DE413247C - Zusatzkondensatoren fuer Fernsprechkreise - Google Patents

Zusatzkondensatoren fuer Fernsprechkreise

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DE413247C
DE413247C DEI23904D DEI0023904D DE413247C DE 413247 C DE413247 C DE 413247C DE I23904 D DEI23904 D DE I23904D DE I0023904 D DEI0023904 D DE I0023904D DE 413247 C DE413247 C DE 413247C
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DE
Germany
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cable
stump
pairs
additional capacitors
telephone circuits
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Expired
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DEI23904D
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International Western Electric Co Inc
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International Western Electric Co Inc
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00—Communication cables or conductors
    • H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics

Landscapes

  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

(123904
Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um Fernsprechkreisen kleine Ausgleichskapazitäten zuzuführen, um die Kapazitäten in Belastungsabschnitten, welche geringe Kapazität haben, zu erhöhen, zum Zwecke, die Änderungen in der Leitungsimpedanz zu verkleinern, um z. B. das Übersprechen zu vermindern. Nach der Erfindung wird für diese Zwecke ein Kabelstumpf benutzt. Ein solcher
ίο besteht aus einer genügend großen Anzahl dünner Kaliberdrähte, um die notwendige Zahl von Kondensatoren herzustellen. Die Länge des Kabelstumpfes wird je nach der Kapazität gewählt, welche dem Stromkreis hinzugefügt werden soll, wobei die Zahl der Leiterpaare im Kabelstumpf hiervon abhängt. Wenn der Kabelstumpf z. B. dazu dient, ein Übersprechen zu vermindern, so wird er in Längen von ungefähr 30 m gebraucht. An
ao jedem Belastungsabschnitt wird im allgemeinen ein Kabelstumpf angebracht.
Wenn eine telephonische Verbindung durch ein Duplexkabel gebildet wird, so wird eine genügende Anzahl von Paaren des Kabel-
a5 stumpfes mit den Stromkreisen im Hauptkabel verbunden, um die Ungleichheiten der Kapazität auf geringe Beträge zurückzuführen.
Um z. B. die Unausgeglichenheit eines Doppelsprechkreises zu einem seiner Stammkreise zu verringern, wird die notwendige Zahl von Drähten im Kabelstumpf mit einer der Adern des in Frage stehenden Stammstromkreises verbunden, so daß die Kapazitat zur Erde dieser Ader vergrößert wird.
Um Ungleichheiten zwischen den Stammstromkreisen zu verringern, wird die notwendige Zahl von Paaren des Kabelstumpfes zwischen den zwei Drähten verschiedener Paare im Kabel geteilt, so daß die Kapazität zwischen diesen zwei Drähten vergrößert wird.
Das Maß von Ausgeglichenheit, welches erhalten werden kann, kann durch die Länge des Kabelstumpfes reguliert werden. Je +5 kürzer dieser ist, um so genauer kann die Einstellung gemacht werden. Die Paare in dem Kabelstumpf zwischen den Gruppen können geerdet werden, um so als Schutz zu dienen.
In der Zeichnung ist beispielsweise dargestellt, wie einige der Drähte des Kabelstumpfes angeordnet werden können. Die Gruppen i, 2, 3, 4 und 5 sind mit fünf verschiedenen Stellen des Hauptkabels verbunden, und α, α, α stellen die geerdeten dazwischenliegenden Paare dar. Mit b ist das verschlossene Ende des Kabelstumpfes, in welchem alle Drähte isoliert sind, bezeichnet.
Die Paare im Kabelstumpf können natürlieh in den verschiedensten Kombinationen miteinander verbunden werden, wie dies in der Zeichnung zum Ausdruck gebracht ist. Dadurch erhält man die verschiedensten Kapazitätswerte. Da der Kondensator durch die Drähte eines jeden Paares gebildet wird, können die Kondensatoren in Serie oder parallel liegen. Die beiden Paare, die z. B. in der Zeichnung mit 1 bezeichnet sind, sind so miteinander verbunden, daß die zwei hierdurch
gebildeten Kondensatoren hintereinanderliegen, während die Gruppenpaare 2, 3 und 4 parallel geschaltet sind, so daß die hierdurch gebildeten Kondensatoren sich in Parallelschaltung befinden. Indem man also die Kondensatoren, welche durch die Paare des Kabelstumpfes gebildet werden, in verschiedenen Parallel- und Serienkombinationen miteinander verbindet, erhält man irgendeinen gewünschten Kapazitätswert.
Die Vorteile eines Kabelstumpfes gegenüber den gebräuchlichen Zusatzkondensatoren sind folgende:
i. Die Lebensdauer des Kabelstumpfes und die Stabilität seiner Einstellung ist gleich derjenigen des Hauptkabels. 2. Der Kabelstumpf bedarf keines besonderen Transportes, und es ist nicht notwendig, denselben sorgfältiger zu behandeln als das Hauptkabel. 3. Er stellt kein besonderes Produkt dar bei der Herstellung des Kabels. Dadurch werden sowohl die Kosten verringert, als auch wird die Ablieferung des Kabels erleichtert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Anbringung von Zusatzkondensatoren an Fernsprechkreisen, gekennzeichnet durch die Benutzung eines Kabelstumpfes, der eine genügende Anzahl von Leitungspaaren enthält, deren Kapazitäten von der Länge des Kabelstumpfes abhängig sind, die aber in beliebigen, durch Serien- oder Parallelschaltung herzustellenden Kombinationen an die auszugleichenden Adern angeschlossen werden können, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen von Paaren voneinander durch dazwischenliegende geerdete Paare geschützt werden.
    OC-
DEI23904D 1923-07-26 1923-07-26 Zusatzkondensatoren fuer Fernsprechkreise Expired DE413247C (de)

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