einer Ueberdruck-Wassersäule, welche durch die Condensation des Dampfes erzeugt ■ wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT6520D Stetig wirkender, regulirbarer Schmierapparat für Dampfmaschinen Active DE6520C (de)

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