DE647149C - Verfahren zum Ausgleich des reflektierten Gegennebensprechens in Hochfrequenzuebertragungsanlagen - Google Patents

Verfahren zum Ausgleich des reflektierten Gegennebensprechens in Hochfrequenzuebertragungsanlagen

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DE647149C
DE647149C DES118568D DES0118568D DE647149C DE 647149 C DE647149 C DE 647149C DE S118568 D DES118568 D DE S118568D DE S0118568 D DES0118568 D DE S0118568D DE 647149 C DE647149 C DE 647149C
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DE
Germany
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talk
cross
reflected
capacitor
compensate
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Expired
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DES118568D
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English (en)
Inventor
Dr Heinrich Kaden
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P3/00Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
    • H01P3/02Waveguides; Transmission lines of the waveguide type with two longitudinal conductors
    • H01P3/04Lines formed as Lecher wire pairs
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
    • H04B3/34Reducing cross-talk, e.g. by compensating by systematic interconnection of lengths of cable during laying; by addition of balancing components to cable during laying

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ausgleich des reflektierten Gegennebensprechens in Hochfrequenzübertragungsanlagen nach Patent 642 142 Das Patent 642 142 betrifft eine Hochfrequenzübartragungsanlage unter Verwendung von konzentrischen Hochfrequenzkabeln, bei denen der Innenleiter in mehrere symmetrisch zur Achse des Kabels angeordnete isolierte Teilleiter aufgeteilt ist und damit die Form einer verdrillten symmetrischen Leitung, z. B. einer Sternviererleitung, erhält.. Nach dem Hauptpatent soll sowohl der konzentrische und unsymmetrische übertragungsstromkreis als auch der aus dem aufgeteilten Innenleiter gebildete symmetrische übertragungsstromkreis für die Übertragung von Hochfnequenzströmen bis etwa i ooo ooo Hz und gegebenenfalls darüber ausgenutzt werden. Auf diese Weise wird ein besonders wirtschaftliches Hochfrequenzübertragungssystem geschaffen.
  • Wenn, man bei einem Hochfrequenzübertragungs.system gemäß dem Hauptpatent zwischen den über den unsymmetrischen Stromikreis übertragenen Frequenzbändern und den über den symmetrischen Stromkreis übertragenen Frequenzbändern eine große Störungsfreiheit erreichen will, ist es nach den bekannten Grundsätzen günstig, wenn man sämtliche Frequenzbänder in der gleichen Richtung überträgt, da -die vorhandenen Kopplungen und Unsymmetrien sich dann nur als Gegennebensprechstörungen auswirken. Nähere Berechnungen zeigen sogar, daß bei einem Hocbfrequenzkabel gemäß dem Hauptpatent die Gegennebensprechdämpfung zwischen dem unsymmetrischen und dem symmetrischen Stromkreis verhältnismäßig groß ist. Dies ist, wie die Berechnungen ergaben, eine Folge davon, daß die Wirkungen der magnetischen und kapazitiven Kopplungen, die durch unsymmetrische Lage der Teilleiter entstehen, sich hinsichtlich des Gegennebensprechens am Kabelende gerade aufheben.
  • Trotz dieser Verhältnisse gelingt es nicht, das Gegennebensprechen auf einen genügend kleinen Wert herabzudrücken, und zwar deshalb nicht, weil. selbst bei sorgfältiger Fa;-brikia,tian kleine Unterschiede in den Betriebskapazitäten ,der einzelnen Fabrikationslängen sich nicht ganz vermeiden lassen, so daß an den Stoßstellen der Fabrikationslängen reflektierte Wellen @entstehen, die ein Nebensprechen zur Folge haben. Infolge der umgekehrten Energierichtung der reflektierten Wellen wirkt sich dieses Nebensprechen am Ende des Kabels aus, bedeutet also Gegennebensprechen. Im folgenden wird das durch Reflexionen an den Stoßstellen !der einzelnen Fabrikationslängen hervorgerufene -Nebensprechen als reflektiertes Gegennebensprechen bezeichnet. Außer dein reflektierten Gegen-, nebensprechen können durch dielektrische U nsymmetrien, z. B. durch unsymmetriscl3@ Lagerung der Abstandhalter, d.li. durch Kä::-_' pazitätsunsymmetrien, direkte Gegennebeü sprechkopplungen entstehen, die nicht durch entsprechende magnetische Kopplungen kompensiert werden.
  • Auf Grund dieser Erkenntnis wird erfindungsgemäß zur Verminderung des reflektierten Gegennebensprechens in Hochfrequenzübertragungsanlagen nach dem Hauptpatent, bei denen die Cbertragung in beiden Stromkreisen in gleicher Richtung erfolgt, in Abständen, die kleiner als 150"'o, vorzugsweise aber kleiner als i o o' o der Wellenlänge sind und die den Fabrikationslängen entsprechen, außer einem Kondensator zwischen den Adern (Hin- und Rückleitung) des symmetrischen Stromkreises noch je ein Kondensator -zwischen den einzelnen Adern und dem konzentrischen Außenleiter geschaltet, wobei die beiden letzteren Kondensatoren gleiche Größe haben, um die Entstehung direkter Gegennebensprechkopplungen zu vermeiden.
  • Die Einschaltung der Kondensatoren in Abständen, die kleiner als 150,'o der Wellenlänge der Übertragungsströme sind, ist notwendig, um eine Verminderung des reflektierten Gegennebensprechens auch tatsächlich zu erzielen, wie die im Rahmen der Erfindung ausgeführten Berechnungen zeigen. Würde man nämlich die Kondensatoren in verhältnismäßig großen Abständen einschalten, wie es bereits für konzentrische Kabel mit einem normalen Innenleiter bekanntgeworden ist, so würde man hierdurch eine Vergrößerung der Reflexionen und damit des reflektierten Gegennebensprechens erhalten. Die berechnete Abhängigkeit des Reflexionsfaktors r vom Verhältnis der Fabrikationslänge L zur Wellenlänge \ ist in der Fig. i der Zeichnung dargestellt. In der Fig. i ist auf der Abszissenachse das Verhältnis und auf der Ordinatenachse der Reflexionsfaktor r aufgetragen. Die Kurve a zeigt die Abhängigkeit des Reflexionsfaktors r vom Verhältnis für den Fall, daß in das Kabel keine zusätzlichen Kondensatoren eingeschaltet sind. Die Kurve b dz-igegen zeigt die gleiche Abhängigkeit bei in bestimmten Abständen eingeschalteten Kondensatoren. Aus der Fig. i ist zu entnehmen, daß die Einschaltung von Kondensatoren nur dann Erfolg haben kann, wenn das Verhältnis kleiner als o, 15 ist, d. h. es muß die Entfernung der Ausgleichspunkte und damit die Länge der Fabrikationslängen kleiner als i 5 0'o der Wellenlänge sein. Der praktische Erfolg ist jedoch nach den Kur-"Iy@c;.n erst dann vorhanden, wenn die Länge 'er Fabrikationslängen weniger als ioo/o der `JVellenlänge beträgt. Wenn beispielsweise die Forderung gestellt wird, daß der Reflexionsfaktorr durch den Ausgleich auf etwa io% der Wellenwiderstandsschwankung reduziert werden soll, so darf die Fabrikationslänge entsprechend der Kurve b höchstens 50/0 der Wellenlänge sein. Das bedeutet, daß bei einer Frequenz von i oooooo Hz die Fabrikationslänge höchstens 15 m betragen darf. Ohne Ausgleich würde aber bei der gleichen Fabrikationslänge und bei der gleichen Frequenz entsprechend der Kurve a der Reflexionsfaktor etwa 3o0,'o der Wellenwiderstandsschwankung betragen. Durch die erfindungsgemäß zugeschalteten Kondensatoren wird also in diesem Fall der Reflexionsfaktor von etwa 3o% auf etwa io% herabgesetzt.
  • In den Fällen, in denen infolge dielektr1-scher Unsymmetrien noch direkte Gegennebensprechkopplungenentstellen, werden diese der weiteren Erfindung gemäß durch einen Zusatzkondensator kleiner Größe zwischen der einen Ader und dem konzentrischen Außenleiter ausgeglichen. Diese Zusatzkondensatoren können jedoch in wesentlich größeren Ahständen eingeschaltet werden, da bei dem direkten Gegennebensprechausgleich die Differenz der Phasenmasse zwischen dem unsymmetrischen und dem symmetrischen Stromkreis maßgebend ist. Die Abstände, in denen diese zusätzlichen Kondensatoren eingeschaltet werden, können ein Vielfaches der Fabrikationslänge betragen. Sind die Phasenmasse des unsymmetrischen und des symmetrischen Stromkreises völlig gleich, so -kann man die gesatrite direkte Gegennebensprechkopplung an einer einzigen Stelle des Kabels, z. B. am Kabelende, ausgleichen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig.2 noch näher erläutert. Nach der Fig.2 be# steht der Innenleiter des konzentrischen Hochfrequenzkabels aus den beiden Adern i und 2, die miteinander verdrillt sind. 3 ist der konzentrische Außenleiter. Um die Betriebskapazität einer Fabrikationslänge, deren Länge weniger als 150;o der `Wellenlänge beträgt, auf den richtigen Sollwert zu bringen, werden zwischen den beiden Adern i und 2 der Kondensator C12 und zwischen den beiden Adern i und 2 einerseits und dem konzentrischen Außenleiter 3 andererseits die KandensatOrett C13 und C:-3 eingeschaltet. Damit durch die hinzugeschalteten Kondensatoren keine direkten Gegennebensprechkopplungen entstehen, müssen die Kondensatoren Cif und C.3 gleiche Größe haben. Für den Fall, daß zwischen den Adern und dem konzentrischen Außenleiber noch dielektrische Unsymmetrien vorhanden sind, die direkte Gegennebensprechkopplungen zur Folge haben, kann zwischen der einen Ader und dem konzentrischen Außenleiber in größeren Abständen noch ein kleiner Zusatzkondensator @eingeschaltet werden, wie es beispielsweise durch den Kondensator C angedeutet wird.
  • Die Erfindung ist zwar nur an Hand eines konzentrischen Hochfrequenzkabels erläutert worden, dessen Innenleiber als verdrillte Doppelleitung ausgebildet ist; sie kann aber sinngemäß auch dann angewendet werden, wenn der Innenleiber eine verdrillte Sternvierer ,-leitung ist, wobei symmetrische Stromkreise aus den beiden Stammleitungen oder auchaus dem Phantomkreis des Sternvierers gebildet werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPIZGCllli: i. Verfahren zum Ausgleich des reflektierten Gegenneb.ensprechens in Hochfrequenzübertragungsanlagen nach Patent 642 42, bei denen die Übertragung in beiden Stromkreisen in gleicher Richtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verminderung des reflektierten Gegennebensprechens in Abständen, die kleiner ;als i5%, vorzugsweise aber kleiner als i o % der Wellenlänge sind, außer einem Kondensator zwischen den Adern (Hin- und Rückleitung) des symmetrischen Stromkreises noch je ein Kondensator zwischen den einzelnen Adern und dem konzentrischen Außenleiber geschaltet wird, wobei die beiden letzteren Kondensatoren gleiche Größe haben, um die Entstehung direkter Gegennebensprechkopplungen zu vermeiden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß die durch diel.ektrische Unsymmetrien entstehenden direkten Gegemlebensprechkopplungen durch Einschaltung eines Zusatzkondensators zwischen der einen Ader und dem konzentrischen Außenleiter in großen Abständen, die ein Vielfaches der Fabrikationslängen betragen, ausgeglichen werden.
DES118568D 1932-11-13 1935-06-07 Verfahren zum Ausgleich des reflektierten Gegennebensprechens in Hochfrequenzuebertragungsanlagen Expired DE647149C (de)

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DE (1) DE647149C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2502766A (en) * 1945-06-01 1950-04-04 Hartford Nat Bank & Trust Co Circuit arrangement for the transmission of ultra high frequency electrical oscillations
DE969654C (de) * 1942-01-01 1958-07-03 Siemens Ag Verfahren zur Verminderung des Fernnebensprechens zwischen Fernmeldekabelleitungen gleicher UEbertragungsrichtung mit in Abstaenden eingeschalteten Verstaerkern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969654C (de) * 1942-01-01 1958-07-03 Siemens Ag Verfahren zur Verminderung des Fernnebensprechens zwischen Fernmeldekabelleitungen gleicher UEbertragungsrichtung mit in Abstaenden eingeschalteten Verstaerkern
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