DE651925C - Brennereinrichtung fuer gasfoermige und dampffoermige Brennstoffe - Google Patents

Brennereinrichtung fuer gasfoermige und dampffoermige Brennstoffe

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DE651925C
DE651925C DEH132232D DEH0132232D DE651925C DE 651925 C DE651925 C DE 651925C DE H132232 D DEH132232 D DE H132232D DE H0132232 D DEH0132232 D DE H0132232D DE 651925 C DE651925 C DE 651925C
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mixing
combustion air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Brennereinrichtung für gasförmige und-dampfförmige Brennstoffe Bei dem Bestreben, alle den Ablauf des Verbrennungsvorganges beeinflussenden Erscheinungen zu beherrschen, sind bei bekannten Brennern die Einbaustellen der Drosselvorrichtungen und die Querschnittsverhältnisse im Mischraum berücksichtigt. So ist es bekannt, die Regelglieder für die Einlaßöffnungen der Brennmittel unmittelbar an den Mischraum zu verlegen und bei ihrer Bewegung auch den Mischraumquerschnitt in Abhängigkeit von der Brennerbelastung in gleichem Sinn mitzuverändern. Die Einlaßöffnungen und der Mischraumquerschnitt werden dabei gleichzeitig und gemeinsam gesteuert.
  • Die Erfindung betrifft eine solche Brennereinrichtung für gasförmige und dampfförmige Brennstoffe mit Regelgliedern für die Einlaßöffnungen der Brennmittel in, den Mischraum, dessen Onerschnitt änderbar ist und bei einer Änderung der Einlaßöffnungen in gleichem Sinne geändert wird. Dabei sind zwei sich gegenüberliegende Außenwandungen eines Mischraumes, dessen Einlaßöffnungen für die Brennmittel nebeneinanderliegen, auf ihrer ganzen Länge gegeneinander beweglich und jeweils eine mit einem Regelglied für die Luft- bzw. Brennstoffeintrittsöffnung des Mischraumes derart verbunden, daß sie jeweils bei einer Einstellung des zugehörigen Regelgliedes den freien Durchgangsquerschnitt des Mischraumes auf seiner ganzen Länge in gleichem Sinne wie die entsprechende Einlaßöffnung ändern. Dadurch wird erreicht, daß die Brennstoff- und Luftmengen jederzeit voneinander unabhängig änderbar sind und daß bei einer Änderung des Einlasses eines der beiden Brennmittel in den Mischraum auch dessen Querschnitt auf der ganzen Länge sinngemäß @mitverändert wird, ohne daß Füllkörper oder andere besondere Vorrichtungen benutzt werden. Dabei wird in an sich bei anderen Brennern bekannter Weise die Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches im Mischraum unabhängig von der jeweiligen Belastung des Brenners gleichgehalten, so daß bis zum Abdrosseln herunter eine Rückzündung und Druckschwankungen im Mischraum nicht eintreten können. Auch treffen Brennstoff- und Luftstrahlen mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindig-. keif an der Mischstelle zusammen. Dabei wird durch die zur Einregelung der Brennmittelmengen und des Mischraumquerschnit-,tes dienenden Regelglieder die Flamme nicht gespalten.
  • In den Abbildungen ist als ein Ausführungsbeispiel ein Gasbrenner dargestellt. Dabei zeigen Abb. r einen schematischen senkrechten Ouerschnitt durch den ganz geöffneten Brenner, Abb. a eine Draufsicht auf den Brenner vom Feuerraum aus gesehen, wobei der besseren Übersicht halber der vorgelagerte Mischraum fortgelassen ist, und Abb.3 einen Teilausschnitt aus dieser Draufsicht, der eine bestimmte Lage der Durchlaßöffnungen fier die Brennmittel veranschaulicht. Der Behälter r ist durch eine Trennwand :2 in zwei gleich große Kammern 3, 4 geteilt. In den Teilbehälter 3 werden durch die 'Rolä-; leitung 5 Ventilatorwind, in den Teilbefi:@ ter 4 durch zwei Rohrleitungen 6, 7 ein Jet-' oder verschiedenartige Gase eingelassen, t1. sich im Teilbehälter 4 mischen. = Jeder Teilbehälter weist eine ihm vorgelagerte rohrförmige Kammer 8 bzw. 9 auf, die sich j eweils aus einem festen Leitrohr io bzw. i i, einer an diesem innen anliegenden bewegbaren zylindrischen Blende 12 bzw. 13 und einem weiteren, innen angebrachten Drehschieber 14 bzw. 15 zusammensetzt. Die Drehschieber sind um die Achse der zugehörigen Kammer 8 bzw. 9 drehbar, und alle drei Teile der beiden Kammern sind hinten durchbrochen, so daß die Kammern 8, 9 in unmittelbarer Verbindung mit den Teilbehältern 3 bzw. .4 stehen. An den dem Feuerraum zugekehrten Seiten sind die Leitrohre io, ii unten bzw. oben aufgeschnitten, und die Drehschieber 12, 13 sind mit durchgehenden Einlaßöffnungen 18 bzw. i9 versehen, während die Drehschieber 14, 15 viele nebeneinanderliegende und getrennte Durchlaßöffnungen aufweisen. Dabei besitzt der DrehsGhieber 14 zwei Reihen Durchlaßöffnungen 16 bzw. 29, die versetzt zueinander angeordnet sind, während der Drehschieber 15 nur eine Reihe Durchlaßöffnungen i7 besitzt, die unter den Durchbrechungen 16 liegen. Die Blendenrohre 12, 13 und die Blendenschieber 14, 15 sind über die Leitrohre io, i i seitlich hinausgeführt und an ihren Enden gegen die Außenluft abgeschlossen. Sie sind zwecks ihrer Verstellung mit Einstellhebeln 27,.:28 .bzw. 30, 31 versehen (Abb. 2). Von den beiden sich gegenüberliegenden Wänden 2o und 21 des Mischraumes 22 ist die Wand 2o schwenkbar an dem Blendenrohr 12 und die Wand 21 schwenkbar an dem Blendenrohr 13 befestigt, so daß sie sich bei einer Verstellung des zugehörigen Blendenrohres derart bewegen, daß sie sinngemäß den Querschnitt des Mischraumes 22 ändern. So verkleinern sie den Mischraumquerschnitt, wenn die Blendenrohre 12, 13 in schließendem Sinne bewegt werden und vergrößern den Mischraumquerschnitt bei einer entgegengesetzt gerichteten Bewegung der Blendenrohre. Die Winkel, die die Wände 2o, 21 mit den zugehörigen Blendenrohren 12, 13 einschließen, sind mittels der Stellschrauben 23, 24 und der zugehörigen Führungen 25, 26 einstellbar. Der Mischraum 22 wird seitlich zweckmäßig durch nicht dargestellte Platten abgeschlossen.
  • Bei Betrieb der Brennereinrichtung sind die Drehschieber 14 und 15 mittels der Hebel 3o und 31 derart eingestellt, daß ihre Auslaßöffnungen 16 und 17 unmittelbar nebeneinanderliegend in den Mischraum 22 ausmün-Nen. Zur Einregelung der Öffnungen 16 und dienen die Rohrblenden 12 und 13, die .ttels der Hebel 27 und 28 beweglich sind. .:`Es ist offensichtlich, daß durch getrennte und gleichzeitige Verstellung dieser Rohrblenden 12 und 13 in dem einen oder anderen Sinne auch alle Querschnitte des Mischraumes auf dessen ganzer Länge im gleichen Sinn mitverändert werden. Bei völliger Abdrosselung des Brenners sind die Durchlaßöffnungen 16, 17 durch die Rohrblenden 12, 13 verschlossen, und die Außenwände -2o, 21 des Mischraumes liegen bei entsprechender Einstellung durch die Einstellschrauben 23 und 24 aufeinander auf, so daß der Mischraum 22 nicht mehr besteht.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit des Gemisches im Mischraum 22 ist, falls der Druck gleichbleibt, bei jeder Brennerbelastung gleich, da Mengen und Querschnitte übereinstimmend geändert werden. Da aber die beiden Rohrblenden 12, 13 mit den zugehörigen Wandungen unabhängig voneinander bewegt werden können, kann jedes beliebige Mischungsverhältnis von Brennstoff zu Luft eingestellt werden.
  • Wird der Drehschieber 14 mittels des Einstellhebels 30 jedoch weiter nach rechts gedreht, so kommen die Durchlaßöffnungen 29 des Drehschiebers 14 vor die Einlaßöffnung 18 der Rohrblende 12, wobei sie zu den darunter befindlichen Durchlaßöffnungen 17 der Rohrblende 13 versetzt stehen (Abb-. 3). Es strömen dann Gas und Luft nebeneinander in getrennten Strahlen und unter Vermeidung einer ummittelbaren vollständigen Mischung in den Mischraum und in den Verbrennungsraum hinaus, so daß sich eine längere Flamme bildet. Werden die Hebel 30, 31 nach links umgelegt, so sperren die umdurchbrochenen Teile der Drehschieber 14, 15 die Einlaßöffnungen 18, i9 des Mischraumes ab. Werden dann auch noch die Blenden 12, 13 nebst den Mischraumwänden 2o; 21 in Schließstellung gebracht, so ist der Brenner doppelt verschlossen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennereinrichtung für gasförmige und dampfförmige Brennstoffe mit-Regelgliedern für die Einlaßöffnungen der Brennmittel in den .Mischraum, dessen Querschnitt änderbar ist und bei einer Änderung der Einlaßöffnungen in gleichem Sinn geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende. Außenwände (20, 21) eines Mischraumes, dessen Einlaßöffnungen für die Brennmittel nebeneinanderliegen, auf ihrer ganzen Länge gegeneinander beweglich sind, wobei eine Außenwand (2o) mit einem die Einlaßöffnung für die Verbrennungsluft steuernden Regelglied (i2) und die andere Außenwand (2i) mit einem Regelglied (i3) für die Einlaßöffnung des Brennstoffes derart verbunden sind, daß sie jeweils bei einer Verstellung des zugehörigen Regelgliedes zur Steuerung der entsprechenden Einlaßöffnung in gleichem Sinn den freien Durchgangsquerschnitt des Mischraumes auf dessen ganzer Länge ändern.
  2. 2, Brennereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Auslaßöffnungen für die Brennmittel versehene Kammern (8, 9) für die Verbrennungsluft und für den Brennstoff aufweist, in denen mit j e einem Längsschnitt (i8 bzw. i9) versehene und mit je einer Außenwandung (2o, 21) des Mischraumes (22) gekuppelte Drehschieber (i2, 13) angeordnet sind, die bei ihrer Verstellung die Einlaßöffnungen des Mischraumes ändern, welche von Durchlaßöffnungen weiterer in den Kammern (8, 9) angeordneter Drehschieber (1q., 15) gebildet werden, wobei der innerhalb der Kammer (8) für die Verbrennungsluft angeordnete Drehschieber (1q.) mit zwei Reihen jeweils gegeneinander versetzter Durchlaßöffnungen (i6 bzw. 29) für die Verbrennungsluft versehen ist, während in der Kammer (9) für den Brennstoff ein Drehschieber (i5) mit nur einer Reihe Durchlaßöffnungen (i7) für den Brennstoff vorgesehen ist.
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