DE650271C - OEffnungsventil mit Zug- oder Druckausloesung fuer eine Druckflasche - Google Patents

OEffnungsventil mit Zug- oder Druckausloesung fuer eine Druckflasche

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DE650271C
DE650271C DEC51616D DEC0051616D DE650271C DE 650271 C DE650271 C DE 650271C DE C51616 D DEC51616 D DE C51616D DE C0051616 D DEC0051616 D DE C0051616D DE 650271 C DE650271 C DE 650271C
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DE
Germany
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valve
opening
hollow piston
pressure
bottle
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Expired
Application number
DEC51616D
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LOUIS JEAN MOISE CAPEL
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LOUIS JEAN MOISE CAPEL
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/30Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
    • F16K1/304Shut-off valves with additional means
    • F16K1/305Shut-off valves with additional means with valve member and actuator on the same side of the seat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Zum Aufblasen des Öffnungsschlauches von Fallschirmen gibt es bereits flaschenartige Druckbehälter verhältnismäßig kleiner Abmessungen, die mit einem für Zug- oder Druckauslösung eingerichteten Öffnungsventil versehen sind. Es ist bekannt, das Öffnungsventil mit Hilfe eines von der Zug- oder Druckauslösung gedrehten Steuernockens zu verstellen, wobei das Auslösungsorgan an einer auf der Welle des Steuernockens sitzenden Mitnehmerscheibe angreift. Man hat auch schon vorgeschlagen, in dem Ventilgehäuse von Druckflaschen einen Hohlkolben anzuordnen, in welchem ein die Auslaßöffnung der Druckflasche steuerndes Nadelventil gelagert ist, das sich an einer Feder im Innern des Hohlkolbens abstützt. Dadurch wird erreicht, daß das Nadelventil unabhängig von der Einstellung des Hohlkolbens stets mit gleichem Druck an seinem Sitz anliegt. Man hat den Sitz des Nadelventils dabei aber an dem inneren Ende der Auslaßöffnung der Druckflasche angeordnet, so daß sich das Nadelventil nach innen öffnet und von dem Flascheninhalt gegen seinen Sitz gepreßt wird. Diese Ausführung macht es nicht möglich, bei unzulässiger Druckerhöhung im Innern der Flasche eine selbsttätige Öffnung des Ventils herbeizuführen.
Die Erfindung betrifft eine anderweitige Ausbildung derartiger Öffnungsventile, durch 'die ein selbsttätiges Ausblasen des Flascheninhaltes bei unzulässiger Druckerhöhung erreicht und die Brauchbarkeit des Verschlusses für den eingangs erwähnten Zweck erhöht wird. Das Öffnungsventil nach der Erfindung, das einen von einem Steuernocken bewegten Hohlkolben enthält, in welchem ein federnd abgestütztes Nadelventil· gelagert ist, kennzeichnet sich dadurch, daß der Sitz des Nadelventils an der Außenseite der Auslaßöffnung der Druckflasche liegt, so daß sein Schließdruck dem Druck des Flascheninhaltes entgegenwirkt. Vorzugsweise wird der im Innern des Ventil Stutzens verschiebbare Hohlkolben an seinem Mantel mit einem Durchgangsspalt, an seiner nicht beaufschlagten Stirnseite dagegen mit einer Dichtfläche versehen, die den Durchlaß an der Außenseite des Hohlkolbens versperrt, wenn sich der Kolben in seiner Öffnungsstellung befindet. Diese Ausbildung schafft einen sicheren, elastischen Verschluß und macht das Öffnungsventil zugleich zu einem Sicherheitsventil, das: bei unzulässiger Druckerhöhung während des Füllens oder während des Transportes der gefüllten Flasche selbsttätig zur Wirkung kommt.
Die Auslösevorrichtung wird zweckmäßig so angebracht, daß an Stelle der plötzlichen und vollständigen Öffnung des Behälters auch eine langsame, genau regelbare Entleerung vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck wird der den Hohlkolben steuf- ernde Nocken so ausgeführt, daß er auf der einen Seite allmählich ansteigt, auf der an-
deren Seite aber steil abfällt, so daß nach· dieser Seite auch keine selbsttätige Rückbewegung des Steuernockens möglich ist, wenn der Hohlkolben in seine Öffnungslage gelangt. Das abgefederte Auslösungsglied desVerschlusses wird zweckmäßig als ein am. Ventilgehäuse verschiebbar gelagerter Mitnehmer ausgebildet, der einen Mitnehmerhaken trägt und in der Schließstellung des ίο Ventiles mit einem Anschlag in eine Rast der auf der Welle des Steuernockens sitzenden Mitnehmerscheibe eingreift. Diese Mitnehmerscheibe wird zweckmäßig abnehmbar auf die Welle des Steuernockens aufgesetzt, damit man bei Bedarf die Welle des Steuernockens auch unmittelbar von Hand drehen kann. : Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Druckfläche mit in der Schließstellung befindlichem Verschluß.
Abb. 2 und 3 zeigen Teilschnitte in einer
zur Zeichenebene senkrechten Längsebene durch den oberen Teil des Entleerungsventils der Druckflasche in der Schließstellung und in der Öffnungsstellung.
Abb. 4 zeigt den Längsschnitt nach Abb. 1 in der Öffnungsstellung des Ventils.
Abb. S zeigt eine Vorderansicht der Flasche 3»' und des Auslösungsgliedes für das Entleerungsventil. . .
Die in den Zeichnungen dargestellte Druckflasche soll vornehmlich zum Aufblasen des Öffnungsschlauches eines Fallschirmes benutzt, werden. Sie besitzt einen Ventilstützen i, der auf den eigentlichen Druckmittelbehälter 2 aufgeschraubt ist. Eine am unteren Ende der Flasche befindliche Füllöffnung 8a ist mittels einer Schraube 2a verschlossen, die in einem mittels einer Schraubkappe verschließbaren Füllstutzen sitzt und mit seitlichen Durchlässen 26 und einer Passung 2C zum Ansetzen, eines Stellschlüssels versehen ist. Der Ventilstutzen 1 enthält eine Kammer, in der ein hohler Kolben 3 verstellbar ist, der oßen durch eine Gewindekappe 4 verschlossen ist. Die Gewindekappe ist außen mit einer konischen Dichtungsfläche 4a versehen. Im Innern des Hohlkolbens 3 liegt eine Feder 5, die mit ihrem unteren Ende auf den Bund 6 eines die untere Stirnwand des "Hohlkolbens durchragenden und in ihm verschiebbaren Nadelventils 7 drückt, das die Entleerungsöffnung 8 der Druckflasche verschließt.
Der Hohlkolben 3 besitzt an seiner gegenüberliegenden Stirnfläche einen Zapfen 9, der mit einem Steuernocken 10 zusammenarbeitet,, dessen Profil aus Abb. 2 und 3 ersichtlich ist. Dieser Steuernocken liegt in einer Hülse 11, die einen Durchlaß* für den Zapfen 9 des Hohlkolbens 3 besitzt und zugleich als Lager für die Welle 12 des Steuernockens 10. dient. r Die Welle 12 trägt außen eine abnehmbare "-Mitnehmerscheibe 13 (Abb. 5), die mit einer TELast 14 und einem Einschnitt 15 versehen ist. .piese Mitnehmerscheibe arbeitet mit einem "Mitnehmer 16 zusammen, der mit einem Zapfen 17 und einem Haken 18 ausgerüstet und an der das Auslösungsglied des Verschlusses bildenden Stange 19 befestigt ist. Die Stange 19 ist in einem auf den Ventilstutzen 1 aufgesetzten und mittels einer Schraube gesicherten Stellring geführt, der in einem Stutzen eine Feder 20 enthält, die die Stange 19 nach oben in ihre Sperrstellung drückt. Am unteren Ende der Stange 19 ist ein Zugseil 21 befestigt.
Im mittleren Teil der Flasche befindet sich ein Schlauchanschluß 22, an den die Entleerungsleitung angeschlossen wird. Der Hohlkolben 3 ist an seinem Mantel mit einem oder mehreren Durchgangsspalten 23 versehen. Außerdem befindet sich an dem Zapfen 9 und an der Welle 12 geringes Spiel.
Die Entleerung der Flasche kann je nach Bedarf schnell oder langsam vor sich gehen. Zieht man an dem Seil 21 in Richtung des Pfeiles 30, so läßt sich mit äußerst geringem Kraftaufwand die Stange 19 nach unten ziehen. Dabei kommt zunächst der Zapfen 17 aus der Last 14 der Mitnehmerscheibe 13, die nun beim Gegenstoßen des Hakens 18 gegen die Fläche 15 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Nocken 10 wandert dabei in Richtung des Pfeiles 31 aus der in Abb. 2 dargestellten Schließlage in die Öffnungslage nach Abb. 3. Sobald der Zapfen 9 des Hohlkolbens 3 von dem Nocken 10 freikommt, wird der Hohlkolben unter Wirkung des an dem Nadelverschluß 7 auftretenden Überdruckes nach oben verschoben und dadurch die Entleerungsöffnung 8 freigelegt. Das aus der öffnung 8 ausströmende Druckmittel preßt nun den Hohlkolben 3 nach oben, so daß er mit seiner Dichtungsfläche 4a an der Hülse Ii abdichtend anliegt und das ausströmende Druckmittel nur durch den Entleerungsstuzen 22 abfließen kann. In dieser Lage ist eine Rückbewegung des Steuernockens 10 nicht möglich, weil seine steil abfallende Fläche ioa dann gegen den Zapfen 9 stößt, der eine Zurückdrehung verhindert. Der Benutzer hat dadurch die Sicherheit, daß sich die Flasche mit einem einzigen Zug an dem Kabel 21 vollständig entleert, so daß es für ihn keiner nochmaligen Handhabung bedarf, um den an die Flasche angeschlossenen Fallschirm zur öffnung zu bringen.
Die Erfindung ist weder auf bestimmte urößen und Werkstoffe der Druckflaschen,
noch auf bestimmte Druckmittel und bestimmte Verwendungsarten beschränkt. Die Flaschen können beispielsweise auch zum Aufblasen von Fahrzeugbereifungen o. dgl. verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Öffnungsventil mit Zug- oder Druckauslösung für eine Druckflasche, besonders für Kohlensäure zum Aufblasen des Üffnungsschlauches von Fallschirmen, dessen Ventilgehäuse einen von einem Steuernocken bewegten Hohlkolben enthält, in welchem ein die Auslaßöffnung der Druckflasche steuerndes, an einer Feder im Innern des Hohlkolbens abgestütztes Nadelventil gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des Nadelventils (7) an der Außenseite der Auslaßöffnung (8) der Druckflasche liegt, so daß sein Schließdruck dem Druck des Flascheninhaltes entgegenwirkt.
  2. 2. Öffnungsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Ventilstutzen verschiebbare Hohlkolben (3) an seinem Mantel einen Durchgangsspalt (23), an seiner nicht beaufschlagten Stirnseite dagegen eine Dichtungsfläche (4J zur Herstellung einer Abdichtung des Durchgangsspaltes in der Öffnungsstellung des Hohlkolbens besitzt.
  3. 3. Öffnungsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das abgefederte Auslösungsglied (19) als ein am Ventilgehäuse verschiebbar gelagerter Mitnehmer (16) ausgebildet ist, der einen Mitnehmerhaken (18) trägt und in der Schließstellung des Ventils mit einem Anschlag (17) in eine Rast (14) der auf der Welle des Steuernockens sitzenden Mitnehmerscheibe eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC51616D 1936-05-06 1936-05-06 OEffnungsventil mit Zug- oder Druckausloesung fuer eine Druckflasche Expired DE650271C (de)

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DEC51616D DE650271C (de) 1936-05-06 1936-05-06 OEffnungsventil mit Zug- oder Druckausloesung fuer eine Druckflasche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE650271C true DE650271C (de) 1937-09-18

Family

ID=7027439

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DEC51616D Expired DE650271C (de) 1936-05-06 1936-05-06 OEffnungsventil mit Zug- oder Druckausloesung fuer eine Druckflasche

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DE (1) DE650271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3243083A (en) * 1963-04-05 1966-03-29 Reynolds Tube Company Ltd Containers for pressurized fluid

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3243083A (en) * 1963-04-05 1966-03-29 Reynolds Tube Company Ltd Containers for pressurized fluid

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