DE650451C - Schaltwerkswechselgetriebe - Google Patents

Schaltwerkswechselgetriebe

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Publication number
DE650451C
DE650451C DED65125D DED0065125D DE650451C DE 650451 C DE650451 C DE 650451C DE D65125 D DED65125 D DE D65125D DE D0065125 D DED0065125 D DE D0065125D DE 650451 C DE650451 C DE 650451C
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DE
Germany
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clamping
roller
gear change
levers
change gearbox
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Expired
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DED65125D
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AMALIE DUERR GEB KALTEIS
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AMALIE DUERR GEB KALTEIS
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/12Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between rotary driving and driven members
    • F16H29/14Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between rotary driving and driven members in which the transmission ratio is changed by adjustment of an otherwise stationary guide member for the intermittently-driving members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

Es sind Schaltwerkswechselgetriebe bekannt, bei welchen eine nicht an der Drehung teilnehmende Schöbe exzentrisch zu den Wellen verschoben wird und dadurch einen mehr oder minder großen Hub an Hebel erteilt, die von einer auf der treibenden Welle festsitzenden Scheibe in kreisende Bewegung versetzt -werden. Die Übertragung der Schwingbewegung der in der Scheibe angeordneten Hebelzapfen auf die abtreibende Welle geschieht unter Vermittlung von Freiläufen durch auf diesen angeordnete Planetenräder, die in ein auf der abtreibenden Welle' festes Sonnenrad eingreifen.
Diese Anordnung hat verschiedene Nachteile. Da die Zähne zwar ständig im Eingriff bleiben, die Kraft aber einmal vom Sonnenrad zum Planetenrad (bei nach außen arbeitendem Exzenter), das andere Mal vom PIanetenrad zum Sonnenrad (bei nach innen arbeitendem Exzenter) fließt, so ist infolge des unvermeidlichen Spiels zwischen den Zähnen ein Klappern und eine vorzeitige Abnutzung des Getriebes nicht zu vermeiden. Ein weiterer Fehler liegt in der Anordnung der Mehrzahl von Freilauforganen, die durch ihre Vielzahl von empfindlichen Teilen zu Störungen Anlaß geben. Das richtige Arbeiten der Freiläufe ist von einer richtigen Anlage sämtlicher Rollen im richtigen Keilwinkel an den zugehörigen Anpreßflächen abhängig. Außerdem spielt der Druck der Anpreßfeder eine Rolle. Nur wenn also Durchmesser, Härte und Oberflächenbesehaffenheit der Rolle, Härte und Oberflächenbesehaffenheit des RoI-lenkorbes, Härte, Oberflächenbesehaffenheit und zentrische Lage des äußeren Ringes und der Federdruck gegen die Rollen richtig gewählt sind und für die Dauer gleichbleiben, und zwar bei allen Rollen eines Planetenrades, ist die richtige Arbeit des Planetenrades gewährleistet.
Endlich wird bei größeren Kräften sehr bald der durch die Freüaufeinrichtung bedingte· Durchmesser des Planetenrades so sehr wachsen müssen, daß eine praktische Verwendung des Getriebes in Frage gestellt ist.
Diese Nachteile^ treten bei dem Getriebe nach der Erfindung nicht auf. Hier greift die Schwingbewegung direkt an einem Rade der abtreibenden Welle an. Der Hub der Schwinghebel wird von ihrem den Hub vollführenden Teile mit Zwischengliedern an Klemmstücke übertragen, die in eine Ringnut des abtreibenden Teiles leingreifen. Dien Schwinghebeln können ohne besondere Schwierigkeiten große Ausschläge gegeben werden, und die Klemmkörper laufen ständig mit um, ohne an der Schwingbewegung sich anders zu beteiligen als durch vermehrte oder verminderte Umlaufgeschwindigkeit.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel eines solchen neuen Schaltwerkswechsel Betriebes.
Abb. ι stellt cine schematische Ansicht der mitnehmenden Teile,
Abb. 2'einen Längsschnitt und .
Abb. 3 einen Horizontalschnitt durch ein solches Getriebe dar, und zwar mit zwei Schwinghebeln, jedo'ch steht einer Anordnung
von mehr Hebeln nichts- im Wege. ' -··
Auf der Antriebswelle ι sitzt ein Sternkreuz 2 fest, an dessen äußerem Ende sich ίο Zapfen 3 befinden. An diesen Zapfen sind Hebel 4 angelenkt, die mittels Rollen 5 auf dem Umfang einer sich nicht drehenden, aber nach 'einer bestimmten Richtung verschiebbaren runden Scheibe 6 aufliegen. Die Antriebswelle 1 geht dabei durch eine längliche Aussparung 7 der Schieibe 6 hindurch, so daß die Scheibe verschoben werden kann. Diese Verschiebung kann auf verschiedene Arten erfolgen, z. B. Verschieben auf zwei parallelen Stangen 8 mittels einer Spindel 9 (Abb. 2 und 3). Entfernt sich die, Mittellinie der Scheibe 6 von der Wellenmitte, so wird beim" Gleiten eimer Rolle über die Scheibe der zu dieser Rolle gehörige Hebel nach außen be-Wiegt, der entgegengesetzt liegende nach innen. Hierbei müssen die Rollen durch Federn oder andere Hilfsmittel, z.B. eine Ringnut, dauernd in der Laufbahn der Scheibe gehalten werden.
Die abtreibende Welle ι ο ist im Lager 11 des Gehäuses 12 gelagert und bildet selbst ©in Lager für die antreibende Welle 1, die außerdem im Gehäuse durch Lager 13 gehalten wird. Eine Rillenringscheibe 14 trägt außen ein Innenkeilrad 15 und innen lein Nutenrad 16. Vom Ende der Hebel geht je eine Stange 17 nach keilförmig wirkenden Klemmkörpern, .hier durch Keilr ollen 18 dargestellt, welche sich kniehebelartig zwischen die Keilrolle 16 und die lose Rolle 19 legen.
Sobald nun die umlaufenden Hebel 4 ins Schwingen geraten, wird die Scheibe 14 durch die Wirkung 'der zusätzlichen Vorschubbewegung der sich kniehebelartig verschiebenden Keile 18 und 19 gegenüber der antreibenden Welle voreilen.
Soll die Drehrichtung der abtreibenden Welle umgekehrt werden, so muß außer dem Drehsinn der treibenden Welle der Sinn der Klemmrichtung verkehrt werden, indem an die Stelle der losen Rollen 19 die losen Rollen 20. in Eingriff gebracht werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltwerks Wechselgetriebe, bei dem auf 'einem mit der treibenden Welle verbundenen Träger drehbar angeordnete Hebel umlaufen, die von leiner stillstehenden, in ihrer Exzentrizität verstellbaren Scheibe in Bewegung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel unter Vermittlung von Stangen an Klemmkörpern angreifen, deren Klemmung in einer Ring-Wt des abtreibenden Teils kniehebelartig durch Verwendung einer losen Rolle hervorgerufen wird.
2. Schaltwerkswechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umkehr der Bewegung die lose Rolle der einen Drehrichtung ausgerückt und eine zweite hierfür in Eingriff gebracht wird, die mit dem als Klemmrolle ausgebildeten Klemmkörper ein !entgegengesetzt gerichtetes Knie bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED65125D 1933-01-20 1933-01-20 Schaltwerkswechselgetriebe Expired DE650451C (de)

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DED65125D DE650451C (de) 1933-01-20 1933-01-20 Schaltwerkswechselgetriebe

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DE650451C true DE650451C (de) 1937-09-22

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