DE607253C - Brenner fuer gas-, dampf-, staubfoermige oder fluessige Brennstoffe - Google Patents

Brenner fuer gas-, dampf-, staubfoermige oder fluessige Brennstoffe

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DE607253C
DE607253C DEH128200D DEH0128200D DE607253C DE 607253 C DE607253 C DE 607253C DE H128200 D DEH128200 D DE H128200D DE H0128200 D DEH0128200 D DE H0128200D DE 607253 C DE607253 C DE 607253C
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burner
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burners
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Brenner für gas-, dampf-, staubförmige oder flüssige Brennstoffe Die Erfindung betrifft Brenner 'für gas-, dampf-, staubförmige oder flüssige Brennstoffe mit beliebigen Betriebsdrücken sowie für die verschiedenen feuerungstechnischen Verwendungsarten und bezweckt die gleichmäßige Innehaltung einer guten Verbrennung unabhängig von der Regelung der Menge des zur Verbrennung gebrachten Brennstoffes. Eine vollständige Verbrennung entsteht nur, wenn der auf seine Entzündungstemperatur erhitzte Brennstoff, ohne jeweils wieder unter diese zu sinken, genügend Sauerstoff erhält, wobei der spezifische Luftbedarf und die tatsächliche Luftzuführung in richtigem Verhältnis zueinander und zu der Brennstoffmenge stehen und gleichzeitig die Brenngase sich mit der"Luft innig mischen sollen. Für den gleichmäßigen und homogenen Bestand der Flamme bei Brennern mit besonderem Mischraum ist es ferner erforderlich, daß die Ausströmgeschwindigkeit des Brenngemisches aus dem Mischraum um ein bestimmtes Maß über seiner Rückzündungsgeschwindigkeit liegt. Es müssen somit bei Brennerfeuerungen im allgemeinen drei Bedingungen erfüllt werden; es müssen die zu verbrennenden Mittel den Brenner mit einer bestimmten Geschwindigkeit durchströmen, es muß ein bestimmtes Mengenverhältnis derselben innegehalten werden, und die Brennmittel müssen gleichmäßig untereinander vermischt werden. Bei bekannten Brennern sind, um sie regelbar zu machen, Drosseleinrichtungen verschiedener Art vorgesehen, um durch deren Verstellung die der Geschwindigkeitsumsetzung nutzbaren Drücke der Brennmittel zu ändern, und zwar vorwiegend den Druck des höher gepreßten Brennmittels. Da sich jeder Geschwindigkeitswechsel nicht einfach proportional der Änderung des dynamischen Druckes, sondern in quadratischem Verhältnis dazu auswirkt und die Reibungswiderstände annähernd mit der zweiten Potenz der Geschwindigkeit zunehmen, ist - eine gleichmäßige Innehaltung der obengenannten drei Bedingungen hinsichtlich der Wirkungsweise des Brenners bei seiner Regelung auf diesem Wege nur, schwer durchführbar. Dies gilt besonders bei Brennern, wie z. B. Bunsenbrennern, bei welchen der Druck des einen Mittels zum Beschleunigen der Strömungsgeschwindigkeit des andern und zugleich zur Mischung benutzt wird. Selbst sorgfältige und umständliche Anordnungen für die gegenseitige Abhängigkeit der Drosseleinrichtungen bzw. der Zuströmungsgesch-,vindigkeiten der Brennmittel können bei einer Regelung des Brenners wohl das Mengenverhältnis der Brennmittel, jedoch nicht: gleichzeitig die Durchmischung selbst und die Ausströmgeschwindigkeit des Gemisches aus dem Brenner gleichhalten.
  • Nun bedarf jeder Brenner jeweils einer ganz bestimmten Gestaltung bzw. Einstellung, die abhängig von den chemischen und physikalischen Eigenschaften sowie den Betriebsbedingungen der betreffenden Brennstoffe und des zusätzlichen Verbrennungsmittels (Luft oder reiner Sauerstoff) ist, um die drei obengenannten Bedingungen bei einem vollkommenen und gleichmäßigen Verbrennungsvorgang gleichzeitig zu erfüllen. Gemäß der Erfindung ist daher ein Brenner für gas-, dampf-, staubförmige oder flüssige Brennstoffe in mehrere gleichartige, brenn= technisch selbständige Teilbrenner unterteilt und mit einer mechanischen Steuervorrichtung versehen, bei deren Verstellung die Teilbrenner zwecks stufenweiser Regelung der Flammenstärke nacheinander im Sinne einer vollen Beaufschlagung oder eines völligen Abschlusses ohne drosselnde Zwischenstellungen zu- und abgeschaltet werden. Die Zahl und die Abmessung der Teilbrenner hängen von dem jeweiligen Zweck sowie von dem Umfang der gewünschten Regelbarkeit des Brenners ab. Die Teilbrenner sind sämtlich auf günstigste Wirkung eingestellt und werden bei einer Verstellung der Steuervorrichtung einzeln oder in Gruppen nacheinander voll eingeschaltet. Ebenso werden sie bei ihrer Abstellung nacheinander einzeln oder gruppenweise vollkommen abgeschlossen, also beide Male unter Vermeidung drosselnder Zwischenstellungen. Die Steuerung sämtlicher Teilbrenner erfolgt dabei durch eine ihnen gemeinsame Steuervorrichtung, so daß sich die Regelung des Brenners einfach gestaltet. Es sind zwar schon Brenner mit einzelnen Teilbrennern bekannt, jedoch sind diese brenntechnisch nicht unabhängig voneinander, indem sie z. B. in einen gemeinsamen Mischraum münden, und sind außerdem nicht durch ein gemeinsames Schaltglied steuerbar.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i den Längsschnitt, die Fig.2 die Aufsicht eines für den Betrieb mit Leuchtgas der üblichen Pressung und atmosphärischer Luft bestimmten sechsstufigen Mischbrenners. Die Fig. 3 bis 6 zeigen zwei bei diesem Brenner zu verwendende flachkegelige Drehschieber zum Schalten der Teilbrenner für zwei verschiedene Schaltarten des Brenners je in einer Seitenansicht und einer Aufsicht.
  • Das zweiteilige Gehäuse a trägt in seinem unteren Teil das Anschlußstück b zur Verbindung mit der Gasleitung und die zentrische Lagerstelle c mit der Bohrung für den Dichtungskonus d der Drehachse e, welche unten in dem Stellhebel f und oben in dem Vierkant g endet. Das Oberteil des Gehäuses a enthält die sechs radial angeordneten schlitzartigen Blasdüsen h, die von den in ihren unteren Enden ebenfalls flach gepreßten, jedoch oben zylindrischen und mit den Luftzuführungsöffnungen i versehenen Brennerröhren k umgeben sind. Zum Öffnen und Verschließen der Blasdüsen la dient der flach kegelförmige, mit den Steuerschlitzen bzw. Fensterausschnitten m versehene Drehschieber L, der sich gut eingeschliffen von innen, gegen das Gehäuseoberteil legt. In dem Nabenstück n des Drehschiebers befindet sich die quadratische Bohrung o, in welche der Vierkant g der Drehachse e locker eingefügt ist. Die zylindrische Druckfeder p gewährleistet sowohl für den Dichtungskonus d als auch für den Drehschieber l den erforderlichen Dichtungsdruck. Dem Dichtungsdruck des Drehschiebers L wirkt beim Schalten die flache stabförmige Schnappfeder q mit einem durch ihre Bemessung und Einstellung bedingten Gegendruck entgegen, die, gegen Drehung gesichert, an dem Lagerstück c befestigt ist und mit ihren beiden Enden in die aus dem zylindrischen Rande des Drehschiebers l ausgeschnittenen Rastenverzahnungen r eingreift.
  • Während der Drehschieber gemäß den Fig.3 und 4 einer Schaltung mit sieben Stufen, d. h. Abschluß und Öffnen der sechs Teilbrenner einzeln nacheinander, dient, gestattet der Drehschieber nach den Fig.5 und 6 nur fünf Stellungen, nämlich Abschluß, ein Sechstel, ein ,Drittel, -zwei Drittel und volle Brennstärke. Der Unterschied macht sich in der Zahl der Zahnrasten r und der Anordnung sowie Größe der Fensterausschnitte m bemerkbar.
  • Die bauliche Ausbildung von Brennern für andere Brennstoffe und Betriebsarten gestaltet sich in ähnlicher Weise ebenfalls einfach. Handelt es sich beispielsweise um die Ausbildung des dargestellten Brenners als Ölbrenner mit Niederdruckzuführung von Luft und Öl, so würde .der Anschlußstutzen b bei entsprechend größerer Bemessung als Zuführungsleitung für die Luft dienen und die Luft mittels des Drehschiebers d stufenweise geschaltet den Brennerrohren k, bei denen die Öffnungen i dann fehlen, zuströmen, während als Stufenschaltglied für das Öl der Dichtungskonus d zum mehrwegigen Hahnküken und das Lagerstück c als Hahngehäuse mit entsprechenden Anschlüssen und Bohrungen ausgebildet werden. Von hier würde dann das Öl über Verbindungsleitungen auf die einzelnen Brennerrohre verteilt, um dort mittels geeigneter Düsenköpfe zerstäubt zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brenner für gas-, dampf-, staubförmige oder flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe in mehrere gleichartige, brenntechnisch selbständige Teilbrenner (k) unterteilt ist und eine mechanische Steuervorrichtung- (Drehschieber l) aufweist, bei deren Verstellung die Teilbrenner zwecks stufenweiser Regelung der Flammenstärke nacheinander im Sinne einer vollen Beaufschlagung oder eines völligen Abschlusses ohne drosselnde Zwischenstellungen zu- und abgeschaltet werden. z. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbrenner zwecks gleichmäßiger Schaltstufung sämtlich gleich groß sind. 3. Brenner nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleicher Größe der Teilbrenner die Steuervorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie zwecks ungleichmäßiger Schaltstufung die Teilbrenner teils einzeln, teils gruppenweise schaltet. q.. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbrenner zwecks ungleichmäßiger Schaltstufung verschieden groß sind. 5. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbrenner zusätzlich unabhängig von der Steuervorrichtung einzeln einstellbar sind. G. Gasbrenner nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe eine allen Teilbrennern gemeinsame Brennstoffkammer mit daran anschließenden Teilbrennerrohren (k) aufweist, die mit I ufteirilaßöffnungen (i) versehen sind und in die von der Gaskammer ausgehende Blasdüsen (h) hineinragen, zu deren gemeinsamer Steuerung ein in der Gaskammer angeordneter und mit Durchbohrungen (in) sowie mit Rastenverzahnungen versehener Drehschieber (l) dient. j. Gasbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gaskammer eine den Drehschieber (L) gegen seine Dichtungsfläche pressende Feder (p) vorgesehen ist und die in die Rastenverzahnung eingreifende Sperrfeder (g) derart angeordnet ist, daß sie einen Druck in entgegengesetzter Richtung auf den Drehschieber ausübt, so daß sie während der Verstellung des Drehschiebers seinen Dichtungsdruck zwecks Verminderung seiner Reibung auf der Dichtungsfläche ganz oder teilweise aufhebt.
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