DE651253C - Gaserzeuger, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents

Gaserzeuger, insbesondere fuer Fahrzeuge

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DE651253C
DE651253C DEO22465D DEO0022465D DE651253C DE 651253 C DE651253 C DE 651253C DE O22465 D DEO22465 D DE O22465D DE O0022465 D DEO0022465 D DE O0022465D DE 651253 C DE651253 C DE 651253C
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DEO22465D
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Gaserzeuger, insbesondere für Fahrzeuge Die Erfindung betrifft einen Gaserzeuger, insbesondere für Fahrzeuge, dessen Wandung in der Verbrennungszone aus einem hitzcbeständigen Blech besteht, das mit dem anschließenden gewöhnlichen Blech verschweißt ist. Da der hitzebeständige Werkstoff sehr teuer ist, so, ist man bestrebt, den betreffenden Blechteil möglichst niedrig zu machen und für die in den kälteren Zonen des Schachtes liegende Wandung billigeres Stahlblech zu verwenden. An der Trennfuge werden dann beide Bleche miteinander verschweißt. Diese verschiedenen Stahlarten wirken sich jedoch auch hinsichtlich der Haltbarkeit der Schweißung an -und für sich ungünstig aus; insbesondere wird die Schweißnaht übermäßig beansprucht, weil die verschiedenartigen Stähle unterschiedliche Ausdehnungszahlen haben. Je höher nun die Wandungstemperatur des Gaserzeugers im Betrieb im Bereich der Schweißnaht apsbeigt, desto erheblicher werden die durch die ungleiche Ausdehnung bewirkten Spannungen, so daß man gezwungen ist, den hitzebeständigen Blechteil ausgedehnter zu bestalten und ihn auch noch an solchen Stellen zu verwenden, deren Temperatur für die Haltbarkeit des gewöhnlichen- Stahles an und für sich zulässig wäre. Man verwendet also den teueren hitzebeständigen Stahl über das unbedingt notwendige Ausmaß hinaus, um die Schweißnaht möglichst weit aus der Verbrennungszone hinaus zu verlegen. Um dies zu vermeiden und um zu -erreichen, daß die Schweißnaht an die dem Bedarf entsprechende Stelle verlegt werden kann, wird gemäß der Erfindung die ringförmige Schweißnaht durch Wasserzufuhr gekühlt. Hierdurch wird die Temperatur an der Schweißstelle künstlich niedriggelialten, und infolgedessen kann-man mit einem geringen Maß von hitzebeständigem Werkstoff auskommen und trotzdem eine dauerhafte Sch-#veißung erreichen. Das Kühlwasser kann unmittelbar auf die Schweißnaht gespritzt werden; es empfiehlt sich jedoch, ein Abfließen des Wassers an .der Wandung zu verhindern, damit das Wasser nicht in den Ascherkasten gelangt. Zu diesem Zwecke kann ein Ring um den Mantel gelegt werden, der das Herunterfließen des Wassers an der Wandung verhindert. Dieser Ring kann rinnenförmig nach oben offen sein, so daß der sich entwickelnde Wasserdampf die in üblicher Weise an der M'and entlang geführte Verbrennungsluft sättigt, wie dies im Gaserzeugerbetrieb auch sonst gehandhabt wird. Da jedoch in diesem Falle bekanntlich bei Gaserzeugern für zeitlich stark schwankende Leistungen ein Überschuß an Wasserdampf bei Leerlauf bzw. kleiner Leistung die Temperatur in der Verbrennungszone zu stark verringert, so ist dafür Vorsorge zu treffen, daß jeweils nur so viel Wasserdampf an die Luft abgegeben wird, wie der jeweiligen Leistung des kotors entspricht. Es ist nun bekannt, die Zufuhr von Verdampfungswasser bei Gaserzeugern in Abhängigkeit von der Leistung des Motors zu regeln, und es hat sich gezeigt, daß dieser Weg auch im vorliegenden Falle gangbar ist, d. h. also, daß die Temperatur der Schweißnaht in erträg" lichen Grenzen bleibt, wenn jeweils nur soviel Wasser zugeführt wird, wie der jeweiligen Leistung des Motors entspricht. Infolgedessen ist es vorteilhaft, diese Regelung der Wasserzufuhr vorzusehen, und im übrigen bleibt die Temperatur der Schweißstelle dabei erfahrungsgemäß trotz der Wärmeentz?ehung durch die Verdampfung so hoch, daß das zugeführte Wasser sofort restlos verdampft. Infolgedessen können sich auch keine überschüssig-en Wassermengen ansammeln, die beim plötzlichen Umstellen des Motors von Höchstleistung auf Leerlauf der Verbrennungsluft noch überschüssigen Wasserdampf zuführen rund so die Temperatur im Gaserzeuger in der Verbrennungszone stark herabmindern.
  • An sich ist .es bereits bekannt, am Innenmantel des Gaserzeugers oben offene, ringförmige Rinnen anzubringen und in diese Wasser einzuleiten. Bei diesen bekannten Gaserzeugern besteht aber der Innenmantel nicht aus zwei verschiedenen, in der Verbiennungszone verschweißten- Blechteilen.
  • Ferner sind Gaserzeuger bekannt, Klei denen die Schweißnaht der beiden aus verschiedenen Metallen bestehenden Mantelteile innerhalb des Bereiches einer flach oder etwas gewölbt verlaufenden Mantelfläche Legt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Innenmantel des Gaserzeugers besteht in seinem unteren Teil, -aus einem hitze-und feuerbeständigen Metall, z. B. Chromstahl, während der obere Teil b aus gewöhnlichem Stahl gefertigt ist. Die Mantelteil- -a und b- sind durch die ringförmige Schweißnaht c miteinander verbunden. An dieser Stelle ist eine nach oben offene Rinne d auf -den Mantelteil a aufgeschweißt, die gleichzeitig zur Versteifung des Innenmantels dient, -in der Hauptsache aber den Zweck hat, das an der oder den Stellen e zugeführte Kühl- und Verdampfungswasser an die Schweißstelle c zu bringen, so daß die Temperatur der Schweißnaht durch die Kühl-und Verdampfungswirkung in zulässigen Grenzen gehalten wird.
  • Der in der Rinne d entstehende Wasserdampf wird in dem Raum zwischen dem Innenmantel a, b und dem Außenmantel f mit der darin abwärts streichenden Verbrennungsluft vollkommen vermischt und unter den Rost g geleitet.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRüci-ir: r. Gaserzeuger, insbesondere für Fahrzeuge, dessen Wandung in der Verbrennungszone aus einem hitzebeständigen Blech besteht, das mit dem anschließenden gewöhnlichen Blech verschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Schweißnaht (c) durch Wasserzufuhr (e) gekühlt wird.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Schweißnaht (c) ,erzeugte Wasserdampf in an sich bekannter Weise an die an der Wandung (a, b) entlang geführte Verbrennungsluft abgegeben wird.
  3. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzufuhr in an sich bekannter Weise der Leistung des Motors entsprechend geregelt wird. ¢. Gaserzeuger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des zu verdampfenden .Wassers am Mantelteil (ta) eine oben offene Rinne (d) angebracht ist.
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