DE650990C - Selbsttaetiges Schlauchabsperrventil fuer Schweiss- und Schneidbrenner - Google Patents

Selbsttaetiges Schlauchabsperrventil fuer Schweiss- und Schneidbrenner

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DE650990C
DE650990C DEV32826D DEV0032826D DE650990C DE 650990 C DE650990 C DE 650990C DE V32826 D DEV32826 D DE V32826D DE V0032826 D DEV0032826 D DE V0032826D DE 650990 C DE650990 C DE 650990C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/465Details for torches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Schlauchabsperrventil für Schweiß- und Schneidbrenner Die . Erfindung betrifft ein selbsttätiges Schlauchabsperrventil für Schweiß- und Schneidbrenner. Sie besteht darin, daß ein Ventilgehäuse, das an einem Ende eine zum Anschließen des Verbindungsschlauches für das Brenngas oder das für die Verbrennung unterhaltende Gas dienende Schlauchtülle aufnimmt, ein unter der Wirkung einer Druckfeder stehendes Ventil aufweist und daß ein mit diesem Ventil verbundener und mit Gasdurchtrittsöffnungen versehener hohler Stößel mit seinem pilzähnlich ausgebildeten Kopf durch "einen am Gehäuse befestigten Führungsansatz in eine zur Verbindung des Brenners mit dem Ventilgehäuse dienende Überwurfmutterhineinragt. BeimAnschließen des Brenners an das Ventilgehäuse wird das Ventil, das in der Regel die Gasleitung absperrt, durch Einwirkung der Schlauchtülle des Brenners auf den Kopf des Ventilstößels geöffnet. Beim Lockern oder Abnehmen des Brenners schließt sich das Ventil selbsttätig.
  • Bekannt sind Absperrvorrichtungen für Schweißbrenner, welche in den Arbeitspausen ein Löschen der Schweißflamme ermöglichen. Bei diesen Vorrichtungen wird der Brenner auf eine Gabel aufgelegt und wirkt durch sein Gewicht auf einen Hebel ein, welcher die Absperrung der Gaszuleitungen veranlaßt. Abgesehen davon, daß hierbei eine besondere vom Brenner getrennte Vorrichtung erforderlich ist, hängt ihre Wizkung von dem Eigengewicht des Brenners ab.` Da der Brenner nicht unnötig schwer sein darf, so ist auch die Schließkraft begrenzt. Infolgedessen eignet sich die Vorrichtung nicht zum Absperren höher gespannter Gase, z. B. der Sauerstoffzuleitung. Außerdem handelt es sich um ein Absperren der Gaszuleitungen während der Arbeitspausen bei angeschlossenem Brenner, nicht um ein selbsttätiges Absperren beim Auswechseln der Brenner.
  • Bekannt ist auch ein Lötbrenner mit einem Absperrventil, vorzugsweise einem Kugelventil, das infolge seines Eigengewichtes je nach der Lage des Brenners die Gasleitung selbsttätig sperrt oder öffnet. Auch eine derartige Einrichtung ist für das selbsttätige Absperren der gegebenenfalls unter höherem Druck stehenden Gaszuleitungen beim Auswechseln eines Schneidbrenners nicht geeignet.
  • Schließlich sei erwähnt, daß Sicherheitsvorrichtungen für Gasbrenner mit einem Absperrventil bekannt sind, das beim Aufstecken des Schlauches auf dem Gasanschlußnippel entgegen der Wirkung der Schließfeder des Ventils aufgedrückt wird und sich selbsttätig schließt, wenn der Schlauch vom Anschlußnippel abrutscht. Auch dabei handelt es sich nur um ein Abschließen gegen niedrige Drücke, so daß diese bekannten Sicherheitsvorrichtungen keine Anregung zur Anwendung eines selbsttätigenAbsperrventils für Schweiß- und Schneidbrenner gegeben haben.
  • Die erfindungsgemäße Ausrüstung der Schweiß- und Schneidbrenner mit einem selbsttätigen Absperrventil bringt erhebliche Vorteile. Beim Auswechseln der Brenner braucht der Arbeitsplatz zum Absperren der Gaszufuhr nicht verlassen zu werden. Dies, war bei der Länge des Schlauches oft sehr ständlich, bei größerer Entfernung war sogar; ein zweiter Bedienungsmann erforderlich. Ui`° den Weg zur Flasche zu ersparen, bestänel: deshalb die Unsitte, zum Absperren der Zufuhr von Gas oder Sauerstoff die Zuleitungsschläuche zusammenzupressen; dadurchwurde natürlich ihre Haltbarkeit stark beeinträchligt. Das selbsttätige Absperrventil gemäß der Erfindung schließt beim Lösen des Brenners selbsttätig die Gaszuleitungen ab. Das Gas und der Sauerstoff verbleiben im Schlauch, während beim Absperren der Leitungen an der Flasche der Inhalt der Schläuche ausströmt. Durch die Erfindung wird also eine erhebliche Ersparnis erzielt und auch einer Gesundheitsschädigung durch ausströmendes Gas vorgebeugt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt.
  • In dem Ventilgehäuse i ist ein hohler Stößel a verschiebbar angeordnet, der an seinem inneren Ende einen Ventilkegel 3 trägt. Der Ventilkegel wird unter Zwischenschaltung einer Dichtung q. durch eine Schließfeder 5 gegen den am Gehäuse i ausgebildeten Ventilsitz 6 gedrückt. Die Schließfeder 5 stützt sich gegen die in das eine Ende des Ventilgehäuses i eingeschraubte Schlauchtülle 13. Der mit Gasdurchtrittsöffnungen io versehene hohle Stößel a ragt durch einen am Gehäuse i befestigten Führungsansatz 7 in eine als Anschlußverschraubung dienende Überwurfmutter 8 hinein. Beim Anschluß des Brenners nimmt die Überwurfmutter, die hinter einen Rand i i des Ansatzes 7 greift, eine mit Außengewinde versehene Schlauchtülle 9 des Brenners auf. Das aus dem Führungsansatz 7 in die Überwurfmutter 8 hineinragende Ende des Stößels 2 trägt einen pilzähnlichen Kopf 1z, der beim Anschließen des Brenners sowohl an der Schlauchtülle 9 des Brenners als auch an der Ausmündung 'des Stößels abdichtet. Die Zeichnung zeigt das Absperrventil in der Schließlage, also bei =.elöstem Brenner. Beim Einschrauben des Brenners wird der Stößel i i entgegen der Wirkung der Feder 5 zurückgedrückt und das Ventil 3 von seinem Sitz 6 abgehoben. In der Offenstellung des Absperrventils dichtet der pilzähnliche Kopf 12 am Führungsansatz 7 und an der Brennertfille 9 ab, so daß kein Gas austreten kann.
  • Für einen Brenner mit zwei Zuführungsleitungen sind zwei Absperrventile erforderlich. Bei Verwendung einer Überwurfmtutter zum Verbinden des Brenners mit den Absperrventilen müssen die Schlauchmuffen des Brenners mit Außengewinde versehen werden. Die Verbindung zwischen den Schlauchtüllen des Brenners und dem Ansatz des Brennergehäuses könnte auch durch einen Bajonettverschluß mit starker Steigung erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU£11. Selbsttätiges Schlaüchabsperrventil für Schweiß- und Schneidbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilgehäuse (i), das an einem Ende eine zum Anschließen des Verbindungsschlauches für das Brenngas oder das für die Verbrennung unterhaltende Gas dienende Schlauchtülle (13) aufnimmt, ein unter der Wirkung einer Druckfeder (5) stehendes Ventil (3) aufweist und ein mit diesem Ventil verbundener und mit Gasdurchtrittsöffnungen (io) versehener hohler Stößel (z) mit seinem pilzähnlich ausgebildeten Kopf (12) durch einen am Gehäuse befestigten Führungsansatz (7) in eine zur Verbindung des Brenners mit dem Ventilgehäuse dienende Überwurfmutter (8) hineinragt.
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