DE651190C - Wanderrostfeuerung fuer Wasserrohrkessel mit am hinteren Ende des Wanderrostes angeordneter Zusatzfeuerung - Google Patents

Wanderrostfeuerung fuer Wasserrohrkessel mit am hinteren Ende des Wanderrostes angeordneter Zusatzfeuerung

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DE651190C
DE651190C DEST53721D DEST053721D DE651190C DE 651190 C DE651190 C DE 651190C DE ST53721 D DEST53721 D DE ST53721D DE ST053721 D DEST053721 D DE ST053721D DE 651190 C DE651190 C DE 651190C
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Wanderrostfeuerung für Wasserrohrkessel mit am hinteren Ende des Wanderrostes angeordneter Zusatzfeuerung Bei Wanderrostfeuerungen ist es bekannt, über dem hinteren Ende des Wanderrostes eine mit staubförmigem Brennstoff betriebene Zusatzfeuierung anzuordnen. Auch hat man Wand'errostfeuerungen schon mit Zusatzrosten ausgestattet, die zur Verbrennung von Fabrikationsabfällen und ähnlichen Brennstoffen dienten. Bei diesen Feuerungen wurden die Zu,satzroste aus besonderen, von einem Kühlmittel durchflossenen Rohren gebildet, die an sich weder mit der Feuerung noch mit dem Schutz des Brennraumes etwas zu tun hatten und dementsprechend auch besondere Sammler brauchten, um das Kühlmittel in sie hinein- und aus ihnen abzuführen.
  • Demgegenüber unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Wariderrostfeuerung für Wasserrohrkessel dadurch, daß die. KüllIrohre der Feuerraumwände -oder die an diese angeschlossenen Kesselrehre sa gestaltet und geführt sind, daß - sie selbst den Rost für die Verbrennung der Zusatzbrennstoffe bilden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführuiigsbelspiele der neuen Wanderrostfeuerung mit Zusatzfeuerung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch eine Wanderrostfenerung, bei der der Zusatzrost aus sich kreuzenden Seiteuwandkühlrohren und die Lücken derselben ausfüllenden Zusatzrohren besteht, Abb. 2 einen Querschnitt durch die Feuerung mit den Rohren der Zusatzfeuerung in Vorderansicht, Abb. 3 eine andere Wanderrostfeuerung, bei der der Zu-satzrost korbartig aus den unteren Rohrreihen eines Schrägrohrkessels gebildet ist, und -Abb . 4 einen Querschnitt durch diese Feuerung nach Schnitt A-A der Abb. 3 mit dem Zusatzrost in Ansiclit.
  • In dem Feuerraum. b ist oberhalb des hinterenEndes desWanderrostesa die ausWasserrohren bestehende Zusatzfeuerungc zurAufnalirne von Fabrikationsabfällen und ähnlichem Brennstoff angeordnet. Bei beiden Ausführungsformen streichen die vom Wanderrostende aufsteigenden Feuergase durch die Zwi#schenräum#e zwischen den Rohren des Zusatzrostes und entzünden den durch Öff- nungen d der Seitenwände aufgegebenen Brennstoff. Die Entzündung, wird noch durch die Feuergase des Feuerraumes gefördert, die aus ihm in den Verbrennungsraum, das Zusatzrostes einstrablen.
  • Bei der ersten Ausführungsf orm nach Abb. i und 2 ist der Zusatzrüst aus den Kühlrohrene der Feuerraumsehenwände gebildet, die von beiden Seiten quer über den Wan,derrost gefülirt sind, so daß sie sich in dessen Mitte kreuzen (s. Abb. 2). Zwischen den sich kr,euzenden Kühlrohren verbleiben jedoch breite Spalten, durch welche der aufgegebene Brennstoff durchfallen würde. Um, die breiten ?,chstspalten nun genügend. schmal zu machen,' werden besondere, knieförmig gebogene.' Rohre/ an den Seiten zwischen. den Kühl-, rohren e angeordnet, die die Lücken au#sfülleii#. Der in der Mitte des Rostesc verbleibende Raurng kann an der Oberseite des Rostes durch Plattenh oder andere Mittel abgedeckt werden. Dabei können so weite Spalten be- lassen werden, daß der Brennstoffrückstand nach unten auf den Wanderrost durchfällt und dort mit den Rückständen des auf diesen Rost aufgegebenen Brennstoffies abgeführt wird. Luftkanälei in den Feuerraumseit-enwänd#en sorgen für die Zuführung der notwendigen Verbrennungsluft. Die Feuerraumrückwand ist in bekannter Weise durch abgebogene Kesselrohrek geschützt, denen das Umlaufwasser durch Rohrein zugeführt wird.
  • Bei der zwelten, in den Abb. 3 und 4 dargestellten Wanderrostfeuerung wird der Rostc durch knieförmig nach abwärts gebogene Rohr-en des zugehörigen Schrägrührkessels gebildet, die mit den Kühlrohren der Feuerraumrückwandk zusammen in einen gemeinsamenSammlero münden, dernwiederum durch Rohrein das notwendige Umlaufwasser zugeführt wird. Die. Rohre n sind, wie Abb. 3 zeigt, an ihrem unteren Ende, wo sie den Rost c bilden, dichter zusammengelegt, so daß nur enge Luftspalten entstehen.
  • Diese Art der Au-sbildun#g des Zusatzrostes hat den Vorteil, daß irgendwelche besonderen Einbauten aus Stein nicht notwendig sind und daß der Feuerraum in seinem untersten Teil durch Rohre nicht beengt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die schräg den hinteren Teil des Wanderrostes überdeckenden Wasserrohre die Feuergase vom Ende des W#nderröstes nach vorn geführt werden, soweit sie nicht durch die .Rohrspalten hindurchschlagen und unmittelbar# zur Verbrennung des dem Zusatzrost zugeehrt;en Brennstofies dienen.
  • ".#,#ds Brennstoff kommen vorteilhaft Holzabfälle mi' Frage, die vollständig ausbrennen und keine oder nur außerordentlich wenig Asche hinterlassen. Bei anderen Fahrikationsabfällen mit mehr Aschegehalt können Entaschungsvorrichtungen bekannter Art vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCI-Irt i. Wanderrostfeuerung für Wasserrohrkessel mit am hinteren Ende des Wanderrostes angeordneter Zusatzfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost der Zusatzfeuerung aus den zur Kühlung der Feuerraumwand dienenden Rohren oder an diese angeschlossenen, niedergebogenen Kesselrohren gebildet ist.
  2. 2. Wanderrostfeuerung* nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzrost als Muldenrost aus den an den Seitenwänden angeordneten Kühlrohren dad-urch gebildet wird, daß ein Teil der Kühlrohre (f) quer über dem Rost in V-Form gebogen ist, wobei sie mit ihren Scheiteln gegeneinandergekehrt sind, während die zwischen diesen gelegenen Kühlrohre (e) den Feuerraum geneigt von der einen Seiten-evand zur anderen durchkreuzen.
  3. 3.WanderTostfeuerung DachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines quex den Feuerraum durchsetzenden korbartigen Zusatzrostes die unteren Rohrreihen (n, Abb. 3) eines Schrägrohrkessels knieförnug nach abwärts gebogen sind und mit ihren Enden in den Sammlex (o) für die Wandkühlrohre (k) einmünden.
DEST53721D 1935-07-18 1935-07-18 Wanderrostfeuerung fuer Wasserrohrkessel mit am hinteren Ende des Wanderrostes angeordneter Zusatzfeuerung Expired DE651190C (de)

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