DE646832C - Kleidungsstueck, insbesondere Strumpf - Google Patents

Kleidungsstueck, insbesondere Strumpf

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DE646832C
DE646832C DEN37688D DEN0037688D DE646832C DE 646832 C DE646832 C DE 646832C DE N37688 D DEN37688 D DE N37688D DE N0037688 D DEN0037688 D DE N0037688D DE 646832 C DE646832 C DE 646832C
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DEN37688D
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ERIKA NETTO
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ERIKA NETTO
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B11/00Hosiery; Panti-hose

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Kleidungsstück, insbesondere Strumpf Der Erfindungsgedanke bezieht sich auf ein Kleidungsstück, insbesondere auf Strümpfe, und eine besondere Anordnung von Ausbesserungsfäden, insbesondere von Stopfgarn. Es kommen daneben auch die sog. Trikotagen in Betracht, also außer Strümpfen und Socken noch Handschuhe, Strickleibchen, Jacken, Westen, Badeanzüge, Herren- und Damenunterwäsche usw.
  • Man hat bereits bei manchen Gegenständen, z. B. Strümpfen, diesen Stopfgarn beigelegt oder beigeheftet. Dieses war in den seltensten Fällen ausreichend und später beim Benötigen desselben zur Stelle, weil es abgetrennt und in einem Behälter aufbewahrt werden mußte. Nach längerer Zeit war es nicht mehr zu finden oder der Aufbewahrungsbehälter nicht zur Hand. Außerdem ändert das Kleidungsstück infolge der Einflüsse von Licht, Luft und Wäsche seine Farbe und Beschaffenheit in anderer Weise als das geschont aufbewahrte Stopfgarn, so daß dieses bei der Ausbesserung zu hell oder zu dunkel, zu dick oder. zu dünn war.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch dauernde, aber lösbare Verbindung des Ausbesserungsfadens mit dem Kleidungsstück, indem dieser in das Kleidungsstück herausziehbar eingearbeitet ist, vorzugsweise entsprechend der Herstellungsart des Kleidungsstuckes so, daß er bei einem gewebten Kleidungsstück wie eingewebt, bei einem gestrickten wie eingestrickt erscheint. Durch diese besondere Ausführungsform werden die Fäden kaum sichtbar mit dem Gefüge des Stückes, z. B. Strumpfes, verschmolzen. Selbstverständlich kann aber auch der Ausbesserungsfaden, das Stopfgarn, durch eine andere Technik dem Stoff einverleibt, z. B. eingenäht werden.
  • Im folgenden wird der Erfindungsgedanke, beispielsweise an einem Strumpf, an Hand der Abbildung beschrieben. -In der Abbildung ist ein Strumpf gewendet, d. h. die Innenseite nach außen, dargestellt. Das nötige Stopfgarn wird auf der inneren Seite (links) des an jedem Strumpf befindlichen 8 bis io cm breiten Doppelsaumes in kleinen Reihstichen senkrecht, evtl. auch waagerecht, schräg oder in Zickzackform eingearbeitet oder auch, soweit möglich, dem Fadenverlauf in den Maschen entsprechend eingezogen. Die Abbildung zeigt die senkrecht eingereihten Fädena in dem Strumpfgefüge b. Jeder Faden ist doppelt eingezogen, um die nötige Länge von etwa qo cm zu erlangen.
  • Wird nun ein solcher Faden benötigt, so zieht man einfach an der oberen Quermasche c den Faden heraus. Bei Strümpfen oder anderen Gegenständen können außer Seidenfäden auch dieselbe Einzahl Twistfäden zum Stopfen der Fersen eingezogen werden. Es können also verschiedenartige Stopffäden eingearbeitet sein.
  • Der Benutzer des so ausgerüsteten Kleidungsstückes, z. B. Strumpfes, kann nie in Verlegenheit kommen und hat sowohl zu Hause, auf der Reise und im Beruf den,.; Ausbesserungsfaden stets bei der Hand. Da' das fest verbundene Stopfgarn. usw. alle Wandelungen des Tragens und Waschens mitmacht und sich in genau derselben Weise ändert wie das Kleidungsstück, so kann ein Abstechen des Fadens von diesem niemals erfolgen.
  • Es ist natürlich bekannt, Kleidungsstücken an unauffälligen Stellen Stopffäden zu entnehmen. Aber es sind dort nicht immer genügend Fäden zu entnehmen, und das Gefüge darf unter Umständen nicht so stark geschwächt werden. Beide Nachteile vermeidet die Erfindung.
  • Die Erfindung hat nichts mit Schutzmarkenstreifen zu tun. Denn diese müssen, sollen sie ihren Zweck erfüllen, fest eingebunden sein. Die Ausbesserungsfäden gemäß der Erfindung müssen sich herausziehen Jassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kleidungsstück, insbesondere Strumpf, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrereAusbesserungsfäden gleicher Farbe herausziehbar in das Kleidungsstück eingearbeitet sind.
  2. 2. Kleidungsstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbesse. rungsfaden gemäß der Herstellungsart des Stoffes mit diesem verbunden ist, z. B. maschengemäß in Strickwaren.
  3. 3. Kleidungsstück nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Strumpf dieAusbesserungs- (Stopf-) Fäden in dem Innensaum, zweckmäßigerweise doppelt, eingereiht sind.
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