DE649799C - Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Sporne oder Spornrollen von Luftfahrzeugen - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Sporne oder Spornrollen von Luftfahrzeugen

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DE649799C
DE649799C DEF80807D DEF0080807D DE649799C DE 649799 C DE649799 C DE 649799C DE F80807 D DEF80807 D DE F80807D DE F0080807 D DEF0080807 D DE F0080807D DE 649799 C DE649799 C DE 649799C
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spurs
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DEF80807D
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Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/50Steerable undercarriages; Shimmy-damping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Es sind Luftfahrzeugsporne und -spornrollen bekannt, die schwenkbar angeordnet sind. Solche schwenkbaren Sporne werden auch mit Rückführungen verschiedener Art versehen zur Gewährleistung der Rollstabilität des Spornes selbst und des ganzen Flugzeuges. Solche Sporne sind sowiohl um 3600 als auch um ein geringeres Maß schwenkbar bekanntgeworden. Es sind auch Sporne bekannt, deren Schwenkbarkeit in unmittelbarer Abhängigkeit vom Ausschlag der Seitensteuerung steht.
Darüber hinaus sind Spornanordnungen bekannt, bei denen z. B. die Nullage starr eingestellt werden kann, um eine besondere Handhabe zur Erhöhung der Rollstabilität zu besitzen. Auch so gut wie starr wirkende Feststellungen für :die Nullage sind bekannt und solche, bei denen die Ausschwenkung des
ao Spornes aus der Nullage erst nach einem gewissen Kraftanstieg erfolgt.
ι Die bekannten Spornbauarten haben nun den Nachteil, daß ζ. B. der in der Nullage festgehaltene Sporn vom Führersitz aus durch einen besonderen Hebel oder ähnliches freigegeben werden muß, wenn eine Kurve gerollt werden soll. Die Spornbauarten, bei denen ein Ausschwenken des Spornes aus der gehaltenen Nullage erst nach einem gewiseien Kraftanstieg erfolgt, haben den Nachteil, daß ζ. B. bei besonders starkem Seitenwind oder anderen äußeren Umständen die Schwenkbarkeit des Spornes zu früh möglich wird und die Maschine ausbricht.
Unmittelbar mit der Seitensteuerung gekuppelte Sporne (sogenannte steuerbare Sporne) haben den Nachteil, daß der Flugzeugführer, auch wenn elastische Zwischenglieder vorgesehen sind, Stößen beim Rollen auf unebenem Gelände ausgesetzt ist.
Erfindungsgemäß wird nun ein in der Nullage starr oder fast starr gehaltener Sporn vorgeschlagen, dessen Verriegelung durch zwangsläufige Kupplung z. B. mit dem Seitensteuer oder der Seitensteuerung sinngemäß ausgelöst wird.
Die Zeichnung enthält ein Ausführungsbeispiel. Der Sporn 1 trägt eine Nockenscheibe 2 mit dem Nocken 3. Gegen den Nocken 3 liegen rechts und links, als Ausführungsbeispiel dargestellt, drehbare Knaggen^ die in dieser Lage z.B. durch Federzüge 5 gehalten werden können, falls die Durchführung der Bauart es notwendig macht. Von jeder Knagge 4 führt ein Seilzug 6 über Rollen 7 zu den Seitensteuerbetätigungsorganen 8.
Erwähnt sei hier, daß die auf der Zeichnung dargestellte Bauart lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt; es bilden also nicht die einzelnen beispielsmäßig dargestellten Glieder für sich oder in ihrer Zusammenwirkung den Erfindungsgegenstand. Das grundsätzliche'Wesen der Erfindung ist, daß •die Verriegelung des Spornes in der Nullstieilung selbsttätig durch Betätigung der Steuerung sinngemäß freigegeben wird. Selbstverständlich ist auch eine Reihe von anderen
Ausführungen möglich, die den Erfindungsgegenstand erreichen lassen.
Will der Flugzeugführer beim Rollen eine Schwenkung des Luftfahrzeuges nach rechts bewirken, will er also eine Rechtskurve rollejn,' so tritt er sinngemäß, wie üblich, mit dem' rechten Fuß die Seitensteuerung durch. Die Luftkraft des Propellerstrahls trifft das Seitenruder und drückt das Flugzeug hinten
ίο herum. Beim Durchtreten der Seitensteuerung bewegt sich der Seitensteuerdraht 81 nach rückwärts in der auf der Zeichnung durch den Pfeil dargestellten Richtung und zieht damit über 6 / die Knagge 41 in der angegebenen Pfeilrichtung aus der Ruhelage. Hierdurch wird die Knagge 3 freigegeben, so daß der Sporn jetzt im Sinne der gewollten Drehbewegung des Flugzeuges ausschwenken kann. Selbstverständlich sind verschiedene
ao Abstimmungen hinsichtlich Empfindlichkeit für die Entriegelung möglich, die jedoch dem Belieben des Konstrukteurs überlassen sind. Wird das Seitenruder wieder in Mittelstellung des Flugzeuges gebracht, so läßt der Seilzug 6 / nach, und die Knagge wird durch den Federzug 5 / wieder in die normale Lage zurückgebracht.
Befindet sich der Sporn in diesem Augenblick auch noch nicht ganz oder annähernd in der Nullage, so kann er ohne weiteres in die für die Verriegelung vorgesehene Stellung oder in den für die Verriegelung vorgesehenen Bereich zurückkehren, da der Nokken 3 an der Rückseite der Knagge 4 entlang gleiten kann, hierbei die Knagge gegen den Federzug drehend, bis der Nocken in die Mittellage einschnappt. Auf diese Weise ist
auch eine Schwenkbarkeit des Spornes um 3600 gewährleistet, wenn dieses gewünscht • wird.
■: Die Vorteile der Erfindung liegen auf der Hand, da der Flugzeugführer hinsichtlich Verriegelung oder Entriegelung des Spornes völlig entlastet ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Feststellvorrichtung für schwenkbare Sporne oder Spornrollen von Luftfahrzeugen, die in der Nullage starr oder annähernd starr festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkung hemmenden Teile mit vorhandenen Steuerorganen so gekuppelt sind, daß sie wechselseitig im Sinne des Steuerungsauschlages ausgelöst werden.
2. Feststellvorrichtung für schwenkbare Sporne oder Spornnollen von Luftfahrzeugen, die in der Nullage starr oder annähernd starr festgehalten werden, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkung hemmenden oder freigebenden Teile nach Aufhören der Steuerbetätigung selbsttätig in ihre Ruhelage zurückkehren.
3. Feststellvorrichtung für schwenkbare Sporne oder Spornrollen von Luftfahrzeugen, die in der Nullage starr oder annähernd starr festgehalten werden, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgeschwenkte Sporn oder die ausgeschwenkte Spornrolle auch nach Rückkehr der die Schwenkung hemmenden Teile in die Ruhelage noch in die Mittelstellung einschwenken kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF80807D 1936-03-01 1936-03-01 Feststellvorrichtung fuer schwenkbare Sporne oder Spornrollen von Luftfahrzeugen Expired DE649799C (de)

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