DE648148C - Verfahren zum Herstellen von Textildruckformen aus das zu druckende Muster erhaben enthaltenden Geweben - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Textildruckformen aus das zu druckende Muster erhaben enthaltenden GewebenInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Textildruckformen aus das zu druckende Muster erhaben enthaltenden Geweben In dem Patent 641823 sind Textildruckformen vorgeschlagen, welche aus einem das zu druckende Muster erhaben enthaltenden Gewebe bestehen, das z. B. auf einem Rutenwebstuhl mittels jacquardkarten hergestellt und mit Schellack u. dgl. verfestigt ist.
- Es hat sich gezeigt, daß besonders geeignete Druckformen erzielt werden, wenn das Gewebe nach Beendigung des Webvorganges mit härtbaren Kunstharzmassen ein oder mehrere Male getränkt und dann durch Erhitzen, gegebenenfalls unter Druck, gehärtet wird.
- Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die Faserstruktur des Gewebes in der Druckfläche völlig zum Verschwinden zu bringen, indem die zwischen den Gewebefasern verbliebenen kleinen Hohlräume ganz mit der Kunstharzmasse ausgefüllt werden. Es werden so vollkommen glatte und harte Flächen zugleich füZ den Druck erzielt. Derartige Druckwalzen sind im Gegensatz zu den bekannten, nur mit einer Kautschukschicht überzogenen elastischen Filzwalzen nach der Fertigstellung durch Härten noch sehr genau bearbeitbar. Sie können so wie die bekannten Metall- oder Holzwalzen auch kräftig gegen die zu bedruckende Fläche gedrückt werden, ohne eine Verzerrung der Musterumrisse befürchten zu müssen. Zur Tränkung des Gewebes können die Kunst harzmassen in gut flüssigem Zustand Verwendung finden, der ihnen ein Eindringen in alle Poren des Stoffes gestattet. Noch während der allmählichen Erhärtung besteht die Möglichkeit, die Masse in ihrem pastenförmigen Zustand nachzuarbeiten und beispielsweise die Konturen des Druckformenmusters zu veredeln, ohne später zu einer kostspieligen und zeitraubenden Bearbeitung des gehärteten Materials greifen zu müssen.
- Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben Das fertiggestellte Gewebe wird zunächst in eine flüssige Phenol- bzw. Kresol-Formaldehyd-Masse an sich bekannter Zusammensetzung, welche sich in flüssigem, zweckmäßig dünnflüssigem Zustand befindet, eingetaucht. Hierauf wird das mit der Kunstharzmasse getränkte Gewebe auf seine Unterlage, beispielsweise eine Druckwalze aus Holz o. dgl., aufgezogen und befestigt. Diese Maßnahme verfolgt den Zweck, ein Verziehen des feuchten Stoffes zu verhindern. Das so vorbereitete Gewebe wird nun in einem Trockenschrank bei 7o bis 8o' getrocknet. Nach etwa 3 Stunden Trockenzeit wird die Walze aus dem Trockenschrank herausgenommen. Jetzt ist die Möglichkeit geboten, die Oberfläche der Musterung daraufhin zu untersuchen, ob dieselbe schon vollständig glatt ist und ob ihre Umrisse noch kleinerer Berichtigungen bedürfen` Der noch weiche Stoff gestattet in diesem Zur'
Weise vorgenommen, bis die Oberfläche der Walze zufriedenstellend ist.Stande eine Nachbehandlung, beispielsweise duz nochmaliges Auftragen von flüssiger Kunstha . masse. Erforderlichenfalls wird liieraijk' Trockenprozeß erneut in der vorbescbrieie'n# - Nunmehr erfolgt der an sich bekannte eigentliche Härtungsvorgang, indem die Walze zunächst etwa .I bis 5 Stunden in einem Trockenofen mit Temperaturen von iio bis 120" und weitere 5 Stunden mit 14o bis 150' behandelt wird. Zuletzt wird für die Dauer von etwa 5 Stunden die Temperatur auf i5o bis 16o' erhöht. Nach dieser im ganzen etwa 15 Stunden dauernden Härtung ist das Gewebe mit der Kunstharzmasse erhärtet und die Walze gebrauchsfähig. Unter Umständen kann auch in diesem gehärteten Zustand noch eine weitere Bearbeitung der Walze, beispielsweise durch Abschleifen, erfolgen. Auch Abänderungen des Musters können in diesem Zustand mit geeigneten Werkzeugen, beispielsweise kleinen Fräsern u. dgl., noch vorgenommen «erden.
- Bei der Behandlung des Gewebes kann so verfahren werden, daß in erster Linie die erhabenen Gewebeteile mit der Kunstliarzmasse getränkt werden, wenn die Oberfläche des Gewebes abgedruckt werden soll. Ist jedoch die Druckwalze dazu bestimmt, die Farbe in den Vertiefungen aufzunehmen, dann wird zweckmäßig auch der Grund des Gewebes so reichlich mit Kunstharzfnasse getränkt, daß auch in ihm die Hohlräume -@zvi scheu den Gewebefasern vollkommen aus-
&ii Charakters, läßt sich eine Steigerung der Elastizität der Kunstliarzmasse erzielen. Die Verwendung solcher Kunstharzmassen für den vorgeschlagenen Zweck empfiehlt sich besonders dann, wenn die Druckform auch nach bereits erfolgter .Härtung noch Formveränderungen aushalten soll, beispielsweise ein Aufwickeln auf Walzen.4 iep- u Ilt sind. Dabei bleibt eine gewisse Rauhig- t der Oberfläche zweckmäßig erhalten. Jgurch geeignete Zusätze an sich bekannter Art; insbesondere von Stoffen öligen und harzi- - Für die Behandlung mit Kunstharzmassen haben sich besonders solche erhabenen Gewebe als geeignet erwiesen, welche mittels Ruten in an sich bekannter Weise erzeugt werden. Solche Gewebe können sowohl mit geschlossenen Noppen Verwendung finden als auch mit aufgeschnittenen Noppen, wofür in an sich bekannter Weise sog. 'Messerruten Anwendung finden.
Claims (1)
- PATE?NTANSPRL.CH: Verfahren zum Herstellen von Textildruckformen aus das zu druckende Muster erhaben enthaltenden Geweben gemäß Patent 641823, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebe mit härtbaren Kunstharzmassen ein oder mehrere Male getränkt und dann durch Erhitzen, gegebenenfalls unter Druck, gehärtet werden.
Priority Applications (1)
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| DE648148C true DE648148C (de) | 1938-07-30 |
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1935
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