DE64819C - Auf Schienen laufendes Becherwerk mit selbstthätiger Entleerung für Kohlen, Erze u. dergl - Google Patents
Auf Schienen laufendes Becherwerk mit selbstthätiger Entleerung für Kohlen, Erze u. derglInfo
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- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
KAISERLICHES PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf diejenige Art von Zuführungsapparaten, bei denen
Kippkästen in endlosen Ketten aufgehängt sind, welche letztere vermittelst Rollen auf Schienen
kufen, die entweder waagrecht, lothrecht oder geneigt angeordnet sind.
Fig. ι zeigt Grundrifs, Fig. 2 Ansicht des Zuführungsapparates mit Kettengelenken, die
von einer Querachse zur anderen reichen; Fig. 3 und 4 zeigen in gleichen Ansichten
denselben Apparat mit Kettengelenken, die von den Querachsen nur bis zu den Aufhängepunkten
reichen·, wodurch kürzere Gelenke für ausgeprägte Krümmungen zur Verwendung
kommen können. Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Laufrolle, Schiene und die Aufhängegestelle,
Fig. 6 den waagrechten Schnitt durch die Laufrolle und die etwas abgeänderte Aufhängestelle, Fig. 7 den Grundrifs von
Doppelgelenken mit dem neben der Zwischenlaufrolle liegenden Aufhängepunkt. Fig. 8
zeigt die Ansicht und Fig. 9 den Grundrifs der Kippvorrichtung, Fig. 10 den theilweisen
Grundrifs und Fig. 11 und 12 Querschnitte
durch die Hängeschienen mit auf denselben geführten Gleitbacken. Fig. 13 endlich zeigt
einen Kippkasten, von dessen Gleitbacken in Fig. 14 eine abgeänderte Form angegeben ist.
Die endlosen Ketten werden, wie in Fig. 1 und 3 angegeben, aus Doppelgelenken gebildet
und die Kippkästen von beliebiger Gestalt gewählt; genannte Kästen hängen auf den Achsen
oder Zapfen C und werden durch letztere mit der Kette verbunden. D sind die festliegenden
Schienenbahnen, auf denen der Apparat hingeführt wird.
In der Anordnung nach Fig. 1 erstrecken sich die Gelenke der endlosen Ketten von der
einen Querachse E zur nächsten, welche zwischen den Kästen liegen; die Gelenke· sind
paarweise durch Niete und Stehbolzen 2 verbunden und zu beiden -Seiten der auf den
Schienen D laufenden Rollen oder Räder F angeordnet, so dafs die Querachsen nicht durch
die Kettenspannung verbogen werden, weil sich zu beiden Seiten der Rolle Lager befinden;
durch diese Anordnung können die einzelnen Theile des Apparates viel widerstandsfähiger,
und doch dabei weniger schwer an Gewicht ausgeführt werden als bisher.
In Fig. 3 und 4 sind die Kästen und endlosen Ketten derart angeordnet, dafs in der
Achse der Aufhängepunkte C oder nahezu an. derselben Zwischenräder F1 angebracht sind,
wodurch kürzere Gelenke verwendet werden können, die sich starken Krümmungen in der.
Gradiente besser anschliefsen. Bei dieser Anordnung sind die Auflagerstellen näher an die
Drehpunkte herangelegt.
In Fig. 5 bildet der Drehzapfen gleichzeitig die Achse für das Zwischenrad i7*1 und dient
gleichzeitig als Verbindungsbolzen für die Kettenglieder. In diesem Falle empfiehlt es
sich, den- Drehzapfen an seiner Verbindungsstelle mit dem Kippkasten durch eine an
demselben angenietete Platte 3 zu unterstützen..'
In der Anordnung nach Fig. 6 ist der Drehzapfen C an das eine Kettengelenk angenietet
und reicht bis in die am Kasten sitzende Platte 3; in diesem Falle ist die Achse 4 für
das Rad F1 vom Drehzapfen getrennt.
In der Anordnung nach Fig. 7 ist die Achse 4 des Rades F1 nahe an· den Drehzapfen
C, aber nicht in die Verlängerung desselben gelegt und steht, wie bei Fig. 6, aus
dem einen Gelenk vor.
In der Anordnung nach Fig. 1 sind die Drehzapfen C als Stäbe durch die Kippkästen
hindurchgeführt; die Drehzapfen können aber auch nach Art der Fig. 3 von den Kästen
getrennt sein, so dafs der Kastenraum zur Aufnahme von Erz, Kohlen oder anderem
Material völlig freiliegt.
Die Kästen B und die endlose Kette A nach Fig. 8 und 9 zeigen eine Abänderung in der
Verbindung der Kästen, bei welcher jeder Kasten von den Ketten abgenommen werden
kann, ohne die Glieder der letzteren von einander zu trennen; hierbei nehmen die offenen
Lager G die Drehzapfen C auf und ermöglichen ein Herausnehmen der letzteren nach
dem Herausziehen des Splintes 5. Diese offenen Lager, die nach Fig. 8 und g an den Enden
des Kastens B angenietet sind, können auch in. anderer Weise befestigt sein; sie sind nach
unten in schräger Richtung zu Nasen 6 verlängert, welche gegen den Anschlag H an der
Schiene oder an einer geeigneten Stelle, an welcher der Kasten behufs Entleerens seines
Inhalts umgekippt werden soll, anstöfst. Bei diesem Anstofsen wird der untere Theil der
Nase 6 zurückgehalten, während die Kastendrehzapfen weitergehen, so dafs der Kasten in
die lothrechte, in Fig. 8 punktirt angegebene Stellung zur Entleerung des Kasteninhalts übergeführt
wird. Sowie sich die Nase 6 vom Anschlag H entfernt, schwingt der Kasten durch sein Eigengewicht in seine Ausgangsstellung
zurück.
In Waarenhäusern, Schiffen oder dergleichen ist der Raum für den Apparat oft beschränkt,
so dafs für die Rollen oder Räder F nicht genug Raum vorhanden ist. In diesen Fällen
werden auf die Drehzapfen der Kästen oder auf die Querachsen der Kette Gleitklötze /
aufgeschoben (Fig. 11 und 12) und die Schienen
als Hängeschienen D1 angeordnet, in denen
die Klötze / gleiten; erhält die Schiene D1
eine vorstehende Rippe, wie in Fig. 12 angegeben, so können die Klötze an ihren Aufsenflächen
mit Nuthen versehen werden und auf den Schienen hingleiten.
Es empfiehlt sich, die Enden der Klötze verjüngt zulaufen zu lassen oder abzurunden,
so dafs letztere bei ihrer Bewegung nicht gehindert sind; die Gleitklötze können, wie in
Fig. 14 angegeben, doppelt 'angeordnet sein und zwei durch den Drehzapfen oder die
Querachse mit einander verbundene, entgegengesetzt zu einander stehende Schuhe bilden,
von denen immer nur der eine auf der Tragfläche der Schiene hingleitet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein auf Schienen laufendes Becherwerk mit selbstthätiger Entleerung für Kohlen, Erze u. dergl., bei welchem die Becher (B) zwischen Gelenkketten (A) aufgehängt jund auf den durch die Becher hindurchgeführten Querachsen (C, Fig. 1 und 2) oder auf den an der äufseren Rohrwand befestigten, mit Zwischenrädern (F1) besetzten Drehzapfen (C, Fig. 5 bezw. 7) drehbar gelagert sind, wobei diese Becher mit Vorsprüngen (6) besetzt sind, um der Reihe nach durch Aufstofsen auf einen an der Entleerungsstelle vorgesehenen Anschlag (H)- selbstthätig umgekippt zu werden.
- 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Becherwerk der Ersatz der auf den Schienen hinlaufenden Räder oder Rollen durch Gleitklötze (I), welche in oder auf Hänge- oder Winkelschienen (D1) hingleiten (Fig. 12, 13 und 14).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64819C true DE64819C (de) |
Family
ID=338663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64819D Expired - Lifetime DE64819C (de) | Auf Schienen laufendes Becherwerk mit selbstthätiger Entleerung für Kohlen, Erze u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64819C (de) |
-
0
- DE DENDAT64819D patent/DE64819C/de not_active Expired - Lifetime
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