DE649273C - Farbrakel fuer Schablonendruck - Google Patents

Farbrakel fuer Schablonendruck

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DE649273C
DE649273C DEB170679D DEB0170679D DE649273C DE 649273 C DE649273 C DE 649273C DE B170679 D DEB170679 D DE B170679D DE B0170679 D DEB0170679 D DE B0170679D DE 649273 C DE649273 C DE 649273C
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squeegee
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stencil printing
stencil
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DEB170679D
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LUDWIG BOCHMANN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/44Squeegees or doctors
    • B41F15/46Squeegees or doctors with two or more operative parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

, Eigendom
13 SEH 1937
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Farbrakel für Schablonendruck.
Das Wesen des Schablonendruckverfahrens besteht in der Anwendung einer Schablone aus straffgespanntem, engmaschigem, farbdurchlässigem Stoff oder Metallgewebe, welches zur Erzeugung der Musterung stellenweise mit einem undurchlässigen Stoff, beispielsweise Lack, abgedeckt ist. Das zu bedruckende Gewebestück wird wie beim Handdruck auf einem Drucktisch aufgespannt und zur Vornahme des Drucks die Schablone auf die Stoffbahn gesetzt. Die Druckfarbe wird nun in die Schablone gebracht und vermittels einer Rakel aus Holz oder Gummi gleichmäßig über die ganze Fläche der Schablone verteilt, wobei der Farbstoff durch die Maschen der Schablone auf die Stoffbahn übertragen wird.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Rakel als wannenartigen Farbbehälter mit in der Streichkante liegendem Farbaustrittsschlitz auszubilden, wodurch das häufige Einfüllen der Farbe in die Schablone erspart wird.
Ein Nachteil des bekannten Schablonendruckverfahrens bestand nun darin, daß für jede Farbe ein besonderer Arbeitsgang und entsprechend viele Schablonen erforderlich waren, also beispielsweise bei einem fünffarbigen Muster fünf Schablonen, durch welche in fünf verschiedenen Arbeitsgängen fünf verschiedene Farben aufgetragen wurden. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist vorgeschlagen worden, die Schablonen durch fest angebrachte gerade oder wellenförmige Stäbe, die gleichzeitig als Führung für die Rakel dienen, in einzelne Felder für verschiedene Druckfarben zu unterteilen. Solche Schablonen haben aber, abgesehen von ihrer schwierigen Herstellung und dem großen Verluste an nutzbarer Druckfläche, den Nachteil, daß jeweils nur geringe Farbmengen in die einzelnen .Felder eingefüllt werden können, die nach kurzer Zeit verbraucht sind. Die verwendeten Farben sind in ihrer Zusammensetzung auch nicht gleichmäßig, so daß dünnflüssigere Farben schneller verbraucht werden als dickflüssigere. In dieser Beziehung müssen die unterteilten Schablonen einer ständigen "Beobachtung unterliegen. Die Unterteilung selbst ist natürlich praktisch eng begrenzt.
Die Erfindung besteht darin, daß eine Farbrakel, die in an sich bekannter Weise als wannenartiger Farbbehälter mit in der Streichkante liegendem Farbaustrittsschlitz ausgebildet ist, durch Querwände in einzelne Kammern unterteilt und an dem Farbaustrittsschlitz mit einer gemeinsamen Verschließvorrichtung für sämtliche Einzelkammern versehen ist. Die einzelnen Fächer dieser Rakel können viel mehr Farbe aufnehmen, als wie man zwischen die durch Stäbe abgeteilte Felder einer Schablone einfüllen kann. Infolgedessen kommt auch ein Nachfüllen von Farbe während des Druckprozesses praktisch nicht in Frage. Denn es besteht ohne weiteres die Möglichkeit, meh-
rere solcher unterteilten Farbrakel auf Vorrat zu halten und wenn die eine Rakel entleert ist, sofort die zweite inzwischen gefüllte RakeL in Benutzung zu nehmen. Ferner bietet die unterteilte Rakel den großen Vorteil, daß man sie quer zur Streichrichtung mehr oder weniger verschieben kann, um Schatteneffekte zu erzielen, was bei einer unterteilten Schablone vollständig ausgeschlossen ist. Praktisch besteht gemäß der Erfindung der weitere Vorteil, daß man eine Rakel viel mehr unterteilen kann als eine Schablone.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich' aus der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt,
Abb. 2 einen Längsschnitt der Rakel,
Abb. 3 eine Aufsicht der Verschließvorrichtung,
Abb. 4 eine Aufsicht und
Abb. 5 eine Unteransicht der Rakel.
Die Rakel besteht aus einem Hohlgefäß a. das durch dünne Blechwände b in einzelne Kammern c unterteilt ist. Tn dem Bodenstück d ist als Verschließvorrichtung ein Hahnküken e gelagert, das über die ganze* Breite der Rakel reicht und im Bereiche jeder Kammer c mit einem Schütz / verschen ist. Mittels eines U-förmigen Bügels g, dessen \vaagcrcchter Schenkel h sich oberhalb der Rakel erstreckt, kann das Küken e so verdreht werden, daß der Schlitzt des Bodenstückes frei (Abb. 1) oder gesperrt ist. Die untere Seite des Bodenstückes wird durch auf der Schablone aufliegende schmale Stege Ic gebildet, welche verhüten, daß die bei ;' ausgetretenen Farben zusammenlaufen können. Diese Stege werden möglichst schmal gehalten. Zwischen ihnen befinden sich Näpfchen m, in welchen sich überflüssige Farbe ansammeln kann.
Die Rakel wird mit den schmalen Stegen k auf die Schablone gesetzt, das JTahnkükcn <■ geöffnet und dann in der eingangs beschriebenen Weise verfahren.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Färb rakel für Schablonendruck, die als wannenartiger Farbbehälter mit in der Streichkantc liegendem Farbaustrhtsschlitz ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Querwände in einzelne Kammern unterteilte Farbbehälter an seinem Farbaustrittsschlitz mit einer gemeinsamen Verschließvorrichtung für sämtliche Finzelkammern versehen ist.
2. Farbrakel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließvorrichtung durch ein im Bodenstück (d) der Rakel gelagertes Hahnküken (c) gebildet wird, welches über die ganze Breite der Rakel reicht und im Bereiche jeder Kammer (c) mit einem Schlitz (f) versehen ist.
3. Farbrakel nach Anspruch 1 und J, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdrehen des ■ Hahnkükcns (c) ein JJ-förmi- v> ger Bügel (g) dient, dessen waagerechter Schenkel (Zj) sich oberhall) der Rakel erstreckt.
4. Farbrakcl nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß sie an der Unterseite mit schmalen Stegen (k) versehen ist. zwischen welchen sich Hohlräume in Form von Farbnäpfchen (m) befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuhgen
KHUN. CEDRUCKT IH DER
DEB170679D 1935-08-09 1935-08-09 Farbrakel fuer Schablonendruck Expired DE649273C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925942C (de) * 1952-12-03 1955-04-04 Emil Mende Farbwerk fuer Walzendruckmaschinen
DE1103281B (de) * 1956-10-01 1961-03-30 Richard Kurt Smejda Einfaerbegeraet fuer die Druckwalzen einer Walzendruckmaschine
DE1130400B (de) * 1956-06-26 1962-05-30 Richard Kurt Smejda Vielfarben-Einfaerbegeraet
DE1175130B (de) * 1959-01-08 1964-07-30 Diether Lauterjung Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Luftschlangensaetzen
DE1264380B (de) * 1963-07-19 1968-03-28 Bradford Dyers Ass Ltd Rakel mit Farbstoffbehaelter zum Bedrucken von Florware mittels Filmdruckschablonen

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