DE647594C - Feuerloescheinrichtung fuer geschlossene Raeume mit zum Einfuehren eines Loeschgasesdienenden OEffnungen - Google Patents

Feuerloescheinrichtung fuer geschlossene Raeume mit zum Einfuehren eines Loeschgasesdienenden OEffnungen

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DE647594C
DE647594C DES116974D DES0116974D DE647594C DE 647594 C DE647594 C DE 647594C DE S116974 D DES116974 D DE S116974D DE S0116974 D DES0116974 D DE S0116974D DE 647594 C DE647594 C DE 647594C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • A62C99/0009Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames
    • A62C99/0018Methods of extinguishing or preventing the spread of fire by cooling down or suffocating the flames using gases or vapours that do not support combustion, e.g. steam, carbon dioxide
    • A62C99/0027Carbon dioxide extinguishers

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Description

  • Feuerlöscheinrichtung für geschlossene Räume mit zum Einführen eines Löschgases dienenden tiffnungen Ein in geschlossenen Räumen, z. B. Dachräumen, Lagerräumen, Geschäftsräumen u. dgl.; entstandenes Feuer wurde bisher in den ,meisten Fällen in der Weise gelöscht, daß eine Tür oder ein Fenster des betreffenden Raumes geöffnet oder eine Begrenzungswand durchbrochen und die Löschvorrichtung, z. B. ein Schlauch, durch' diese Öffnung in den Raum eingeführt wurde. Diese Löschweise hat die Nachteile, daß beim Öffnen der Tür oder des Fensters oder durch den Wanddurchbruch frische Luft in den Raum einströmt, wodurch das Feuer angefacht wird; beim gewaltsamen Eindringen in den gefährdeten Raum wird überdies erheblicher Schaden verursacht und Zeit verloren. Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde bereits vorgeschlagen, die Räume mit Öffnungen zu versehen, durch welche ein das Löschmittel zuführender Schlauch leicht, rasch und ohne Zerstörung von Teilen in den Raum derart eingeführtwerden kann, daß keine Außenluft zum Feuer gelangen kann. Aber auch dies ist nachteilig, da die Öffnungen nur zur Einführung des Löschmittels, nicht aber zur Ableitung der Rauchgase geeignet sind; hierfür müssen vielmehr, wenn in dem Raum kein unzulässig hoher, Überdruck entstehen soll, besondere Rauchabzugöffnungen vorgesehen sein. . Gemäß der Erfindung sollen nun bei einer Feuerlöscheinrichtung dieser Art, bei der die zum Einführen eines Löschgases dienenden Öffnungen, in an sich bekannter Weise mit von außen leicht entfernbaren Verschlüssen versehen sind, diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß in den Öffnungen ein zum Einführen und Halten des das Löschgas zuführenden Schlauches oder Rohres dienendes, z. B. ringförmiges Glied solcher Größe angeordnet ist, daß zwischen dem Rand der Einführungsöffnung und dem Außenrand des Einführungs- und Haltegliedes Zwischenöffnungen verbleiben; die die Entstehung eines unzulässig hohen Druckes in dem gefährdeten Raum verhindern. Dabei kann an dem zur Zuführung des Löschgases dienenden Schlauch oder Rohr eine zum Abdecken der Zwischenöffnungen dienende federbelastete Verschlußscheibe angeordnet sein. Auch kann im vorderen Teil des zum Einführen des Löschgases dienenden Schlauches oder Rohres eine -Steuerrohrleitung angeordnet sein, die bei in die Öffnung eingeführtem Schlauch oder Röhr den mit Löschgas zu füllenden Raum mit einer außerhalb diese Raumes befindlichen Membrankammer verbindet, deren Membran ein in dem Zuführungsschlauch oder -rohr angeordnetes Drosselglied derart steuert, daß die Zuführung von Löschgas beim Erreichen eines bestimmten Druckes im Raum gedrosselt wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i eine mit leicht entfernbaren Verschlüssen versehC.ie ; Einführungsöffnung für den Löschschlaiieh'': oder das Löschrohr im Schnitt dargestellt,,' während die Abb. 2 und 3 zwei Ausführungsformen des in die Einführungsöffnung einzusetzenden Haltegliedes nach der Erfindung in der Ansicht zeigen.
  • In Abb.4 ist ein durch eine Einführungsöffnung eingeführtes Löschrohr gemäß der Erfindung im Schnitt dargestellt.
  • Gemäß Abb. i ist in der Tür i des zu schützenden Raumes eine Einführungsöffnung a für das Löschgas angeordnet, die an beiden Enden mit einer Hülse 3 versehen ist. Die Öffnung 2 kann naturgemäß auch an einer anderen Stelle, z. B. in einem Fenster, in einer Begrenzungswand oder in der Decke, angeordnet sein, wesentlich ist nur, daß die Öffnung leicht zugänglich ist. Die Hülsen 3 dienen einerseits zur Befestigung der Verschlußglieder 4, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus in die Hülsen eingesetzten Kappen bestehen, die i,'n den Hülsen 3 nur durch die Reibung gehalten werden und demgemäß leicht herausnehmbar sind. Andererseits dienen die Hülsen 3 zur Befestigung der gemäß der Erfindung in den Einführungsöffnungen angeordneten Einführungs-und Halteglieder für den Löschschlauch oder das Löschrohr. Diese Glieder werden gemäß Abb. 2 und 3 durch Ringe i i gebildet, die in ihrer Form der OOuerschnittsform der EiiT-führungsöffnung angepaßt sind und eine solche Größe haben, daß in der Einführungsöffnung Zwischenöffnungen 13 verbleiben. Die Ringe i i, die, wie die Abb. -2 und 3 zeigen, kreisförmig oder oval sein können, werden dabei durch Stege 12 in ihrer Lage gehalten. Die Zwischenöffnungen 13 dienen als Rauchabzugöffnungen und verhindern, daß beim Ablöschen eines Brandes in dem zu schützenden Raum schädlicher Überdruck entsteht.
  • An dem Löschrohr kann, wie aus Abb.4 zu ersehen ist, eine Verschlußscheibe 15 angeordnet sein, die beim Einführen des Löschrohres in den Ring i i zunächst die Zwischenöffnungen 13 abdeckt, nach Eintreten eines gewissen Druckes im Raum sich aber öffnet und das Ausströmen der Gase aus dem Raum ermöglicht.
  • Damit der zum wirksamen Löschen erforderliche Überdruck, der das Eindringen der Außenluft verhindert, bei Räumen mit druckempfindlichen Teilen, z. B. Schaufensterscheiben, nicht überschritten wird, kann das Löschrohr mit, einer Vorrichtung versehen sein, welche das Einführen des Gases nach Erreichen eines gewissen Druckes selbsttätig drosselt. Eine Ausführungsform eines solchen 'Löschrohres ist in Abb. ,4 dargestellt. Das . durch die ()ffnung 2 in den Raum A eingerführte Löschrohr 14 ist mit einem Flansch 21 versehen, der sich an den Ring i i anlegt, wenn das Löschrohr weit genug eingeführt ist. Die zwischen dem Ring i i und dem Rand der Offnung 2 befindlichen Zwischenöffnungen 13 werden durch die bereits beschriebene Scheibe 15 verschlossen, die durch eine schwache Feder 16 auf ihren Sitz gedrückt wird. Erreicht der Innendruck beim Einführen des Löschgases eine bestimmte Größe, so wird die Scheibe 15 durch diesen Druck zurückgedrückt, und es tritt Rauch aus dem Raum A aus. Im Rohr 14 ist eine Steuerrohrleitung 17 angeordnet, deren inneres aufgebogenes Ende den Mantel des Rohres 14 durchdringt und aus dem Rohr herausragt; auf diese Weise steht die Steuerrohrleitung 17 mit dem Raum A in ständig offener Verbindung, so daß im Rohr 17 derselbe Druck herrscht wie im Raum A. Das äußere Ende des Rohres 17 ist ebenfalls so aufgebogen, daß es den Mantel des Rohres 14 durchdringt. Dieses Rohrende steht mit einer Membrankammer 22 in Verbindung, deren Membran a8 mittels des Hebels i9 auf eine Drosselklappe 2o des Löschrohres einwirkt. Steigt der Druck im Raum A und im Rohr 17, so biegt sich die Membran 18 nach oben durch, und die Drosselklappe 20 wird so gedreht, daß die Löschgaszuführung gedrosselt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerlöscheinrichtung für geschlossene Räume mit z. B. in einer Begrenzungswand oder einer Tür des Raumes angebrachten, zum Einführen eines Löschgases dienenden Öffnungen, die mit von außen leicht entfernbaren Verschlüssen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Öffnungen (2) ein zum Einführen und Halten des das Löschgas zuführenden Schlauches oder Rohres (14) dienendes, z. B. ringförmiges Glied (ii) solcher Größe angeordnet ist, daß zwischen dem Rande der Einführungsöffnung (a) und dem AuBenrapde des Einführungs- und Haltegliedes (i i) Zwischenöffnungen (13) verbleiben, die die Entstehung eines unzulässig hohen Druckes in dem gefährdeten Raum (A) verhindern.
  2. 2. Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch i , dadurch gekennzeichnet, daß an dem zur Zuführung des Löschgases dienenden Schlauch oder Rohr (14) eine zum Abdecken der Zwischenöffnungen (13) dienende Verschlußscheibe (r5) angeordnet ist, die durch eine Feder (i6) auf ihren durch den Rand der Einführungsöffnung (2) gebildeten Sitz gedrückt wird.
  3. 3. Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Teil des zum Einführen des Löschgases dienenden Schlauches oder Rohres (i4) eine Steuerrohrleitung (i7) angeordnet ist, die bei in die Öffnung (2) eingeführtem Schlauch oder Rohr den mit Löschgas zu füllenden Raum (A) mit einer außerhalb dieses Raumes befindlichen Membrankammer (22) verbindet, deren Membran (i8) ein in dem Zuführungsschlauch oder -rohr (1q.) angeordnetes Drosselglied (2o) derart steuert, daß die Zuführung von Löschgas nach Erreichung eines bestimmten Druckes im Raum (A) gedrosselt wird.
DES116974D 1934-11-29 1935-02-01 Feuerloescheinrichtung fuer geschlossene Raeume mit zum Einfuehren eines Loeschgasesdienenden OEffnungen Expired DE647594C (de)

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DES116974D Expired DE647594C (de) 1934-11-29 1935-02-01 Feuerloescheinrichtung fuer geschlossene Raeume mit zum Einfuehren eines Loeschgasesdienenden OEffnungen

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