DE645981C - Flugzeugfluegel oder -leitwerk - Google Patents

Flugzeugfluegel oder -leitwerk

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Publication number
DE645981C
DE645981C DEH146162D DEH0146162D DE645981C DE 645981 C DE645981 C DE 645981C DE H146162 D DEH146162 D DE H146162D DE H0146162 D DEH0146162 D DE H0146162D DE 645981 C DE645981 C DE 645981C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
straps
tail unit
wing
box
screws
Prior art date
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Expired
Application number
DEH146162D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Oeckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel Flugzeugwerke AG
Original Assignee
Henschel Flugzeugwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Flugzeugflügel oder -leitwerke mit Holz- oder Metallbeplankung, die wegen der leichteren Herstellung und Wartbarkeit nach, der Flügeltiefe zu geteilt ausgeführt werden. Sie bestehen. - meist aus Kostenträgern und ansetzbaren Flügelnasen- und -endkästen, deren Gurtungen· mitunter mit den Gurtungen des Kastenträgers lösbar verbunden sind. Der Träger und bisweilen auch die angesetzten Kästen besitzen Längswände, die die Biegungs- und Querkräfte in Richtung der Flügelspannweite aufnehmen. Bei einigen Bauarten werden die Längswände der Träger und Kästen und· ihre Gurtungen zu Holmen zusammengefaßt. Wegen der Größe der Kräfte, die in den Längswänden auftreten, ist es nicht möglich, weite Öffnungen vorzusehen, die eine leichte Herstellung, Kontrollmöglichkeit und Reparierbarkeit des Innern der Kästen und des Trägers gewährleisten. Um die Herstellung zu erleichtern, hat man vorgeschlagen, den Flügel aus selbständigen Kästen und besonderen Längsträgern aufzubauen. Die bekanntgewordenen Bauarten sehen aber nach der Herstellung dieser Einzelteile ihre feste Verbindung miteinander vor. Dadurch verliert dieser Flügel den Vorteil der Wartbarkeit. Um auch sie zu erhalten, muß man auf eine Verbindung der Teile durch die Flügelbeplankung verzichten. Hierdurch wächst das Flügelgewicht stark an; denn die Aufnahme der Verdrehkräfte ist wegen der fehlenden Verbindung der Flügelteilbeplankungen ungünstig, und außerdem kann die Beplankung nicht mit zur Aufnahme der Biegekräfte herangezogen werden.
Die Erfindung ermöglicht bei voller Ausnutzung der Beplankung eine leichte Herstellung und Wartbarkeit auch solcher Flügel, die aus Längsträgern und kastenartigen Teilen aufgebaut und bei denen die Gurtungen der Holme sich aus den Gurtungen der im wesentlichen den Steg der Hohne bildenden Längsträger und denen der kastenartigen Teile zusammensetzen. Erfindungsgemäß werden die Gurtungen der Längsträger und der beiderseits an die Längsträger angesetzten Kastenteile leicht voneinander lösbar verbunden. Die verschiedenen Gurtungen werden dabei trotz der · Trennmöglichkeit zu einer Einheit. Zweckmäßigerweise werden die Gurtungen der anzuschließenden Kästen durch Schrauben auf die Gurtungen der Längsträger aufgepreßt. Die Längsträger besitzen eine geringere Höhe, als der Flügelquer schnitt an dieser Stelle hat. Die Gurtungen der Kästen, die größeren Höhenabstand voneinander haben, werden auf diese Längsträger aufgesetzt und durch die Schrauben mit ihnen verbunden. Eine geringe Zahl von Befestigungsschrauben genügt, wenn die Schrauben von U-förmigen Profilstücken je einen Schenkel in
*) Von dem Patentsweher ist als der Erfinder angegeben worden:
Otto Oeckl in Berlin-Baumschulenweg.
die L- oder U-förmigen Gurtungen der Kastenteile pressen.
Die Erfindung ist nicht auf Flugzeugflügel oder -leitwerke beschränkt. In gleicherweise können auch Windräder, Drehflügel oder Luftschrauben ausgebildet sein.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, Abb. ι die allgemeine Übersicht des Flügels, Abb. 2 Einzelheiten der Verbindung der Kästen mit dem Längsträger im Schnitt.
Der Flügel besteht aus dem Nasenkasten 1, dem Endkasten 2 und dem Längsträger 3. Der Längsträger 3 besitzt als obere Gurtung den Winkel 4, der mit dem Stegblech 5 des Trägers durch die Nieten 6 verbunden ist. Der Winkel 4 ist auf der Oberseite mit einer Riefelung 7 versehen, in die eine gleiche Riefelung des Gurtungswinkels 8 des Nasenkastens 1 eingreift. Der Endkasten 2 ist in gleicher Weise durch den Winkel 9 mit dem Längsträger 3 verbunden. Die Winkel 8 und 9 werden mit dem U-förmigen Profilstück 10 durch die Schraube 11, die sich in den Gurtwinkel 4 einschraubt, auf ihre Unterlage, den Winkel 4, gepreßt. Die Beplankung 12 des Nasenkastens und die Beplankung 13 des Endkastens sind mit den Gurtwinkeln 8 und 9 verbunden. Sie können also mit zur Aufnähme der Biegungskräfte des Gurtes herangezogen werden. Da durch diese Flügelverbindung keine Lücke in dem Kräfteverlauf der Beplankung vorhanden ist, werden die Verdrehkräfte gut aufgenommen. Die Schrauben 11 werden zur Sicherung gegen Verdrehen durch einen Draht 14 miteinander verbunden. Der zwischen den Beplankungen 12 und 13 entstehende Spalt wird durch ein Blech, das mit den Gurtwinkeln 8 und 9 verschraubt wird, oder durch Stoff abgedeckt. Die Gur-.tung des Flügelholmes besteht aus den Gurtwinkeln 4, 8 und 9, die zu einer Einheit geworden sind.
Statt an Einholmflügeln kann die Erfindung· auch an Mehrholmflügeln ausgeführt *5 werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Flugzeugflügel oder -leitwerk mit Holz- oder Metallbeplankung, bei dem sich die Gurtungen der Holme aus den Gurtungen der im wesentlichen den Steg der Holme bildenden Längsträger und kastenartiger Teile zusammensetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtungen der Längsträger und der beiderseits an die Längsträger angesetzten Kastenteile leicht voneinander lösbar sind.
2. Flugzeugflügel oder -leitwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtungen der anzuschließenden Kästen durch Schrauben auf die Gurtungen der Längsträger aufgepreßt werden.
3. Flugzeugflügel oder -leitwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben von U-förmigen Profilstücken je einen Schenkel in die L- oder U-förmigen Gurtungen der beiden anzuschließenden Kastenteile pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH146162D 1936-01-10 1936-01-10 Flugzeugfluegel oder -leitwerk Expired DE645981C (de)

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