DE893779C - Verfahren zur Herstellung von Mischgruendungspfaehlen aus bewehrtem Beton od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischgruendungspfaehlen aus bewehrtem Beton od. dgl.

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Publication number
DE893779C
DE893779C DEC2853D DEC0002853D DE893779C DE 893779 C DE893779 C DE 893779C DE C2853 D DEC2853 D DE C2853D DE C0002853 D DEC0002853 D DE C0002853D DE 893779 C DE893779 C DE 893779C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pile
reinforcement
ground
concrete
shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DEC2853D
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Paul Jourdain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frankignoul Pieux Armes
Compagnie Internationale Des Wagons Lits et Du Tourisme SA
Original Assignee
Frankignoul Pieux Armes
Compagnie Internationale Des Wagons Lits et Du Tourisme SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Frankignoul Pieux Armes, Compagnie Internationale Des Wagons Lits et Du Tourisme SA filed Critical Frankignoul Pieux Armes
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/48Piles varying in construction along their length, i.e. along the body between head and shoe, e.g. made of different materials along their length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Foundations (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Mischgründungspfählen aus bewehrtem Beton od. dgl. Es ist bekannt, Mischgründungspfähle aus bewehrtem Beton od. d gl. herzustellen, indem man durch Einstampfen von Beton od. dgl. in den Erdboden eine verbreiterte Basis bildet und dann einen vorgefertigten Pfahl in ein auf diese Basis gegossenes Bett aus plastischem Beton einsenkte. Die Ausführung eines Mischpfahles von großer Länge nach dieser Methode hatte den Nachteil, daß sie die sehr schwierige Handhabung eines Pfahles von großer Länge oder die Verbindung von zwei nebeneinanderl.iegenden Pfahlelementen unter schwierigen Bedingungen erfordert. Außerdem muß man, wenn die tragende, d. h. genügend widerstandsfähige Erdschicht nicht überall die gleiche Tiefe besitzt, Pfähle von verschiedener Größe verwenden, damit ihr Kopf in gleicher Höhe mit der Bodenfläche liegt. Dies zieht außer der Vorbereitung des Arbeitsplatzes eine Unsicherheit für die den Pfählen zu gebende Länge nach sich und eine manchmal wesentliche Verzögerung in deren Herstellung, die sich auf die ganze Ausführung der Gründung auswirkt.
  • Im übrigen weist die Verbindung zwischen dem im Boden gebildeten Teil des Gründungspfahles und dem Schaft eine nur sehr geringe Zug- und Biegungsfestigkeit auf und muß am unteren Ende des Gesamtschaftes vorgesehen werden; denn wenn man sie weiter oben vorsehen würde, würde die Festigkeit des Gesamtschaftes gegen Stauchung ebenfalls unzureichend sein.
  • Gemäß .der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der im Boden gebildete Teil mit einer Bewehrung versehen ist, die nach oben herausragt und sich um das untere Ende des fertigen Schaftes oder seine Verankerungen herumlegt. Man erhält auf diese Weise eine sehr widerstandsfähige Verbindung, die in beliebiger Höhe des Schaftes vorgesehen sein kann, so daß es möglich ist, fertige Schäfte von fester Länge zu benutzen und die Länge des Pfahlteils, der im Boden vorbereitet ist, diesen festen Längen anzupassen, je nachdem in welcher Tiefe man festes Erdreich vorfindet.
  • Das Ende des Pfahles ist vorteilhaft zugespitzt oder konisch, um das Eindringen in den plastischen Beton zu erleichtern. Die Bewehrung des Pfahles kann an ihrem unteren Ende einen Vorsprung haben, oder dieser kann ringsum Nuten od. dgl. aufweisen, um das Zusammenhaften des plastischen Betons mit dem Pfahl zu fördern. Um das Durchdringen des Pfahles in diesen@Beton zu erleichtern und die Verbindung zwischen dem Schaft, dem frischen Beton und dem Pfahl zu verbessern, kann man diesen Beton zum Schwingen bringen, besonders indem man das Gründungsrohr in Schwingung versetzt, das zum Formen des Schaftes gedient hat und -in dessen Boden der-plastische Beton gegossen worden ist, oder den Pfahl selbst oder beide.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile gehen aus. der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der Erfindung hervor, die sich auf die Zeich= nung bezieht, in welcher Fig. i eine schematische Ansicht eines Teils einer Gründung gemäß der Erfindung zeigt, Fig. 2 eine Ausführungsform eines Pfahles gemäß der Erfindung und Fig. 3 eine abgeänderte .Ausführung der Verbindung zwischen demgeformten,Schaftund dem Pfahl. Wie in Fig. i gezeigt, enthält ein Mischpfahl gemäß der Erfindung ein Stück eines im Boden geformten Schaftes i, der vorzugsweise mit einer verbreiterten Basis 2 versehen ist, und einen vorgefertigten Pfahl 3. Das Einrammen des Gründungsrohres q. (Rig. 2) zur Ausführung des Pfahles geschieht bis zur Erreichung einer genügend widerstandsfähigen Erdschicht. Da der gute Boden sich in verschiedenen Tiefen befindet, gibt man dem geformten Schaft i eine veränderliche Länge mit der besagten Tiefe, indem man ihn auf einen von der Oberfläche des Bodens -begrenzten Abstand a beschränkt, der -der konstanten Länge der vorgefertigten Pfähle entspricht, :die für die verschiedenen Mischpfähle einer Gründung verwendet werden. Wenn der Stumpf des geformten Schaftes i die gewünschte Länge erreicht hat, gießt man in das Gründungsrohr. eine gewisse Menge plastischen Beton 6 od. dgl. Die Bewehrung 5 des Schaftes i überragt dessen oberes Ende und erstreckt sich in die plastische Betonmasse 6. Dieser vorspringende Teil der Bewehrung wird vorteilhafterweise verstärkt z. B. durch einen am Ende der Bewehrung angeschweißten Ring 7. Dieses Ende kann ausgeweitet werden, um die Gefahr der Beschädigung durch -den Rammbären zu. vermeiden, der diese Bewehrung während des Beonierens des Schaftes i durchdringen muß.
  • Man senkt den vorgefertigten Pfahl 3 in den frischen Beton 6 z. B. durch Einschlagen von oben, wobei -der Pfahl ein konisches oder zugespitztes Ende 8 aufweisen kann, um :das Eindringen in den Beton 6 und die Bewehrung 5 zu erleichtern. Nuten g verbessern die Verbindung von Beton 6 und Pfahl 3.
  • Es ist vorteilhaft, das Rohr d. oder den Pfahl 3 oder beide in Schwingung zu versetzen mit Hilfe irgendeines Schwingungssystems, durch das der Beton 6 zum Schwingen gebracht und das Durchdringen des Pfahles 3 in diesen Beton erleichtert wird, wodurch eine bessere Verbindung zwischen dem Pfahl, dem Beton 6 und dem Schaft i gewährleistet wird.
  • Der Pfahl 3 kann auch mit einer vorspringenden Bewehrung io-versehen sein, die man, wie das Ende des Pfahles 3 in Fig. 2, in den Beton 6 und die den Schaft i überragende Bewehrung 5 einfügt, z. B. bis die Bewehrung auf das obere Ende des im Boden geformten Schaftes trifft. Fig. 3 zeigt eine auf diese Weise ausgeführte Verbindung zwischen dem Schaft und dem Pfahl, wobei das Gründungsrohr i nach der Vollendung der Verbindung zurückgezogen wurde. Die in Fig. 3 gezeigte Bewehrung 5 könnte wie in Fig. z verstärkt werden.
  • Die gemäßder Erfindung hergestellte Verbindung zwischen dem Schaft und dem Pfahl, z. B. wie in Fig.2 und 3 dargestellt, gewährleistet eine sehr sichere Vereinigung dieser beiden Elemente, besonders deswegen, weil das Ende des Pfahles oder seine vorspringende Bewehrung sich in den überstehen-den Teil der Bewehrung des Schaftes einfügen. Der Zusammenhang zwischen Schaft und Pfahl ist vollkommen; die Widerstandsfähigkeit gegen Zug und Biegung sowie auch gegen Druck ist unveränderlich in der ganzen Länge der durch die beiden Elemente gebildeten Einheit. Jede Gefahr eines Pfahlbruches unter dem Einfluß von Erdbewegungen wird so vermieden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPR Ü CHE: i. Verfahren zur Herstellung von Mischgründungspfählen aus bewehrtem Beton od. dgl., bei dem der untere Teildes Pfahles im Boden gebildet wird, eine 'Schicht -aus plastischem Beton über diesen Teil gegossen und ein mit Verankerungen versehener vorgefertigter Schaft in diese Schicht eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im Boden gebildete Teil mit einer Bewehrung versehen ist, die nach oben herausragt und sich um das untere Ende des fertigen Schaftes (3) oder seine Verankerungen herumlegt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben herausragende Bewehrung des im Boden gebildetenTeils mittels eines Ringes verstärkt wird, der mit den Bewehrungseisen verbunden ist. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben aus dem im Boden gebildetenTeil hervorstehende Bewehrung sich in dieser Richtung erweitert.
DEC2853D 1943-05-08 1943-10-26 Verfahren zur Herstellung von Mischgruendungspfaehlen aus bewehrtem Beton od. dgl. Expired DE893779C (de)

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BE893779X 1943-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE893779C true DE893779C (de) 1953-10-19

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ID=3884506

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DEC2853D Expired DE893779C (de) 1943-05-08 1943-10-26 Verfahren zur Herstellung von Mischgruendungspfaehlen aus bewehrtem Beton od. dgl.

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DE (1) DE893779C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3416679A1 (de) * 1984-05-05 1985-11-14 Gkn Keller Gmbh, 6050 Offenbach Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gruendungen durch einbinden von fertigteilen, insbesondere von stuetzen, im ortfuss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3416679A1 (de) * 1984-05-05 1985-11-14 Gkn Keller Gmbh, 6050 Offenbach Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gruendungen durch einbinden von fertigteilen, insbesondere von stuetzen, im ortfuss

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