DE650284C - Brennkraftmaschine mit Taumelscheibe - Google Patents

Brennkraftmaschine mit Taumelscheibe

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DE650284C
DE650284C DEB173586D DEB0173586D DE650284C DE 650284 C DE650284 C DE 650284C DE B173586 D DEB173586 D DE B173586D DE B0173586 D DEB0173586 D DE B0173586D DE 650284 C DE650284 C DE 650284C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit Taumelscheibe Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Brennkraftmaschine mit Taumelscheibe, bei welcher parallel zur Maschinenwelle die Zylinder angeordnet sind. Auf der Maschinenwelle ist die Taumelscheib,e befestigt, Derartige Maschinen mit Taumelscheibe sind bekannt; ,aber sie haben den Nachteil, daß sie zwecks Verbindung mit den Kolben Zwischenglieder benötigen, welche schwirr= gend@e Bewegungen ausführen und daher freie Kräfte erzeugen, welche bei hohen Tourenzahlen starke Erschütterungen der Maschine hervorrufen.
  • Nun gibt es auch Brennkraftmaschinen mit Taumelscheiben, welche diese Zwischcnglieder nicht aufweisen; Faber in diesem Falle tritt zwischen der Wandung der Taumelscheibe und des die Wandung umklammernden Teiles, welcher die Taumels,cheihe mit den Kolben verbindet, bei den verschiedenen Stellungen der Taumelscheibe Spiel zwischen den zusammenarbeitenden Teilen :ein, was selbstverständlich unangenehme Geräuscherscheinungen beim Laufen der Maschine zur Folge hat.
  • Weiterhin gibt @es noch Brenukraftm,as,chinen mit Taumelscheiben, die zwar durch @einfache Zwischenglieder mit dem Kolben verbunden sind, welche Verbindung aber die 'unangenehme Eigenschaft aufweist, daß der Kolben bei der Drehung der Taumels.cheibie nicht bloß eine hin und her gehende Bewegtuzg ausführt, sondern daß der Kolben zugleich noch eine drehende Bewegung vollzieht. Allen diesen Übelständen begegnet nun der Erfindungsgegenstand dadurch, daß eine Brennkraftmaschine mit parallel zur Mas,chinenwellle angeordneten Zylindern und auf dieser Welle festen Taumelscheib.e vorgesehen ist. Auf dieser Taumelscheibie dreht sich der Taumelring. Der Verbindungsteil zweier einander gegenüberliegender Kolben weist einen Zapfen zur Aufnahme eines drehbaren Verbindungsstückes auf. Der Taumelring selbst besitzt-einen. starreal, in Arme unterteilten Kranz mit Unterbrechungen, in welche sich das auf dem Zapfen angeordnete, als. kugelig gelagerter Stein ausgebildete Verbindungsstück bei jeder Winkelstellung des Taumelringes ahne Spiel in Richtung der Kraftwirkung des, Kolbens einlegt. Der Zweck dieser eben erwähnten Anordnung ist, sowohl an der Taumelscheibe als auch an .den Kalben jedes ausschwingbare freie Kräfte @erzeugende Organ auszuschalten.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in verschiedenen beispielsweisen Ausführungsfarmen in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. z einen Viertaktmotor in Verbindung mit einer Taumnelscbeibe, Fig.2einen Zweitaktmotor in Verbindung mit ein-er Taumelscheibe, Fig.3einen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 2, wobei die Taumielscheibe in senkrechter Stellung dargestellt ist, Fig. q. .das Schema der Taumelscheibe, Fig. 5 Darstellung der Wege, die ein Zapfen .der Taumelscheibe zurücklegt, Fig.6 das Gestell der Taiunelscliz-ibe in aufrechtem Schnitt, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie c-td der Fig. 6 mit eingesetzter Scheibe, Fig.8 einen Schnitt nach Linie a-f der` Fig.6. Fig. g einen. Schnitt durch ein Verbindungsorgan, welcher den @entsprechenden Teil der Taumenscheibe zwingt, .der hin und her gehenden Bewegung der Kolben zu folgen, Fig. io einen Schnitt nach Linie "o--lt der Fig. 9, Fig. i i einen Schnitt durch ein Verbindungsorgan, welches der Lemniskatenbew egung der Taumelscheibe folgt, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie 1-h der Fig. i i, Fig. 13 und 14 schematische Darstellungen des Erfindungsgegenstandes.
  • Die Taumelscheibe besteht aus dem starren Kranz i i, welcher mit Aussparungen zum Einsetzen des Kulissünsteines 32 versehen ist. Ferner weist die Taumelscheihe die Scheibe i o auf, welche mit der Welle 12 fest verbunden ist. Zwischen die Scheibe io und den starren Kranz i i sind die Kugellager 38 eingesetzt. Die Welle 12 ist in den Lagern 39 gelagert. Der Kulissenstein 32 selbst ist gelagert ,auf der Achse 34 mit der Kugel 33 und weist die Aussparungen 40 auf. Die Achse. 34 ist fest im Verbindungsstück 24 der Kolben 4 und 5 oder im Verbindungsstück 23 der Kolben 14, 15 fest gelagert.
  • Es soll nun zunächst reingehend auf die Bewegung .der Taumelscheibe eingegangen werden.
  • Nach Fig. 4 ist schematisch eine Taumelscheib.e dargestellt, welche die Scheibe 26 und den starren Kranz 25 .aufweist. Der starre Kranz 25 trägt ,auf dem Umfang verteilt versc'hied@en.e Zapfen, wobei die Zapfen 27 und 28 gegeneinander um i8o° versetzt sind. Der Zapfen 28 wird in der Führung 29 bei der Drehung der Scheibe 26 geradlinig hin und her bewegt, so. daß er einen Weg beschreibt, der in seiner Projektion durch 30 in Fig. 5 dargestellt ist. Einen gleichen Weg wie der Zapfen 28 beschreibt nun auch der Zapfen 27, während die anderen Zapfen, wie in der Kinematik bekannt ist, den Weg seiner tuigefäiiren Acht beschreiben, wie sie durch 31 in Fig.3 dargestellt ist. Die genaue Farm dieser Acht ist nebensächlich. Entsprechend dem Zapfen 28 und der Bewegung desselben sind die Ano.rdnungen in Fig.9 und 1o ausgebildet. Der Teil 35 des. starren Kranzes der Taumelscheibe umklammert dien Kulissenstein 32 derart, daß dieser Teil des stärren Kranzes der Bewegung der mit diesem Teil verbundenen Kolben folgen muß. Indem aber dieser Teil35 des starren Kranzes ünd der Kulissenstein 32 eine 'schwingende und drehende Bewegung ausführt, ist die Aussparung 4o im Kulissenteil vorgesehen. Diese Bewegung des Teiles 3 5 des starren Kranes der Taumelscheibe bewirkt aber, daß die anderen Teile des Kranzes eine Lemniskatenbew@egung ,ausführen, so. dar also der Teil 36 des starren Kranzes sich, wie Fig. i i und 12 zeigen, nach rechts und links frei bewegen kann, während der Kulissenstein 37 un"errückbar auf seiner Kugel 33 frei schwingen und den Bewegungen des Teiles 36 folgen kann.
  • Nach den. Fig. i und 2 xst nun die Taumels c beibre zur Kraftübertragung t> mit den Kolben eines Explosionsmotors verbunden. Fig.1 stellt einen Viertakt- und Fig. 2 ,einen Zweitaktmotor dar.
  • Nach Fig. i sind die Arbeitskolben 4, 5 durch das Verbindungsstück 24 verbunden. Die beiden Kolben sind in den Zylindern 2, 3 mit dem Auspuffventil und Saugventilen 6, 7, 8,9 gelagert, die mittels. einer Nocketnvorrich-' tung 42, die mit dem innen verzahnten Rad 41 fest verbunden ist, betätigt werden. Das Zahnrad 43 ist auf der Welle 12 verkeilt und treibt .das Zwischenrad 44 an, welches das Rad 41 in Drehung versetzt. Die Arbeitsweisc des Viertaktmotors ist genügend bekannt und braucht deshalb nicht näher erörtert zu werden. Die entwickelte Energie bei der Explasion wird mittels der Achse 34 und den Kulissenstein auf den starren Kranz i i übertragen, der eine hin und her gehende Bewegung ausführt und durch die taumelnde Bewegung der Scheibe io die Welle 12 in Drehung versetzt.
  • Nach Fig. 2 ist die Taumelscheibe meinem Zweitaktmotor vorgesehen. Die Verbindung des starren Kranzes der Taumelscheibe ier, folgt hier genau in der gleichen Weise wie nach Fig.1. Die Spül- und Gernis,chzuführungspumpe weist die Zylinder 21, 22 und die Kolben 14, 15, welche durch das Verbindungsstück 23 verbunden sind, auf. Der Arbeitsvorgang findet in den Zylindern 17, 18 mit den Arbeitskolben 13, 16 statt. Durch die Einlaßventile i9, 2o treten die Spülluft und die Mischung ein. Da der Zweitaktmno.to@r genügend bekannt ist, so wird von einer weiteren Beschreibung Abstand genommen.
  • Nach Fig. 13 soll nun der Vorteil. der Taumelscheibe in Verbindung mit einem Zweitaktmotor dargestellt werden. Angenommen, die Taumelscheibe soll einen Hub lt ausführen, bei welchem die Strecke a zum öffnen des Auspuffschlitzes verwendet werden soll, und der Betrag a sei 1/4 h, dann benötigt die Taumelscheibeeine Drehung von 45°, um den Auspuffschlitz auf der Strecke a zu öffnen, oder 9o° Drehung vom Öffnen des Auspuffschlitzes bis zum Schließen. Werden diese Verhältnisse ,nun auf ein Kurbelgetriebe nach Fig. 1q. übertragen, so, ergibt sich, daß sich die Kurbel, welche denselben Hub lt wie die Taumelscheibe ausführen soll, mehr als 9o° vom Öffnen des Auspuffschlitzes bis zum Schließen drehen muß, da die endliche Länge der Pleuelstange bewirkt, daß @tt' kleiner ist als ,a. In Verbindung mit einer Taumelscheibe werden daher bei ,einer Zweitaktgaskraftmaschine die Auspuffschlitze länger offen gelasse ,n :als bei deinem Kurbelgetriebe, sofern in beiden Fällen die Taumels,cheibe und die Kurbelwelle den gleichen Winkel durcheilen. Im gleichen Sinne müssen auch bei einem Viertaktmotor die Verhältnisse günstiger liegen in bezug auf das Ventilöffnen, sofern der Viertaktmotor in Verbindung mit einer Taumelscheibe gebaut wird. Bei Anordnung des gleichen Nockens zur Öffnung des gleichen Auspuffventils wird das Auspuffventil in Verbindung mit einer Taum@elscheibe länger offen gehalten ,als mit einem Kurbelgetriebe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftma.@chine mit parallel zur Maschinenwelle angeordneten Zylindern und auf dieser Welle festen Taumelschieibe, auf der sich ein Taumelring dreht, und bei welcher der Verbindungsteil zweier einander gegenüberliegender Kalben einen Zapfen zur Aufnahme eines drehbaren Verbindungsstückes mit dem Taumelring aufweist, .dadurch gekennzeichnet, daß der Taumelring (i i) einen starren, in Arme unterteilten Kranz mit Unterbrechungen aufweist, in welche sich das auf dem Zapfen (3q.) angeordnete, als kugelig gelagerter Stein (37) ausgebildete Verbindangsstück bei jeder Winkelstellung des Taumelringes, ohne Spiel in Richtung der Kraftwirkung des. Kolbens einlegt. z. Breinkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Talunel-. ring (i i) an einer oder zwei gegenüberliegenden Stellen in an sich bekannter Weise geradlinig geführt ist. 3. Brennkraftmascbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ;einer der Arme des. Taumelringes (i i) das auf dem Zapfen (3q.) ungeordnete, als kugelig gelagerter Stein (32) ,ausgebildete Verbindungsstück seitlich festhält, so, daß dieser Arm durch die Bewegung der Kolben geradlinig hin und her geführt wird, während die anderen Arme für das Verbindungsstück seitliches Spiel aufweisen.
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