DE644693C - Haengende, schwenkbar gelagerte elektrische Punktschweissmaschine - Google Patents

Haengende, schwenkbar gelagerte elektrische Punktschweissmaschine

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Publication number
DE644693C
DE644693C DEF77170D DEF0077170D DE644693C DE 644693 C DE644693 C DE 644693C DE F77170 D DEF77170 D DE F77170D DE F0077170 D DEF0077170 D DE F0077170D DE 644693 C DE644693 C DE 644693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding machine
spot welding
axis
attached
gravity
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Expired
Application number
DEF77170D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Folkers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUECKENBAU FAB F
Eisenkonstruktionen Beuchelt &
Original Assignee
BRUECKENBAU FAB F
Eisenkonstruktionen Beuchelt &
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Publication date
Application filed by BRUECKENBAU FAB F, Eisenkonstruktionen Beuchelt & filed Critical BRUECKENBAU FAB F
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/31Electrode holders and actuating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. MAI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 2917
in Grünberg, Schles.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1934 ab
Die Erfindung betrifft eine Punktschweißmaschine mit großer Ausladung der Elektroden zum Schweißen großflächiger Werkstücke, z. B. von Eisenbahnwagendächern. Beim Schweißen großflächiger Werkstücke ist es nicht möglich, die Schweißstellen an die feststehende Schweißmaschine heranzubewegen, sondern die Elektroden müssen mit der Maschine zu den einzelnen Schweißpunkten hin bewegt werden. Üblicherweise wird hierfür die Schweißmaschine an einen Kran aufgehängt und die Elektrodenträger werden zu einem U-förmigen Rahmen mit kastenförmigem Querschnitt und waagerechter Achse vereinigt und der Transformator auf einen Schenkel dieses Rahmens angeordnet. Die Aufhängung der Maschine am Kran erfolgt mittels einer quer zum Rahmen verlaufenden Welle oder Aufhängeachse, um die die Schweiß-
ao maschine gegebenenfalls mittels eines Handrades geschwenkt werden kann, um das Einstellen der Elektroden zu ermöglichen. Um das Schwenken der Maschine zu erleichtern, ist es weiter bekannt, die Aufhängeachse durch den Schwerpunkt der Maschine verlaufen zu lassen.
Diebekannten Schweißmaschinen mit großer Ausladung der Elektroden haben den Nachteil, daß die Einstellung der Elektroden sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist jedoch nur dann möglich, wenn der durch den elektrischen Schweißvorgang gegenüber den Nieten erzielte Gewinn nicht wieder durch den Zeitaufwand für ■ die Einstellung der Schweißmaschine verlorengeht.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Handhabung und Einstellung der Schweißmaschine zu erleichtern. Sie bezieht sich auf eine hängende schwenkbar gelagerte elektrische Punktschweißmaschine mit übereinander angeordneten Elektroden, die an zu einem U-förmigen Rahmen mit kastenförmigem Querschnitt und waagerechter Achse vereinigten Elektrodenträgern großer Ausladung befestigt sind, während auf dem oberen Elektrodenträger der Transformator angeordnet ist und die Aufhängung der Punktschweißmaschine an einer etwa in der Mitte des oberen Elektrodenträgers quer zum Rahmen durch den Schwerpunkt der Maschine gehenden und im Rahmen drehbar gelagerten Welle erfolgt, um welche die Maschine mittels eines an ihr befestigten Getriebes drehbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß an der Maschine außer der durch ihren Schwerpunkt gehenden x\chse und der der ganzen Schweißmaschine als Aufhänger dienenden Aufhängeöse noch
*) Von dem Patentsucher ist ah der Erfinder angegeben worden:
Karl Folkers in Grünberg, Schles.
tine weitere dicht oberhalb der Schwerpunktachse zu dieser parallel liegenden Achse vorgesehen ist, um die die Maschine mittels eines Handgriffes von Hand schwenkbar ist. Gleichzeitig wird die Ausbildung der Schweiß;-: maschine im übrigen so getroffen, daß d Gewicht möglichst gering wird.
Die Anordnung der zweiten Achse oberhalb der Schwerpunktachse hat den Vorteil, ίο daß die ständig erforderlichen kleineren Anpassungen der Lager der Schweißmaschine an die einzelnen Schweißstellen schnell und leicht von Hand vorgenommen werden, während die durch die Drehung der Maschine um die durch den Schwerpunkt gehende Achse bestimmte Lage erhalten bleiben kann.
Die nicht durch den Schwerpunkt gehende Achse kann dadurch gebildet werden, daß an der durch den Schwerpunkt gehenden Achse ao Laschen befestigt werden, die Seilrollen für das Einhängen der Seile tragen, mit denen die Maschine am Kranhaken befestigt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. ι die an einem Kranhaken aufgehängte Punktschweißmaschine in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II der Fig. i,
Fig. 3 die Befestigung der Antriebsstange für das Schwenken der Maschine am oberen Elektrodenträger,
Fig. 4 die Punktschweißmaschine in verschiedenen Stellungen beim Schweißen eines Wagendaches.
Die Elektroden sind mit 1 und 2 bezeichnet. Die obere Elektrode 1 ist in einem Gehäuse 3 verschiebbar gelagert und kann über ein Getriebe durch die Handkurbel 4 in der Höhenlage verstellt werden. Am Gehäuse 3 sind in üblicher Weise Schalter 5 und 6 für das Ein- und Ausschalten des Stromes befestigt. Das Gehäuse 3 ist an dem Flansch 7 des kastenartigen oberen Elektrodenträgers 8 befestigt.
Die untere Elektrode 2 ist unmittelbar auf den unteren Elektrodenträger 9 aufgesetzt, der gleichfalls kastenförmigen Querschnitt besitzt. Beide Träger 8 und 9 sind durch den aus Holz bestehenden Träger 10 verbunden, dessen Querschnitt in Fig. 2 zu sehen ist. Durch die kastenförmige Ausbildung der Träger ist es möglich, sie aus dünnwandigem Blech aufzubauen und so mit einem ganz geringen Gewicht auszukommen. Auf dem Holzträger 10 wird der Transformator 11 angeordnet, dessen Niederspannungswicklung einmal durch die Leistungen 12 unmittelbar mit der beweglichen oberen Elektrode 1, das andere Mal durch die Leistungen 13 mit dem Träger 9 verbunden sind, der die Stromleitung zur Elektrode 2 übernimmt. Um trotzdem mit besonders dünnwandigem Blech für denRahmenteil9 auskommen zu können, soll dieser zweck- ?mäßig aus Kupfer hergestellt werden. Die <s i{Vi5f.wendung des verhältnismäßig schweren "Holzbalkens gegenüber dem Rahmenteil 9 hat einmal den Zweck, das Transformatorengewicht aufzunehmen, zum andern dient das Holz gleichzeitig als Isolator zwischen den spannungsführenden Rahmenteilen 8 und 9. Die Anordnung des Transformators auf dem oberen Elektrodenträger hat die Wirkung, daß der Schwerpunkt der gesamten Anordnung nach oben rückt. Es gelingt so leicht, den Schwerpunkt in die Mitte des oberen Elektrodenträgers zu bringen und eine Drehachse zu schaffen, um die die Punktschweißmaschine leicht gedreht werden kann· Für die Aufhängung der Punktschweißmaschine dient eine Welle 14, deren Achse durch den Schwerpunkt geht. Die Welle 14 ist in den am Holzträger 10 angeflanschten Rohrstücken 14" und 14* gelagert, und auf den Enden der Welle sind zwei aufwärts gerichtete Laschen 15 und 16 durch Muttern 17 und 18 befestigt, an deren Enden je zwei Rillenscheiben 19 und 20 befestigt sind. Um diese Scheiben laufen die Seile 21, 22, die an den an den Laschen 23 und 24 befestigten Rillenscheiben 25, 26 aufgehängt sind. Die Laschen 23, 24 sind an einer oberen Traverse 21J angebracht, in der eine Bohrung 28 für den Kranhaken 29 vorgesehen ist.
Das Transformatorgewicht wird unmitterbar von der Welle 14 aufgenommen; man kommt daher mit einem leichten Träger aus Holz aus, der zudem gleich die Isolierung der Elektrode gegeneinander übernimmt. Um die Punktschweißmaschine um die Welle 14 wo schwenken zu können, sind auf der Welle 14 zwei Hebelarme 30 und 31 angeordnet, die durch einen Bolzen 32 mit dem Arm 15 verbunden sind. Zwischen den Hebelarmen 30 und 31 ist ein mit Gewinde versehener Klotz 33 drehbar befestigt, in dem eine mit Gewinde versehene Stange 34 eingreift, die (Fig. 3) in einem Arm 35, der am Rahmenteil 8 befestigt ist, drehbar, aber zugleich unverschiebbar, ge-Jagert ist. Am Ende der Stange ist eine Kur* tto bei 36 mit Handgriff befestigt. Durch Drehen dieser Kurbel kann die Punktschweißmaschine um die Welle 14 geschwenkt werden, da die Arme 30 und 31 infolge ihrer Verbindung mit der Lasche 15 deren lotrechte »»5 Lage beibehalten.
Die Verbindung der Arme 30 und 31 durch den Bolzen 32 mit der Lascheis hat weiter die Wirkung, daß beim Schwenken der Punktschweißmaschine durch Ziehen oder Drücken iao an den Handgriffen 37 oder 38 die Punktschweißmaschine um die gemeinsame Achse
der Seilrollen 19 und 20 schwenken muß, da eine Drehung der Arme 30, 3 r um die Welle 14 infolge der gleichbleibenden Länge der Stange 34 nicht stattfinden kann. Da die neue Drehachse sich oberhalb des Schwerpunktes befindet, so kehrt die Punktschweißmaschine nach Aufhören des Druckes bzw. Zuges an den Handgriffen stets in die durch die jeweilige zwischen den Teil 33 und der Lagerung 35 befindliche Länge der Stange 34. bestimmte Lage zurück. Der Abstand von der Drehachse wird so gewählt, daß nur eine geringe Kraft zum Schwenken erforderlich ist. In Fig. 4 ist ein Wagendach 40 dargestellt, das auf einem Träger 39 üblicher Anordnung gelagert ist. Wie die Zeichnung zeigt, kann das Wagendach unter verschiedenen Winkeln eingestellt werden, um die Bearbeitung zu erleichtern. Die eingezeichneten beiden Stellungen der Punktschweißmaschine zeigen die Winkel, um die sie bei der Schweißung des Wagendaches nach beiden Seiten geschwenkt werden muß.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Hängende, schwenkbar gelagerte elektrische Punktschweißmaschine mit übereinander angeordneten Elektroden, die an zu einem Uförmigen Rahmen mit kastenförmigem Querschnitt und waagerechter Achse vereinigten Elektrodenträgern großer Ausladung befestigt sind, während auf dem oberen Elektrodenträger der Transformator angeordnet ist und die Aufhängung der Punktschweißmaschine an einer etwa in der Mitte des oberen Elektrodenträgers quer zum Rahmen durch den Schwerpunkt der Maschine gehenden und im Rahmen drehbar gelagerten Welle erfolgt, um welche die Maschine mittels eines an ihr befestigten Getriebes drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine außer um die durch ihren Schwerpunkt gehende Achse und um die der gesamten Schweißmaschine als Aufhänger dienende Aufhängeöse noch um eine weitere dicht oberhalb der Schwerpunktachse zu dieser parallel liegende Achse von Hand schwenkbar ist.
  2. 2. Punktschweißmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
    »den Transformator tragende Teil des Rahmens aus Holz oder einem anderen isolierenden Material von gleichfalls kastenförmigem Querschnitt und die daran befestigten Elektrodenträger aus dünnem Kupferblech bestehen, das gleichzeitig zur Stromleitung dient.
  3. 3. Punktschweißmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung der Punktschweißmaschine über Laschen erfolgt, die auf der durch den Schwerpunkt gehenden Welle zu beiden Seiten der Punktschweißmaschine befestigt sind und oberhalb der Wellenachse befindliche Seilrollen mit gemeinsamer Achse für die Aufhängeseile besitzen.
  4. 4. Punktschweißmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der durch den Schwerpunkt gehenden Welle zwei Hebelarme gelagert sind, die durch einen Bolzen mit einer der auf der Welle befestigten Laschen verbunden sind und zwischen deren freien Enden ein mit Gewinde versehener Stein drehbar befestigt ist, an dem eine gleichfalls mit Gewinde versehene am oberen Elektrodenträger drehbar, aber unverschiebbar gelagerte Stange angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF77170D 1934-02-25 1934-02-25 Haengende, schwenkbar gelagerte elektrische Punktschweissmaschine Expired DE644693C (de)

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