DE651503C - Sicherheitsrasierhobel - Google Patents

Sicherheitsrasierhobel

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DE651503C
DE651503C DEA75958D DEA0075958D DE651503C DE 651503 C DE651503 C DE 651503C DE A75958 D DEA75958 D DE A75958D DE A0075958 D DEA0075958 D DE A0075958D DE 651503 C DE651503 C DE 651503C
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Germany
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DEA75958D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/38Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle with provision for reciprocating the blade by means other than rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

  • Sicherheitsrasierhobel Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsrasierhobel, dessen ;Klinge sich lediglich durch Heranführen an das Haar derart hin ufi.d her verschiebt, daß ein ziehender Schnitt entsteht. Bisher konnte ein ziehender Schnitt nur mit elektrischen Einrichtungen erreicht werden.
  • Zur Erreichung der genannten Zwecke geht die Erfindung von einem vorbekannten Rasierhobel aus, bei welchem die Klinge in dem starr mit dem Handgriff verbundenen Käfig federnd gelagert ist, so daß sie unter dem Widerstand, den ihre Schneide am Haar findet, in ihrer eigenen Ebene leicht nachgeben kann. Erfindungsgemäß ist die Klinge derart geführt und sind die federnden Mittel derart angeordnet, daß die Klinge unter einem spitzen Winkel, zweckmäßig von 45o, zur Klingenschneide ausweicht. Beim Entlangführen des Rasierhobels auf der Haut rufen der in seiner Stärke wechselnde Widerstand des Haares gegen das Eindringen der Klinge und die federnden Mittel Hinundherschwingungen der Klinge schräg zur Schneidenrichtung hervor; jede dieser Schwingungen ist als die Resultierende zweier rechtwinklig zueinander liegender Bewegungen anzusehen, einer senkrecht zur Schneidenrichtung verlaufenden Durchdringungsbewegung und einer in Schneiderichtung verlaufenden Bewegung, die einen ziehenden Schnitt bewirkt. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Rasierhobel schematisch dargestellt, dessen Klingenkäfig gegen den Handgriff schwenkbar ist. Die Schwenkeinrichtung gehört jedoch nicht zur Erfindung.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht, Fig. a ein Längsschnitt, Fig.3 eine Seitenansicht des Rasierhobels. Fig.4 ist ein Grundriß des Klingenkäfigs, teilweise unter Fortlassung der Deckplatte.
  • Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch den Klingenkäfig nach Linie V-V der Fig. q..
  • Fig. 6 stellt die Klinge dar.
  • Der Bügel 3 ist an der Strebe angeschraubt, deren Zapfen 13 an den Enden der am Handgriff i befestigten Gabel z gelagert sind. Der Bügel 3 trägt die Doppelkammerplatte 5 zur Aufnahme der Klinge 6. Die Deckplatte-? ist an der Platte 5 mittels des Scharniers 7a angelenkt und weist an der anderen Seite eine federnde Zunge 7b zur Bildung eines Schnappverschlusses mit der Platte 5 auf. Es sind fernerhin zwei Paare federnder Zungen 8 (Fig. 4 und 5) vorgesehen, von denen jedes Paar durch die Schenkel i eines U-förmig gebogenen Bleches gebildet ist, dessen Steg zwischen der Strebe 4. und dem zum Durchlaß der Zungen 8 mit Schlitzen 2o versehenen Bügel 3 eingeklemmt ist. Die Zungen 8 sind um etwa 45° zur Klingenlängsachse geneigt, weisen also ihre größte Nachgiebigkeit in einer Richtung auf, die um 4.5° zur Klingenschneide geneigt liegt. -Die Klinge 6 hat: zwei quadratische Löcher 6a, deren Ränderfinit der Klingenschneide ebenfalls einen W-WR kel von etwa 4.5° bilden und in die sich J.e=s weils ein Paar der Zungen 8 einlegt.
  • Der Handgriff i ist hohl und in ihm spielt ein Schieber 12 mit einem Ansatz 9, dessen hakenförmiges Ende 9a zwischen die beiden Flügel 4.a der Strebe d. eingreift (Fig. 2). Der Spalt 21, den die Flügel 4.a zu diesem Zweck frei lassen, liegt exzentrisch zur Achse der Zapfen 13. Der Schieber i2 mit dem Ansatz 9 wird durch einen Knopf io verschoben, dessen Schaft ioa durch einen Längsschlitz ja des Handgriffes hindurchgeht und in dem federnden Blech z i eingeschraubt ist, das am Schieber 12 befestigt ist. An den beiden Schlitzenden sind' Rasten vorgesehen; ein Vorsprung 14 am Schaft i oa wird durch die Spannkraft des Bleches i i in die Rasten eingedrückt, kann aber durch leichten Druck auf den Knopf io aus ihnen ausgerückt werden. Die Verschiebung des Schiebers 12 bewirkt 'eine Schwenkung des Klingenkäfigs um die Zapfen 13. Den beiden Endstellungen des Knopfes entsprechen daher zwei verschiedene Stellungen des Klingenkäfigs in bezug auf den Handgriff, deren eine in Fig. 2 und deren andere in Fig.3 dargestellt ist.
  • Wenn beim Entlangstreichen des Rasierhobels auf der Haut die Klinge am Haar Widerstand findet, so verschiebt sie sich, während sie in das Haar eindringt, auf der Platte 3 unter q.5° zur Schneidenrichtung, weil die Zungen 8 in dieser Richtung nachgeben, und es entsteht ein ziehender Schnitt. Diese Erscheinung wiederholt sich bei jeder Veränderung des Widerstandes, den die Klinge findet, so daß praktisch die Klinge ständig schwingt, ohne daß es besonderer Antriebsvorrichtungen bedarf.
  • ':Infolge der Bildung der in die Klingen-'-l.öeher eingreifenden Halter aus federndem Bhech 8 können auch solche Klingen verwandt erden, deren Löcher nicht rechteckig sind. Es ist aber auch möglich, die Klingenhalter in anderer Weise federnd auszugestalten; sie können beispielsweise elastisch gelagert sein, anstatt selbst aus federndem Werkstoff zu bestehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsrasierhobel, dessen Klinge in dem starr mit dem Handgriff verbundenen Käfig federnd gelagert ist, so daß sie in ihrer eigenen Ebene unter dem Widerstand, den ihre Schneide am Haar findet, leicht nachgeben kann, dadurch gekennzeichnet, -daß die Klinge (6) derart geführt und die federnden Mittel (8) derart angeordnet sind, daß die Klinge unter einem spitzen Winkel zur Klingenschneide ausweicht.
  2. 2. Rasierhobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die -in Löcher (6a) der Klinge (6) eingreifenden Klingenhalter aus federnden Zungen (8) bestehen, die ihre größte Nachgiebigkeit in einer spitzwinklig zur Klingenschneide verlaufenden Richtung haben.
  3. 3. Rasierhobel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei federnde Zungen (8) in ein Klingenloch (6a) eingreifen und aus den Schenkeln eines U-förmigen Bleches gebildet sind, dessen Steg an einem unterhalb der Kammplatte (5) liegenden Bauteil (3, q.) befestigt ist.
DEA75958D 1934-05-07 1935-05-07 Sicherheitsrasierhobel Expired DE651503C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT651503X 1934-05-07

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DE651503C true DE651503C (de) 1937-10-14

Family

ID=11297544

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DEA75958D Expired DE651503C (de) 1934-05-07 1935-05-07 Sicherheitsrasierhobel

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