DE648397C - Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Einlegen der Zuschnitte in die Matrize von Stanzen und Pressen - Google Patents
Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Einlegen der Zuschnitte in die Matrize von Stanzen und PressenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/027—Combined feeding and ejecting devices
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
ow. ·
2 1 AXJG. 1937
AUSGEGEBEN AM
30. JULI 1937
30. JULI 1937
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Vorrichtung zum mechanischen Einlegen der Zuschnitte für Stanzen und Pressen. Das
Einlegen der Zuschnitte geschah bisher bei Stanzen und Pressen, soweit es selbsttätig
ausgeführt wurde, in der Weise, daß aus - einem feststehenden Behälter, in dem die Zuschnitte
übereinander aufgeschichtet waren, ein vom Stempel der Presse bewegter Schie-.ber
die Teile entnahm und der Matrize zuführte. Gegenüber diesem bisher" üblichen
Verfahren wird die unten näher beschriebene Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
in der neuen Art und Weise betrieben, daß nicht ein Schieber die Zuschnitte aus dem
Behälter entnimmt, sondern der Behalter selbst die Zuschnitte in die Matrize einlegt.
Hierdurch werden folgende Vorteile erreicht:
1. Die Vorrichtung kann durch Aufsetzen ao verschiedener Behälter für beliebige Formen
von Zuschnitten benutzt werden.
2. Die verschiedenen Zuschnitte können verschiedene Blechstärken haben, da die Gleitbahn
für den Behälter der Höhenlage der Matrize angepaßt wenden kann.
3. Das selbsttätige Einlegen unebener Zuschnitte, z. B. solcher, an denen schon Biegungen
vorgenommen worden sind, wird ermöglicht.
4. Die Möglichkeit von Unfällen wird beseitigt, weil der Arbeiter nicht wie bei den
bekannten Ausführungen den Schieber zu überwachen hat, sondern nur das Einfüllen
der Zuschnitte in den Behälter besorgt und dieser während des Niederganges des Stempels
den in der Matrize liegenden Zuschnitt für den Blick einer etwa neben der Vorrichtung
stehenden Person verdeckt, so daß die Person nicht in Versuchung gerät, nach dem
Zuschnitte zu greifen. ·
5. Da der Einlegevorgang des Zuschnittes in die Matrize außerordentlich exakt ausgeführt
wird, ist in den meisten Fällen Arbeiten mit höherer Drehzahl möglich, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebes gesteigert
wird.
Eine Ausführungsform des Gegenstandes der neuen Erfindung ist in folgendem an
Hand der beigefügten Abbildungen beispielsweise beschrieben.' ■
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch die Einlegevorrdchtung,
Abb. 2 ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch eine besondere Ausführungsform des Antriebes für
den Behälter der Einlegevorrichtung.
Mit der Ziffer 1 ist in den Abbildungen der Pressenti'sch bezeichnet, auf dem die Matrize 2
befestigt ist. Auf dem Pressentisch 1 befindet eich eine Gleitbahn 3, die der Höhe der jeweiligen
Matrize angepaßt werden kann. Auf dieser um etwa eine Zuschnittsstärke über der in der Matrize vorhandenen Auflage für
den Zuschnitt liegenden Gleitbahn wird der Schlitten 4 hin und her bewegt, auf dem ein
Behälter S befestigt ist, in dem alle Zuschnitte in gleicher Lage übereinander aufgestapelt
sind und dessen Austrittsöffnung in der Lage mit der Matrizenauf lagefläche für den Zuschnitt
übereinstimmt. Über der Matrize 2 gleitet, am Pressestempel 6 befestigt, die
Patrize 7 auf und ab. Der Stempel 6 ist mit dem Schlitten 4 z. B. durch eine Stange 8 gelenkig
verbunden. Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Stempels 6 wird der Schlitten 4 mittels der Stange 8 in waagerechter Richtung
hin und her bewegt, so daß die Austrittsöffnung des Behälters 5 abwechselnd bald
über die Matrize 2 gebracht, bald wieder von dort entfernt wird. Befindet sich der Pressen- ·
stempel 6 in seiner höchsten Stellung, so fällt aus dem sich dann über der Matrize 2 befindlichen
Behälter 5 ein Zuschnitt in die Matrize hinein. Bewegt sich hierauf der Stempel f>
mit der Patrize/ abwärts, so wird der Behälter 5 mit dem Schlitten 4 nach rechts geschoben,
gibt also die Matrize frei, so daU eier Stempel
<> den Zuschnitt bear1>eitet, also ihn in ein fertiges Werkstück verwandelt.
Nachdem «lies geschehen ist. wird das fertiggepreßle
Werkstück von (lern Auswerfer () crfal.it und beim nächsten Hub des Stempels
entfernt. Der Auswerfer 9 wird von «lern Schlitten 4 mittels eines Drahtseiles 10 über
eine Rolle 11 so angetrieben, daß er beim Abwärtsgehen des Stempels 6 in Tätigkeit
tritt. Eine Zugfeder υ bringt den Auswerfer wieder in seine Anfaugsstelluug zurück. Zwei
an der Matrize befindliche Druckfedern 13 bringen den durch den Behälter 5 zugeführten
Zuschnitt in die richtige Lage.
Will man beim etwaigen Festklemmen der
Zuschnitte Bruch vermeiden, so darf der Antrieb des Schlittens 4 nicht durch eine starre
Stange 8 bewirkt werden. Es empfiehlt sich vielmehr, dazu ein elastisches Mittel anzuwenden,
z. B. eine solche Vorrichtung, wie sie in der Abb. 3 im senkrechten Längsschnitt
dargestellt ist. Bei dieser Vorrichtung drückt der Stempel 6 auf das Endstück 14 einer in
einem Rohre 15 laufenden Schraubenfeder 16, die so berechnet und bemessen ist, daß sie
den Druck über das Endstück 17 auf den Schlitten 4 überträgt, ohne daß sie sich dabei
zusammendrückt. Durch diese Übertragung des Druckes auf das Endstück 17 wird der
Schlitten von der Matrize wegbewegt. Zur Wiederdorthinbewegung des Schlittens 4 dienen
Zugfedern, die in der Abbildung nicht mit dargestellt sind. Wenn etwa infolge Fesfcklemmens
der Zuschnitte der Gegendruck größer wird als der von den Zugfedern ausgeübte Druck, so drückt sich die Schraubenfeder 16
in sich zusammen, ohne den Schlitten 4 anzutreiben. Der Stempel 6 bewegt sich dann
also im Leerlauf auf und ab, ohne Schaden anzurichten. Die Maschine muß dann stillgesetzt
und die Klemmung beseitigt werden, ehe der ordentliche Betrieb wieder zu beginnen
ist.
Der Kraftverbrauch der Vorrichtung richtet sich nicht nur nach der Arbeitsleistung
des Stempeiso und der Patrize 7, sondern
auch mit nach der Größe der in dem Behälter 5 befindlichen und mit ihm hin und her zu bewegenden
Gesamtlast der Zuschnitte.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttätigen Einlegen der Zuschnitte in die
Matrize von Stanzen und Pressen beliebiger Art, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer um etwa eine Zuschnittsstärke üljer der in der Matrize vorhan-
denen Auflage für den Zuschnitt liegenden Gleitbahn laufender, vom Stapel gesteuerter,
alle Zuschnitte in der gleichen Lage übereinaudergestapelt enthaltender Behälter,
dessen Austrittsöltnuug in der Lage mit der Matrizenauflagefläche für den Zuschnitt
übereinstimmt, die Zuschnitte in die Matrize einlegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter
oder der Schlitten, auf dem er sich l>efindet, einen das Auffangen der fertigen
Werkstücke in Behälter für die Weiterbearbeitung ermöglichenden Auf werfer steuert. ■
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Anordnung des
die Zuschnitte enthaltenden Behälters (5) "in solcher Weise, daß während des Niederganges
des Stempels die in der Matrize liegenden' Zuschnitte durch den Behälter für den Blick einer etwa neben der Vorrichtung
stehenden Person verdeckt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder
3, gekennzeichnet durch eine in einem feststehenden Rohr angeordnete Schraubenfeder,
die zur Übertragung der zur Steuerung benutzten Stempelbewegung auf die Zuführungseinrdchtung dient und
so berechnet und bemessen ist, daß sie sich erst beim Auftreten eines unerwünschten
zusätzlichen Gegendruckes in sich zusammendrückt und so als Sicherheitsvorrichtung'
wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95115D DE648397C (de) | 1934-10-03 | 1934-10-03 | Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Einlegen der Zuschnitte in die Matrize von Stanzen und Pressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95115D DE648397C (de) | 1934-10-03 | 1934-10-03 | Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Einlegen der Zuschnitte in die Matrize von Stanzen und Pressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648397C true DE648397C (de) | 1937-07-30 |
Family
ID=7614266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW95115D Expired DE648397C (de) | 1934-10-03 | 1934-10-03 | Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Einlegen der Zuschnitte in die Matrize von Stanzen und Pressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648397C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3076367A (en) * | 1958-02-01 | 1963-02-05 | Messrs Trumpf & Co | Work feed device for reciprocating machine tool |
| CN108817229A (zh) * | 2018-07-18 | 2018-11-16 | 太仓市众翔精密五金有限公司 | 一种快速散热结构的笔记本电脑底板外壳及精密模具 |
-
1934
- 1934-10-03 DE DEW95115D patent/DE648397C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3076367A (en) * | 1958-02-01 | 1963-02-05 | Messrs Trumpf & Co | Work feed device for reciprocating machine tool |
| CN108817229A (zh) * | 2018-07-18 | 2018-11-16 | 太仓市众翔精密五金有限公司 | 一种快速散热结构的笔记本电脑底板外壳及精密模具 |
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