DE650032C - Zuendsicherung fuer Gasbrenner - Google Patents

Zuendsicherung fuer Gasbrenner

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DE650032C
DE650032C DEK126084D DEK0126084D DE650032C DE 650032 C DE650032 C DE 650032C DE K126084 D DEK126084 D DE K126084D DE K0126084 D DEK0126084 D DE K0126084D DE 650032 C DE650032 C DE 650032C
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Germany
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ignition
valve
gas
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main valve
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DEK126084D
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English (en)
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Elster Kromschroeder GmbH
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G Kromschroeder AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/08Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply
    • F23Q9/10Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply to determine the sequence of supply of fuel to pilot and main burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Zündsicherung für Gasbrenner' Es sind Zündsicherungen bekannt, die beim Verlöschen einer Sicherheitsflamme ein Hauptventil absperren, dessen Ventilstellung durch den Druck des Steuerstroms auf die Membran des Ventils beeinflußt wird. Bekannt ist es auch, den Steuerstrom derartiger Ventile mit dem Gasstrom der Zündflamme zu vereinigen und beide durch das gemeinsame Ventil der Zündsicherung.beim Erlöschen der Flamme absperren zu lassen; wodurch dann auch das Hauptventil gleichzeitig geschlossen wird. Einrichtungen der letztgenannten Art haben den Nachteil, daß die Zusammenführung des Steuergases und Zündgases in-unerwünschter Weise auf die Membran des Hauptventiles rückwirkt und dadurch die Regelwirkung beeinträchtigt.
  • Diese Übelstände vermeidet die Erfindung. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß mindestens je ein Ventil in der Zündstrom- und der Steuerstromleitung durch einen gemeinsamen Ausdehnungskörper bei dessen Erwärmung mit der Brennerdüse verbunden werden, derart, daß sich beide Ströme in einem gemein.-samen Arbeitsraum vereinigen. Es hat somit der Steuerstrom und der Zündstrom je ein besonderes Ventil. Dabei kann die Austrittsöffnung des einen Stromes in bekannter Weise gegenüber dem anderen Gasstrom als Strahldüse ausgebildet sein, so daß in dem Raum, in dem sich der zweite Gasstrom mit dem ersten vereinigt, ein geringerer Druck herrscht, als der erste Gasstrom hat. Je nach dem Zweck der durch die Zündsicherung zu bedienendenEinrichtung läßt sich die Strahl-Wirkung so einrichten, daß der Gasdruck des ersten Strahls entweder vollständig aufgehoben wird oder daß darüber hinaus sogar ein Unterdruck erzeugt wird, der im Bedarfsfalle von günstigem Einfluß auf die Wirkungsweise des Ventils, aus dem der zweite Gasstrom kommt, sein kann. Beispielsweise kann dieser Unterdruck dazu dienen, den Widerstand der Steuerstromleitung zu überwinden und dadurch einen Betrieb des Hauptventils auch bei geringeren Gasdrücken sicherzustellen. .
  • Die Zündsicherung nach der Erfindung ist ferner derart eingerichtet, daß bei erkaltender Ausdehnungsscheibe das Zündgas in die Steuerstromleitung zurücktreten kann. Macht man die Zuleitung für das Zündgas genügend weit, so tritt beim Erkalten der Ausdehnungsscheibe ein sehr kräftiger Gasstrom von rückwärts in den Raum oberhalb der Membran des Hauptventils und veranlaßt dadurch dieses Ventil zum sehr schnellen Schließen. Diese Eigenschaft ist besonders bei großen Hauptventilen von sehr wesentlicher Bedeutung, weil bei größeren Ventilen das Hubvolumen der Membran sehr groß ist und dadurch die Auffüllung dieses Raumes durch die bei diesen Ventilen in bekannter Weise vorgesehene Zuströmdüse des Steuerstroms sehr lange Zeit beansprucht. Von der Auffüllungsdauer hängt jedoch auch die Zeitdauer des Schließens unmittelbar ab.
  • Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsbeispiele von Zündsicherungen nach der Er-" Findung je im Schnitt dar. Bei sämtlichen Abbildungen sind stets mindestens zwei Ventile vorgesehen. Als Ausdehnungskörper dient bei den Fig. i bis 3 ein Bimetallstreifen i, bei den Fig. q. his 7 eine Metallscheibe 2. Die Beheizung des Ausdehnungskörpers erfolgt zunächst stets durch eine äußere Wärmequelle, z. B. die Flamme eines Streichholzes, sodann nach Öffnen der Ventile der Zündsicherung durch die Heizflamme und durch die Zündflamme.
  • In allen Figuren bedeutet 6 den Eintritt des Zündgases, 7 den Eintritt des Steuergases. Bei den Ausbildungen- nach den Fig. i und 2 ist der Ratum-8, in den das Zündgas durch den Anschluß 6 eintritt, von dem Raum g, in den das Steuergas durch 7 eintritt, durch eine biegsame Metallmembran io getrennt, an der ein Ventilkörper i i angebracht ist. Der. Ventilkörper ii gibt in Arbeitslage eine untere Ventilöffnung 12 für das Zündgas und eine obere Ventilöffnung 13 für das Steuergas frei. Bei Nichtbenutzung sind beide Ventilöffnungen geschlossen. Erwärmt man z. B. durch ein entzündetes Streichholz den Bimetallstreifen i, so biegt er sich nach oben aus und öffnet dadurch zuerst den Durchgang i2 und dann, nach Erreichung' der Mittelstellung der Metallmembrane io die Öffnung 13. Durch die Strahldüse 14 wird eine saugende Wirkung auf das in den Raum g eintretende Steuergas ausgeübt. Steuergas und Zündgas verlassen die Zündsicherung durch den gemeinsamen Brennerkörper 15, der an der Bimetallplatte i befestigt ist. Aus dem unteren weiten Teil 16 dieses Brenners oder aus der Zuleitung 6 wird der zur Speisung der Heizflamme 3 benötigte kleine Gasstrom durch eine entsprechende Öffnung entnommen.
  • Während bei Fig. i der Ventilkörper i i zwei ebene Dichtflächen besitzt, sind diese bei Fig.2 kegel- bzw. kugelförmig ausgebildet; das sichert im erkalteten Zustande des Bimetallstreifens i sicheres Absperren der Ventilöffnungen i2 und i3 auch bei Schiefstellen der bewegten Teile.
  • Der Raum g ist bei Fig. i nach oben durch die feste Wand 17 abgeschlossen, bei Fig. 2 durch eine Metallmembran 18. Diese gewährleistet sichereres Abschließen des Raumes g nach außen als die Führung des Brennerkörpers 15 gemäß Fig. i in der entsprechenden Öffnung des Deckels 17.
  • Bei Fig. 3 ist der Bimetallstreifen i derartig eingelegt, daß er sich bei Erwärmung abwärts krümmt. Nach dem Anwärmen des Bimetalistreifens i wird demnach zunächst die Ventilöffnung 12 des Zündstromes, danach die Öffnung 13 des Steuerstromes freigegeben. Die beiden Gasströme verlassen durch den gemeinsamen Brennerkörper 15, der an einer Metallmembran 18 befestigt ist, die Zündsicherung.
  • Während in den Fig. i und 2 der gemeinsame Ventilkörper ii beweglich ist, ist er bei Fig. 3 fest mit dem Gehäuse verbunden; dagegen sind beide Ventilteller ig und 2o beweglich.
  • In den Fig. q. bis 7 dient als Ausdehnungskörper eine an ihrem äußeren Rande fest eingespannteMetallscheibe 2, die im wesentlichen eben ist. Durch Erwärmung beult sich diese Metallscheibe nach oben oder unten hin aus und öffnet .dadurch in jedem der vier Fälle die an ihr befestigten oder durch Federdruck an sie angepreßten Ventile.
  • Gemäß Fig. q. wird bei Erwärmung der Ausdehnungsscheibe zunächst die untere, von der Metallmembran io getragene Ventilöffnung i2, danach die obere Ventilöffnung 13 freigegeben. Die Wirkungsweise entspricht genau derjenigen von Fig. 2. Ebenso wie in Fig. 2 dient auch hier eine Einstellschraube 21 zur Einstellung des Hubes der Ventilöffnung 12, während die Einstellung des Hubes der Ventilöffnung 13 durch das Gewinde 2-2 erfolgt. Die Ausdehnungsscheibe '2 trägt hierbei den oberen Ventilteller 23 in. fester Verbindung. Eine Hubeinstellung der Ventile ist erforderlich, da die durch die Wärtneausdehnungen erzielbaren Hubbewegungen der Ausdehnungskörper i bzw. 2 nur recht gering sind. Einstellbarkeit von außen durch die Gewinde 21 und 22 ermöglicht genaue Feineinstellung. der beiden Ventilhube.
  • In Fig. 5 besitzt die Ausdehnungsscheibe eine der Höhe nach durch das Gewinde 2:f verstellbare Brennerdüse 25. Gegen den unteren Rand dieser Brennerdüse preßt eine Feder 26 die Ventilscheibe 27 dichtend an. Bei geeigneter Ausbildung der Berührungsflächen der Körper 25 und 27 erhält jedoch der Ventilkörper 27 eine gewisse Beweglichkeit, so daß er sich auch bei etwaigem Schiefstellen der Ausdehnungsscheibe 2 noch gut dichtend auf die obere Fläche `des zweiten Ventilkörpers 28 aufzulegen vermag. Der Ventilkörper 28 wird durch eine Feder 29, die etwas stärker als die Feder 26 ist, so' lange gegen die untere Fläche des Randes 3o im Gehäuse gepreßt, als die Ausdehnungsscheibe 2 noch genügend weit erwärmt wird. Erst bei hinreichender Abkühlung der Scheibe 2 wird nach vorangegangenem Aufsetzen des Tellers 27 auf den Ventilkörper 28 der letztere von der Abdichtfläche 30 so weit abgedrückt, bis dessen untere Fläche auf dem Sitz 31 aufliegt.
  • Im kalten Zustande sind die Öffnungen zwischen 27 und 28 und zwischen 28 und 31 abgesperrt. Weder der bei 6 eintretende Zündstrom noch. der bei 7 eintretende Steuerstrom findet demnach einen Auslaß; dagegen kann der Zündstrom durch die im kalten Zustande freigegebene Öffnung zwischen 28 und 30 in das Zuführungsrohr 7 des Steuerstroms eiirtreten, seinen Druck also auf die Membran des zugehörigen Hauptventils geltend machen.
  • Im warmen Zustande der dann etwas nach oben ausgebogenen Ausdehnungsscheibe 2 liegen die beiden Ventilkörper 27 und 28, wie es Fig. 5 darstellt. Der Zündstrom kann durch die Öffnung zwischen 28 und 31 und durch die Düse 32 in die weitere Düse 33 und durch die Öffnung des Körpers 25 austreten. Das Zündgas übt dabei in der Düse 32 eine kräftige Saugwirkung auf das Steuerstromgas aus. Das im Bedarfsfalle anbringbare Schutzblech 34 sichert die sehr dünne Ausdehnungsscheibe 2 gegen Stöße.
  • In Fig. 6 ist die Ausdehnungsscheibe 2 derartig ausgebildet, daß sie sich bei Erwärmung nach unten ausbeult. Im kalten Zustande befindet sich demnach der Düsenkörper 35 in einer etwas höheren Stellung als gezeichnet, so daß die obere Ventilöffnung 36 und die untere Ventilöffnung 37 geschlossen sind. Der Düsenkörper 35 legt sich mit einem Wulst 38 gegen eine an der Ausdehnungsscheibe :2 befestigte Öse 39, wobei die Berührungsfläche zwischen Öse und Wulst derartig ausgebildet ist, daß gasdichtes, jedoch freie Beweglichkeit des Düsenkörpers 35 sicherndes Anliegen gewährleistet ist.
  • Bei Fig.7 beult sich die Ausdehnungsscheibe 2 bei Erwärmung nach oben durch, so daß im erwärmten Zustande die aus der Abbildung ersichtliche Stellung der Ventile vorhanden ist. Die Ausdebnüngsscheibe 2 besitzt eine mittlere, durch eine Öse 39 verstärkte Öffnung, gegen die sich von unten her ein durch die Feder 4o nach oben gedrückter Ventilteller 41 dichtend, doch frei beweglich abstützt. Die untere Dichtfläche des Ventiltellers 41 wird beim Erkalten der Scheibe 2 gegen die obere Dichtfläche des Ventiltellers 42 aufgedrückt, die im erwärmten Zustande der Scheibe 2 gegen die untere Dichtfläche des Ringes 43 durch die Feder 44 angepreßt wird. In diesem Falle, also bei warmer Ausdehnungsscheibe 2, kann das bei 6 eintretende Zündgas demnach durch den offenen Spalt zwischen der unteren Dichtfläche 142 des Ventiltellers 42 und der oberen Dichtfläche des Ventiltellers 45 hindurchtreten und durch die Öffnung 46 des Ventiltellers 422 und die kegelförmige Brennerdüse 47 entweichen. Der bei 7 eintretende Steuerstrom kann dagegen durch den Spalt zwischen Ventilteller 41 und Ventilteller 42 durch die Düse 47 ins Freie austreten, wobei durch die Stra.hlwirkung des Zündstromes eine durch geeignete Ausbildung des Ventiltellers 41 geförderte Saugwirkung des Zündstromes auf den Steuerstrom stattfindet.
  • Im kalten Zustande drückt die Ausdehnungsscheibe 2 zunächst den Ventilteller 41 auf den Teller 42, der sodann mit seiner unteren Fläche auf den Sitz 45 aufgedrückt wird. Im kalten Zustande tritt demnach weder Zündgas noch Steuergas aus der Brennerdüse 47 aus, während der Zündstrom durch die Öffnung zwischen Ventilteller 42 und Sitz 43 Zutritt zum Strömungswege 7 des Steuerstroms findet. Durch die beiden G°-winde 48 und 49 sind die Ventilflächen einstellbar. Die bereits erwähnten Anlageflächen zwischen der Öse 39 und dem Ventilteiler 41 sowie die Einspannung des Ventiltellers 4 2 zwischen den beiden Federn 4o und 44 gewährleistet Beweglichkeit der beiden Ventilteller, was bei etwaiger Beschädigung oder Veränderung der Ausdehnungsscheibe 2 erforderlich ist.
  • Durch Verwendung je eines Ventils für Zündstrom und Steuerstrom ist die Arbeitsweise derartig eingerichtet, daß nach Anwärmung der Ausdehnungsscheibe zuerst der Zündstrom und dann erst der Steuerstrom freigegeben wird. Hat der Zündstrom eine größere Gasmenge als der Steuerstrom, was in der -Praxis in vielen Fällen der Wirklichkeit entsprechen wird, so wird das durch dis Öffnung des Steuerstromventils hervorgerufene Öffnen des Hauptventils erst dann erfolgen können, wenn sich zuvor die Zündgasflamme entzündet hatte. Infolgedessen strömt nicht Gas durch das Hauptventil hindurch, ehe nicht die eigentliche Zündflamme brennt; es ist also eine Sicherheit dafür gegeben, daß das Hauptventil nur bei brennender Zündflamme Gas austreten läßt. Umgekehrt bewirkt Erlöschen der gemeinsamen Zündflamme stets in erster Linie Absperrung des Steuergasventils, also auch beschleunigtes Absperren des Hauptventils.
  • Die vorbeschriebenen Zündsicherungen können entweder mit oder ohne besonderen Wärmefühler zur Betätigung des Hauptventils einer Gasleitung betrieben werden. Ist ein Wärmefühler vorhanden, so kann das Bedürfnis vorliegen, daß die Zündflamme sehr klein brennt, wenn das Hauptventil durch den Wärmefühler geschlossen worden ist. In diesem Falle sind die Ventile innerhalb der Gassicherung geöffnet, das Hauptventil selbst ist jedoch geschlossen; es wird erst geöffnet durch Abkühlung des Wärmefühlers. Um bei sehr klein brennender Flamme 5 mit Sicherheit die Ventile der Zündsicherung offen zu halten, ist es zweckmäßig, die Flamme 5 innerhalb der Zündsicherung brennen zu lassen. Das kann bei den Fig. 5 und 7 beispielsweise derart erfolgen, daß die kleingestellte Flanune 5 an der Öffnung 32 oder 46 brennt. An dieser Stelle genügt bereits eine sehr kleine Flamme, die Ausdehnungsscheibe2 hinreichend zu erwärmen. Dagegen genügt eine sehr kleine Flamme, die möglicherweise nicht einmal oder nur ganz wenig über -die Ausdehnungsscheibe .2 hinausreicht, nicht als Zündflamme für den Hauptgasbrenner, da für das Zünden der Hauptflamme doch eine gewisse Flammenlänge erforderlich ist. Diese größere Flammenlänge wird dagegen dann vorhanden sein, wenn infolge Erkaltens des Wärmefühlers der Steuerstrom wieder zu fließen beginnt.
  • Bekanntlich erlöschen sehr kleineFlammen besonders leicht durch Zugluft. Man wird es deshalb in der Regel vermeiden, dauernd brennende Zündflammen für selbsttätige Hauptventile so klein zu wählen, daß sie durch Luftzug ausgelöscht werden können. Dagegen ist eine verkleinerte Flamme unbedenklich, wenn sie durch geeignete Schutzeinrichtungen gegen Luftzug unempfindlich gemacht wird. Derartige Schutzeinrichtungen sind in den Bauarten nach den Fig. 5 und 7 enthalten, weil bei` Ausbleiben des Steuerstromes das bei den Öffnungen 32 undloder 46 austretende Gas bei genügend klein gehaltener Zuflußmenge innerhalb der Zündsicherung selbst bei 32 oder 46 als kleines Flämmchen abbrennen wird.. Dieses Flämmchen kann nur dadurch ausgelöscht werden, daß unmittelbar von oben in die Zündsicherung hineingeblasen wird. Ein derart gerichteter Luftzug ist aber im allgemeinen schon wegen der Lage des Flammenfühlers ausgeschlossen.
  • Von einer gewissen Größe der Gasmenge an wird die Flamme von den Stellen 32 oder 46 von selbst bis zur Austrittsstelle 25 bzw. 47 des Brenners vorgetragen, so daß also bei vergrößerter Gaszufuhr das Gas nicht innerhalb der Zündsicherung brennen kann, weil bei größeren Gasmengen keine Verbrennungsluft von außen her in die Gassicherung eindringen kann, was bei genügend kleiner Gasmenge möglich ist.
  • In Fig. 8 ist der Teller 41, wie ihn Fig. 7 zeigt, mit einer besonderen Platte 5o versehen, in deren Mitte die Austrittsöffnung 5 s vorhanden ist. Diese ist hier weniger weit unterhalb der Ausdehnungsscheibe 2 angeordnet als die Öffnungen 32 bzw. 46 bei den Fig. 5 und 7. Die Verringerung des Abstandes ist für den Fall vorgesehen, daß die bei 32 oder 46 abbrennende Flamme nicht ausreichen sollte, die Scheibe 2 genügend weit durchzubeulen. Auch bei größer brennender Flamme hat diese Anordnung den Vorteil, daß beim ersten Anwärmen der * Scheibe diese kräftiger durch das nunmehr brennende Gas angewärmt wird, da der o.bere kleine Kegel des Ventiltellers 41, der auch in Berührung mit der Ausdehnungsscheibe 2 steht, der Hitze der Gasflamme stärker ausgesetzt ist.
  • Weiterhin ist zu beachten, daß bei Benutzung der Zündsicherungen nach den Fig. 5 und 7 eine Vereinfachung für das Hauptventil möglich ist. Fig. g zeigt schematisch die Verbindung einer Zündsicherung nach Fig. 7 mit einem Hauptventil.
  • 161 ist die Membran des Hauptventils, R die Scheidewand zwischen Vordruckseite und Rückdruckseite. Die Belastungsplatte der Membran iW schließt das Hauptventil. Die Ausdehnungsscheike 2 steht bei der Zündsicherung senkrecht, so daß also die Achse der Zündsicherung waagerecht liegt und infolgedessen die nach Anwärmung der Scheibe :2 aus der' Zündsicherung austretende Flamme den Nutzbrenner bestreicht. Es ist arbeitsloser Zustand angenommen, d. h. eine Zündflamme ist nicht vorhanden, sämtliche V entile sind geschlossen, und infolgedessen tritt der Zündstrom 6 auf dem durch Pfeile angegebenen Wege in die Steuerstromleitung 7 hinein und gelangt in den oberhalb der Membran IN gelegenen Steuerraum des Hauptventils. Man.kann in diesem Falle im Hauptv entil die Zuführungsdüse für den Steuerstrom fortlassen. Solange das Ventil 41 (Fit-"- 7), das den Steuerstrom beherrscht, geöffnet ist, kann der Raum über der Steuermembran des Hauptventils, der keine Verbindung mit dem Vordruck besitzt, durch die Leitung 7 druckfrei werden, wodurch sich das Hauptventil öffnet. Dagegen tritt bei erkaltender Scheibe 2, wie oben beschrieben, das Zündgas des Rohres 6 rückwärts durch das Rohr 7 zum Membranoberraum und schließt das Hauptventil. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; r. Zündsicherung für Gasbrenner, bei denen die Membran eines Hauptventils von einem Steuerstrom beeinflußt wird und wobei eine von einer Zündflamme gesteuerte Ventileinrichtung den Auslaß für Zünd- und Steuergas unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je ein Ventil in der Zündstrom- und der Steuerstromleitung durch einen gemeinsamen Ausdehnungskörper bei dessen Erwärmung mit der Brennerdüse verbunden werden, derart, daß sich beide Ströme in einem gemeinsamen Austrittsraum vereinigen. a. Zündsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur-Betätigung des Hauptventils dienende Steuerstrom (7) durch dasjenige Ventil geführt wird, das beim Erlöschen der gemeinsamen Flamme zuerst von dem Ausdehnungskörper geschlossen wird. 3. Zündsicherung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlagen der Ventile und die Vorspannung des Ausdehnungskörpers und der Trennmembran zwischen Zündgas- und Steuergasraum von außen einstellbar sind. 4.. Zündsicherung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilteller zwecks sicheren Abschlusses beweglich angebracht sind, z.B. durch abdichtende Kugelgelenke oder durch Einspannung zwischen zwei Federn. 5. Zündsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trennmembran (io) je eine Abschlußfläche für das obere und untere Ventil befestigt ist. 6. Zündsicherung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine von außen einstellbare Hubbegrenzung für das eine Ventil vorhanden ist. 7. Zündsicherung nach Anspruch i mit gemeinsamem Austritt von Zündstrom und Steuerstrom für die Membran eines Hauptventils, gekennzeichnet durch so großen Querschnitt der Brennerdüse, daß der Steuerstrom beim Durchtritt durch sein Ventil in einen Raum eintritt, in dem . nur ein geringer Druck herrscht. Zündsicherung mit gemeinsamem Austritt von Zündgasstrom und Steuerstrom für die Membran eines Hauptventils nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasweg des Zündgases an einer Stelle saugdüsenartig ausgebildet ist, so daß das Zündgas saugend auf den Steuerstrom wirkt. g. Zündsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erlöschen der gemeinsamen Flamme die Ventile für Zündgas und Steuergas geschlossen werden, während sich ein Ventil öffnet, welches das Zündgas nunmehr über die Membrane des Hauptventils leitet und dadurch ein besonders schnelles Schließen des Hauptventils herbeiführt. io. Zündsicherung nach jedem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgesperrtem Steuerstrom die Größe der Zündflamme bereits zum Offenhalten des Ventils genügt. i i. Zündsicherung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Anheizflamme zur Beheizung des Ausdehnungskörpers benutzt wird, zu der das Gas vor oder hinter den Ventilen der Zündsicherung entnommen wird. ig-. Zündsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgestelltem Steuerstrom die Zündflamme an einer im Innern der Gassicherung angebrachten Austrittsdüse abbrennt. 13. Hauptventil für Gasleitungen in Verbindung mit einer auf den Raum über der Steuermembran wirkenden Zündsicherung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß das an die Leitung (7) angeschlossene, den Steuerstrom beherrschende Ventil (4i) in geöffnetem Zustand eine Entlastung des Steuerraumes des Hauptventils ermöglicht, ohne daß der au die Leitung (6) angeschlossene, abgezweigte Gasstrom mit dem Steuerraum des Hauptventils in Verbindung kommt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742423C (de) * 1940-11-29 1944-07-21 Junker & Ruh A G Zuendbrennerventil fuer Gase mittlerer Druecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE742423C (de) * 1940-11-29 1944-07-21 Junker & Ruh A G Zuendbrennerventil fuer Gase mittlerer Druecke

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