DE646342C - Fischkuehltruhe - Google Patents

Fischkuehltruhe

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DE646342C
DE646342C DEW99510D DEW0099510D DE646342C DE 646342 C DE646342 C DE 646342C DE W99510 D DEW99510 D DE W99510D DE W0099510 D DEW0099510 D DE W0099510D DE 646342 C DE646342 C DE 646342C
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DE
Germany
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fish
carbonic acid
dry ice
chest
container
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DEW99510D
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G H Walb & Co Zweigniederlassu
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G H Walb & Co Zweigniederlassu
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/14—Preserving with chemicals not covered by groups A23B4/02 or A23B4/12
    • A23B4/16—Preserving with chemicals not covered by groups A23B4/02 or A23B4/12 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/06—Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B4/08—Freezing; Subsequent thawing; Cooling with addition of chemicals or treatment with chemicals before or during cooling, e.g. in the form of an ice coating or frozen block

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Description

  • Fischkühltruhe Gegenstand der Erfindung ist eine Fischkühltruhe, in welcher mit Naßeis durchschichtete Fische in einer Kohlensäureatmosphäre gelagert werden, wobei die Kohlensäure, aus verdampfendem Trockeneis gewonnen, zwangsläufig mit den Fischen in Berührung gebracht und die Entstehung eines örtlichen Überdruckes sicher verhütet wird.
  • Es ist bekannt, daß durch die gleichzeitige Anwendung von Naßeis und Trockeneis eine bessere Erhaltung .der Fische erzielt wird. Neuere Untersuchungen haben ergeben, daß mit Kohlensäure angereichertes Wasser das Bakterienwachstum stark hemmt und insbesondere.die Entstehung von Fäulnisbakterien längere Zeit verhindert, wenn es in dünner Schicht die Fische überzieht und diese selbst auf einer Temperatur von annähernd -I- o° C gehalten werden.
  • Mit Naßeis durchschichtete Fische nehmen die Temperatur des schmelzenden Eises, also -I- o° C an, und das Schmelzwasser hält die Fischoberfläche feucht. Die Feuchtigkeitsschicht wird in Kohlensäureatmosphäre mit Kohlensäure angereichert. Es kommt aber sehr darauf an, daß die Fische auch unter den Schuppen und Kiemen kohlensäurereiches Wasser haben, denn dort bilden sich erfahrungsgemäß zuerst Bakterienherde aus, nicht außen auf den Schuppen und Kiemen. Wenn man in -einem Gefäße gasförmige Kohlensäure bei Atmosphärendruck auf ruhendes Wasser aufgießt; wird nur von der äußeren Oberflächenschicht Kohlensäure absorbiert; die Haupfmenge des Wassers bleibt selbst bei stundenlanger Einwirkung nahezu kohlensäurefrei. Die Kohlensäure kann sich von der Wasseroberfläche aus nur durch Diffusion den tiefer liegenden Wasserschichten anlagern, aber die Diffusionsgeschwindigkeit von Kohlensäure in Wasser ist sehr klein.
  • Auch die in kohlensäurereicher Luft auf nassen Fischen haftende Feuchtigkeit nimmt nur in der äußersten Oberflächenschicht Kohlensäure auf; unter die Schuppen und Kiemen kann Kohlensäure nur ganz langsam und in kleinen Spuren eindringen. In Berührung mit den Fischen nimmt das Schmelzwasser des Eises schleimartigen Charakter an. Es bilden sich Flüssigkeitshäutchen zwischen den einzelnen Fischen, die einen nahezu dichten Abschluß darstellen.
  • Wenn man eine gründliche Anreicherung der Füllung einer Fischkühltruhe mit Kohlensäure herbeiführen will, muß man die Kohlensäure von unten einführen und zwangsläufig durch die Fischschichten hindurchführen. Andererseits ist es aber notwendig, das Trockeneis, das die gasförmige Kohlensäure beim Verdampfen erzeugt, oben im Kühle gerät unterzubringen, weil nur dann die Kältewirkung des Trockeneises zur Geltung kommen kann.
  • Bei den bekannten Geräten zur Frischhal-'@tun- von Fischen mit Wassereis und Tiok-.@ keneis «-erden die Fische mit Wassereis durchsetzt, in die Behälter eingelegt und ein, isolierter oder nichtisolierter offener Trokkeneisbehälter oberhalb der Fische angeordnet. Die gasförmige Kohlensäure lagert sich von oben auf die Fische, fließt durch etwaige Zwischenräume abwärts und durch den Schmelzwasserabfluß nach außen.
  • Auf der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Ouerschnitt der Fischkühltruhe, Abb. 2 ein Teilbild der Ansicht des Trockeneisbehälters von vorn und Abb.3 ein Teilbild mit dem Anschluß der Kohlensäureleitung. Der isolierte Behältera ist mit der verglasten oder nichtverglasten pultdeckelartig angeorndeten Tür b dicht verschließbar. Durch c sind Körbe aus Draht oder gelochtem Blech angedeutet, die zur Aufnahme der mit Wassereis durchschichteten Fische bestimmt sind. An deren Stelle kann auch ein Rost auf dem Boden aufgelegt oder können Blechroste etagenartig angeordnet «-erden. Oben in der Fischkühltruhe nahe der Rückwand befindet sich der Trockeneisbehälter d, der sich mit den Drehzapfen e in den Konsolen f nach vorn umkippen läßt. Schaufelförmige Anschläge g an den Konsolen f halten den nach vorn gekippten Trockeneisbehälter d in der -strichelt angedeuteten Lage schräg stehend fest. Dann kann von der Deckelöffnung der Truhe aus bequem Trockeneis eingelegt werden.
  • In einer Öffnung an der Rückwand des Trockeneisbehälters <1 ist die Gummimuffe h eingesetzt. In der Senkrechtlage des Trockeneisbehälters setzt sich diese Muffe auf die Mündung des Kohlensäureableitungsrohres i auf und wird auf dem Kippgewicht des Trokkeneisbehälters angedrückt. Mit dem Deckel k wird der Trockeneisbehälter d gasdicht verschlossen. Das Rohr i führt in der Isolierung abwärts und unten in den Schmelzwasserraum der Truhe. Hier sind Löcher für den Gasaustritt vorgesehen. Das S-Rohr dient als Schmelzwasserabfluß, hat aber weiter noch die Aufgabe, den Austritt der dampfförmigen Kohlensäure unten an der Trulie zu verhindern. In der inneren Truhenauskleidung befinden sich oben einige Öffnungen in, und weiter sind in der äußeren Umhüllung oben an der Decke Öffnungen n vorgesehen.
  • Die Fischkühltruhe wird unter Benutzung der Korbeinsätze c oder auch ohne dieselben mit Fischen angefüllt, die dabei mit Naßeis in bekannter Weise durchschichtet werden. Sodann kippt man den Trockeneisbehälter d nach vorn, beschickt ihn mit Trockeneis, legt den Deckel k auf und läßt den Behälter wieder zurückkippen. Hierauf wird der Truhen-,#eckel b geschlossen.
  • Der von dem verdampfenden Trockeneis ;gebildete Kohlensäuredampf strömt durch die Leitung i unter die Fische in der Truhe und durchdringt diese von unten nach oben. Die Luft in der Truhe wird durch die Öffnungen m und zc ins Freie gedrängt. Wenn alle Luft verdrängt und die Feuchtigkeitsschicht auf den Fischen mit Kohlensäure gesättigt ist, so strömt die überschüssige Kohlensäure ebenfalls durch die Öffnungen na nach. Infolge ihres hohen spezifischen Gewichtes sinkt sie aber in der Isolierung abwärts, drängt die in den Zwischenräumen der Isolierung befindliche Luft an den Öffnungen u heraus und entweicht selbst erst dann, wenn die Isolierung ganz mit Kohlensäure gefüllt ist.
  • Zu Anfang und nach jedem öffnen der Truhe erfolgt die Entwicklung der Kohlensäure bzw. die Verdampfung des Trockeneises stürmisch, bis die eingedrungene Wärme vernichtet ist. Der Widerstand des Dampfes beim Durchströmen der Leitung i und der Fischlagen wächst aber mit der Geschwindigkeit hoch an. Es wird also im Trockeneisbehälter ein höherer Druck entstehen, der, wenn der Trockeneisbehälter fest mit der Rohrleitung i verbunden wäre, ein Platzen des Behälters verursachen könnte. Beim Gegenstand der Erfindung kann dieser Fall nicht eintreten. Wenn der Druck im Behälter d unzulässig hoch ansteigt, trennt sich die Gummimuffe lt von der ihfündung des Rohres i. Der zuviel entwickelte Kohlensäuredampf tritt an der Trennstelle in den Raum über den Fischen aus und strömt unmittelbar durch die Öffnungen m und n ins Freie. In jedem Falle entsteht aber ein Druck, der den Kohlensäuredampf zwangsläufig durch die Fischlage hindurchtreibt, wobei die Fische auch unter den Schuppen und Kiemen eine gesättigte Kohlensäurelösung erhalten.
  • Durch Flüssigkeitshäutchen gebildete Abschlüsse in den Fischlagen werden von der strömenden Kohlensäure zerrissen. Sollten sich die Leitung i oder ihre Austrittsöffnungen verstopfen, so wird der Behälter d selbsttätig von der Rohrleitungsmündung gelüftet, und die Kohlensäure wirkt nur von oben auf die Fische, wie bei den bekannten Geräten dieser Art.
  • Als technischer Fortschritt ist beim Gegenstand der Erfindung hervorzuheben, daß der Trockeneisbehälter an kühlgünstiger Stelle oben in der Truhe angeordnet ist und dennoch der Kohlensäuredampf von unten aus die Fischlagen durchströmt. Die Ausbildung des Trockeneisbehälters als Kippgefäß erleichtert die Beschickung mit Trockeneis und verhindert die Entstehung eines unzulässig hohen Druckes. Die beim Öffnen der Truhe eindringende Wärme kann nicht die Temperatur der oberen Fischlage erhöheriä sondern wird sofort von dem verdampfenden , Trockeneis gebunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fischkühltruhe zum Frischhalten von mit Wassereis durchschichteten Fischen in Kohlensäureatmosphäre, bei welcher das die Kühlung unterstützende, für die Er-, zeugüng von dampfförmiger Kohlensäure bestimmte Trockeneis in einem oben in der Truhe angeordneten isolierten oder nichtisolierten Behälter untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der um einen exzentrischen Drehpunkt kippbare Trockeneisbehälter in Arbeitslage unter Einwirkung seines Eigengewichtes mit einer elastischen Abdichtung (la) gegen .die Mündung eines Rohres legt, durch welches die Kohlensäuredämpfe unter die Truhenfüllung geleitet werden.
  2. 2. Fischkühltruhe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag vorgesehen wird, durch welchen der Trokkeneisbehälter in der nach vorn gekippten Lage schräg stehend festgehalten wird.
DEW99510D 1936-09-22 1936-09-22 Fischkuehltruhe Expired DE646342C (de)

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DEW99510D DE646342C (de) 1936-09-22 1936-09-22 Fischkuehltruhe

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DEW99510D DE646342C (de) 1936-09-22 1936-09-22 Fischkuehltruhe

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ID=7615178

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