AT130390B - Elektrische Gaslampe. - Google Patents

Elektrische Gaslampe.

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AT130390B
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Anton Lederer
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  Elektrische Gaslampe. 



   Bei Leuchtröhren (elektrischen Gaslampen), welche mit Edelgasen, gegebenenfalls unter Beimischung von andern Gasen, und mit einem Quecksilberzusatz gefüllt sind und heisse Elektroden oder zumindest eine heisse Kathode besitzen, ist es oft von Nachteil, dass, wenn die Temperatur im Innern der Lampe über das notwendige Mass steigt, allzuviel des vorhandenen Quecksilbers verdampft ; in manchen Fällen wird dadurch die Leuchtwirkung der Lampe ungünstig beeinflusst, indem die Röhre bläulich leuchtet. Diese nachteilige Erscheinung hängt aber auch von der Lage des flüssigen Quecksilbers in bezug auf den Gasinhalt des Entladungsraumes der Lampe ab. So wird z.

   B. bei Neon-und andern Edelgasröhren, die einen Quecksilberzusatz enthalten und Oxydelektroden (beispielsweise indirekt durch Heizdrähte von ungefähr   0'12   bis   0'13 mm Durchmesser   geheizte Elektroden) besitzen, je nach   der Lage der Leuchtröhre   eine mehr oder weniger starke Verdampfung des Quecksilbers stattfinden, da je nach der Lage der Lampe der das flüssige Quecksilber enthaltende Raum der Lampe dem Zutritt des erhitzten Neongases mehr oder weniger zugänglich ist ; infolgedessen wird das bei richtiger Quecksilberverdampfung weisse oder nahezu weisse Licht der Lampe durch die Bildung von zuviel Quecksilberdampf bzw. durch das Überhitzen des Quecksilbers nach der violetten Seite des Spektrums verschoben, so dass die Lampe ein bläuliches Licht ausstrahlen wird. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass das flüssige Quecksilber in der Lampe so angeordnet wird, dass es nicht unmittelbar oder zur Gänze der Erhitzung durch die erwärmte Gasfüllung des Entladungsraumes der Lampe ausgesetzt ist. Dadurch wird eine allzu starke Erhitzung und Verdampfung des Quecksilbers und damit bei gewissen Lampen ein Blauleuchten des Quecksilbers vermieden. 



   Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird das flüssige Quecksilber und gegebenenfalls auch der Getter in einem unterhalb des Entladungsraumes befindlichen Raum der Lampe untergebracht. 



  Es wird dann das flüssige Quecksilber nicht so unmittelbar oder wenigstens nicht zur Gänze der Einwirkung der erhitzten Gase ausgesetzt sein und dadurch eine übermässige Verdampfung vermieden werden. 



  Auch wird die einzufüllende Menge an flüssigem Quecksilber nicht so genau bemessen werden müssen, da ja nicht das ganze Quecksilber verdampft wird, während bei einer Unterbringung des flüssigen Quecksilbers oberhalb des Entladungsraumes (z. B. bei einer Röhre mit 0'4-0'5 Amp. Stromstärke) die genaue richtige Bemessung der Quecksilbermenge schwierig ist, da unter der starken Einwirkung der zirkulierenden erhitzten Gase eine sehr intensive Verdampfung des Quecksilbers stattfindet, von der meistens die ganze vorhandene Quecksilbermenge betroffen wird. 



   Es ist vorteilhaft, das unterhalb des Entladungsraumes angeordnete flüssige Quecksilber in einem Hals der Lampe unterzubringen. Dieser Hals kann an beliebiger Stelle der Leuchtröhre (jedoch unterhalb des Entladungsraumes) angeordnet sein. Bei den   üblichen   elektrischen Gaslampen mit Kugelform des Glasgefässes und Halsansatz wird man das Quecksilber und gegebenenfalls auch den Getter in diesem Hals unterbringen und die Lampe in aufrechter oder geneigter Stellung verwenden, so dass der Hals sich lotrecht oder schräg nach unten erstreckt, also unterhalb des Entladungsraumes liegt. 



   Bei einer andern Ausführungsform der Erfindung wird der Raum der Lampe, der das flüssige Quecksilber und gegebenenfalls den Getter enthält, vom Entladungsraum der Lampe durch eine Trennwand geschieden, die die Kommunikation zwischen diesen Räumen, also den Gaszutritt aus dem einen Raum in den andern, zwar nicht unterbindet, aber erschwert. Die Trennwand kann also beispielsweise eine Platte sein, die einen ringförmigen Durchgang freilässt. Durch die Trennwand wird eine übermässige 

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 Verdampfung des Quecksilners verhindert und die Gaszirkulation in dem das flüssige Quecksilber enthaltenden Raume eingeschränkt. Die Trennwand wird vorteilhafterweise aus einem isolierenden, wärmeisolierenden oder elektrisch isolierenden Stoffe, wie z. B.

   Glimmer, Glas, Quarz u. dgl., bestehen ; es ist ferner empfehlenswert, ein durchsichtiges Material für die Trennwand zu wählen. 



   Selbstverständlich können die Massnahmen beider Ausführungsbeispiele kombiniert werden, indem das Quecksilber und der Getter in einem unterhalb des Entladungsraumes befindlichen Hals angeordnet wird, dessen Inneres vom Entladungsraum durch eine Trennwand beinahe vollständig, aber doch so, dass ein Gasdurchtritt noch möglich ist, getrennt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische. Gaslampe mit einer oder mehreren heissen Elektroden, einer Edelgasfüllung und Quecksilberzusatz, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Quecksilber in der Lampe so angeordnet ist, dass es nicht unmittelbar oder zur Gänze der Erhitzung durch die erwärmte Gasfüllung des Entladungraumes der Lampe ausgesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Quecksilber und gegebenenfalls auch der Getter in einem unterhalb des Entladungsraumes befindlichen Raum der Lampe, vorzugsweise in einem Hals der Röhre, untergebracht ist.
    3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum der Lampe, in welchem das flüssige Quecksilber und gegebenenfalls auch der Getter untergebracht ist, vom Entladungsraum der Lampe durch eine die Kommunikation zwischen den beiden Räumen nicht unterbindende, jedoch erschwerende Trennungswand getrennt ist.
    4. Lampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungswand aus isolierendem, vorzugsweise durchsichtigem Material, wie etwa Glas, Quarz, Glimmer od. dgl., besteht.
AT130390D 1929-12-28 1929-12-28 Elektrische Gaslampe. AT130390B (de)

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