DE61464C - Tintenfafs - Google Patents

Tintenfafs

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DE61464C
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DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61464D
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]. ADATR in New-York, Nr. 234 Broadway, V. St. A
Publication of DE61464C publication Critical patent/DE61464C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Tintenfafs wird die zum Eintauchen der Feder dienende obere Oeffnung, so lange das Tintenfafs gefüllt ist, durch einen cylindrischen Schwimmer, der oben zweckmäfsig abgerundet ist, geschlossen gehalten. Dieser Schwimmer liegt in einer sich unterhalb des eigentlichen Tintenbehälters erstreckenden, mit diesem durch einen Kanal in Verbindung stehenden Vertiefung, in welche die Tinte aus dem Behälter durch den unten in die Vertiefung einmündenden Kanal tritt. Wenn der Schwimmer durch die eingetauchte Feder niedergedrückt wird, so strömt die verdrängte Tinte durch den Kanal in den Behälter, indem ein an der Mündung des Kanals in dem Behälter angeordnetes Ventil sich öffnet. Wenn sich dieses Ventil dann wieder schliefst, verhindert es ein schnelles Zurückfliefsen der Tinte in die Vertiefung. Der Schwimmer läfst sich also beim Eintauchen der Feder schnell und leicht niederdrücken, geht aber nach Entfernung der Feder nur langsam wieder hoch, so dafs er diese beim Herausziehen nicht mehr berührt.
Auf beifolgender Zeichnung stellt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt und Fig. 2 eine obere Ansicht des Tintenfasses, bei welchem der Deckel entfernt ist, dar, während Fig. 3 in senkrechtem Schnitt eine andere Ausführung und Fig. 4 in Seitenansicht einen Bestandtheil des Tintenfasses veranschaulicht.
Unmittelbar unter dem mit Eintauchöffnung versehenen Deckel B des Tintenfasses A befindet sich der Tintenbehälter C und unter diesem die Vertiefung!) von geringerem Durchmesser als jener. Zweckmäfsig versieht man bei Herstellung des Tintenfasses nach der in Fig. ι und 2 gezeichneten Art die Vertiefung D mit einem Einsatz E, in dessen Inherm D' sich der Schwimmer / befindet und dessen oberer Theil F ganz oder beinahe bis an den Deckel B reicht, wobei in diesem Obertheil F Schlitze oder Oeffnungen G vorgesehen sind, durch welche von dem Behälter C die Tinte frei in die Vertiefung oder deren Einsatz gelängen kann. Unten schliefst sich an die Vertiefung seitlich der mit dem oberen Tintenbehälter in Verbindung stehende Kanal D" an, an dessen oberem Ende ein Kugelventil H angebracht ist, welches der Tinte von der Vertiefung aus freien Einlafs in den Behälter gestattet.
Der Schwimmer / in der Vertiefung D' schliefst für gewöhnlich die Oeffnung im Deckel B ab und kann entweder aus Glas oder irgend einem anderen Material, wie Holz oder Kork, besiehen, auch mit einer für Wasser undurchdringlichen Masse bestrichen und mit gehärtetem oberen Ende versehen sein. Beim Eintauchen der Feder wird der Schwimmer niedergedrückt, so dafs die Feder genügend weit in die Tinte eintaucht; dabei fliefst aus dem Behälter Tinte durch die Schlitze oder Oeffnungen des Obertheils F des Einsatzes in die Vertiefung hinein, während die in dieser unterhalb des Schwimmers befindliche Tinte von letzterem verdrängt wird und durch den Kanal D" in den Raum C aufwärts fliefst.
Um ein nur langsames Steigen des Schwimmers zu veranlassen und diesen in wirksamer Weise gegen die Deckelöffnung anzudrücken und diese dadurch abzuschliefsen, ist es zweck-
mäfsig, zwischen dem Schwimmer und den Wandungen der Vertiefung nur einen geringen Zwischenraum zu lassen. Wenn die Feder herausgezogen ist, so steigt der Schwimmer wieder, und zwar würde er, wenn die Kugel H nicht vorhanden wäre und die Tinte leicht durch den Kanal D" zurückfliefsen könnte, ziemlich schnell aufsteigen. Es ist deshalb ein Ventil zweckmäfsig, welches dem Zurückfliefsen der Tinte einigen Widerstand entgegensetzt und diese, nachdem der hinuntergedrückte Schwimmer durch das Herausziehen der Feder wieder freigegeben ist, den Raum unter dem Schwimmer nur dadurch wieder ausfüllen kann, dafs sie zwischen dem Ventil und dessen Auflageflächen oder zwischen dem Schwimmer und den Innenwandungen der Vertiefung oder des Einsatzes langsam hindurchsickert, bis der Schwimmer in seine Ruhelage zurückgekehrt ist. Die oberen Seitenwandungen F des Einsatzes dienen als Führung für den Schwimmer und verhindern ein seitliches Eintauchen der Feder unmittelbar in den Tintenbehälter.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten einfacheren Ausführung des Tintenfasses dient der dem Einsatz E entsprechende Theil E' zugleich als Ventil. Derselbe besteht aus Hartgummi oder Glas. Die Einrichtung des Tintenbehälters ist im wesentlichen die gleiche, wie bei der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführung. Der Einsatz'is' hat einen etwas kleineren Durchmesser als die Vertiefung D, so dafs er in dieser von einem dem Kanal D" entsprechenden ringförmigen Zwischenraum umgeben bleibt. Eine Verstärkung E" an E' legt sich mit ihrer unteren, abgeschrägten Seite auf eine entsprechende Abschrägung des Randes der Vertiefung D, während der obere Theil des Einsatzes sich dem Deckel B des Tintenfasses nur so weit nähert, dafs für den Einsatz noch eine geringe senkrechte Bewegung möglich ist. Auch hier befinden sich im Obertheil des Einsatzes Schlitze oder Oeffnungen G, Fig. 4, während der Schwimmer I dem in Fig. 1 dargestellten gleich ist. Wenn der Schwimmer durch die eintauchende Feder abwärts gedrückt wird, so tritt die Tinte aus dem Innern der Vertiefung D' durch den ringförmigen Zwischenraum D" aufwärts in den Behälter C, da der ganze Einsatz durch den ausgeübten Druck gehoben wird. Wenn der Schwimmer dann wieder frei wird, sickert die Tinte zwischen den Aufsenseiten des Schwimmers und den inneren Wandungen der Vertiefung herab und sammelt sich in D wieder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Tintenfafs mit einem die Eintauchöffnung für gewöhnlich abschliefsenden, durch die eintauchende Feder aber zeitweilig verdrängten Schwimmer die Einrichtung, durch welche ein nur langsames Wiederhinaufgehen des untergetauchten Schwimmers erzielt wird, bestehend aus:
    a) einer Vertiefung (D'), deren innerer Durchmesser nur um so viel gröfser als der äufsere des darin befindlichen Schwimmers (I) ist, dafs die sich aus dem Behälter (C) von oben in die Vertiefung (D') ergiefsende Tinte nur langsam durch den Zwischenraum hindurch unter den Schwimmer gelangen kann;
    b) einem an dem den unteren Theil der Vertiefung mit dem oberen Tintenbehälter verbindenden Kanal^D ") vorgesehenen Venturi/ bezw. E' E"), welches der unter dem Schwimmer (I) verdrängten Tinte ein schnelles und leichtes Einströmen in den Behälter, aber nur ein langsames Wiederausfliefsen aus diesem in den unteren Theil der Vertiefung gestattet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61464D Tintenfafs Expired - Lifetime DE61464C (de)

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