DE64898C - Tintenfafs - Google Patents

Tintenfafs

Info

Publication number
DE64898C
DE64898C DENDAT64898D DE64898DA DE64898C DE 64898 C DE64898 C DE 64898C DE NDAT64898 D DENDAT64898 D DE NDAT64898D DE 64898D A DE64898D A DE 64898DA DE 64898 C DE64898 C DE 64898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
ink
cup
chamber
immersion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64898D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. G. COLLINS in East Orange, Nr. 5 South Arlington Ave, Grafsch. Essex, Staat New-Jersey, V. St. A
Publication of DE64898C publication Critical patent/DE64898C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neuen Tintenflaschen mit ebenem Boden werden mit Tauchnäpfen ausgerüstet, in welchen, wenn die Tinte in der Flasche bereits sehr niedrig steht, dieser Tintenrest leicht angesammelt und so vollständig ausgenutzt werden kann. Um die Herstellungskosten der Flaschen zu verringern, so dafs sie zu demselben Preis auf den Markt gebracht werden können, wie Flaschen ohne Tauchnapf, werden alle Theile der Flasche aus einem Stück Glas hergestellt. Somit werden alle Verbindungsstellen in der Flasche entbehrlich, und die Flasche nebst Tauchnapf kann durch die bei der Glasbläserei üblichen Verfahren angefertigt werden.
In der beiliegenden Zeichnung, in welcher gleiche Buchstaben gleiche Theile bezeichnen, ist:
Fig. ι ein Grundrifs einer nach vorliegender Erfindung hergestellten Tintenflasche,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 ein Schnitt derselben nach der Linie »», Fig. 4 ein Grundrifs einer Abänderung,
Fig. 5 eine Vorderansicht,
Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie x,
Fig. 7 ein Grundrifs einer abgeänderten Flasche, von oben gesehen,
Fig. 8 desgleichen von unten gesehen,
Fig. 9 ein senkrechter Schnitt nach der Linie y, und
Fig. 10 ein waagrechter Schnitt nach der Linie ^.
Mit α ist der Körper der Flasche, welcher geblasen und so in einem einzigen Stück hergestellt worden ist, bezeichnet.
b ist der Stöpsel, welcher die Mündung c in irgend einer gewöhnlichen Weise verschliefst, und e bezeichnet einen Tauchnapf, der in der Flasche, und zwar in der Nähe des Bodens derselben, durch Blasen hergestellt worden ist, wie in der Zeichnung angedeutet. Die Lage des Tauchnapfes gegenüber den anderen Theilen der Flasche ändert sich, um sich verschiedenen Bedingungen anzupassen.
Bei der ersten, in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Anordnung bezeichnet a\ Fig. 3, den Raum zur Aufnahme der Tinte, der bis an den Boden der Flasche herabreicht, damit er hinreichend grofs sei; das Glas ist am Boden ebenso dick wie oben und an den Seiten. An einer Seite der Hauptkammer befindet sich eine zweite Kammer d2 im Tauchnapf e, deren Inhalt eben nur ausreicht, die Feder gehörig zu füllen.
Die Kammern sind theilweise durch eine niedrige Wand α? getrennt, welche durch Aufbiegen des Bodens, während er noch weich ist, gebildet wird.
Der Boden des Tauchnapfes liegt, bei der eben betrachteten Ausführung höher als der Boden der Kammer α1. Ein offener Raum a* verbleibt sonach unter dem Täuchnapf, der nicht mit Glas ausgefüllt ist. Damit nun die Flasche nicht umgeworfen werde, wenn man auf den Tauchnapf drückt, werden Füfse a5 angebracht, welche über die Mitte des Tauchnapfes hinausragen und hierdurch das Umkippen verhüten, wenn mit der Feder auf den Boden des Napfes aufgestofsen wird.
Da die Füfse gleichzeitig mit dem Körper geblasen werden, so bilden sie ein Stück mit. demselben, sind hohl und liegen auf entgegengesetzten Seiten des Tauchnapfes, und die Hohlräume in denselben bilden eine Vergröfserung des Tintenraumes.
In Fig. 4, 5 und 6 ist eine Flasche dargestellt, bei welcher der Mündungstheil aus einer Seite des Körpers herausragt und der Boden des Tauchnapfes unter der Mündung bis zum Boden des Flaschenkörpers herabreicht. Diese Abänderung stellt eine leicht herzustellende Flasche dar.
In den übrigen Figuren ist noch eine weitere Abänderung dargestellt, bei welcher die Mündung der Flasche in der Mitte derselben angeordnet ist.
An einer Seite des Körpers α befindet sich ein Ansatz d, der eine seitliche Kammer d1 bildet, in welche die Tinte läuft, wenn die Flasche aus der senkrechten Lage umgekippt wird.
Läfst man die Flasche wieder in die gewöhnliche Lage zurückkehren, so läuft die Tinte aus dieser Kammer in einen Tauchnapf e und nicht in die Kammer a1. Eine Ansicht des Randes a3, welcher den Tauchnapf und den denselben mit der Kammer d1 verbindenden Kanal d2 bildet, zeigt (Fig. io). Dieser Rand a3 ist gekrümmt und, von der Seitenwand der Flasche an einem Ende der Kammer d1 ausgehend, auf einer Seite des Kanals d 2 nach einwärts gebogen, und verläuft von da aus um den Tauchnapf herum und dann zurück zur Seitenwand an der entgegengesetzten Seite des Kanals d2 zum anderen Ende der Kammer d.1. Der Kanal erweitert sich am äufseren Ende beträchtlich, damit er sich mit den Enden der Kammer d1 vereinigen könne, so dafs durch eine einzige Drehung eine hinreichende Menge Tinte aufgefangen wird und in den Tauchnapf gelangt, um ihn zu füllen. ,
Die Gestalt des Randes az kann beliebig abgeändert werden. Dieser Rand ist unten hohl, was dadurch erzielt wird, dafs das Glas nach aufwärts gebogen wird. Die Ausnehmung oder der Hohlraum f'2 an der Unterseite des Bodens reicht nach aufsen bis an den Umfang der Flasche, wie man aus Fig. 8 und g ersieht.
Vermöge dieser Construction und des Fabricationsvorganges wird die Flasche leichter und es wird eine geringe Menge Rohproduct aufgebraucht; gleichzeitig kann man die Oberseite der Flasche mit der Mündung c in einem Stück mit dem Boden herstellen, wobei der Tauchnapf sich unter der Mündung befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tintenfafs, welches aus einem einzigen Stück in der Weise geblasen ist, dafs ein Theil des Bodens nach innen eingebogen und auf diese Weise eine undurchlässige, den Tintenraum vom Tauchnapf trennende hohle Zwischenwand (a3) gebildet ist, deren Hohlraum (f1) sich unter dem Tauchnapf bis zum Rand des Tintenfasses fortsetzt, und dafs der Boden des Tintenraumes so weit um den Tauchnapf herumreicht, dafs das Tintenfafs nicht ,umgeworfen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64898D Tintenfafs Expired - Lifetime DE64898C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE64898C true DE64898C (de)

Family

ID=338736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT64898D Expired - Lifetime DE64898C (de) Tintenfafs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE64898C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3121591C2 (de) Hand-Quetschflasche, insbesondere zur Reinigung von WC-Schüsseln
CH621308A5 (de)
DE69806386T2 (de) Trinkflasche
DE64898C (de) Tintenfafs
EP0064727B1 (de) Behälter für Flüssigkeiten
DE393099C (de) Einsatzbehaelter fuer den Saekasten bei Saemaschinen
DE491938C (de) Behaelter zur Entnahme von Fluessigkeiten in gleichen geringen Mengen
DE527357C (de) Zelluloidtintenfass
DE473545C (de) Oktavventil fuer Saxophone u. dgl. Instrumente
DE867286C (de) Haushalt-Medikamenteneinnehmeloeffel
DE2247282C3 (de) Ablaufventil für einen Toilettenspülkasten
DE573385C (de) Messflasche, deren Messraum sich durch Wiederaufrichten der Flasche nachfuellt
DE86032C (de)
DE88665C (de)
DE436654C (de) Tragbares Fuellgeraet fuer Fuellfederhalter
DE202007018217U1 (de) Trinkbecher aus Kunststoff
DE3703864C2 (de)
DE4325101A1 (de) Meßbecher für Flüssigkeiten
DE820866C (de) Tintenbehaelter
DE362434C (de) Schwimmer fuer Kammerschleusen
DE30694C (de) Einsatzstück an pneumatischen Tintenfässern aus Glas, Steingut oder Porzellan
DE61464C (de) Tintenfafs
DE179107C (de)
DE1179491B (de) Anordnung in einer Puppe zur Leitung einer Fluessigkeit
DE1136673B (de) Vorrichtung zum Zusetzen einer bemessenen Fluessigkeitsmenge zu einer zweiten Fluessigkeit