DE646934C - Kondensatrueckspeiseeinrichtung fuer Dampfheizungen, insbesondere in Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Kondensatrueckspeiseeinrichtung fuer Dampfheizungen, insbesondere in Eisenbahnfahrzeugen

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DE646934C
DE646934C DEN37719D DEN0037719D DE646934C DE 646934 C DE646934 C DE 646934C DE N37719 D DEN37719 D DE N37719D DE N0037719 D DEN0037719 D DE N0037719D DE 646934 C DE646934 C DE 646934C
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Germany
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valve
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pressure compensation
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DEN37719D
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MEAF Machinerieen en Apparaten Fabrieken NV
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MEAF Machinerieen en Apparaten Fabrieken NV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

Es ist bei Dampfwasserrückleitern bekannt,· ein durch einen Schwimmer gesteuertes Druckausgleichventil im Teller des Hauptventiles anzuordnen. Bei dieser bekannten Einrichtung hatte jedoch das Druckausgleichventil die Aufgabe, den Druckausgleich möglichst zu verlangsamen.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Kondensatrückspeiseeinrichtung für Dampfheizungen, insbespndere in Eisenbahnfahrzeugen, bei der die Rückspeisung des Kondensates durch einen beheizten Raum (Rückspeiseraum) erfolgt, der durch ein Zulaufventil mit dem Sammelraum für das Niederschlagswasser der Heizung verbunden ist. Das Neue besteht darin, daß sich das Zulaufventil gegen das Innere des Rückspeiseraumes öffnet und in seinem Teller ein an sich bekanntes, durch den Schwimmer im Rückspeiseraum gesteuertes Druckausgleichventil angeordnet ist, dessen Betätigung über einen Stößel und eine im Abschlußkörper des Druckausgleichventils angeordnete Schleppkupplung erfolgt, so daß während des Rückspeisens das durch den im Rückspeiseraum herrschenden Druck gegen seinen Sitz gedrückte Druckausgleichventil erst öffnet, wenn der Schwimmer den größten Teil seiner Abwärtsbewegung zurückgelegt hat und dadurch eine Beschleunigung der Rückspeisung erreicht ist.
In dieser Weise wird erreicht, daß die zum Druckausgleich dienende Öffnung in ihrem Querschnitt verhältnismäßig groß bemessen werden kann, da sie ja während der Rückspeisung verschlossen wird und so der Druckausgleich schneller herbeigeführt werden kann. Diese Beschleunigung der Rückspeisung hat den weiteren Vorteil, daß sowohl der Rückspeiseraum als auch der Kondensatsammeiraum sehr klein ausgebildet werden kann.
Um ein zwangsläufiges Öffnen des Hauptventils auch dann zu erreichen, wenn das Hauptventil auf seinem Sitz klebenbleibt, kann zwischen dem Abschlußkörper des Druckausgleichventils und dem Ventilteller des Zulaufventils ebenfalls eine Schleppkupplung angeordnet werden. Dadurch wird erreicht, daß das Druckausgleichventil das Hauptventil gegen Ende seiner Abwärtsbewegung mitnimmt, wenn es sich nicht schon infolge seines Eigengewichtes öffnet. Um ferner zu vermeiden, daß die durch die unvermeidlichen Schwankungen des Wasserspiegels hervorgerufenen Stöße der Spindel die Ventilsitze der beiden Ventile beschädigen, wird zwischen dem am Schwimmer befestigten Stößel und dem Abschlußkörper des Druckausgleichventils eine Pufferfeder angeordnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι die Gesamtanordnung, Abb. 2 und 3 das Zulaufventil für dieRück-S speiseeinrichtung in größerem Maßstab in der obersten und untersten Stellung des Schwimmers.
Xach Abb. 1 strömt in den Sammelraum 1 das Xiederschlagswasser der Heizung durch to die Leitung 2, aus dem Entwässerer kommend, zurück. Unterhalb dieses Raumes befindet sich, durch den das Zulaufventil 5 enthaltenden Boden 3 von ihm getrennt, der Rückspeiseraum 4. Aus diesem Raum gelangt das Kondensat, wenn bei geschlossenem Zulaufventil 5 das Heizelement 6 eingeschaltet und infolge der Beheizung ein Überdruck im Rückspeiseraum 4 gegenüber dem Dampfkessel 9 erzeugt wird, durch die Leitung 7 und das Überdruckventil 8 in den Kessel 9.
Die Steuerung des Zulaufventil s 5 und die Ein- und Ausschaltung des Heizelementes 6 erfolgt durch den Schwimmer 11, der durch das bei 12 drehbar gelagerte Gestänge 13 geführt wird. An dem Schwimmer ist der Stößel 14 befestigt, der am Ende der Auf-• wärtsbewegung des Schwimmers das Zulaufventil 5 schließt und am Ende der Abwärtsbewegung das im Teller des Zulaufventils 5 angeordnete Druckausgleichventil 15 öffnet. Durch dieses gleicht sich der Druck in den Räumen 4 und 1 aus, so daß das Zulaufventil 5 durch sein Eigengewicht und die auf ihm lastende Wassersäule geöffnet wird. Die das Gestänge 13 tragende Welle 12 ist mittels einer Stopfbuchse nach außen durchgeführt und betätigt einen Kippschalter für das Heizelement 6, das eingeschaltet wird, kurz ehe der Schwimmer 11 seine Höchststellung erreicht, und ausgeschaltet wird, kurz ehe er seine tiefste Stellung erreicht. Das während des Rückspeisens anfallende Kondensat sammelt sich im Raum 1. Um zu vermeiden, daß der durch das gegen Ende des Rückspeisens geöffnete Druckausgleichventil 15 austretende Dampf unmittelbar in das Wasser austritt, ist an den Sitz dieses Ventiles ein Rohr 16 angesetzt, das den Dampf bis über den Wasserspiegel im Raum 1 leitet. Nach Abb. 2, die das Zulaufventil 5 geschlossen, also bei der höchsten Schwimmerstellung, zeigt, ist im Boden 3 des Sammelraumes ι der Ventilsitz 20 eingeschraubt, der unten eine gleichzeitig als Hubbegrenzung dienende Führung 21 für die sich nach unten an den Ventilkegel 5 anschließende Hülse 22 trägt. Der Ventilkegel 5 ist,durchbohrt und dient als Sitz für das Druckausgleichventil 15, dessen Abschkißkörper ebenfalls in eine Hülse 2^ ausläuft, die mittels der Kragen 24 und 26 und des unteren Abschlusses 25 der Hülse 22 in dieser geführt ist. Der Ventilkegel des Druckausgleichventils 15 wird angehoben durch den an einem Zwischenboden 27 des Schwimmers 11 mittels einer Spreizverbindüng befestigten Stößel 14, der am unteren Abschluß 28 der Hülse 27, und mittels eines -'Bundes 29 in der Hülse 23 geführt ist. Die Durchführungen haben soviel Spiel, daß durch die Seitenverschiebung des Schwimmers 11 infolge der Anlenkung an seinen Drehpunkt 12 die Beweglichkeit der Hülsen 22 und 23 und des Stößels 14 nicht beeinträchtigt wird. Die Hülsen sind mit Bohrungen und die Führungskragen mit Einfräsungen versehen, so daß innerhalb der Hülsen der gleiche Druck herrscht wie außerhalb. Auf dem oberhalb des Bundes 29 abgedrehten Teil des Stößels 14 ist längs verschieblich eine Buchse 31 und zwischen dem Bund 29 und dem überstehenden Rand der Buchse 31 eine mit diesen Teilen verbundene Druckfeder 32 angeordnet. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
In der in Abb. 2 gezeichneten Stellung ist der Rückspeiseraum 4 mit Flüssigkeit gefüllt und das Heizelement 6 eingeschaltet. Infolge des durch die Beheizung entstehenden Überdruckes wird der Inhalt des Rückspeiseraumes 4 in den Kessel 9 gefördert; der Wasserspiegel im Rückspeiseraum 4 sinkt, und der Schwimmer 11 bewegt sich nach unten. Der Stößel 14 wird hierbei nach unten gezogen, ohne jedoch dabei das Druckausgleichventil 15 mitzunehmen, das ebenso wie das Zulaufventil 5 durch den Druck im Rückspeiseraum 4 auf den Sitz gedrückt wird. Erst wenn der Bund 29 den unteren Abschluß 28 der Hülse 22, erreicht hat, also nach Zurücklegen des Leerweges α der durch diese Teile gebildeten Schleppkupplung, wird das Zulaufventil 15 geöffnet. Der Druck im Sammelraum 1 und dem Rückspeiseraum 4 gleicht sich durch dieses Ventil aus, so daß auch das Zulaufventil 5 durch sein Eigengewicht und die darüber lastende Wassersäule geöffnet wird. Sollte es aus irgendeinem Grunde hängenbleiben, so wird beim weiteren Absinken des Schwimmers 11 und der nunmehr mit diesem gekuppelten Hülse 23, d. h. nach Zurücklegen des Leerweges b, der Kragen 26 den unteren Abschluß 25 der Hülse 22 erreichen und das Zulaufventil 5 zwangsläufig öffnen. Kurz bevor der Schwimmer 11 seine unterste Stellung erreicht, wird mittels des Gestänges 13, der Welle 12 und des nicht dargestellten Kippschalters das Heizelement 6 ausgeschaltet. Am Ende der Rückspeisung nehmen die Ventile die in Abb. 3 gezeigte Stellung ein.
Durch das offene Zulaufventil 5 strömt nun das während des Rückspeisens im Raum 1 ge-
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sammelte Kondensat in den Rückspeiseraum 4 und hebt den Schwimmer 11. Der mit diesem nach oben gehende Stößel 14 nimmt, nachdem die an dem Stößel angeordnete Buchse 31 den Abschlußkörper des DruckausgleichventilesiS erreicht hat, also der Leerweg α zurückgelegt ist, den Abschlußkörper mit. Nach Zurücklegen des Leerweges b erreicht der Abschlußkörper den Teller des Zulaufventils 5, schließt die in dem. Teller angebrachte Bohrung, hebt bei weiterem Steigen des Schwimmers diesen Teller von seiner Hubbegrenzung ab und drückt ihn gegen seinen Sitz 20. Kurz ehe diese Stellung erreicht ist, wird das Heizelement 6 eingeschaltet, und die Rückspeisung beginnt.
Die zwischen dem Bund 29 des Stößels 14 und dem überstehenden Rand der Buchse 31 angeordnete Pufferfeder 32 ist so stark, daß sie das Gewicht der beiden Ventile zu tragen vermag. Der Stößel 14 kommt also normalerweise nicht mit dem Abschlußkörper 15 in Berührung. Durch diese Feder werden Stöße, die durch Schwankungen des Wasserspiegels und des Schwimmers 11 entstehen können, von den Ventilen ferngehalten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Kondensatrückspeiseeinrichtung für Dampfheizungen, insbesondere in Eisenbahnfahrzeugen, bei der die Rückspeisung des Kondensates durch einen beheizten Raum (Rückspeiseraum) erfolgt, der durch ein Zulaufventil mit dem Sammelraum für das Niederschlagswasser der Heizung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Zulauf ventil (5) gegen das Innere des Rückspeiseraumes (4) öffnet und in seinem Teller ein an sich bekanntes, durch den Schwimmer (11) im Rückspeiseraum (4) gesteuertes Druckausgleichventil (15) angeordnet ist, dessen Betätigung über einen Stößel (14) und eine im Abschlußkörper des Druckausgleichventiles (15) angeordnete Schleppkupplung (29, 28, 23) erfolgt, so daß während des Rückspeisens das durch den im Rückspeiseraum (4) herrschenden Druck gegen seinen Sitz gedrückte Druckausgleichventil (15) erst öffnet, wenn der Schwimmer (11) den größten Teil seiner Abwärtsbewegung zurückgelegt hat und dadurch eine Beschleunigung der Rückspeisung erreicht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abschlußkörper des Druckausgleichventiles (15) und dem Ventilteller des Zulaufventiles (S) ebenfalls eine Schleppkupplung vorhanden ist. '
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine zwischen dem am Schwimmer (11) befestigten Stößel (14) und dem Abschlußkörper des Druckausgleichventiles (15) angeordnete Pufferfeder (32).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN37719D 1935-02-06 1935-02-06 Kondensatrueckspeiseeinrichtung fuer Dampfheizungen, insbesondere in Eisenbahnfahrzeugen Expired DE646934C (de)

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DE (1) DE646934C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739639C (de) * 1940-12-09 1943-10-01 Alex Friedmann Komm Ges Einrichtung zur Verwertung des Niederschlagwassers einer Dampfheizung fuer Schienenfahrzeuge

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DE739639C (de) * 1940-12-09 1943-10-01 Alex Friedmann Komm Ges Einrichtung zur Verwertung des Niederschlagwassers einer Dampfheizung fuer Schienenfahrzeuge

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