DE651563C - Verfahren zur Herstellung von Silos und aehnlichen Behaeltern aus Beton - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Silos und aehnlichen Behaeltern aus Beton

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DE651563C
DE651563C DEB166427D DEB0166427D DE651563C DE 651563 C DE651563 C DE 651563C DE B166427 D DEB166427 D DE B166427D DE B0166427 D DEB0166427 D DE B0166427D DE 651563 C DE651563 C DE 651563C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/22Containers for fluent solids, e.g. silos, bunkers; Supports therefor
    • E04H7/24Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials
    • E04H7/26Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials mainly of concrete, e.g. reinforced concrete or other stone-like materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Silos und ähnlichen Behältern aus Beton Bekannt ist, unter Ausnutzung des Erdreiches als Schalung einen Betonbehälter mit Bewehrungseinlagen herzustellen. .
  • Es ist ferner schon vorgeschlagen, auf schräg liegenden Erdböschungen Betonplatten aufzubringen, indem zunächst eine Unterlage aus Betonschicht aufgebracht wird. Gerade aber bei lotrechten oder nahezu lotrechten Wänden, bei denen die Gefahr eines Herabfallens des aufgebrachten Betons schon nach kurzer Zeit besteht, stieß die Herstellung bisher auf Schwierigkeiten.
  • Demgegenüber besteht das neue Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß zunächst an der völlig oder nahezu lotrechten Erdwandung eine Feinbetonschicht aufgetragen und auf diese die Bewehrungseisen in. Form einer oder mehrerer geschlossener Spiralen und lotrechter Streben aufgebracht werden. Dann werden beide Bewehrungen .mittels durch die Feinbetonschicht fasender Drahtkrampen laufend am Erdreich verankert, worauf die weiteren Betonschichten aufgebracht werden.
  • Der Vorteil einer solchen Bauart liegt darin, daß .die Bewehrung nicht vorher fertiggestellt zu werden braucht, sondern während der Herstellung lose eingelegt wird. Dadurch wird eine billige und einfache Herstellung des Silos erzielt und ein Transport des Gestelles vermieden. Man benötigt keine genauen Maße der Bewehrung, sondern paßt diese einfach der ausgehobenen Grube an. Der Vorteil des Verfahrens liegt insbesondere in der technisch einfachen und wirtschaftlich günstigen Herstellung eines solchen Betonbehälters. Ein weiterer Vorteil der neuen Erfindung besteht ferner auch darin, daß der überstehende Siloteil verstärkt wird und auf diese Weise gegen Beschädigungen, z. B. durch Anfahren, geschützt ist.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen schematischen Schnitt der ausgehobenen Erdgrube während der Herstellung des Erdwalls, - -Abb. a einen Grundriß zü Abb. i mit teilweise- hergestelltem Erdwall, Abb. 3 die Herstellung -des Silos nach Einbringung der ersten Zementschicht und der Bewehrungseinlage, Abb.4 die Herstellung des Silos nach Einbringung der lotrechten Bewehrungsdrähte und Anbringung der zweiten Zementschicht, Abb. 5 den Silo nach Fertigstellung und Anbringung der äußeren Bewehrungseinlage und oberen Verstärkungsschicht, Abb.6 im größeren Maßstabe im Schnitt die Befestigung der Bewehrungseinlage mittels Klammern.
  • Zum Zwecke der Herstellung eines Betonfuttersilos unmittelbar im Erdboden wird zunächst eine Grube a ausgehoben, die z. B. eine Tiefe von 1,20 m bis -i,8o m aufweist und einen Durchmesser von 2,6o m hat. Oberhalb des Erdbodens b wird ein Erdwall c etwa #g Höhe von o,8o m aufgebracht, so daß ,tä=@ der Durchmesser der ganzen Höhe entspxielit.
  • Die Herstellung des Erdwalls c oberhall' des Bodens b erfolgt mit Hilfe einer besöii=° deren Hilfsabstützung d, die beispielsweise aus segmentförmigen Brettern besteht, die gegeneinander durch ein Holzkreuz e -abgesteift sind und die eine Entfernung vom Durchmesser der Grube a besitzen. Diese Hilfsabstützung d wird auf die in der Grubenwand eingeschlagenenKrampen f gelagert, und es wird nun gegen die Hilfsabstützung von außen zweckmäßig mit Stroh durchsetztes Erdreich abgeböscht. Dabei ist es zweckmäßig, den Erd-,vall c oben mit- einer flachen Kante cl zu versehen.
  • Nach Fertigstellung eines ringförmigen Erdwalls c wird nunmehr die Hilfsabstützung d herausgenommen. Dann wird in die Grube, die mit einer völlig oder nahezu lotrechten Erdwandung versehen ist, wobei die Erdwandung auch etwas schräg unterschnitten ausgeführt sein kann (der Durchmesser der. Grube ist dann oben kleiner als unten), eine äußere Zementschicht g aufgebracht. Auf diese Schicht werden die Bewehrungseisen in Form einer oder mehrerer geschlossener Spiralen lt und lotrechter Streben i aufgebracht und mit Hilfe eingedrückter Drahtkrampen befestigt, und zwar zweckmäßigerweise, solange die äußere Zementschicht noch nicht abgebunden ist.
  • Die äußere Zementschicht besitzt z. B. eine Stärke von etwa 2 cm. Die Drahtbewehrungseinlage wird am oberen vorstehenden Siloteil eng gelagert, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist. Vor Einlage der lotrechten Streben i kann gegebenenfalls zunächst eine zweite Zementschicht k von etwa i cm Dicke aufgebracht werden. Gegebenenfalls können die lotrechten Bewehrungsdrähte i auch nachträglich in die zweite, noch -halb trockene Zementschicht k eingelagert werden. Etwa nach Abbindung dieser zweiten Schicht wird nunmehr die innere Zementschicht L von etwa ebenfalls i cm Dicke aufgebrächt. Der Boden m 'des Silos kann unbewehrt sein und wird zweckmäßig durch eine besonders starke Betonschicht gebildet. Ist der Silo soweit fertiggestellt, wird der äußere Erdwall c entfernt und zweckmäßig die Zementwandung außen ein gewisses Stück -his unter dem Erdboden freigelegt. Nunmehr e ird von außen an dem oberhalb des Bodens :vorstehenden Siloteil eine besonders enge, ebenfalls spiralförmig verlaufende Drahtbewehrung n angebracht und über dieser nochmals eine äußere Zementschicht o aufgebracht. Die Wandstärke innerhalb des Erdreichs ist dann etwa q. cm- dick, während beim herausragenden oberen Siloteil die Wandstärke ungefähr 5 bis 6 cm beträgt. Der Silo wird dann schließlich von innen und außen mit Isoliermasse bestrichen. Der etwa außen ausgehobene Boden wird wieder geebnet, so daß nur eine verstärkte Silowandung über dem Boden hervorsteht, deren Verstärkung bis etwas unter.die Erdoberfläche reicht.
  • Die Befestigung der Bewehrungseinlage erfolgt durch entsprechende lange Drahtkrampen p, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Silos und ähnlichen Behältern aus Beton, insbesondere zum Einlagern von Grünfutter, wobei in einer Erdgrube unter Anwendung von Bewehrungseinlagen ohne besondere Schalung der Behälter hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst an der völlig oder nahezu lotrechten Erdwandung eine Feinbetonschicht aufgetragen und auf diese die Bewehrungseisen in Form einer oder mehrerer geschlossener Spiralen (la) und lotrechter Streben (i) aufgebracht werden. Dann werden beide Bewehrungen mittels durch die Feinbetonschicht fassender Drahtkrampen (p) laufend am Erdreich verankert, worauf die weiteren Betonschichten aufgebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß flach Entfernung des über Geländehöhe als Anlage für den' Beton dienenden Erdwalles der obere, aus dem Boden ragende Siloteil außen mit einer weiteren ringförmigen Bewehrung (n) und zugehörigen Betonschicht versehen wird.
DEB166427D 1934-08-07 1934-08-07 Verfahren zur Herstellung von Silos und aehnlichen Behaeltern aus Beton Expired DE651563C (de)

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