DE648231C - Vorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen zum Verhueten des selbst-taetigen Unterbrechens der Zufuehrung des Arbeitsgutes ausser im Falle von Fadenbruechen - Google Patents

Vorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen zum Verhueten des selbst-taetigen Unterbrechens der Zufuehrung des Arbeitsgutes ausser im Falle von Fadenbruechen

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DE648231C
DE648231C DEST54643D DEST054643D DE648231C DE 648231 C DE648231 C DE 648231C DE ST54643 D DEST54643 D DE ST54643D DE ST054643 D DEST054643 D DE ST054643D DE 648231 C DE648231 C DE 648231C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/188Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by cutting or clamping yarns or rovings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen zum Verhüten des selbsttätigen Unterbrechens der Zuführung des Arbeitsgutes außer im Falle von Fadenbrüchen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen zum Verhüten des selbsttätigen Unterbrechens der Zuführung des Arbeitsgutes außer im Falle von Fadenbrüchen.
  • Bei bekannten Ausrückvorrichtungen für Spinn-, Zwirn- -und ähnliche Textilmaschinen findet ein am Faden anliegender Fühler Verwendung, der entweder unmittelbar oder mittelbar mit der Vorgarnabstellvorrichtung verbunden ist.
  • Diese Ausrückglieder stellen ein schwingungsfähiges System dar, da jäs Arbeitsgut ein elastisches Verhalten zeigt. Fällt nun die Eigenschwingungszahl dieses Systems mit der Frequenz der Fadenimpulse zusammen, so kann der Resonanzfall und, damit eine unzulässige Beanspruchung des Fadens oder gar ein Fadenbruch eintreten.
  • Abgesehen von dieser Schwierigkeit tritt bei allen Ausrückvorrichtungen noch die folgende Aufgabe auf. Der Fadenfühler muß in der Spinnstellung mit einem bestimmten Druck auf das Arbeitsgut drücken. Je feiner das Spinngut ist, desto leichter muß der Fühlerdruck sein, zumal da die Fadenspannung bei geringerer Fadenbremsung abnimmt.
  • Da die Laufstrecke des Spinngutes zwischen Lieferwerk und Spinnvorrichtung so groß bemessen ist, daß bei Fadenbruch das Anspinnen des gerissenen Fadens von Hand vorgenommen werden darf, bedarf es nur eines gering @en Druckes durch den Fadenfühler, um das Spinngut aus seiner Laufrichtung herauszuführen. Dadurch kann aber die Abstellvorrichtung aus zwei Gründen in Tätigkeit treten: entweder dadurch, daß die Drehung des Spinngutes nicht mehr über die Auflagefläche des Fadenfühlers hinausgelangt und der Faden infolgedessen reißt, oder dadurch, daß der Fadenfühler so weit aus seiner Spinnstellung ausschlagen kann, daß et in die Arbeitsstellung gelangt und die Zufuhr des Arbeitsgutes unterbricht. Diesem übelstand kann nicht schon dadurch abgeholfen werden, daß, man den Fühlerdruck verringert, da. bei zu geringem Fühlerdruck der Fadenfühler infolge der Reibung der Ausrückglieder nicht ausschwingt.
  • Zweck der Erfindung ist, diese bei selbsttätigen Ausrückvorrichtungen auftretenden Nachteile zu beseitigen, ferner die Verwendung von selbsttätigen Ausrückvorrichtungen auch für feine Garne -und bei leichter Spulenbremsung zu ermöglichen und eine sichere Wirkungsweise der Ausrückvorrichtungen zu gewährleisten.
  • Die Erfindung besteht darin, d.aß zwischen dem Lieferwerk und der Spinn- bzw. Zwirnvorrichtung zur Verkürzung der unter dem Einfluß des Fadenfühlers schwingdnd@en Fadenstrecke ieine oder mehrere Fadenstützen vorgesehen sind. -Durch Verkürzen der freien Fadenstrecke wird erreicht, daß die Frequenz der Impulse, mit der das schwingungsfähige Ausrücksystem erregt wird, verändert und der Resonanzfall beseitigt wird, da an der Eigenschwingungszahl des schwingungsfähigen Systems nichts geändert ist. Die großen, Schwingungsausschläge, die zu einem::.Faden=. bruch führen können, sind daher v ermie-dertt Durch Verkürzen der freien Fadenstrecke, auf die der Fadenfühler einwirkt, wird aber weiter bewirkt, daß der Fadenfühler das Spinngut bei gleichem Fadendruck nicht so weit aus seiner Laufrichtung drückt, wie dies bei der langen Fadenstrecke ohne Zuhilfenahme eines Stützpunktes der Fall wäre. je näher der Stützpunkt an die Auflagefläche des Fadenfühlers herangeführt wird, um so geringer ist die Schwingungsmöglichkeit des Ausrücksystems und die Gefahr, daß das Spinngut durch den Fühlerdruck aus seiner Laufrichtung abgelenkt wird.
  • Die Erfindung bietet folgende Vorteile: Das Spinnen oder Zwirnen kann durch Schwingungen des selbsttätigen Ausrücksystems nicht beeinträchtigt werden. Ferner kann der Fadenfühler nur bei Fadenbrüchen so weit ausschwingen, daß die Ausrückvorrichtung in Betrieb gesetzt wird. Auch bei feinen Garnen und geringer Fadenbremsung kann nun eine selbsttätige Ausrückvorrichtung verwendet werden. Anderseits ermöglicht die Erfindung, daß der Fühlerdruck so stark bemessen werden kann, daß eine schnelle und wirksame Betätigung der Ausrückvorrichtung bei Fadenbruch gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Es bedeutet a den Einzugzylinder, b die dazugehörige Druckwalze und c die Drehungsgabe bzw. Spinnvorrichtung. Dazwischen liegt der Fühler d, der an der Fühlerstange e angebracht ist, reit einem gewissen Druck an dem Spinn- oder Zwirngut i an. Wenn Aer Fühlerdruck stark oder die Fadenspantnung gering ist, gelangt der Fühler in die Stellung d, und führt das Spinn- oder Zwirngut aus der Laufrichtung heraus in die Richtung/,. Wenn die Ausrückvorrichtung genau eingestellt ist, tritt sie bereits in Tätigkeit, wenn der Fadenfühler nach dl gelangt ist. Falls dies nicht der Fall ist, erhält aber das Spinn- oder Zwirnmaterial oberhalb der Auflagefläche des Fühlers nicht mehr genügend Drehung, so daß ein Fadenbruch eintritt. Um diese Störungen und Störungen, die infolge der Eigenschwingungen des Fühlersystems eintreten könnten, zu vermeiden, ist eine Fadenstütze g an einem Halter k vorgesehen.
  • Die Fadenstütze g auf dem Halter lt kann verschiebbar angeordnet sein, so daß sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung die zweckmäßigste Einstellung vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Vorrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen zum Verhüten des selbsttätigen Unterbrechens der Zuführung des Arbeitsgutes außer im Falle von Fadenbrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lieferwerk (a, b) und der Spinn- bzw. Zwirnvorrichtung (c) zur Verkürzung der unter dem Einfluß des Fadenfühlers schwingenden Fadenstrecke eine oder mehrere Fadenstützen (g) vorgesehen sind.
DEST54643D 1936-03-21 1936-03-21 Vorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen zum Verhueten des selbst-taetigen Unterbrechens der Zufuehrung des Arbeitsgutes ausser im Falle von Fadenbruechen Expired DE648231C (de)

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