DE649934C - Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel - Google Patents
Nachstellbarer TeleskopgrubenstempelInfo
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- DE649934C DE649934C DEW95199D DEW0095199D DE649934C DE 649934 C DE649934 C DE 649934C DE W95199 D DEW95199 D DE W95199D DE W0095199 D DEW0095199 D DE W0095199D DE 649934 C DE649934 C DE 649934C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/02—Non-telescopic props
- E21D15/06—Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability
- E21D15/08—Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability with toggle joint connection
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Description
- Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf nachstellbare Grubenstempel, insbesondere Abbaustempel, die in der Regel mittels Keilschlosses nachgiebig bzw. nachstellbar ausgebildet sind.
- Bekanntlich ist das sog. Rauben der vorgenannten Grubenstempel mit erheblichen Schwierigkeiten und Gefahren verbunden. In der Regel werden dabei schwere Motorwinden benutzt, die den Stempel hinwegziehen. Dabei mußte bisher der obere, den verschiebbaren Stempelteit haltende Keil durch eine lange Stange oder ein ähnliches Gerät auf umständliche und gefährliche Art gelockert werden, damit das Gebirge nachgeben konnte und der Stempel raubbar war.
- Um das Rauben der Stempel zu erleichtern, hat man dieselben bereits zweiteilig gemacht und mit einem Kniegelenk versehen. Diese Ausbildung ist jedoch bisher nur für starre Stempel angewendet worden. Für nachstellbare Stempel ist diese bekannte Bauart nicht anwendbar, weil die dort vorgesehene Anordnung und Ausbildung des Kniegelenks einer Verschiebung des nachstellbaren Stempelteiles hindernd im Wege stand.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein nachstellbarer Teleskopgrubenstempel, bei, welchem das an einem Teil vorgesehene Kniegelenk derart ausgebildet ist, daß der Gelenkzapfen wie auch die das Einknicken des Stempels verhindernde Sicherheitseinrichtung außerhalb des aus iProfileisen bestehenden Außenstenmpels angeordnet sind. Dadurch wird es möglich, daß der Stempeloberteil störungsfrei und vollständig in den Stempelunterteil bzw. den Außenstempel eingeschoben werden kann. Erfindungsgemäß kann das Kniegelenk an dem den nachstellbaren Stempeloberteil haltendenKeilschloß angeordnet sein, wobei an dein Stempeloberteil ein den unteren oder äußeren Stempelteil umgreifender Überwurf ausgebildet ist, der durch Bolzen oder Keile an dem unteren Stempelteil festschließbar ist. Auch kann der untere oder Außenstempel aus zwei Teilen bestehen, die durch einen außenliegenden Gelenkbolzen verbunden sind, dessen Lager durch am unteren Stempelteil sitzende und den oberen Stempelteil umgreifende Platten gebildet werden, die gleichzeitig zur Aufnahme des Sicherungskeiles dienen. Ein ähnlich gebauter einknickbarer, jedoch nur zweiteiliger Stempel mit äußeren, die Gelenkteile tragenden Platten ist zwar bekennt, doch ist bei diesem bekannten Stempel eine durchgehende, im Stempelinnern liegende Gelenkachse vorgesehen, und ebenso steht die aus einer Klinke gebildete Sicherheitseinrichtung im Eingriff mit der Stempelinnenwand, so daß bei diesem bekannten Stempel der Innenraum des Stempelprofiles nicht frei ist und daher dieser Stempel nicht nachstellbar eingerichtet werden kann.
- Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. r zeigt einen Grubenstempel gemäß vorliegender Erfindung in Seitenansicht. Abb. 2 ist eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Stempels. Abb.- 3 ist eine Ansicht des Stempels rechtwinklig zu Abb. z, bei herausgenommenem oberen Stempelteil, während Abb..I. den Stempel gemäß Abb. 2 bei herausgenommenem oberem Stempelteil und im eingeknickten Zustande veranschaulicht.
- Der vorliegende Stempel besteht im wesentlichen aus zwei teleskopartig ineinander einschiebbaren Teilen a und b. Der obere, keilförmig gehaltene Stempelteil a, welcher iinr Querschnitt viereckig und hohl ausgeführt sein kann, ist in üblicher Weise mittels Keilschlosses c und Keiles f an dein unteren, beispielsweise aus [)-Eisen leergestellten Stempelteil b nachstellbar und kann vollständig in den Außenstempel eingeschoben werden, ohne daß er durch das Kniegelenk an der Verschiebung gehindert wird. Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i ist jedoch das Scliloß c nicht fest mit dem unteren Stempelteil verbunden, sondern dasselbe ist gelenkig angeordnet, wobei die beiderseitigen außensitzenden Gelenkzapfen e gleichzeitig die Knieachse des Abbaustempels darstellen. Der taschenförmig ausgebildete Teil c führt sich dabei mit einer inneren Schulter auf den kreisförmig ausgebildeten Endkantend des unteren Stempelteiles b. Der in den unteren Stempelteil b hineingreifende obere Stempelteil a ist an seinem unteren Ende mit einem über den Stempelteil b greifenden Überwurf g ausgebildet, dessen offene Enden durch einen außerhalb des Stempelprofils liegenden Keil oder einen Bolzen li- verspannt sind. In der in Abb. i gezeichneten Stellung werden daher bei eingesetztem Bolzen li. die drei Stempelteile a, b und c zu einem Ganzen zusammengehalten. Soll dieserStempel geknicktwerden, so wird der Bolzen li gelöst, und alsdann kann um die seitlichen Zapfen e der obere Stempelteil a mit dein Schloß beispielsweise in die Stellung .d-B geschwenkt werden.
- Anstatt die Knieachse in das Keilschloß zti legen, kann das Kniegelenk auch weiter unterhalb, am unteren Stempelteil, angeordnet werden. Eine solche Ausführungsform ist in den Abb. -2 his .I dargestellt. Bei dieser Ausführun-sforin ist der untere Stempelteil b zweiteilig ausgeführt und besteht aus dem oberen Teil b und dem unteren Teil b1. Mit dein oberen Teil b ist die Tasche c des Keilschlosses fest verbunden, welche zur Aufnahme des den obersten Stempelteil a sichernden Keiles f dient. Gemäß Abb. 2 bis .I sind an dein untersten Stempelteil b1 zwei Platten i, i mittels Nieten j angenietet. Die Platten i besitzen untere Ansätze k mit Durchbohrungen zur Aufnahme eines Bolzens w und sind weiterhin finit oben vorstehenden Ansätzen ic versehen finit rechteckigen Durchlässen jtl zur Aufnahme eines Keiles o. In entsprechender Weise ist an der oberen Hälfte b des Stempels eine Platte p mittels der Nieten q befestigt. Die Platte p ist nach unten zu einem Wulst p1 verstärkt, durch welchen der Gelenkbolzen m hindurchtritt.' Auch bei dieser Ausführungsform ist daher das Kniegelenk und die Sicherungseinrichtung derart angeordnet, daß alle Teile außerhalb des Stempelprofiles liegen und somit ein vollständiges Einschieben des inneren Stempeloberteiles a nicht behindert wird.
- In der Stellung der Teile gemäß Abb. 2 und 3, bei welcher der Keil o eingeschlagen ist, sind die Stempelteile fest miteinander für die Betriebsstellung verbunden. Soll dieser Stempel eingeknickt werden, so wird der Keil o herausgezogen, und es kann nunmehr eine Verschwenkung der Stempeloberteile a, b zum Stempelunterteil b1 um den Gelenkbolzen eia erfolgen.
- Naturgemäß sind auch noch andere Ausführungsformen des knickbaren Abbaustempels gemäß vorliegender Erfindung denkbar.
Claims (3)
- PATEIX TA:T SPRÜCHE: i. Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel, dessen einer Teil ein Kniegelenk enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen wie auch die das Einknicken des Stempels verhindernde Sicherheitseinrichtung außerhalb des rinnenförmigen Profils des Außenstempels angeordnet sind.
- 2. Ausführungsform des Grubeilstempels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk an dem den nachstellbaren Stempeloberteil (a) haltenden Keilschloß angeordnet ist, welches den Stempelunterteil (b) taschenförmig' umfaßt und an demselben mittels seitlicher Drehzapfen (e) befestigt ist, wobei der Stempeloberteil (a) an seinem unteren Ende mit einem den unteren Stempelteil (b) umgreifenden Überwurf (g) ausgebildet ist, der durch Bolzen oder Keile (!c) an dein unteren Stempelteil -(b) fest geschlossen ist.
- 3. Ausführungsforen des Grubenstempels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Stempelteil zweiteilig ausgebildet ist und seine beiden Teile (b, b1) durch einen außenliegenden Gelenkbolzen (in) verbunden sind, dessen Lager durch an dem unteren Stempelteil (b1) befestigte, den oberen Stempelteil (b) umfassende Platten (i) gebildet werden, welch letztere gleichzeitig zur Aufnahme des Sicherungskeiles (o) dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95199D DE649934C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95199D DE649934C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649934C true DE649934C (de) | 1937-09-07 |
Family
ID=7614291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW95199D Expired DE649934C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Nachstellbarer Teleskopgrubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649934C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153334B (de) * | 1958-10-09 | 1963-08-29 | Maschb Dr Alexander Schmidt | Raubvorrichtung |
| DE1226061B (de) * | 1959-09-02 | 1966-10-06 | Aloys Vanwersch | Grubenstempel mit einem durch ein feststellbares Gelenk verbundenen Unter- und Oberstempel |
-
1934
- 1934-10-19 DE DEW95199D patent/DE649934C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153334B (de) * | 1958-10-09 | 1963-08-29 | Maschb Dr Alexander Schmidt | Raubvorrichtung |
| DE1226061B (de) * | 1959-09-02 | 1966-10-06 | Aloys Vanwersch | Grubenstempel mit einem durch ein feststellbares Gelenk verbundenen Unter- und Oberstempel |
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