DE647172C - Einrichtung zur Entlastung der zur Abdichtung dienenden Biegehaeute an stopfbuchsenlosen Pumpen oder Antriebsmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Entlastung der zur Abdichtung dienenden Biegehaeute an stopfbuchsenlosen Pumpen oder Antriebsmaschinen

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DE647172C
DE647172C DES121203D DES0121203D DE647172C DE 647172 C DE647172 C DE 647172C DE S121203 D DES121203 D DE S121203D DE S0121203 D DES0121203 D DE S0121203D DE 647172 C DE647172 C DE 647172C
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DE
Germany
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pressure
sealing
relieve
drive machines
flexible
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Application number
DES121203D
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HARRY SAUVEUR DIPL ING
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HARRY SAUVEUR DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
    • F04C15/0003Sealing arrangements in rotary-piston machines or pumps
    • F04C15/0034Sealing arrangements in rotary-piston machines or pumps for other than the working fluid, i.e. the sealing arrangements are not between working chambers of the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entlastung der zur Abdichtung dienenden Biegehäute an stopfbuchsenlosen Pumpen oder Antriebsmaschinen Es sind Pumpen oder hydraulische Antriebsmaschinen für Flüssigkeiten und Gase bekannt, bei denen der kreisschwingend Läufer oder Kolben dicht mit einer Biegehaut oder mehreren Biegehäuten verbunden ist, deren freie Enden mit dem feststehenden Gehäuse dicht verbunden sind.
  • Statt des Kolbens oder des Läufers kann auch das Gehäuse kreisschwingen. Die Biegehäute bewirken bei über Tage aufgestellten Pumpen in bekannter Weise den dichten Abschluß des Arbeitsraumes der Pumpe gegen den atmosphärischen Raum oder gegen andere Räume.
  • Werden die Biegehäute durch Einlagen oder entlastende Umhüllungen genügend verstärkt, so vermögen sie gewisse Spannungsunterschiede auf ihren beiden Seiten während einer gewissen Zeit -auszuhalten. Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß bei höheren Drehzahlen solche Biegehäute infolge der auf sie ausgeübten Walkarbeit und der damit verbundenen Wärmewirkung schnell brüchig werden. Auch der Wirkungsgrad der Pumpe leidet infolge der aufgewendeten, als Verlust zu buchenden Walkarbeit.
  • Nach der Erfindung werden vorstehende 1NTachteile dadurch beseitigt, daß die Spannungen verschiedener Pumpenräume auf an sich bekannte Reglervörrichtungen einwirken, durch welche die auf beiden. Seiten der Biegehäute herrschenden Drücke selbsttätig auch bei verschiedenen Drücken in den verschiedenen Räumen gleich oder annähernd gleich: gehalten werden. Die ausgeführten Versuche haben ergeben, daß solche Biegehäute eine verhältnismäßig lange Betriebsdauer ohne erkennbare Abnutzung aushalten.
  • Ein Beispiel der Erfindung ist in den Abb. i bis 3 dargestellt.
  • Abb. z ist ein Längsschnitt durch eine bekannte Pumpe, deren Kolben kreisschwingende . Bewegungen ausführt.
  • Abb. z ist ein Querschnitt durch die Pumpe nach Abt. i.
  • Abb..3 stellt die gleiche Pumpe wie Abb. i, jedoch mit davon abweichendem Regler, dar. Bauart und Wirkungsweise der Pumpe wird als bekannt vorausgesetzt. Der Berührungspunkt zwischen Kolben i und Gehäuse 8 wandert bei einer Umdrehung des Kolbens einmal im Kreise herum. Die nach Abb,. a mit .dem Kolben fest verbundene Steuerzunge z trennt Saug- und Druckraum. Schwingt der Kolben i 'in Pfeilrichtung, so gelangt Flüssigkeit durch deii Sauganschluß 3 in den sich ständig erweiternden sichelförmigen Saugraum. Gleichzeitig wird die Flüssigkeit jenseits des Berührungspunktes zwischen Kolben ä und Gehäuse durch den Druckanschluß q. unter Druck gefördert.
  • Nach Abb. i sind in bekannter Weise bei: 5 zwei Biegehäute 6 mit dem kreisschwingenden Kolben dicht und fest verbunden. Die entsprechenden Teile der Biegehäute 6 machen also die'kreisschwitigende Bewegua,g mit. Dagegen sind die Enden 7 der BiR9e-. häute mit dem feststehenden Gehäuse 8 dicht; zusammengebaut. Der Arbeitsraum da. Pumpe, bestehend aus Saugraum, Druckraum und einem mittleren Raum 9 der Pumpe, ist durch die Biegehäute 6 luftdicht gegen den Pumpenaußenraum abgeschlossen., welcher im vorliegenden Falle mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Nach Abb.1 unterliegt also der Raum 9, den die Innenseiten der Biegehäute 6 nach außen abgrenzen, einem mittleren Druck, der sich, entsprechend der jeweilig vorhandenen Kolbenundichtheit, dem Hochdruck und dem Saugdruck einstellt. Es sei z. B. der Saugdruck o,5 at abs., der Hochdruck q. at abs., dann wird der mittlere Druck im Raum 9, je nach der Undichtheit des Kolbens, etwa 2 bis 3 at abs. betragen können. Da verhältnismäßig dünne und äußerst nachgiebige Biegehäute verwendet werden, würde der genannte mittlere Druck, der die Biegehäute von imien beaufschlagt, eine starke Ausbeulung der Biegehäute bewirken. Sie würden sich gegen Teile der Wandung legen und während ihrer Bewegung sich schnell abnutzen.
  • Um jede Ausbeulung zu verhindern, ist gemäß der Erfindung eine an sich bekannte, selbsttätig wirkende Reglervorrichtung vorgesehen. Der Raum g steht durch die drei Bohrungen 1o mit dem Raum unter der Membran 11 in Verbindung. Diese Membran ist durch einen Deckel 12 fest und dicht auf ihre Unterlage gepreßt. Der Deckel 12 ist durchbohrt, so daß also der Raum über der Membran unter atmosphärischer Spannung steht. Die von der Membran gesteuerte kleine Bohrung 13 steht mit dem Saugraum der Pumpe in Verbindung. Der unter der Membran herrschende Druck von 2 bis 3 at abs. überwiegt den über der Membran herrschenden, Druck von 1 at abs. Die Membran gibt den Weg zum Saugraum frei, und der Überdruck fließt aus dem Raum 9 ab, bis er ebenfalls Atmosphärendruck erreicht. Da die Außenseiten der Biegehäute 6 durch die Öffnungen 14 hin, durch dauernd mit der Außenluft in Verbindung stehen, bewirkt also die geschilderte Vorrichtung die Gleichhaltung der Spannung auf beiden Seiten der Biegehäute. Durch die Bemessung der Größe der Öffnung 13, d. h. durch den Flächenunterschied von Innen- und Außenseite der Membran 11, kann man im Bedarfsfall die Drücke auf beiden Seiten der Biegehäute auch etwas verschieden halten. Die Außenseite der Membran braucht nicht mit der Außenluft in Verbindung zu stehen. Sie kann auch anderer Spannung als der atixtosphärischen unterliegen, ohne daß sich ari` der geschilderten Wirkung, nämlich dem Ausgleich der Drücke auf beiden Seiten der Biegehäute 6, etwas ändert.
  • Bei dem vorstehend geschilderten Beispiel ist vom Regelfall ausgegangen, daß aus der Unterspannung im Saugraum und dem Hochdruck im Druckraum ein mittlerer Druck im mittleren Raum 9 entsteht.
  • Die Einrichtung muß aber auch für den Fall wirksam sein, daß z. B. der Saugdruck als Zulaufdruck über i at abs. steigt. Für diesen Fall wird nach Abb. 3 eine Verengung 15 mit anschließendem Diffusor 16 vorgesehen. In die Verengung mündet eine Bohrung 17, die mit der von der Membran 11 gesteuerten Öffnung 13 in Verbindung steht. Bildet sich jetzt im mittleren Raum 9 ein Druck über t at abs. aus, gibt also die Membran den Weg zur Offnung 13 frei, so wird in an sich bekannter Weise durch in der Verengung 15 vorhandene größere Geschwindigkeit und den dadurch bewirkten Unterdruck ein, Absaugen oder Mitreißen der von 13, also dem Mittelraum 9, herkommenden überschußmenge eintreten. Auch in diesem Falle kann die Außenhaut der Membran einem anderen als dem atmosphärischen Druck unterliegen.
  • Statt der dargestellten zwei Biegehäute 6 kann man mehrere oder auch nur eine Biegehaut vorsehen.
  • Den dargestellten Regler kann man auch im Saugraum der Pumpe unterbringen. Dann ird die Membran i i durch einen dichten Deckel von genügendem Inhalt (Anaeroid) auf ihre Unterlage gepreßt, falls atmosphärische Spannung auf beiden. Seiten der Biegehäute wirken soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Entlastung der zur Abdichtung dienenden Biegehäute an stopfbüchsenlosen Pumpen oder Antriebsmaschinen mit kreisschwingenden Kolben oder Läufern oder Gehäusen für Flüssigkeiten und Gase, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungen verschiedener Pumpenräume auf an sich bekannte Reglervorrichtungen einwirken, durch welche die auf beiden Seiten der Biegehäute herrschenden Drücke selbsttätig auch bei veränderlichen Drücken in den verschiedenen Räumen gleich- oder annähernd gleichgehalten werden.
DES121203D 1936-01-18 1936-01-18 Einrichtung zur Entlastung der zur Abdichtung dienenden Biegehaeute an stopfbuchsenlosen Pumpen oder Antriebsmaschinen Expired DE647172C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3025801A (en) * 1958-08-14 1962-03-20 Paikert Hans Peter Pump
US3161141A (en) * 1963-05-20 1964-12-15 Refson Bernard Henry Rotary pumps
US3194167A (en) * 1964-01-22 1965-07-13 Lapp Insulator Company Inc Pump
US3195470A (en) * 1962-01-24 1965-07-20 Fluid Dynamics Corp Rotary pump
FR2422841A1 (fr) * 1978-04-11 1979-11-09 Ito Kazuichi Pompe rotative perfectionnee
EP0380051A3 (de) * 1989-01-23 1991-03-06 Hidromechanika Szivattyu- Es Anyagmozgatogep- Gyarto Kisszovetkezet Exzentrische Spiralpumpe
US5829960A (en) * 1996-04-30 1998-11-03 Tecumseh Products Company Suction inlet for rotary compressor

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