DE678007C - Wasserrohrkessel mit Zwangstroemung in waagerecht oder annaehernd waagerecht liegenden Siederohren - Google Patents

Wasserrohrkessel mit Zwangstroemung in waagerecht oder annaehernd waagerecht liegenden Siederohren

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DE678007C
DE678007C DEV30228D DEV0030228D DE678007C DE 678007 C DE678007 C DE 678007C DE V30228 D DEV30228 D DE V30228D DE V0030228 D DEV0030228 D DE V0030228D DE 678007 C DE678007 C DE 678007C
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boiler
water
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chambers
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DEV30228D
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FRIEDRICH NUBER
Vereinigte Kesselwerke AG
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FRIEDRICH NUBER
Vereinigte Kesselwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/02Steam boilers of forced-flow type of forced-circulation type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Wasserrohrkessel mit Zwangströmung in waagerecht oder annähernd waagerecht liegenden Siederohren Die Erfindung. betrifft Wasserrohrkessel mit Zwangströmung, deren waagerecht oder annähernd waagerecht liegende, den Feuerraum einschließende Siederohre an den beiden Stirnseiten des Kessels an je eine ring-oder hufeisenförmige Wasserkammer angeschlossen und durch Unterteilung dieser Kammern derart hintereinandergeschaltet sind, daß sie vom Kesselwasser unter Richtungswechsel durchflossen werden.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen Wasserrohrkessel von der erwähnten Ausführung derart auszubilden, daß derselbe auch für hohe Drücke sich eignet, wobei seine Leistungsfähigkeit und sein Wirkungsgrad sehr erheblich gesteigert wird, und zwar unter Kleinhaltung von Höhe und Flächenausdehnung, so daß man in der Lage ist, erwünschtenfalls die gesamte Kesselanlage vollständig unterirdisch anzuordnen.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Wasserkammern derart unterteilt sind, daß jedes einzelne der eng aneinander liegenden Verdampferrohre nacheinander und in bezug auf die beiden benachbarten Rohre vom Kesselwasser unter ständigem Richtungswechsel, zweckmäßig von unten beginnend, durchflossen wird und daß die Heizgase in nur einem waagerechten Zuge den Verdampferteil, Dampfüberhitzer, Speisewasservorwärmer und den Lufterhitzer durchströmen. Bei Wasserrohrkesseln ist es bereits bekannt, die Siederohre durch mehrfache Unterteilung der ringförmigen Wasserkammern gruppenweise so hintereinanderzuschalten, daß das Kesselwasser mit Hilfe der Um@välzpumpe in Aufeinanderfolge die einzelnen Rohrgruppen unter Richtungswechsel zwangsläufig durchströmen kann. Diese bekannten Kessel, dessen Kesselelemente mit durch Bolzen gehaltenen, abnehmbaren Deckeln versehen waren, kommen deshalb für höhere Drücke nicht in Frage. Auch können mit denselben keine größeren Leistungen erzielt werden, weil einmal die eng nebeneinander liegenden. Siederohre nicht wie beim Gegenstand der Erfindung derart hintereinandergeschaltet sind, daß jedes einzelne von ihnen in bezug'auf die beiden benachbarten Rohre vom Kesselwasser in entgegengesetzter Richtung durchflossen wird, und andererseits auch die beim Erfindungsgegenstand vorgesehene vorteilhafte Heizgasführung fehlt, bei welcher die Heizgase in nur einem waagerechten Zuge den Verdampferteil und sämtliche nachgeschalteten Heizflächen durchströmen.
  • Bei Hochdruckkesseln, beispielsweise bei einem Steilrohrkessel mit senkrecht angeordneten, den Feuerraum umschließenden Siederöhren, war die gemäß der Erfindung in Vorschlag gebrachte Heizgasführung zwar schon bekannt. Allein hierbei handelt es sich um Wasserrohrkessel von einer anderen als der der Erfindung zugrunde gelegten Bauart. Diese bekannten Hochdruckkessel sind von der Erfindung ausgenommen, bei welcher die Aufgabe gelöst werden soll,. Wasserrohrkessel der eingangs genau bestimmten Ausführung so auszugestalten, däß sich dieselben für Hochdruck eignen, eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Wirkungsgrades erfahren und in ihren Ausmaßen so klein gehalten. werden, daß sie erwünschtenfalls unterirdisch angeordnet werden können.
  • Durch die Erfindung ist diese Aufgabe gelöst worden. Die eigenartige Bauart gemäß der Erfindung hat neben anderen den Vorteil, daß dem Zwangdurchlauf beim Luft- und Wasservorwärmer der an sich bekannte Zwangumlauf des Kessels durch eine Wälzpumpe hinzugefügt wird, so daß das Wasser ohne -raumzehrende Steigung in den Verdampferrohren hin und her geführt wird, wobei die Heizgase in für andere Kessel bekannter Weise. nur in einem waagerechten Zuge die ganze Anlage durchströmen, so daß sich außer der niedrigen Bauhöhe auch noch jegliche Zugtrennwände zwischen den einzelnen Teilen der Dampfanlage erübrigen.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird in den Abbildungen beispielsweise näher veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch den vorderen Teil eines der Erfindung gemäß ausgebildeten Dampfkessels mit einem runden Flammrohr geschlossener Bauart; Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt durch die vorderen Wasserkammern nach Abb. i ; Abb.3 einen senkrechten Längsschnitt durch den vorderen Teil eines Dampfkessels ähnlich Abb. i, jedoch mit sattelförmigem Flammrohr; Abb.4 als Ausführungsbeispiel eine Gesamtkesselanlage in senkrechtem Längsschnitt.
  • Mit i sind die waagerecht gelagerten Siederohre bezeichnet, welche in Abb. i kreisförmig angeordnet sind und infolgedessen ein geschlossenes Flammrohr 2 bilden, während dieselben nach dem in Abb. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eine sattelförmige, unten offene Anordnung haben und somit ein halbes Flammrohr darstellen.
  • Dementsprechend münden die Siederöhren i an den Stirnseiten des Kessels in je eine kreisrunde bzw. sattelförmige Wasserkammer 4 bzw. 5, welche aus Vierkantrohrsammelringen bestehen und durch Zwischenwände 6 unterteilt sind. Der Walzstelle jedes Siederohres gegenüber liegt ein Kammerverschluß 24, so daß die Röhren wie bei jedem Schrägrohrkessel leicht ausgewechselt und auch von innen besichtigt und gereinigt werden können. Der sintere Teil der Wasserkammern 4 bzw. 5 an der vorderen Stirnseite hat je einen Anschlußstutzen 7 für den Eintritt des Wassers, während die an der hinteren Stirnseite gelegenen Wasserkammern an ihrer höchsten Stelle einen Stutzen 8 zur Abführung des Wassers und der Dämpfe aufweisen.
  • Mit io ist die Untermauerung des Kessels bezeichnet, welche mit Aschentrichtern i i unterhalb des Kessels versehen ist.
  • Mit 12 sind die Roste der Feuerung bezeichnet, die in dem vorderen Teil des Flammrohres eingebaut ist und mit einer Feuerbrücke 13 abgeschlossen ist.
  • Im hinteren Teil des Flammrohres ist eine Lenkwand 14 vorgesehen, durch welche die Heizgase zu den Siederohren abgelenkt werden. Über dem Kessel ist ein Dampfsammler 15 angeordnet, aus welchem das Wasser durch das Rohr 16 mit Hilfe einer Umwälzpumpe 17 in den unteren Teil der vorderen Wasserkammer 4 bzw. 5 gefördert wird. Der Dampfraum des Sammlers ist durch ein Rohr 18 mit dem -Stutzen 8 der hinteren Wasserkammer 4 bzw. 5 verbunden. Ein weitere Dampfrohr i9 führt von dem Sammler 15 zu dem Überhitzer 2o, von welchem der Heißdampf über den Stutzen 21 zur Arbeitsstelle geleitet werden kann.
  • Mit 22 ist der Speisewasservorwärmer und mit 23 der Lufterhitzer bezeichnet.' Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende.
  • Die auf den Rosten 12 der Feuerung erzeugten Heizgase gelangen über die Feuerbrücke 13 hinweg in den hinteren Teil des Flammrohres, wo sie durch die Lenkwand 14 zu den Siederohren gedrängt werden. Von hier aus durchströmen sie der Reihe nach den Überhitzer 2o, Speisewasservorwärmer2a und Lufterhitzer 23.
  • Das in dem Speisewasserv orwärmer vorgewärmte Wasser wird dem Sammler 15 zugeführt und gelangt von dort mit Hilfe der zwischengeschalteten Umwälzpumpe in die untersten Kammern des vorderen Vierkantsammelringes, von wo es durch die untersten Rohre zu den hinteren Wasserkammern geführt wird und von dort durch die entsprechend angeordneten Scheidewände 6 in die höher gelegenen Siederöhren gelangt, und zwar derart, daß, jedes einzelne der eng aneinander liegenden Verdampferrohre i nacheinander und in bezug auf die beiden benachbarten Rohre vom Kesselwasser unter ständigem Richtungswechsel durchflossen wird, bis es nach Verlassen der obersten Siederöhren in bereits stark dampfhaltigem Zustande dem Dampfraum des Sammlers 15 wieder zugeführt wird. ' Durch das Hinundherführen des Wassers in den hintereinandergeschalteten Röhren wird auch bei verhältnismäßig geringer Umwälzwassermenge ein ausreichend schneller Strom erzeugt, der alle Dampfblasen mitreißt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungen beschränkt. So ist es z. B. nicht erforderlich, dem Flammrohr einen runden Querschnitt zu geben. Dasselbe kann auch in beliebigem eckigem Querschnitt durch entsprechende Anordnung der Siederöhren ausgeführt sein.
  • Für die Praxis jedoch dürften sich die in den Abbildungen dargestellten und beschriebenen Ausführungen am besten eignen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : -Wasserrohrkessel mit Zwangströmung in waagerecht oder annähernd waagerecht liegenden Siederohren, welche an den Stirnseiten des Kessels an je eine ring-oder hufeisenförmige Wasserkammer angeschlossen und durch Unterteilung dieser - Kammern derart hintereinandergeschaltet sind, daß sie vom Kesselwasser unter Richtungswechsel durchflossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserkammern (q.) derart unterteilt sind, daß jedes einzelne der eng aneinanderliegenden Verdampferrohre (i) nacheinander und in bezug auf die beiden benachbarten Rohre vom Kesselwasser unter ständigem Richtungswechsel durchflossen wird, und daß die Heizgase in nur einem waagerechten Zuge den Verdampferteil (i), Dampfüberhitzer (2ö), Speisewasservorwärmer (22) und den Lufterhitzer (23) durchströmen.
DEV30228D 1933-12-24 1933-12-24 Wasserrohrkessel mit Zwangstroemung in waagerecht oder annaehernd waagerecht liegenden Siederohren Expired DE678007C (de)

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