DE647199C - - Google Patents
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- DEUTSCHES REICHAUSGEGEBEN AIW 29. JUNI 1937REICHSPATENTAMTPATENTSCHRIFTKLASSE 21 f GRUPPE 40S 114410 VIIIcJ2if Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: io. Juni 1937Societe Anonyme pour les Applications de I'Electricite et des Gaz Rares, Etablissements Claude-Pas & Silva in ParisVerfahren zur Wiedergewinnung von in den Abschmelzröhren oder Fülleitungen elektrischer Glühlampen verbliebenen Resten von Krypton und Xenon oder Gemischen dieser GasePatentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1934 abDie Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 23. April 1934 ist in Anspruch genommen.Die Erfindung betrifft ein Verfahren) zur Rückgewinnung der in den Fülleitungen oder Abschmelzröhren elektrischer Glühlampen verbliebenen Reste von Krypton oder Xenon oder Gemischen beider Gase.Wie bekannt, müssen die zum Füllen der Glasbehälter (Birnen usw.) gasgefüllter !elektrischer Glühlampen bestimmten Gase von Verunreinigungen restlos frei sein, da diese den Glühfaden angreifen würden; ebenso müssen auch die an den inneren Wänden der Glasbehälter okkludierten Gase beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird die mit ihrem Zuschmelzrohr versehene Lampe in einen die passende Temperatur aufweisenden Raum gebracht und abwechselnd entleert und mit einem indifferenten billigen Gas, wie z. B. Stickstoff, gefüllt.Nachdem nun so einige Füllungen mit Stickstoff und einige Entleerungen erfolgt sind, wird schließlich die Lampe mit einem indifferenten, schweren und schlecht wärmeleitenden Gas, wie Argon, Krypton und Xenon, entweder für sich allein oder miteinander bzw. mit anderen Gasen gemischt, gefüllt. Hierauf wird die Lampe in bekannter Weise zugeschmolzen.Bei dieser Reihe von Ärbeitsgängen muß also die Lampe durch ein Zuleitungsrohr bald mit einer Vakuumpumpe, bald mit der Stickstoffquelle, bald wiederum mit der Quelle des für die Endfüllung benutzten Gases in Verbindung gebracht werden. Der Querschnitt der Zuführungsleitung muß ziemlich groß sein, um eine schnelle Entleerung der Lampe zu ermöglichen.Das zur endgültigen Füllung dienende Füllgas, das nach dem Zuschmelzen der Lampe in der Zuführungsleitung verbleibt, geht zur Zeit in der Praxis verloren. Dies ist ohne Nachteil, wenn das Gas nicht kostspielig ist, was z. B. für Argon zutrifft, muß aber bei selteneren und kostspieligeren Edelgasen, wie Krypton und Xenon, vermieden werden.Gegenstand .der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Wiedergewinnung der letzteren Edelgase auf verhältnismäßig einfache Weise mit Hilfe des an sich bekannten, auf Anwendung von Kälteverdichtung beruhenden Verfahrens. Das Wesen des erfindungsge-mäßen Verfahrens besteht darin, daß zur Wiedergewinnung von Krypton und Xenon oder Gemischen dieser Gase aus Gemischen mit anderen Gasen der Luft die Fülleitung der elektrischen Lampe nach dem Abschmelzen an einen Verdichtungsapparat, der auf die zur Verdichtung von Krypton und Xenon erforderlichen Tief temp eraturen gekühlt wird, und an eine hinter diesem befindliche Vakuumpumpe zum Absaugen der nicht verdichteten Gase oder Gasgemische in Reihe angeschlossen wird.Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß sich das Krypton und Xenon in festem Zu->5 stand absetzen, während die flüchtigeren Gase, wie Argon, Sauerstoff und Stickstoff, die sich etwa infolge einer mangelhaften) Dichtung eingeschlichen haben, nicht verdichtet, sondern durch die Pumpe beseitigt werden.Beim Fortlassen der Pumpe würden sich dagegen diese verunreinigenden Gase im Laufe der wiederholten Arbeitsgänge in dem Verdichter ansammeln und hierdurch eine schnelle AnSteigerung des Druckes in dem letzteren bewirken; dieser hohe Druck würde sich der weiteren Verdichtung des Kryptons und des Xenons widersetzen. Nach dem neuen Verfahren gelingt es auf diese Weise^ aus den Zuleitungen Krypton und Xenon wiederzugewinnen und zugleich zu reinigen. Der Verdichtungsapparat, der zwischen der Fülleitung und der Vakuumpumpe eingeschaltet ist, wird in Flüssigkeiten mit sehr niedrigen Temperaturen, wie flüssigen Sauerstoff und Stickstoff sowie flüssige Luft, eingetaucht, die unter einem Druck sieden, der zweckmäßig dem gewöhnlichen Druck gleichkommt oder unter diesem liegt.
Um eine ununterbrochene Arbeitsweise zu erreichen, muß man zwei Verdichtungsapparate anordnen, die periodisch umgeschaltet werden, wobei der eine in der kalten Flüssigkeit eingetaucht ist, während der andere sich im Zustand des Wiedererwärmens befindet. Die im letztgenannten Verdichtungsapparat früher niedergeschlagenen Gase Krypton und Xenon verdampfen infolge des Wiedererwärmens und werden zwecks späterer Verwendung gesammelt.Die Verdichtungsapparate müssen derart gestaltet sein, daß sie bei einem bestimmten Raumbedarf eine sehr große Verdichtungsoberfläche bieten; dies kann z. B. durch Rohrbündel erreicht werden.Zwecks Verminderung des Verbrauchs an Kühlflüssigkeit, kann man einen Gegenstromaustauscher anordnen, in welchem das Gas, das den sich in der Wiedererwärmung befindenden Verdichtungsapparat verläßt, seine Kälte an das nach dem anderen Verdichtungsapparat strömeide Gas überträgt.Das Verfahren ist in allen Fällen anwendbar, und zwar sowohl bei unbeweglicher als auch bei beweglicher Zuleitung, wie sie z. B. bei den Maschinen vorkommt, bei denen die zu füllenden Lampen auf einer sich, drehenden Platte angeordnet sind und also abwechselnd in Verbindung mit den Entleerungs-, Stickstoff- und Edelgaskreisläufen gesetzt werden.Patentanspruch:Verfahren zur1 Wiedergewinnung von in den Abschmelzröhren oder Füllcitungen elekfrischer Glühlampen verbliebenen Resten von Krypton und Xenon oder Gemischen dieser Gase mit Hilfe eines auf Kälteeinwirkung beruhenden Verdichtungsverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleitung nach dem Abschmelzen der Lampe mit einem Verdichtungsapparat verbunden wird, der durch Eintauchen in eine Flüssigkeit von sehr tiefer Temperatur, z. B. flüssige Luft, flüssiger Sauerstoff oder Stickstoff, auf die zur Verdichtung von Krypton und Xenon erforderlichen Tieftemperaturen gekühlt wird, und an den eine hinter ihn geschaltete Vakuumpumpe zum Absaugen der nichtverdichteten Gase oder Gasgemische angeschlossen ist.
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