DE650477C - Unterhaltungsspiel - Google Patents
UnterhaltungsspielInfo
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- DE650477C DE650477C DET47141D DET0047141D DE650477C DE 650477 C DE650477 C DE 650477C DE T47141 D DET47141 D DE T47141D DE T0047141 D DET0047141 D DE T0047141D DE 650477 C DE650477 C DE 650477C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/04—Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F5/00—Roulette games
- A63F5/04—Disc roulettes; Dial roulettes; Teetotums; Dice-tops
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/24—Games using electronic circuits not otherwise provided for
- A63F2009/2448—Output devices
- A63F2009/245—Output devices visual
- A63F2009/2451—Output devices visual using illumination, e.g. with lamps
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F11/00—Game accessories of general use
- A63F11/0011—Chance selectors
- A63F2011/0016—Spinners
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F5/00—Roulette games
- A63F5/0076—Driving means
- A63F5/0082—Driving means electrical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Dem Roulette und ähnlichen Spielen, bei denen eine Scheibe in Drehung oder ein Körper
in Bewegung gesetzt wird, haftet der Mangel an, daß das Spiel von Hand zu Hand gereicht werden muß, damit es von jedem
Mitspieler selbst bedient werden kann. Dieses Verfahren ist umständlich und zeitraubend;
auch hat es den Nachteil, daß das Spielergebnis vielfach durch geschickte Handhabung
beeinflußt werden kann.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein Unterhaltungsspiel, bei
dem diese Mängel vermieden sind. Es kann der das Spielergebnis bestimmende Bewegungsvorgang
an dem auf der Mitte des Spieltisches verbleibenden Spiel durch jeden Mitspieler von seinem Platz aus ausgelöst
werden. Es wird dies dadurch ermöglicht, daß der Bewegungsvorgang durch ein elektrisches
Triebwerk, z. B. einen Elektromotor oder Wagnerschen Hammer, bewirkt wird, das von den Plätzen jedes Spielers aus mittels
dorthin verlegter, mit Schaltern versehener Leitungen in Gang gesetzt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele in Aufsicht dargestellt.
In Abb. ι ist α ein allseitig geschlossener
Kasten, in dem ein Elektromotor so gelagert ist, daß das eine Ende b seiner senkrecht
angeordneten Achse aus dem Deckel des Kastens α herausragt. In dem Kasten ist
ferner eine Trockenbatterie oder, falls der Netzstrom zum Betrieb des Motors verwendet
werden soll, ein Transformator untergebracht.
An dem herausstehenden Achsenende b ist ein Arm c scharnierartig so befestigt, daß er
um seinen Befestigungspunkt in der Senkrechten ausschwingen kann, aber trotzdem an der
Drehung der Achse teilnimmt. An dem starren Ende des Armes c ist eine Kugel ^angebracht.
Diese Kugel hegt im Ruhezustand auf einem der auf dem Kastendeckel ringförmig angeordneten
Spielfelder e. Diese Spielfelder liegen etwas tiefer als die Befestigungsstelle des
Armes c an der Achse. Infolgedessen neigt sich der Arm c im Ruhezustand etwas nach
unten.
An den vier Seiten des Kastens sind zweiadrige Leitungsschnüre J1 bis /4 angeschlossen,
die zu den Plätzen der Mitspieler verlegt werden und an ihren Enden mit Schaltern ^1
bis gg versehen sind. Die Stromquelle, der Motor und die Schalter sind in bekannter
Weise so miteinander verbunden, daß durch jeden einzelnen Schalter der Motor in. Betrieb
gesetzt werden kann. Der laufende Motor schwingt 'den Arm c im Kreise mit hoher
Tourenzahl herum. Infolge der hierbei auftretenden Zentrifugalkräfte wird die Kugelt
von den Spielfedern, die zweckmäßig durch kleine Rippen voneinander getrennt sind, abgehoben
und schwingt über den Spielfeldern, um sich nach Abschalten des Motors auf einem der Felder niederzulassen und dadurch
das Spielergebnis zu bestimmen. Da der Motor sofort beim Einschalten auf hohe . Tourenzahl kommt, ist irgendeine spielwidrige
Einflußnahme auf das Ergebnis unmöglich.
Um eine einseitige. Belastung der Motorachse zu vermeiden, kann gegenüber dem
Arme ein zweiter Arm angebracht werden.
Auch kann statt der Kugelt ein Körper mit
abgeschrägter Stirnfläche, etwa in Gestalt eines Flugzeuges, angeordnet werden, der sich
bei Drehung des Armes c nach bekannten aerodynamischen Gesetzen vom Boden abhebt.
Das ringförmige Spielfeld kann als selbständiger Körper ausgebildet sein, so daß es
gegen andere Spielfelder ausgetauscht werden kann. So kann z. B. ein Spielfeld demjenigen
eines Roulettes nachgebildet sein; ein anderes
15' kann die verschiedenen Schaubilder eines
Würfels zeigen.
Abb. 2 zeigt 'ein Ausführungsbeispiel,: bei
dem das Spielergebnis auf einem elektrisch beleuchteten Transparent erscheint.
Es sind A und A1 halbringförmige Blechstreifen, die an den Trennstellen i und Z1
gegeneinander isoliert sind. Der Blechstreifen A1 ist in beispielsweise sechs gegeneinander
isolierte Segmente U1 bis ke unterteilt.
An der Motorachse b ist ein Doppelarm c, C1
in der oben beschriebenen Weise befestigt. Von ihren als Kontakte ausgebildeten Enden d
und dt liegt im Ruhezustand der eine auf dem
Blechstreifen A, der andere auf einem der Segmente It1 bis ke, wodurch über den Doppelarm
c, C1 eine leitende Verbindung zwischen
dem Blechstreifen A und einem der Segmente hergestellt wird.
. Der Blechstreif en A ist mit dem einen Pol einer Stromquelle / und deren anderer Pol mit einem Blechstreif en in verbunden, in dem sechs elektrische Glühlampen nx bis n6 eingeschraubt sind, so daß sie alle mit ihrem als Gewindekorb ausgebildeten Kontakt an Spannung liegen. Ihre Fußkontakte sind einzeln mit je einem der Segmente k± bis k§ leitend verbunden. Kommt der in Betrieb gesetzte und wieder abgeschaltete Motor zur Ruhe, so leuchtet diejenige Lampe auf, die dem von dem Hebelarm c, C1 belasteten Segment zugeordnet ist. Versieht man eine vor den Lampen angeordnete Mattscheibe mit den verschiedenen Schaubildern eines Würfels, so wird das jeweilige Spielergebnis auf der aufleuchtenden Mattscheibe zur Darstellung gebracht.
. Der Blechstreif en A ist mit dem einen Pol einer Stromquelle / und deren anderer Pol mit einem Blechstreif en in verbunden, in dem sechs elektrische Glühlampen nx bis n6 eingeschraubt sind, so daß sie alle mit ihrem als Gewindekorb ausgebildeten Kontakt an Spannung liegen. Ihre Fußkontakte sind einzeln mit je einem der Segmente k± bis k§ leitend verbunden. Kommt der in Betrieb gesetzte und wieder abgeschaltete Motor zur Ruhe, so leuchtet diejenige Lampe auf, die dem von dem Hebelarm c, C1 belasteten Segment zugeordnet ist. Versieht man eine vor den Lampen angeordnete Mattscheibe mit den verschiedenen Schaubildern eines Würfels, so wird das jeweilige Spielergebnis auf der aufleuchtenden Mattscheibe zur Darstellung gebracht.
In Abb. 3 ist eine andere Art der durch das Ende des Armes c vermittelten Kontaktgebung
zwischen der Stromquelle einerseits und den Fußkontakten der Lampe andererseits
im Querschnitt dargestellt. Es ist d das kugelförmige "metallische Ende des an der
Motorachse befestigten einen Armes c. Auf der ringförmigen Fläche, über der die Kugel
kreist, sind beispielsweise zwölf Kontakte O1 bis C6 und P1 bis p6 angeordnet. Diese Kontakte
sind so abgeschrägt, daß die zur Ruhe kommende Kugel d zwangsläufig zwei benachbarte
Kontakte miteinander verbindet, wie es in der Abb. 3 bezüglich der Kontakte O2, V\
dargestellt ist. Werden etwa alle zweiten Kontakte, etwa die Kontakte O1 bis O6, leitend
miteinander und mit der Stromquelle und die dazwischenliegenden Kontakte P1 bis p6 einzeln
mit den Fußkontakten von sechs Glühlampen verbunden, und wird femer die Schalrung'
so, wie in Abb. 2 dargestellt ist, vorgenommen, so leuchtet jeweils die dem von der
Kugel d miteinander verbundenen Kontaktpaar zugeordnete Lampe auf.
Da die Verbindung der Lampen mit den Kontakten mittels mehradriger Leitungsschnur ,
erfolgen kann, so können die Lampen räumlich getrennt von dem Motor, etwa an einer
Wand des Spielzimmers, untergebracht werden.
Claims (3)
1. Unterhaltungsspiel, bei dem das
Spielergebnis durch die örtliche Lage bestimmt wird, in der 'ein vom Spieler in Bewegung gesetzter Körper zur Ruhe gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsvorgang durch ein elektrisches
Triebwerk ausgelöst wird, das mittels zu den Plätzen der einzelnen Spieler verlegter
und dort mit Schaltern versehener Leitungen ein- und abgeschaltet wird.
2. Unterhaltungsspiel nach Anspruch 1,
• dadurch gekennzeichnet, daß das Triebwerk aus einem Elektromotor und der bewegliche
Körper aus einem an der senkrecht gelagerten Motorachse schwenkbar befestigten Zeiger (c) besteht, der bei
laufendem Motor über den um die Achse ringförmig angeordneten Spielfeldern (e)
schwingt und sich bei Abschaltung des Motors auf eines der Spielfelder legt.
3. Unterhaltungsspiel mit Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die von dem Ende des Zeigers bestrichene ringförmige Fläche (A1) mit Kontakten besetzt ist, von denen
je zwei von dem zur Ruhe kommenden Zeiger (c) miteinander verbunden werden,
wodurch den betroffenen Kontakten zügeordnete Lampen oder andere Geräte in
einen Stromkreis eingeschaltet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47141D DE650477C (de) | 1936-07-08 | 1936-07-08 | Unterhaltungsspiel |
| DET47399D DE662483C (de) | 1936-07-08 | 1936-09-02 | Unterhaltungsspiel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47141D DE650477C (de) | 1936-07-08 | 1936-07-08 | Unterhaltungsspiel |
| DET47399D DE662483C (de) | 1936-07-08 | 1936-09-02 | Unterhaltungsspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650477C true DE650477C (de) | 1937-09-23 |
Family
ID=34921124
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET47141D Expired DE650477C (de) | 1936-07-08 | 1936-07-08 | Unterhaltungsspiel |
| DET47399D Expired DE662483C (de) | 1936-07-08 | 1936-09-02 | Unterhaltungsspiel |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET47399D Expired DE662483C (de) | 1936-07-08 | 1936-09-02 | Unterhaltungsspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE650477C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4437665A (en) | 1982-02-09 | 1984-03-20 | Ora Coster | Dice box |
-
1936
- 1936-07-08 DE DET47141D patent/DE650477C/de not_active Expired
- 1936-09-02 DE DET47399D patent/DE662483C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE662483C (de) | 1938-07-14 |
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