DE650388C - Lade- und Abzugsvorrichtung fuer Maschinenwaffen - Google Patents

Lade- und Abzugsvorrichtung fuer Maschinenwaffen

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DE650388C
DE650388C DES99367D DES0099367D DE650388C DE 650388 C DE650388 C DE 650388C DE S99367 D DES99367 D DE S99367D DE S0099367 D DES0099367 D DE S0099367D DE 650388 C DE650388 C DE 650388C
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DE
Germany
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loading
trigger
handle
sleeve
pulling
Prior art date
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Expired
Application number
DES99367D
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English (en)
Inventor
Karl Barnitzke
Helmut Pitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLIN SUHLER WAFFEN und FAHRZ
Original Assignee
BERLIN SUHLER WAFFEN und FAHRZ
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/10Triggers; Trigger mountings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/34Cocking mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Lade- und Abzugsvorrichtung für Maschinenwaffen Bei Maschinenwaffen bekannter Bauart sind Ladegriff und Abzugshebel meist voneinander getrennt angeordnet. Da deshalb die diese beiden Teile bedienende rechte Hand des Schützen während der Ladebewegung umgreifen muß, ist der Schütze gezwungen, seine Aufmerksamkeit vom Ziel abzulenken. Hierdurch verliert er das beschossene Ziel zeitweilig aus den Augen, was bei schnell verschwindenden Zielen, z. B. beim Flugzeugbeschuß, äußerst unerwünscht ist.
  • Vom schießtechnischen Standpunkt aus ist daher ein Zusammenbau von Abzug und Ladegriff anzustreben. Bei Einzelfeuerwaffen ist ein derartiger Zusammenbau auch bereits bekannt und bietet keinerlei bauliche Schwierigkeiten, da die Kammer ohnehin nach dem Abfeuern jedes Schusses stillstehen bleibt. Anders liegen dagegen die Verhältnisse bei Maschinenwaffen. Hier wird die Kammer beim Schießen dauernd hin und her geschleudert, so daß bei einer unbeabsichtigten Betätigung des Abzuges während des Durchladens die Kammer den Ladegriff mitreißt. Hierdurch können sehr leicht Verletzungen des Schützen entstehen, da der mitgenommene Ladegriff mit voller Wucht gegen die Hand schlagen kann. Ferner sind Funktionsstörungen der Waffe unvermeidlich.
  • Es ist auch eine :Maschinenwaffe vorgeschlagen worden, bei der ein die Betätigung des Ladegriffes steuernder Abzug im Ladegriff gelagert ist. Bei diesem Abzug handelt es sich aber nicht um den zur Freigabe des Schlagbolzens dienenden Abzug, sondern es ist hierfür ein zweiter, gleichfalls im Ladegriff gelagerter Abzug vorgesehen. Durch eine solche Anordnung wird jedoch der eingangs erwähnte Nachteil, daß die Hand des ' Schützen umgreifen muß und dieser daher sein Ziel aus den Augen verlieren kann, nicht behoben. Ferner aber wirkt diese Waffe nicht betriebssicher, da das fälschliche Abziehen des den Schuß lösenden Abzugsgriffes ein Vorschnellen des Ladegriffes bewirkt, so daß Verletzungen des Schützen erfolgen können.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine den Schützen auch bei einem unbeabsichtigten Durchladen bzw. bei einem unbeabsichtigten Betätigen des Abzuges während des Durchladens nicht gefährdende Lade- und Abzugsvorrichtung, die gleichzeitig ein Umgreifen der Hand des Schützen überflüssig macht, dadurch erzielt, daß der den Schuß auslösende Abzug die Betätigung des Ladegriffes steuert und mit dem Abzugsstollen nur in der Schußstellung des Ladegriffes in Eingriff kommt, während zugleich beim Abziehen die Kammerhülse mit dem Ladegriff verriegelt ist.
  • Wenn bei einer derartigen Konstruktion der Schütze während des Schießens unbeabsichtigt den Ladegriff zurückzieht, gleitet sofort der Abzug von dem Abzugsstollen ab, d. h. das Schießen hört auf, und die Kammer bleibt stehen. Falls umgekehrt der Schütze während des Durchladens unbeabsichtigt den Abzug betätigt, bleibt dies vollkommen wirkungslos, da Abzugsstollen und Abzug nicht in Eingriff gebracht werden können.
  • Andererseits braucht der Schütze während des ganzen Ladevorganges seine Hand nicht vom Ladegriff zu entfernen und das Ziel aus den Augen zu lassen. Durch einen Druck der Finger auf den Sicherungsschieber und den Abzug wird die Waffe abgefeuert.
  • Zur weiteren Sicherung gegen ein Laden beim Abziehen und ein Abziehen beim Laden können noch besondere Sperrglieder an Ladegriff und Abzug vorgesehen werden.
  • Die Spannung der Schließfeder erfolgt in bekannter Weise entweder durch das Zurückziehen der Kammer über, den Abzugsgriff von Hand oder durch die zurückgehende Kammer. Diese wird in ihrer rückwärtigen Endlage dadurch festgehalten, daß der Abzugsstollen in eine in ihr befindliche Rast einspringt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. z zeigt die Lade- und Abzugsvorrich-; tung in Ruhestellung, Abb.2 im Augenblick des Zuriickholens der Kammer und Abb. 3 verblockt mit angezogenem Abzug. Auf der zum Gehäuse a gehörigen Verlängerungshülse b ist die Büchse c längs verschiebbar angeordnet. Die Büchse ist mit dem Abzugggriff fest verbunden und trägt den Mitnehmer e für die Kammer p. Dieser gleitet beim Zurückgehen der Büchse c in einem Schlitz d der Kammerhülse b.
  • Im Abzugsgriff f befindet sich der Abzug g. Dieser trägt an seinem rückwärtigen Ende eine Nase m, die während des Schießens in zwei korrespondierende Schlitze k und Z der Mitnehmerbüchse c und Kammerhülse b eintritt und diese gegenseitig verriegelt. Gleichzeitig drückt die Nase n des Abzuges auf den Abzugsstollen o.
  • Wird nicht geschossen, so bewegt sich der Abzug f unter dem Druck einer Feder h nach vorn und ein federbelasteter Sicherungsschieber q tritt in eine Rast r ein. Zur gleichen Zeit hat die Nase in die Mitnehmerbüchse b freigegeben, und es kann durchgela-@. den bzw. können Ladehemmungen beseitigt .werden. Hierbei verhindert der Führungsschieber q eine Bewegung des Abzugsstollens o.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Lade- und Abzugsvorrichtung für Maschinenwaffen, bei der ein die Betätigung des Ladegriffes steuernder Abzug im Ladegriff gelagert ist, dadurch gekennzeichnet; daß der den Schuß auslösende Abzug (g) die Betätigung des Ladegriffes (f) steuert und mit dem Abzugsstollen (o) nur in der Schußstellung des Ladegriffes (f) in Eingriff kommt, wobei er zugleich beim Abziehen die Kammerhülse (b) mit dem Ladegriff (f) verriegelt.
  2. 2. Lade- und Abzugsvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Ladens beim Abziehen und des Abziehens beim Laden gesonderte Sperrglieder am Ladegriff (f ) und Abzug (g) vorgesehen sind.
  3. 3. Lade- und Abzugsvorrichtung nach Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied zur Verhinderung des Ladens beim Abziehen aus einer am Abzug (g) angebrachten Nase (m) besteht, die durch einen Schlitz (k) der Büchse (c) in eine Rast (l) der Kammerhülse (b) greift, wenn der Abzug angezogen wird. q..
  4. Lade- und Abzugsvorrichtung nach Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied zur Verhinderung des Abziehens beim Laden aus einem in an sich bekannter Weise in der Griffnähe des Abzugs (g) befindlichen Schieber (q) besteht, der in der Ruhestellung der Waffe in eine Rast (r) des Abzugs einspringt.
  5. 5. Lade- und Abzugsvorrichtung nach Ansprüchen z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Ladegriff (f) mit einer auf der Kammerhülse (b) beweglichen Büchse (c) verbunden ist, die den die Kammer (p) hintergreifenden Mitnehmer (e) trägt.
DES99367D 1931-06-23 1931-06-23 Lade- und Abzugsvorrichtung fuer Maschinenwaffen Expired DE650388C (de)

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DE650388C true DE650388C (de) 1937-09-20

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