DE646552C - Langgestreckte elektrische Hochdruck-Metalldampfentladungsroehre - Google Patents

Langgestreckte elektrische Hochdruck-Metalldampfentladungsroehre

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Publication number
DE646552C
DE646552C DEG90766D DEG0090766D DE646552C DE 646552 C DE646552 C DE 646552C DE G90766 D DEG90766 D DE G90766D DE G0090766 D DEG0090766 D DE G0090766D DE 646552 C DE646552 C DE 646552C
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
high pressure
electrodes
vapor discharge
metal vapor
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Expired
Application number
DEG90766D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Edmund Germer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/82Lamps with high-pressure unconstricted discharge having a cold pressure > 400 Torr
    • H01J61/822High-pressure mercury lamps

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Langgestreckte elektrische Hochdruck-Metalldampfentladungsröhre Langgestreckte elektrische Leucht- - und Strahlröhren mit Hochdruck-Metalldampfentladung und Glühelektroden, vorzugsweise entladungsgeheizten, aktivierten Glühelektroden, werden meist in senkrechter Stellüng betrieben. Bringt man derartige Entladungsröhren in eine waagerechte Lage, so wird beim Betriebe der Röhre der Lichtbogen nach oben gekrümmt, was zu einer Beschädigung öder zumindest Schwärzung der Röhre an diesen Stellen führen kann.
  • Da es jedoch für manche Zwecke, z. B. für Zwecke der Straßenbeleuchtung, erwünscht ist, daß die Hochdruck-Metalldampfröhre bevorzugt nach unten strahlt, leas sich mit einer senkrecht brennenden Röhre nur unter Lichtverlusten erreichen läßt, so hat man auch schon Mittel angegeben, um ein waagerechtes Brennen der Entladungsröhre zu ermöglichen. So bringt man z. B. in die Röhre Scheidewände ein, welche zwecks Führung des Lichtbogens mit einer mittleren Durchtrittsöffnung versehen sind. Auch hat man schon vorgeschlagen, den Lichtbogen durch in Nähe der Röhre angeordnete Elektromagnete in eine waagerechte Lage zu zwingen.
  • Die vorliegende Erfindung gibt nun ein anderes Mittel an, um den Lichtbogen von der Wandung des röhrenförmigen Entladungsgefäßes fernzuhalten, falls die Röhre in waagerechter Lage gebrannt werden soll. Erfindungsgemäß werden die Glühelektroden nicht wie bisher in der Achse der waagerecht liegenden Röhre, sondern unterhalb der Achse angeordnet. Der sich zwischen den Glühelektroden ausbildende Lichtbogen verläuft dadurch nach Erreichung der Brennspannung der Röhre nicht auf der kürzesten Verbindungslinie zwischen den Glühelektroden, sondern er stellt sich auf einen Zwangsweg ein, der vorgeschrieben wird durch die elektrischen Kräfte zwischen den Elektroden und dem aufsteigenden. erhitzten Gas- und Dampfstrom quer zur Entladung. Dieser Zwangsweg stellt sich demgemäß als ein nach oben in der Mitte gekrümmter Weg heraus. Würden die Elektroden, wie bisher, in der Achse der waagerecht liegenden Röhre angeordnet sein, so würde tatsächlich die Ausbauchung des Lichtbogens in der Mitte an die obere Wand der Röhre anstoßen. Liegen aber erfindungsgemäß die Elektroden der Röhre tief genug unterhalb der Achse der Röhre, so reicht die Ausbauchung des Lichtbogens in der Mitte nicht bis zum oberen Teile der Wandung .der Röhre hinauf. Hierdurch ist dann der bisher aufgetretene Übelstand vermieden. Die Röhre kann nun in waagerechter Lage betrieben werden, wobei der Lichtbogen in der Mitte der Röhre nicht viel über die Achse nach oben ausweicht.
  • Die Abbildung stellt ein schematisches Beispiel zur Durchführung der Erfindung dar. Es bedeuten i die Entladungsröhre, 2 und 3 die unterhalb der Röhrenachse angeordneten Glühelektroden und .4 den Lichtbogen. Es ist ersichtlich, daß durch die neuartige Anordnung der Glühelektroden der Lichtbogen nicht mehr in die Nähe der oberen Wandung der Röhre i gelangt. Die Entladungsröhre kann, wie bei derartigen Hochdruck-Metalldampfröhren üblich, mit einem sie vollkommen einschließenden, -zweckmäßig entlüfteten Wärmeschutzmantel versehen «-erden. Auch können die Glühelektroden in an sich bekannter Weise von kleinen, innerhalb des Röhrengefäßes untergebrachten Wärmeschutzmänteln konzentrisch umschlossen werden, so daß dann auch diese Wärmeschutzmäntel unterhalb der Röhrenachse liegen. Die Röhre kann im übrigen mit beliebigen Zündhilfseinrichtungen, z. B. Hilfselektroden, ausgestattet werden.
  • Um die Röhre in eine Armatur, etwa einen Reflektor, immer richtig, also mit den Elektroden nach unten, einsetzen zu können, wird die Röhre zweckmäßig mit geeignet angebrachten Haltegliedern versehen, die mit entsprechend angebrachten Haltegliedern der Armatur zum Eingriff gelangen.

Claims (3)

  1. PATEXTANSPRÜCHE: i. Langgestreckte elektrische Hochdruck-Metalldampfentladungsröhre zylindrischer Form für waagerechte Brennlage mit Glühelektroden, vorzugsweise entladungsgeheizten Glühelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühelektroden unterhalb der Achse der Röhre angeordnet sind.
  2. 2. Hochdruck-Metalldampfentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühelektroden von kleinen, innerhalb des Röhrengefäßes untergebrachten Wärmeschutzmänteln umschlossen sind, die gleich den Glühelektroden unterhalb der Röhrenachse liegen.
  3. 3. Hochdruck-N-letalldampfentladungsröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre mit Haltevorrichtungen ausgestattet ist, die einen richtigen Einbau der Lampe in die Armatur, also mit den Elektroden nach unten, sichern.
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