DE650785C - Stumpfschweissverbindung fuer unter einem Winkel verlegte Rohre mit kugelschalenfoermig auf-geweiteten, auf einen an seiner Aussenflaeche kugelig ausgebildeten Einlagering aufgeschobenen und mit diesem und unter sich verschweissten Enden - Google Patents

Stumpfschweissverbindung fuer unter einem Winkel verlegte Rohre mit kugelschalenfoermig auf-geweiteten, auf einen an seiner Aussenflaeche kugelig ausgebildeten Einlagering aufgeschobenen und mit diesem und unter sich verschweissten Enden

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DE650785C
DE650785C DEW91499D DEW0091499D DE650785C DE 650785 C DE650785 C DE 650785C DE W91499 D DEW91499 D DE W91499D DE W0091499 D DEW0091499 D DE W0091499D DE 650785 C DE650785 C DE 650785C
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EUGEN WOLF DR
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EUGEN WOLF DR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Stumpf schweißverbindung für unter einem Winkel verlegte Rohre, die in an sich bekannter Weise mit kugelschalenförmig aufgeweiteten Enden auf einen an seiner Außenfläche kugelig atisgebildeten Einlagering aufgeschoben und mit diesem und unter sich durch Schweißung verbunden werden. Diese Verbindungsweise ist gemäß der Erfindung so ausgebildet worden, daß die in einem Winkel zueinander verlegten Rohre eine die Rohrenden in ihrem gesamten Umfang und den Einlagering umfas-. sende Schweißnaht erhalten, deren kraftübertragender Querschnitt wesentlich (um '2O°/0 oder mehr) größer ist als der Querschnitt der Rohrwandung, so daß sie mit Sicherheit nicht weniger trägt als der letztere.
Dies ist dadurch erreicht worden, daß die kugelig aufgeweiteten, den kugeligen Einlagering umfassenden Rohrenden durch entsprechenden Zuschnitt so gestaltet sind, daß sie ringsum mit dem für die Schweißfuge erforderlichen Abstand einander gegenüberstehen und daß unter dieser offenen Fuge eine ihrer Gestalt folgende, an sich bekannte Ringfurche im Einlagering vorgesehen ist.
Hierbei kann eine besonders dichte und feste Anlage der Ränder der kugelig aufgeweiteten Rohrenden auf den Rändern der Ringfurche erzielt werden, wenn die Krümmung des Einlagerings in der Längsrichtung des Rohres stärker gewählt wird als die der Hohlkugelfläche der Aufweitungen der Rohre. Es kann dann auch bei den vorkommenden Ungenauigkeiten im Außendurchmesser des Einlagerings und der lichten Weite der Rohre und deren kugeliger Aufweitung oder bei ungenauem Zuschnitt erreicht werden, daß die Ränder der Rohrenden in unmittelbarer Nähe der Ringfurche schon vor der Schweißung satt auf dem Einlagering aufsitzen, was für den Schweißvorgang und die Güte der Schweißnaht von Wichtigkeit ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele je im Längsschnitt sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Abb. ι zwei Rohrenden und einen Einlagering vor dem Zusammenfügen,
Abb. 2 in größerem Maßstab eine besonders zweckmäßige Gestaltung der miteinander zu verschweißenden Teile,
Abb. 3 eine fertige Verbindung bei schwach abgewinkelter Rohrleitung,
Abb. 4 eine ebensolche bei stärker abgewinkelter Rohrleitung,
Abb. 5 die Anwendung der Verbindung an einer Stelle, wo Rohre verschiedenen Durchmessers aneinanderstoßen.
1 In den Abb. ι bis 4 ist mit α das eine, mit b das andere der zu verbindenden Rohre bezeichnet, mit c bzw. c' der Einlagering.
Gemäß Abb. 1 und 2 ist der an seiner Außenfläche kugelig gekrümmte Einlagering, dessen Innenfläche eine zylindrische Fläche von etwa dem lichten Durchmesser der Rohre ist, mit einer in seiner Mittelzone liegenden kreisringförmigen, an sich bekannten Furche d versehen.
Die Enden der beiden kugelschalenförmig aufgeweiteten Rohre α und b sind zweckmäßig so gestaltet, daß ihr Krümmungshalbmesser etwas größer ist als derjenige der kugeligen Außenfläche des Einlageringes c, so daß die Rohrränder an den Rändern der Ringfurche d satt aufsitzen. In Abb. 1 ist der Deutlichkeit wegen zwischen Rohr und Einlagering ein Abstand gezeichnet, während Abb. 2 die wirkliche Gestaltung deutlich erkennen läßt.
Durch die Rohrränder und die Ringfurche insgesamt wird eine Schweißfurche geschäft fen, deren Tiefe beispielsweise das 1,2- bis i, 5 fache der Rohr Wandstärke beträgt. Nach beendeter Schweißung ist die v Sch weißnaht e entsprechend dicker als die Rohrwandung, so daß sie auch dann, falls die Schweißung nicht ganz vollkommen ausfällt, und auch unter Berücksichtigung der Herabsetzung der Festigkeitseigenschaften des Werkstoffes an der Schweißstelle mindestens ebensoviel aushält als die Rohrwandung. Werden' die Rohre a, b während der Schweißung fest gegeneinandergedrückt, so tritt beim Erkalten der Schweißstelle ein festes Aufschrumpfen der Rohrenden auf den Einlagering ein.
Um nun mittels der zunächst für eine gerade durchlaufende Rohrverbindung gezeig-· ten Schweißverbindung eine Winkelverbindung ausführen zu können, wird mindestens dem einen Rohrende, wie in Abb. 1 für das Rohr b mit strichpunktierten Linien gezeigt, eine kugelschalenförmige Aufweitung gegeben, die über die Zone des größten Durchmessers dieser Erweiterung (gemessen senkrecht zur Rohrachse) reicht. Von dem überstehenden Teil wird je nach Bedarf so viel weggeschnitten, als nötig ist, um die Schweißfurche in der erforderlichen Weise zu erhalten.
Beträgt der Winkel, um welchen die Achse des Rohres b von der Achse des Rohres α abweichen soll, 'gemäß Abb. 3 α = 150, dann wird der strichpunktiert gezeichnete überstehende Teil des Rohrumfanges entsprechend schräg abgeschnitten.
Abb. 3 zeigt, daß auch das andere Rohrende entsprechend zugeschnitten sein kann, wobei dann allerdings auch der Schweißfurche im Zwischenring nicht mehr die einfache Ringrillenform nach Abb. 1 und 2 gegeben werden kann.
Bei größerer Abwinkelung, beispielsweise wenn gemäß Abb. 4 der Winkel β = 25° ist, wird dies immer nötig sein. In Abb. 4 ist ein Zwischenring c' gezeichnet, der selbst schräg zugeschnitten ist.
Der Zuschnitt der Rohrenden kann in jedem Fall in gebrochener oder gerader Linie geführt werden.
Es ist nicht unbedingt notwendig, daß beide Röhren kugelschalenförmig aufgeweitet sind. Bei dem in Abb. 5 gezeichneten Fall, wo Rohre verschiedenen Durchmessers aneinandergeschweißt werden sollen, könnte beispielsweise das weitere Rohr an der erweiterten Stelle etwa zylindrisch ausmünden. Der Zwischenring f muß dann ebenfalls entsprechend gestaltet sein.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Stumpf schweiß verbindung für unter einem Winkel verlegte Rohre von Rohrleitungen mit kugelschalenförmig auf geweiteten, auf einen an seiner Außenfläche
.' kugelig ausgebildeten Einlagering aufgeschobenen und mit diesem und unter sich verschweißten Enden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer verstärkten Schweißnaht der Einlagering mit einer an sich bekannten Ringfurche (d) versehen ist und daß die Ränder der Ringfurche unter denen der Rohrenden liegen, von welch letzteren vor dem Verschweißen mindestens eines über die Zone des größten Durchmessers der Aufweitung (gemessen senkrecht zur Rohrachse) hinaus verlängert und der Abwinkelung entsprechend zugeschnitten ist.
2. Schweißverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlage-
- ring in der Längsrichtung der Rohre stärker gekrümmt ist als letztere, so daß entlang der Berührungsflächen der Rohrränder und des Einlageringes eine kräftige Anpressung der Rohrenden auf den Einlagering stattfindet (Abb. 2).
3. Schweißverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für Abwinkelungen, die io bis 15° überschreiten, nur die eine Muffe entlang ihrem ganzen Rand, die andere dagegen nur auf ihrer im Innenwinkel liegenden Hälfte der Abwinkelung entsprechend zugeschnitten ist (Abb. 3 und 4).
4. Schweißverbindung nach Anspruch I oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung abgewinkelter Rohrleitungen mit verschiedenartigem Durchmesser das weitere Rohr (α) eine zylindrische Muffe erhält, deren
Durchmesser denjenigen des übrigen Rohres um die Wandstärke der Einlage übertrifft, wobei der Einlagering (cr) in bekannter Weise zur Hälfte zylindrisch und in der anderen Hälfte kugelschalenförmig ausgebildet ist, während die Muffe des engeren Rohres (b) ebenfalls eine Kugelschale darstellt, die den gleichen Durchmesser wie die zylindrische Muffe des Gegenrohres aufweist (Abb. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW91499D 1933-03-29 1933-03-29 Stumpfschweissverbindung fuer unter einem Winkel verlegte Rohre mit kugelschalenfoermig auf-geweiteten, auf einen an seiner Aussenflaeche kugelig ausgebildeten Einlagering aufgeschobenen und mit diesem und unter sich verschweissten Enden Expired DE650785C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869452C (de) * 1941-12-19 1953-03-05 Press Und Walzwerk Ag Schweissmuffenrohr
US4964749A (en) * 1988-04-29 1990-10-23 Rauma Repola Oy Joint piece

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869452C (de) * 1941-12-19 1953-03-05 Press Und Walzwerk Ag Schweissmuffenrohr
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