DE649604C - Verfahren zur Foerderung des Wachstums und der Aktivitaet von Mikroorganismen - Google Patents

Verfahren zur Foerderung des Wachstums und der Aktivitaet von Mikroorganismen

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DE649604C
DE649604C DEL88415D DEL0088415D DE649604C DE 649604 C DE649604 C DE 649604C DE L88415 D DEL88415 D DE L88415D DE L0088415 D DEL0088415 D DE L0088415D DE 649604 C DE649604 C DE 649604C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N13/00Treatment of microorganisms or enzymes with electrical or wave energy, e.g. magnetism, sonic waves

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Description

  • Verfahren zur Förderung des Wachstums und der Aktivität von Mikroorganismen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Förderung des Wachstums und der Aktivität von Mikroorganismen und stellt eine Abänderung und weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 648:347 dar.
  • Im Patent 648 347 ist ein Verfahren beschrieben, nach dem zum Zwecke der Förderung des Wachstums von Mikro- und' anderen Organismen und der Förderung der Aktivität von im Tier- und Pflanzenkörper entstehenden Agentien, wie Enzymen, Hormonen, Vitaminen u. dgl., das zu behandelnde Gut mit elektromagnetischen Wellen aus dem Bereiche zwischen izom und i,8mun Länge bestrahlt wird. Die Wellenlänge und die anderen. Bestrahlungsbedingungen werden nach dem älteren Verfahren in Anpassung an das zu behandelnde Gut derart gewählt, daß die bestimmte gewünschte Beeinflussung erzielt wird.
  • Es zeigte sich, daß bei Bestrahlung von Mikroorganismen besonders günstige Resultate erzielbar sind, wenn der zu beeinflussende Organismus bestrahlt und in der von der bestrahlten Kultur abgeimpften Kultur oder in. einer durch aufeinanderfolgendes überimpfen erhältlichen Reihe von Kulturen zur Entwicklung gebracht und die Bestrahlung des Organismus bzw. seine weitere Entwicklung derart vorgenommen wird, daß die angestrebte Wirkung in einer bestimmten Kultur der Kulturenreihe eintritt. Wird z. B. m einem Gärungsbetriebe eine große Aussaatmenge an Gärungserregern benötigt, so wird die ursprüngliche Kultur bestrahlt und nachher durch Vermehrung in mehreren aufeinanderfolgenden Kulturen, ohne daß wieder bestrahlt wird, auf die erforderliche Menge gebracht. Diese Arbeitsweise empfiehlt sich deshalb, weil es praktisch schwierig ist, große Aussaatmengen zu bestrahlen. Es ergab sich, daß Bestrahlungen, die auf die bestrahlte Kultur als solche oder auf irgendeine . der nächstfolgenden Kulturen der Reihe keine befriedigende Wirkung ausüben, dennoch geeignet sind, auf eine bestimmte der späteren Kulturen der Kulturenreihe, ohne daß Beine der durch aufeinanderfolgendes überimpfen erhältlichen Kulturen bestrahlt wird, eine günstige Wirkung auszuüben. Von dieser Erscheinung wird Gebrauch gemacht, wenn ein angestrebter Effekt weder in der bestrahlten Kultur selbst, noch m einer beliebigen Kultur der Kulturenreihe, sondern in einer bestimmten Kultur der Reihe erreicht werden soll. In diesem Falle erfolgt die Wahl der Bestrahlungs- und Entwicklungsbedingungen bloß mit Rücksicht darauf, daß der ,gewünschte Effekt in der vorgesehenen Kultur eintritt, und ohne Rücksicht darauf, welcher EiTelzt in der bestrahlten Kultur oder in den späteren Kulturen außer der bestimmten vorgeseheri6' Kultur hervorgerufen wird.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auch derart ausgeführt werden, daß der zu beeinflussende Mikroorganismus nicht nur in einer Kultur, sondern in zwei oder mehreren Kulturen einer Reihe hintereinander überimpfter und zur Entwicklung gebrachter Kulturen bestrahlt wird. Bei dieser Ausführungsart des Verfahrens können die durch einen Organismus dank der Bestrahlung erworbenen besseren Eigenschaften auf die folg?nden Kulturen übertragen und bei weiterer Bestrahlung in noch höherem Malk verbessert werden. Es ist aber auch möglich, derart zu bestrahlen, daß ein zunächst nicht befriedigendes Resultat erzielt wird und erst die weitere Kultivierung bzw. Bestrahlung- das gewünschte Ergebnis gewährleistet. Die Zahl der getrennten Bestrahlungen und ihre Anordnung in bezug auf die Kulturerfolge, die Dosierung jeder der Bestrahlungen (Wellenlänge, Intensität, Dauer der Bestrahlung usw.) wird gleichfalls derart gewählt, daß die angestrebte Wirkung erst in jener Kultur der Gesamtfolge eintritt, in der sie gewünscht wird, während der sich z. B. die erforderliche Aussaatmenge bilden soll.
  • Zur Durchführung der Bestrahlung werden zweckmäßig die von einem Hochfrequenzschwingungsgenerator erzeugten Schwingungen verwendet. Es können alle in der Technik bereits bekannten Schaltungen zur Anwendung gelangen. Die Ermittlung der jeweils geeigneten Bestrahlungsbedingungen erfolgt empirisch. Es muß von Fall zu Fall durch Versuche festgestellt werden, in wieviel Kulturen die Fortptlanzung des einmalig bestrahlten l#Iikroorgat@ismus vor sich zu gehen hat bzw. wie v iel Kulturen bestrahlt werden müssen, wie oft, wie lange und unter welchen sonstigen Bedingungen in den einzelnen Kulturen zu bestrahlen ist, damit das Optimum der Wirkungen erreicht werde.
  • Mitunter erweist es sich als zweckmäßig, in einer oder in einigen der Kulturen andere Bestrahlungsbedingungen als in den übrigen Kulturen der gleichen Reihe anzuwenden. Es kühlten selbstverständlich nicht nur zwei, sondern ebenso drei und mehr verschiedene Gr";lipcn vor. Bestrahlungsbedingungen zur Anwe ndung kommen. Es konnte auch festgestellt werden, daß die Anwendung wechselnder Bestrahlungsbedingungen in einer und derselben Kultur günstige Wirkungen ergibt. Die _;nderung der Bedingungen isi verschiedenen, Kulturell oder in einer und derselben Kultur empfiehlt sich z. B., wenn die unmittelbare Anwendung der die angestrebte Wirkung ergebenden Bedingungen Schädigungen hervorrufen würde. In Fällen dieser Art kann die zu beeinflussende Kultur auf die vorgesehene Beeinflussung durch Bestrahlung unter anderen Bedingungen entweder früherer Kulturen oder der zu beeinflussenden Kultur selbst vorbereitet werden. Ausführungsbeispiel i Es wurden in zwei Kolben je 25o ccm Malzwürze von 12" Balling mit gleichen Mengen Hefe der Gattung Saccharomyces cerevisiae beimpft (Kultur I). . Einer dieser Kolben wurde im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders mit der 5-m-Welle bei der Intensität von i 5o Milliampere, bei 7,2 Resonanz und der Temperatur von 28° C (unter Kühlung) innerhalb von 2.1 Stunden dreimal je 2o Minuten bestrahlt. Der Inhalt des Kolbens wurde auch während der übrigen Zeit auf 28° C gehalten. Der andere Kolben wurde die vollen 24 Stunden hindurch in einem Thermostaten gleichfalls auf 28° C gehalten, blieb aber urbestrahlt. Vom Inhalt beider Kolben wurden je 2o ccm abgenommen und auf frischem gleichem Nährboden zur Gärung gebracht (Kultur 11). Die Abimpfungen wiederholten sich unter den gleichen Bedingungen noch viermal (Kulturen III, IV, V, VI), so daß im ganzen und in beiden Reihen, da weiterhin nicht mehr bestrahlt wurde, fünf unbestrahite Kulturen hintereinander entwikkelt wurden. Die Ausbeute wurde in jeder einzelnen Kultur bestimmt. Die Bestimmungen ergaben, daß die von der bestrahlten Ausgangskultur ausgehenden Kulturen Ausbeuten aufwiesen, die in der zweiten um etwa 50,/o und in der dritten Kultur um etwa 2 0'0 geringere Werte hatten als die Ausbeuten der entsprechenden von der urbestrahlten Kultur ausgehenden Kulturen. Die vierten Kulturen verhielten sich gleich. Dagegen zeigten die fünfte bzw. sechste Kultur in der Reihe der bestrahlten Kultur vergleichsweise eine um etwa 4 bzw. i o 0;ö erhöhte Ausbeute. Ausführungsbeispiel e Es wurde im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders Saccharomyces cerevisiae in einem Gefäß auf Bierwürze-Agar, Schrägkultur, mit der i 5-m-Welle bei der Intensität von i 5o Miniampere, bei 7,2 Resonanz und bei 28°C (unter Kühlung) innerhalb von 2:1 Stunden dreimal je i Minute (Kultur Bi) bzw. 5 Minuten (Kultur C1) bzw. io Minuten (Kultur D,) bestrahlt. Eine Vergleichskultur (KulturAl) blieb urbestrahlt. Nach 24Stunden waren sämtliche Kulturen mehr oder weniger stark entwickelt. Nun wurden von allen vier Kulturen Abimpfungen auf frischem gleichem Nährboden vorgenommen (neue KulturenAo, B2, -C2 und D2). Die Kultur A@ blieb urbestrahlt. Die Kulturen B2, C2 und D2 wurden bestrahlt, und zwar unter den angegebenen Bedingungen wieder dreimal innerhalb von 24 Stunden: B2 je i Minute, C2 je 5 Minuten und D2 je io Minuten. In sämtlichen Fällen der erneuten Bestrahlung entwickelte sich die zweite Kultur rascher und kräftiger als die entsprechende einmal bestrahlte Ausgangskultur und die urbestrahlte Kultur A2. Unter den drei bestrahlten zweiten Kulturen erwies sich die Kultur C.- als die am kräftigsten entwickelte. Die mikroskopische Prüfung ergab; daß in der Kultur C2 am meisten und am kräftigsten entwickelte Zellen vorhanden waren. Ausführungsbeispiel 3 Es wurde im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders Clostridium butyricum in einem Gefäß auf flüssiger stärkehaltiger Maische mit der 4-m-Welle bei der Intensität von 75 Milliampere, b:i 4,8 Resonanz und bei 37°'C (unter Kühlung) innerhalb von 24 Stunden zweimal je 5 bzw. io bzw. 2o Minuten hindurch bestrahlt (Kulturen B1, Cl, Dl). Die Vergleichskultur Al blieb unhestrahlt. In allen Fällen der Bestrahlung tritt raschere Entwicklung ein als bei der urbestrahlten Kultur. Indes nimmt bei den bestrahlten Kulturen im Vergleich zur unbehandelten Kultur die Anzahl der Sporenformen ab. Sämtliche Kulturen wurden nun auf die gleiche Menge frischen gleichen Nährbodens (flüssige stärkehaltige Maische) überimpft. Die Abimpfungen B2, C2, D2 der bestrahlten Kulturen wurden unter den gleichen Bedingungen bestrahlt (wieder innerhalb von 24 Stunden zweimal je 5 bzw. io bzw. 2o Minuten); die Abimpfung A2 der urbestrahlten Kultur blieb urbestrahlt. Dieser Vorgang der Überimpfung und Bestrahlung wurde auf gleiche Weise noch zweimal wiederholt, so daß im ganzen dreimal überimpft wurde und neben den Ausgangskulturen drei unmittelbar aufeinanderfolgende Kulturen bestrahlt wurden. Nach der zweiten und dritten Bestrahlung (B2, C2, D2 bzw. B3, C3, D3) waren keine wesentlich anderen Ergebnisse als nach der ersten Bestrahlung bemerkbar, jedoch nach der vierten Bestrahlung. Nach der vierten Bestrahlung zeigten sämtliche zeitlich verschieden bestrahlten Kulturen (B_l, C_1, DJ deutlich andere Formen als die entsprechenden Ausgangskulturen. Die Sporulationsneigung hatte in allen Fällen abgenommen. Die übrigen morphologischen Eigenschaften :erschienen stark verändert. Die Veränderungen traten am stärksten bei C4 (1 o-ltl:inuten-Bestrahlung) auf. Bei Cl waren fast gar keine Sporenformen mehr zu konstatieren. Die Kultur C4 ergab nach Durchführung der Hauptgärung mit stärkehaltiger Maische eine um etwa 3i/2 % höhere Ausbeute an Gärungsprodukten als die urbestrahlte Kultur Al bzw. deren urbestrahlten Abimpfungen A2 bis A4.
  • Ausführungsbeispiel 4 Es wurde im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders Hefe der Gattung Saccharomyces cerevisiae auf flüssiger zuckerhaltiger Maische mit der 5-m-Welle bei der Intensität von i 5o Milliampere, bei 7,2 Resonanz und 28° C (unter Kühlung) innerhalb von 24 Stunden dreimal je 2o Minuten bestrahlt. Die bestrahlte Kultur wurde fünfmal hintereinander überimpft. Die zweite, dritte und vierte Kultur blieb urbestrahlt; die fünfte Kultur wurde bestrahlt; die sechste Kultur blieb wieder urbestrahlt. Die Bestrahlung der fünften Kultur erfolgte, zum Unterschied von der Bestrahlung der Ausgangskultur, mit der 12-m-Welle, im übrigen aber unter den angeführten Bedingungen. Eine Vergleichskultur wurde wie die bestrahlte Kultur fünfmal hintereinander überimpft. Indes bleiben sämtliche sechs Kulturen dieser Reihe, also auch die Ausgangs- und die fünfte Kultur urbestrahlt; anderseits wurden diese sechs Kulturen ebenso wie die Kulturen der Reihe der bestrahlten Kulturen behandelt. Die Ausbeuteb.estimmungen .ergaben bei der sechsten Kultur der Reihe der bestrahlten Kulturen im Vergleich zur gleichen Kultur der Vergleichsreihe eine Mehrausbeute von etwa i 2 0;ö . Ausführungsbeispiel 5 Es wurde im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders Clostridium butyricum in einem Gefäß auf flüssiger stärkehaltiger Maische bei der Intensität von 15o Milliampere und bei 37° C (unter Kühlung) innerhalb von 24Stunden dreimal, und zwar zuerst mit der i 2-m-Welle je 5 Minuten hindurch und anschließend daran mit der 4-m-Welle je io Minuten hindurch, bestrahlt. Die bestrahlte Kultur wurde fünfmal hintereinander überimpft. Vergleichskulturen blieben urbestrahlt. Die Ausbeutebestimmungen bei der sechsten Kultur in der Reihe der bestrahlten Kultur ergaben im Vergleich zur gleichen Kultur in der Reihe der urbestrahlten Kultur eine um ungefähr 4 0iö höhere Ausbeute an Gärungsprodukten. Ausführungsbeispiel 6 Zwei Kolben mit je 25o ccm Malzwürze von 12° Balling wurden mit gleichen Mengen Hefe der Gattung Saccharomyces cerevisiae beimpft (Kulturen I). Einer der beiden Kolben wurde- im Kondensatorfeld eines Kurzwellensenders bei der Intensität von i 5o Milliampere, bei 7,2 Resonanz und bei der Temperatur von 28' C (unter Kühlung) bestrahlt. Die Bestrahlung erfolgte dreimal innerhalb." von 24 Stunden, und zwar mit der i 2-m-Wellcr@ je fünf Minuten und anschließend daran- mit`# der 5-m-Welle je 15 Minuten. 2o ccm,. der bestrahlten Kultur wurden auf frischem gleichem Nährboden - überimpft (Kolben mit-25o ccm Malzwürze). Die durch diese überimpfung erhaltene Kultur (Kultur II) wurde innerhalb von 2.1 Stunden dreimal je i 5 Minuten mit der S-m-Welle, im übrigen aber unter den vorstehend angegebenen Bedingungen bestrahlt. Nachher wurde noch viermal hintereinander überimpft, ohne daß noch einmal bestrahlt wurde (Kulturen III bis VI). Die zweite Ausgangskultur blieb unbestrahlt, wurde aber sonst ebenso behandelt wie die bestrahlte Ausgangskultur. In der Reihe der unbestrahlten Ausgangskultur wurden gleichfalls fünf #überimpfungen vorgenommen; die hintereinander zur Entwicklung gebrachten fünf Kulturen wurden ebenso behandelt wie die fünf von der bestrahlten Kultur ausgehenden Kulturen. Die Ausbeutebestimmungen ergaben in der Reihe der bestrahlten Kulturen im Vergleich zur Reihe der unbestrahlten Kultur eine Ausbeuteverminderung in der dritten Kultur um etwa i a'o und Ausbeuteerhöhungen in der vierten um etwa 4():0, in der fünften um etwa 12 n'o und in der sechsten Kultur um etwa 90'o.
  • Dieses Beispiel führt deutlich vor Augen, daß man es durch Wahl geeigneter Bestrahlungsbedingungen in der Hand hat, die maximale Ausbeute in jener Kultur zu erreichen, in der dies gewünscht wird.

Claims (4)

  1. hATEN-rANsr'izi.ciir: i. Verfahren zur Förderung des Wachstums und der Aktivität von Mikroorganismen durch Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen aus dem Bereiche zwischen i2o m und i,S mm Länge nach Patent 6.15 3,17, dadurch gekennzeichnet, daß der zu beeinflussende Mikroorganismus bestrahlt und in einer durch aufeinanderfolgendes Lberimpfen erhältlichen Reihe von Kulturen zur Entwicklung gebracht wird, wobei unter solchen Bedingungen bestrahlt und so oft überimpft bzw. entwickelt wird, daß die angestrebte Wirkung in einer bestimmten Kultur der Kulturenreihe eintritt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zu beeinflussende Mikroorganismus in zwei oder mehreren Kulturen der aus der Ausgangskultur und den hintereinander überimpften Kulturen gebildeten Reihe bestrahlt wird, wobei einander mittelbar oder unmittelbar folgende Kulturen bestrahlt «-erden und wobei die Behandlung derart erfolgt, daß die angestrebte Wirkung in einer bestimmten Kultur der Kulturenreihe eintritt. ;.
  3. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kulturen unter verschiedenen Bestrahlungsbedingungen bestrahlt werden.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine und dieselbe Kultur unter wechselnden Bestrahlungsbedingungen bestrahlt wird.
DEL88415D 1934-07-12 1935-07-12 Verfahren zur Foerderung des Wachstums und der Aktivitaet von Mikroorganismen Expired DE649604C (de)

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