AT133694B - Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl. - Google Patents

Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl.

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AT133694B
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AT
Austria
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rear wheel
motorcycles
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springs
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Inventor
Eduard Haimboeck
Original Assignee
Eduard Haimboeck
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Description


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  Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl., bei dem der Achsbolzen des Hinterrades in einer Kulisse um die Achse des Antriebsrades schwenkbar und zwischen an der Kulisse angreifenden Federn aufgehängt ist. 



   Die bekannten Bauarten konnten sieh von allem deshalb nicht einführen, weil ein Nachspannen der Kette unmöglich war und bei Schäden in   Luftstreifen   ein Ausbau des Hinterrades erst durch Lösen der Verbindungsmittel zwischen Achsbolzen und Federn möglich war. Die vorliegende Erfindung be- seitigt diese Nachteile und besteht im wesentlichen darin, dass die Kulisse in den Gabelschenkel des
Fahrzeugrahmens quer verschiebbar geführt und feststellbar ist. Mit dem Achsbolzen verbundene Gleit- stücke können in Kulissen bildende Schlitten eingreifen, die an Führungsflächen der Gabelschenkel des Fahrzeugrahmens geführt sind. Zur Sicherung der Lage des festen Teiles des Bremsgehäuses ist dieses mit einem der Gleitstücke verbunden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in der beispielsweisen Ausführungsform eines
Zweirades dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht desselben, die Fig. 2,3 und 4 zeigen die Abfederung in Seitenansicht sowie in Schnitten nach den Linien   III-Ill   bzw. IV-IV der Fig. 2. Fig. 5 zeigt den rechten Teil der Fig. 4 in grösserem Massstabe, Fig. 6 ein Gleitstück in Ansicht mit einer abgeänderten
Ausführungsform der Federbefestigung. Die Fig. 7 zeigt eine Einzelheit. 



   Die   Gabelschenkel 7, 7'sind   im Bereiche der Lagerstelle des Hinterrades U-förmig ausgebildet und weisen Führungsflächen 2 für zwei Kulissen 3,3'auf, deren Bogenführungen 4 annähernd um die
Achse des Triebrades geschlagene Kreise darstellen. In den Kulissen sind Gleitstücke 5 geführt, von denen das eine mittels Schraubenbolzen 6,7 mit dem festen Teil 8 des Bremsgehäuses 9 verbunden ist. 



  Durch Bohrungen der Gleitstücke 5 ist der Achsbolzen 10 des Hinterrades geführt. Auf dem Achsbolzen befindet sich eine Hülse   11,   auf deren Enden die inneren Laufringe der Kugellager aufgeschraubt sind. 



  Die äusseren Laufringe liegen in Ausnehmungen der Nabe 12. An den Aussenflächen von Muttern 13, 14 liegen die Gleitstücke 5 an, die den Achsbolzen nabenartig umgreifen und am äusseren Ende ein Gewinde aufweisen, auf das unter Zwischenschaltung einer Deckscheibe 15 eine Mutter 16 aufgeschraubt ist. Der Achsbolzen trägt an beiden Enden Gewinde zur Aufbringung je einer Mutter samt Gegenmutter, wodurch alle Teile auf der Achse gesichert sind. An in jede Kulisse eingesetzten Zapfen 17 sind Feder pfannen 18 gelagert, während die Gegenpfannen 19 am Achsbolzen angeordnet sind. Die Sehraubenfedern 20, 21 halten den Achsbolzen 10 bei ruhender Belastung in einer Mittelstellung. Die Schraubenbolzen 6, 7 dienen gleichzeitig zur Lagerung der Bremsbacken 22 bzw. der Nockenwelle 23, an der der Bremshebel 24 angreift. 



   Im unteren Teil der Fig. 4 sind die Federpfannen durch Flacheisenstücke ersetzt, die Rasten zum Einhängen des Federendes aufweisen (Fig. 2). Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist an Stelle der am Achsbolzen befindlichen Pfannen 19 ein einziges Flacheisenstück 25 (Fig. 6 und 7) mit keilförmiger Passfläche in das Gleitstück 5 eingeschoben und durch den Achsbolzen 10 selbst gesichert. Das Flacheisenstück 25 hat Rasten zum Einhängen der Federenden. 



   Die Kulisse trägt an der Rückseite zwei Stehbolzen 26, auf welchen ein die   U-Form überbrücken-   der Steg 27 aufgesetzt und durch Schraubenbolzen 28 gesichert ist, wodurch die Kettenspannung geregelt werden kann. Mittels auf die Enden der Stehbolzen aufgeschraubten Stellmuttern 29 kann die Kulisse in den Führungsflächen 2 verschoben werden. In der jeweiligen Stellung kann sie durch Schrauben 30 am   Gabelsehenkel 7 festgeklemmt   werden   (Fig.   2 und 5). 

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   Um eine gleitende Reibung zwischen der Kulisse und dem Gleitstück zu vermeiden, können in Ausnehmungen des Gleitstückes Rollenkörbe eingesetzt werden. 



   Ein Stoss gegen das Hinterrad wird durch die Nabe 12 auf den Achsbolzen 10 übertragen, wodurch die Federn 20 zusammengedrückt und die Federn 21 auf Zug beansprucht werden. Dadurch verschieben sich die Gleitstücke 5 in ihren Führungen in den Kulissen, bis der Stoss durch die Federkraft aufgezehrt ist. Alsdann führen die Federn das Gleitstück wieder in die Mittelstellung zurück. Da der Verschiebungsweg in einem Bogen verläuft, erfährt die Antriebskette hiebei keine Spannung. Das Hinterrad schwingt also in einem Kreisbogen um die Achse des Antriebsrades.

   Kleine Abweichungen im Abstande der Achsen des Hinterrades und des Antriebsrades, die sich beim Spannen der Kette mittels der Stellmutter 29 ergeben können und eine Abweichung der   Führungsflächen   vom Kreise um die Antriebsachse bedingen, sind ungefährlich, da die Kette den üblichen Durchgang aufweist und daher nicht   überspannt   werden kann. An Stelle zweier Federn zur Aufhängung der Hinterradachse kann auch nur eine Feder vorgesehen sein. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissen (3, 3') in den Gabelschenkeln (1,   1')   des Fahrzeugrahmens quer verschiebbar geführt und feststellbar sind. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. an der Lagerstelle Führungsflächen (2) aufweisen, an denen Kulissen (3, 3') als Schlitten verschiebbar sind, in die mit dem Achsbolzen (10) verbundene Gleitstücke (5) eingreifen.
    3. Abfederung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Gleitstücke (5) mit dem festen Teil (8) des Bremsgehäuses (9) fest verbunden ist. EMI2.2 EMI2.3
AT133694D 1931-11-11 1931-11-11 Abfederung des Hinterrades von Motorrädern u. dgl. AT133694B (de)

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