DE646489C - Regenerierbare elektrische Batterie - Google Patents

Regenerierbare elektrische Batterie

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DE646489C
DE646489C DEC50093D DEC0050093D DE646489C DE 646489 C DE646489 C DE 646489C DE C50093 D DEC50093 D DE C50093D DE C0050093 D DEC0050093 D DE C0050093D DE 646489 C DE646489 C DE 646489C
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DE
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DEC50093D
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Alcatel Lucent SAS
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Compagnie Generale dElectricite SA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M12/00Hybrid cells; Manufacture thereof
    • H01M12/04Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type
    • H01M12/06Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type with one metallic and one gaseous electrode

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. JUNI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 646489 KLASSE 21 b GRUPPE
Zusatz zum Patent 628
Patentiert im Deutschen Reiche vom "15. Januar 1935 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 20. März 1934.
Gegenstand des Hauptpatents 628 764 ist eine regenerierbare elektrische Batterie mit einer neutralen Salzlösung als Elektrolyt und mit Magnesium als negativer Elektrode, wo-
' 5 bei die positive Elektrode ein oder mehrere unlösliche Bleisalze als Depolarisierungsmittel enthält.
Am Ende der Entladung der Batterie, d. h. λνεηη der positive aktive Stoff in den Zustand von Bleischwamm reduziert ist, kann dieser Stoff durch Oxydierung in Gegenwart des Sauerstoffes der Luft, mit oder ohne Erwärmung, regeneriert werden. Ist der Bleischwamm in Oxyd umgewandelt, so stellt ein Eintauchen in die Säure des gewünschten Salzes (Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure usw.) oder in ein geeignetes Salz dieser Säuren das anfänglich unlösliche Salz wieder
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Wiederherstellung des Depolarisierungsmittels im Verlaufe der Entladung selbst stattfinden kann. „
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform von Batterien nach dem Hauptpatent, mit der Eigenart, daß die positive Elektrode waagerecht auf einem porösen und isolierenden Diaphragma aus geeignetem Stoff aufruht, das von einem Schwimmer getragen wird, derart,'daß der depolarisierende Stoff auf der Oberfläche dieser Elektrode zugleich in Berührung mit dem Elektrolyt und mit der umgebenden Luft gelangt, was für eine andere Batterie bereits bekannt ist.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung ausgebildete Batterie schematisch in ■ einem senkrechten Schnitt dargestellt.
In den Behälter^ ist unten die negative Elektrode aus. Magnesium, die beliebige Gestalt haben kann, eingesetzt und mit dem negativen Pol durch einen in bekannter Art geschützten Draht verbunden. · Im oberen Teile des Elektrolyten, dessen Oberfläche bei F, F liegt, trägt ein Schwimmer C einen Körper, der aus einem Diaphragma D und der positiven Elektrode E besteht, die durch einen nachgiebigen Draht an den positiven Pol angeschlossen ist.:
Das Diaphragma D ist aus porösem isolierendem Stoff (Holz, poröser oder mikroporöser Kautschuk, Glas- oder Quarzseide, Asbest o- dgl.) oder besteht aus einer Kombination verschiedener poröser Stoffe.
Die positive Elektrode E ist beispielsweise ein leichtes Gitter, ein Netz, eine dünne durchlöcherte Platte o. dgl. aus leitender Kohle oder aus einem unempfindlichen Metall, das an der Oberfläche mit der depolarisierenden Schicht H bedeckt ist, wobei die depolari-

Claims (3)

  1. sierende Masse in der Hauptsache aus einem oder aus mehreren unlöslichen Bleisalzen besteht. Auf der Zeichnung ist die Stärke der depolarisierenden Schicht zur Verdeutlichung der Darstellung übertrieben stark angegeben: Durch Kapillarwirkung tränkt das Diaphragma die positive Elektrode, deren aktive Masse andererseits in Berührung mit der Luft bleibt, ständig mit Elektrolyt. Die Dicke
    ίο des Diaphragmas kann so gewählt werden, daß, auch wenn sich die Konzentration des Elektrolyts während des Betriebes ändert und demgemäß auch der Auftrieb, doch die positive Elektrode E an der Oberseite immer mit der Luft und an der Unterseite infolge der Kapillarität des Diaphragmas mit dem Elektrolyten in Berührung bleibt, und zwar gleichgültig, in welchem Maße sich der Flüssigkeitsspiegel F, F des Elektrolyten ändert.
    Das Diaphragma \-ermeidet auch, daß kleine Mengen des positiven aktiven Stoffes auf die negative Platte niederfallen und dort lokale Wirkungen hervorrufen.
    Die aktive depolarisierende Masse muß in jedem Falle ein unlösliches oder sehr wenig lösliches Bleioxyd oder -salz enthalten, das sich beim Entladen der Batterie in den Zustand des fein verteilten und an der Luft oxydierbaren Metalles reduziert. Der Elektrolyt ist eine wäßrige Lösung eines Alkali- oder Erdalkalisalzes. Man benutzt beispielsweise folgende Elemente:
    Magnesium, schwefelsaures Ammonium, schwefelsaures Blei;
    Magnesium, Ammoniumchlorid, Bleichlorid;
    Magnesium, Ammoniumsulfat oder -chlorid, Bleioxyd.
    Beim Betrieb dieser Elemente löst sich die negative Elektrode zu Sulfat oder Chlorid auf, und das Bleioxyd oder -salz reduziert sich zu fein verteiltem metallischem Blei.
    Da die hier verwendete Anordnung dem depolarisierenden Stoff gestattet, zugleich in Berührung mit dem Elektrolyten und mit
    dem Sauerstoff der Luft zu sein, regeneriert das schwammige Blei, das sich beim Entladen bildet, sogleich das Bleioxyd. Man verwendet vorteilhaft einen Elektrolyten mit Ämmoniaksalz; denn in diesem Falle wird das anfängliche Bleisalz auf Grund folgender chemischer Reaktionen wieder erzeugt:
    PbO + (NH4I2SO4
    = PbSO4 + 2NH3 + H2O,
    PbO + 2NH4Cl
    = PbCl., H
    2 NH3+ H2O.
    Man hat also ein Depolarisierungsmittel, das unbegrenzt brauchbar ist, da es unbegrenzt wiedererzeugt wird, und man verwendet mittelbar den Sauerstoff der Luft zur Durchführung der Depolarisierung.
    Die Batterie nach der Erfindung kann auch mit einer negativen Elektrode aus einem andern stark elektropositiven Metall als Magnesium, z. B. Aluminium oder Zink, benutzt* werden.
    Pa tf.x τ α xspr γ c η ε :
    ι. Regenerierbare elektrische Batterie nach dem Patent 628 764, bei welcher die positive Elektrode ein oder mehrere unlösliche Bleisalze enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Elektrode waagerecht auf einem porösen und isolierenden, von einem Schwimmer getragenen Diaphragma ruht, so daß sich die auf der Oberfläche dieser Elektrode befindliche Masse zugleich in Berührung mit dem Elektrolyt und mit der umgebenden Luft befindet.
  2. 2. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt aus einer Lösung eines Ammoniaksalzes besteht.
  3. 3. Batterie nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Säureradikal des Elektrolyten dasselbe ist wie das des Bleisalzes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC50093D 1935-01-15 1935-01-15 Regenerierbare elektrische Batterie Expired DE646489C (de)

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DE (1) DE646489C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015876B (de) * 1954-08-06 1957-09-19 Dow Chemical Co Primaerzelle mit Magnesium als Loesungselektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1015876B (de) * 1954-08-06 1957-09-19 Dow Chemical Co Primaerzelle mit Magnesium als Loesungselektrode

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