DE487323C - Anschlusskoerper fuer die Verbindung gasfuehrender Teile an Laternen, insbesondere Aufsatzlaternen - Google Patents

Anschlusskoerper fuer die Verbindung gasfuehrender Teile an Laternen, insbesondere Aufsatzlaternen

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DE487323C
DE487323C DEE37808D DEE0037808D DE487323C DE 487323 C DE487323 C DE 487323C DE E37808 D DEE37808 D DE E37808D DE E0037808 D DEE0037808 D DE E0037808D DE 487323 C DE487323 C DE 487323C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D23/00Assemblies of two or more burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Anschlußkörper für die Verbindung gasführender Teile an Laternen, insbesondere Aufsatzlaternen Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Körper, welcher den Anschluß zwischen gasführenden Teilen bei Laternen vermittelt, lösbar ist und bei stattfindender Lösung selbsttätig die Gaszufuhr absperrt.
  • Ein besonderes Anwendungsgebiet findet dieser Anschlußkörper bei sogenannten Aufsatzlaternen für hängendes Gasglühlicht. Bei diesen wird zumeist ein oberhalb des Kandelabers angeordnetes, gegabeltes Rohrstück angeordnet, das gleichzeitig die Stütze der eigentlichen Gasglühlichtlaterne bildet.
  • Die Eigenart solcher Laternen bringt es mit sich, daß bei Reparaturen an den Brennern oder an dem meist innerhalb der Laternenhaube angeordneten Fernzünder oder entsprechenden Einrichtungen, Druckreglern u. dgl. das zu diesen hinführende Gaszuleitungsrohr geöffnet wird, so daß beträchtliche Gasausströmungen stattfinden, bevor ein Notverschluß der Gasleitung herbeigeführt werden kann.
  • Der Anschlußkörper gemäß der Erfindung überwindet diesen Übelstand, indem er bei Lösung der Verbindung selbsttätig die Gaszuführung absperrt. Er besteht aus zwei miteinander durch eine Mutter zusammengehaltenen Gasleitungskörpern und einem in dem einen der beiden in bekannter Weise gelagerten Absperrventil, welches sich nach Lösen der Mutter selbsttätig schließt.
  • Die Abb. i und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar veranschaulicht Abb. i eine Ansicht der gesamten Aufsatzlaterne Abb.2 dagegen den Anschlußkörper in einem größeren Maßstabe.
  • Die Laterne (Abb. i) ist mit dem Fuß i auf den Kandelaber aufgeschraubt. Von ersterem zweigen zwei leicht gebogene Rohre 2 und 3 nach oben ab, welche die eigentliche Gasglühlichtlaterne tragen und gleichzeitig die Gaszuleitung bilden. Während aus dem Rohr 3 die Zündflamme gespeist wird, versorgt das Rohr 2 die Gasglühlichtbrenner q. und 5 mit Gas. Das letztere tritt aus dem Rohr 2 über den Anschlußkörper 6 und 7 in den Fernzünder 8 und von dort durch die Rohre 9 und =o in die Düsen =i und 12 der Gasglühlichtbrenner q. und 5. Die Mischrohre der letzteren bestehen aus zwei ineinandergeschobenen Röhren, von denen ein Teil an der Düse befestigt ist, während der andere Teil am Brenner sitzt. Man ist dadurch in der Lage, den Zünder 8 nach Lösung der Verbindung 6 und 7 zugleich mit den Rohren 9 und =o und den Düsen =i und 12 ohne Lösung weiterer Verschraubungen nach oben abzuziehen. Andererseits kann man aber auch den Zünder 8 für sich allein entfernen, wenn man die Verschraubungen 13 und i4., die in den Gasleitungen 9 und =o angeordnet sind, vorher löst. Der Verbindungskörper zwischen dem Zünder 8 und dem Rohr 2 ergibt sich aus Abb. 2. Auf das Rohr z ist eine Muffe 6 aufgeschraubt, welche in ihrem oberen Teil zunächst in einen verjüngten Hohlzapfen 16 übergeht, der seinerseits den Gewindezapfen 17 trägt. Eine Anzahl von Bohrungen 18 in dem Hohlzapfen 16 gestattet den Durchtritt des Gases nach außen hin, solange das zentrisch in den Zapfen 16 und 17 gelagerte Ventil =g geöffnet ist. Eine Feder 2o versucht das Ventil =g in die Abschlußstellung zu drücken, indem sie den verdickten Kopf 21 der Ventilspindel 9.2 anzuheben sucht. Der Zapfen 16 und teilweise auch 17 wird mit Abstand durch einen Hohlkörper 7 umschlossen, derart, daß das durch die Löcher 18 durchfließende Gas in diesen Hohlkörper gelangt. Es tritt von dort in den Zünder 8 über. Der Hohlkörper 7 wird durch eine auf den Zapfen 17 aufgeschraubte Mutter 15 in seiner Lage gesichert. Die Mutter 15 ist am oberen Ende geschlossen und drückt dabei gleichzeitig auf den Kopf 2i der Ventilspindel 22, so daß bei festgezogener Mutter 15 das Ventil =g geöffnet ist und der Gasübergang vom Rohre 2 nach dem Hohlkörper 7 hin ungehindert erfolgen kann. Zwischen der Muffe 6 einerseits und dem Hohlkörper 7 andererseits sind Dichtungsflächen vorgesehen, durch welche unter Zwischenfügung eines Dichtungsringes 23 beide Teile gasdicht miteinander verbunden werden; ebenso sind Dichtungsflächen zwischen dem Hohlkörper 7 und der Mutter 15 vorgesehen, so daß auch an dieser Stelle mit Hilfe des Dichtungsringes 24 ein vollkommener Abschluß erzielt werden kann., Beide Dichtungen 23 und 24 werden durch Andrehen der Mutter 15 dicht gezogen.
  • Wünscht man die Verbindung des Anschlußkörpers zu lösen, so wird die Mutter 15 abgeschraubt. Dabei schließt sich selbsttätig das Ventil =g, so daß die Leitung 2 kein Gas mehr ausströmen läßt. Man ist dann in der Lage, den Hohlkörper 7 von der Muffe 6 abzuheben.
  • Mit dem Hohlkörper 7 werden gleichzeitig der Zünder und die oberen Brennerteile einzeln oder gemeinsam abgehoben, so da.ß sie bequem einer Nachprüfung unterzogen werden können. Vor der Lösung des Teiles 7 (Abb. x) wird natürlich die alle Teile umschließende Lampenhaube 25 entfernt.
  • Die geschilderte Einrichtung gewährleistet eine einfache Bedienung und arbeitet auch betriebssicher bei der starken Erwärmung, welcher sie gerade bei Aufsatzlaternen ausgesetzt ist. Dadurch, daß der Hohlkörper ,7 um den Zapfen 17 geschwenkt werden kann, findet auch noch eine Erleichterung in der Montage der Lampe statt. Man ist unter Umständen auch in der Lage, Zünder und Brennerteile nach Entfernung der Haube 25 seitwärts aus der Lampe herauszuschwenken, ohne sie gänzlich von der Gaszuleitung zu trennen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anschlußkörper für die Verbindung gasführender Teile an Laternen, insbesondere Aufsatzlaternen, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier miteinander durch eine Mutter zusammengehaltener Gasleitungskörper und einem in dem einen der beiden in bekannter Weise gelagerten Absperrventil, welches sich nach Lösen der Mutter selbsttätig schließt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Gasleitungskörper mit einer Muffe versehen ist; welche einen mit seitlichen Öffnungen versehenen Hohlzapfen trägt, der seinerseits nach oben hin in einen Gewindezapfen übergeht, während der zweite Gasleitungskörper die Durchtrittsöffnungen durch den Hohlzapfen umschließt und mit ersterem durch eine auf dem Zapfen aufgeschraubte Verschlußkappe fest verbunden wird, deren Boden beim Aufschrauben ein im Innern der Muffe angeordnetes, den Gasdurchgang zu den Öffnungen in dem Hohlzapfen verschließendes Ventil öffnet.
DEE37808D 1928-08-08 1928-08-08 Anschlusskoerper fuer die Verbindung gasfuehrender Teile an Laternen, insbesondere Aufsatzlaternen Expired DE487323C (de)

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