DE644348C - Anordnung zum Energieaustausch zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromnetz mittels gittergesteuerter Entladungsgefaesse - Google Patents
Anordnung zum Energieaustausch zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromnetz mittels gittergesteuerter EntladungsgefaesseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Kupplung von Gleich- und Wechselstromnetzen
über Dampf- oder Gasentladungsstrecken, welche vorzugsweise in sogenannten ruhenden
Umformungseinrichtungen zusammengefaßt sind, beispielsweise Quecksilberdampfgleichrichter
bzw. -wechselrichter.
Es ist bekannt, daß, es bei derartigen Kupplungseinrichtungen
wegen der eindeutigen Stromdurchlaßrichtung der Entladungsstrekken notwendig ist, bei Verwendung eines einzigen
Umformers seine Hauptanschlüsse jedesmal zu vertauschen, wenn man die Energierichtung
umkehren will. Diese Umpolung kann selbsttätig erfolgen, ruft aber nichtsdestoweniger
eine kurze Unterbrechung der Kupplung zwischen den beiden Netzen hervor, welche Störungen und Spannungssprünge verursacht,
welche dem ordnungsmäßigen Arbeiten der Apparate und Maschinen sehr abträg'-lich
sein können.
Die Notwendigkeit, den Stromkreis, wenn auch, für noch, so kurze Zeit, zu öffnen,
kann also zu großen Schwierigkeiten führen. Als Beispiel sei eine elektrische, gleichstromgespeiste
Bahnanlage angenommen, bei der die Fahrleitung über Quecksilberdampfgleichrichter
gespeist werden möge und bei welcher Nutzbremsung zur Anwendung gelangen soll.
In diesem Fall ist eine zeitweilige Umkehr der Energierichtung zwischen dem Wechselstromnetz
und der Gleichstromfahrleitung erforderlich. Dadurch werden die Fahrleitung und damit der oder die bremsenden Motoren für
kurze Zeit von dem Netz getrennt, auf das sie arbeiten.
Um solche Nachteile zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, zwei getrennte Umformungseinrichtungen
zu verwenden, von denen die eine als Gleichrichter, die andere als Wechselrichter arbeitet. Diese theoretisch
vollkommene Lösung scheidet indessen praktisch in Anbetracht ihrer sehr hohen Kosten
häufig aus.
Eine befriedigende Netzkupplung über nur eine Umformungseinrichtung muß vor allem
zwei Bedingungen erfüllen: Erstens muß. eine genaue und sichere Anzeige der Bedingungen,
unter denen eine Energierichtungsumkehr erwünscht ist, erfolgen, um zu vermeiden,
daß die Verbindungen des Umformers auch in nicht unbedingt notwendigen Fällen vertauscht
werden. Zweitens ist eine Umkehrung der Anschlüsse anzustreben, bei der die elektrische Verbindung zwischen dem Gleichstromnetz
und dem Wechselstromnetz nicht unterbrochen wird.
Die bisher bekannten Anordnungen haben die erste Bedingung auf verschiedene Weise
ίο und in befriedigender Form gelöst.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung, welche die zweite Bedingung·
zu erfüllen gestattet. Sie erlaubt die Energierichtungsumkehr zwischen den beiden
Netzen, ohne Betriebsunterbrechung und ohne störende Stöße. Die Einrichtung ist im
wesentlichen gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Hauptumformungseinrichtung,
in der die Energierichtung umkehrbar ist und die normalenveise den Leistungsaustausch
übernimmt und daher zeitweilig als Gleichrichter und zeitweilig als Wechselrichter
arbeitet, mit einem Hilfsformer irgendwelcher
Art, der sowohl als ruhender Umformer ausgeführt sein kann als auch als mechanischer
Umformer (Motorgenerator, Einankerumformer). Im ersteren Falle ist der Hilfsumformer vorzugsweise als Wechselrichter
zu schalten, so lange der Hauptumformer als Gleichrichter arbeitet und umgekehrt,
wobei die Kennlinie der beiden Umformer durch entsprechende Bemessung annähernd gleich sein soll. Der Zweck dieser Bemessung
ist der, daß beim Übergang der Leistung von dem einen auf den anderen Umformer große, etwa gar den Betrieb störende, sprunghafte
Spannungsänderungen vermieden werden. Die gegenseitige Steuerung der beiden Umformer soll dabei vorzugsweise so ausgebildet
sein, daß der Hilfsumformer im normalen Betrieb keine oder nur geringe Last
aufnimmt. Diese Aufgabe bestimmt außerdem auch den Grad der zu fordernden gegenseitigen
Annäherung·· der beiden Kennlinien und gibt außerdem an, welche von den beiden Kennlinien höher liegen muß.
Während des normalen Betriebes läuft also der Hilfsumformer leer oder mit geringer
Belastung mit oder er ist ganz außer Betrieb. Wenn die Energierichtung wechseln soll, wird der Energieaustausch zunächst durch
den Hilfsumformer gewährleistet, wodurch die Zeit zur Vertauschung· der Anschlüsse an der
Hauptumformungseinrichtung gewonnen wird, auf die unmittelbar wieder die Last Übernahme
durch die letztere erfolgt. Wenn die Kennlinien beider Umformungsemrichtungen passend
gewählt sind, läuft der Hilfsmotor wieder praktisch leer. Man führt nun gegebenenfalls
eine Vertauschung der Anschlüsse am Hilfsumformer durch, wenn dieser letztere ein
ruhender Umformer ist; darauf arbeitet er wieder ohne Belastung und ist für die nächste
Umkehr in der Energielieferung bereit. Er kann jedoch auch ohne Umkehr der Verbindungen
umgeschaltet bleiben oder auch abgetrennt werden, bis ein Energierichrungswechsel
in umgekehrter Richtung nötig wird. Die verschiedenen Schaltungen können von Hand oder selbsttätig erfolgen. In letzterem
Falle wird es allgemein zweckmäßig sein, den im Hilfsumformer fließenden Strom das Relais,
welches die Vertauschung der Anschlüsse bewirkt, beeinflussen zu lassen. Man kann auch für
diese Betätigung energierichtungsempfindliche Relais (Differentialspannungsmesser, Strom-,
Leistungsmesser oder ähnliche) benutzen.
Die Erfindung möge zum besseren Verständnis und mit Bezug auf einige Anwendungen,
welche aber nur Ausführungsbeispiele darstellen, an Hand der Abbildungen näher erläutert werden.
In dem Ausführungsbeispiel der Abb. 1 ist eine Anwendung der Erfindung auf den schon
erwähnten Fall einer elektrischen Gleichstrombahn, bei der Nutzbremsung vorgesehen ist,
dargestellt.
Ein Hauptumformer 3 für Gleich- und Wechselrichterbetrieb, der aus dem Transformator
4 und dem mehranodigen Entladungs- 90· gefäß 8 besteht, verbindet das Drehstromnetz
ι mit der Gleichstromfahrleitung 2. Die Kupplung der beiden Netze kann außerdem
über einen kleinen Hilfsumformer erfolgen, beispielsweise den Wechselrichter 103, der aus
dem Transformator 104 und dem Entladungsgefäß 108 besteht. Dieser Hilfsumformer wird
an die Gleichstromschienen durch das Relais 50 angeschaltet, sobald die Bedingungen gegeben
sind, unter denen die Notwendigkeit einer selbsttätigen Umkehr der Energierichtung
zeitlich in nächste Nähe rückt. Hierdurch wird eine elektrische Hilfsverbindung zwischen den beiden Netzen hergestellt. Es
ist leicht einzusehen, daß man ohne Schwierigkeiten in den Kreis dieses Hilfsumformers
ein Organ 53 einschalten kann, welches eine eindeutige und augenblickliche Angabe der
Betriebsbedingungen liefert, unter denen eine Umkehr der Energieübertragung erfolgen
soll. Dieses Organ 53 hat den Schalter 60 zu betätigen, der die Anschlüsse des Hauptumformers
3 vertauscht, ohne daß jetzt die über den kleinen Hilfsumformer geschlossene Verbindung
unterbrochen wird.
Der Hilfsumformer 103 braucht nur für eine begrenzte Leistung von der Größenordnung
einiger Hundertstel der normalen Leistung des Hauptumformers 3 ausgelegt zu sein und
ist betriebsmäßig von der Gleichstromleitung abgeschaltet, aber jederzeit zum sofortigen
Einsatz bereit.
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Die Wirkungsweise ist die folgende: Sinkt die Last des Unterwerks auf Null oder einsn
vorbestimmten kleinen Betrag, so fällt das Relais 50 ab und schließt den Schalter 54
des Hilfswechselrichters über das Schließungsrelais 51. Dieser Schalter 54 wird durch
die Spule 55 in der Schlußstellung gehalten und ist zur Wiederöffnung bereit, sobald der
Erregerkreis der Spule unterbrochen wird.
Die Speisung der Gitter des Hilfsumformers 103 geschieht im übrigen derart, daß die an
den Klemmen des Hauptumformers 3 aufrechterhaltene Laerlaufspannung über den Hilfsumformer
nur einen Ideinen Strom (etwa ο, ι o/o des Vollaststromes des Hauptumformers
3) treiben kann. Befinden sich nun auf der Strecke eine oder mehrere bremsende Lokomotiven, so beginnt die Spannung der
Fahrleitung und der Gleichstromschienen zu steigen und damit aber auch der Strom in
dem als Wechselrichter arbeitenden Hilfsumformer. Sobald dieser Strom einen genau
bestimmten Wert erreicht hat (z. B. 0,50/0 des Vollaststromes des Umformers 3), wird das
Maximalrelais 53 erregt und betätigt den Schalter 60 über das Zwischenrelais 61. Auf
diese Weise muß der Schalter 60. nur den kleinen, vom Gleichrichter an den Wechselrichter
gelieferten Strom unterbrechen, wobei die Netze im übrigen über den letzteren verbunden
bleiben.
Sobald der Schalter 60 die Anschlüsse des Umformers 3 vertauscht hat, nimmt dieser die
Bremsenergie allmählich auf, infolge des entsprechenden
Verhältnisses zwischen den Gittersteuerungen von Haupt- und Hilfsumformer; zu gleicher Zeit wird das Relais 50
wieder erregt und trennt den Hüfsumformer vom Gleichstromnetz.
Wenn nun die Nutzbremsung aufhört, fällt das Relais 50 von neuem ab, schaltet den
Hüfsumformer ein und betätigt den Schalter 60 über das mit Zeitverzögerung 63 versehene
Relais 62; darauf ist der Hauptumformer wieder für Gleichrichterbetrieb eingerichtet.
Die Zeichnung zeigt, daß der Schalter 60 mit zwei Spulen 70 und Ji ausgerüstet ist,
welche den Zweck haben, den Schalter in die Stellung für Gleichrichterbetrieb bzw. Wechselrichterbetrieb
zu bringen; ist einmal die eine oder die andere von diesen Stellungen erreicht,
so bleibt der Schalter von selbst darin. Der gleiche Schalter 60 besitzt auch zwei
Hilfskontakte 65 und 66. Der erstere ist geschlossen,
wenn der Schalter sich in der Stellung für Gleichrichterbetrieb befindet, und hat den Zweck, die Erregung des Relais 61
zu unterbrechen, sobald der Schalter seine Stellung gewechselt hat. Gleichzeitig mit einem
solchen Wechsel der Schalterstellung wird der Kontakt 66 geschlossen, um den Stromkreis
des Relais 62 für den Fall vorzubereiten, daß die Bremsenergie kleiner wird. In diesem Falle
wird dann die Betätigung des Schalters 60 6g durch das Zeitrelais 62 verzögert, um unnütze Umschaltungen der Hauptverbindung
zu vermeiden.
In Anbetracht der kleinen Leistung des Hilf sumformers 103 kann es in manchen Fällen
von Vorteil sein, das Kontrollorgan 50 wegzulassen und damit zu bewirken, daß der
Hüfsumformer dauernd an das Gleichstromnetz angeschlossen bleibt. Dies dürfte z. B.
vor allem bei der Anwendung der Erfindung für Aufzüge und Fahrstühle zweckmäßig sein,
bei denen die Umkehr der Energierichtung äußerst häufig und mit nur kurzen Pausen
erfolgen muß.
Ein zweites Beispiel, bei welchem auch der HUfsumformer Energie in beiden Richtungen
übertragen kann, und bei dem die die verschiedenen Schaltungen steuernden Organe
mechanisch-elektrisch gekuppelt sind, zeigt Abb. 2. Ein Drehstromnetz 1 und ein Gleich-Stromnetz
2 sind über eine Hauptumformungseinrichtung 3 und eine Hüfsumformungseinrichtung
103, welche beide unter Verwendung von Dampf- oder Gasentladungsstrecken aufgebaut
sind, miteinander gekuppelt. Die Umformer 3 und 103, deren Kennlinien einander
ähnlich sind, und insbesondere benachbarte Leerlaufpunkte besitzen, bestehen aus den
Transformatoren 4 bzw. 104, deren Primärwicklungen 5 bzw. 105 an das Netz 1 angeschlossen
sind (unter Vermittlung der bekannten Kupplungs- und Schützenanordnunigen, welche wie in Abb. 1 nicht dargestellt wurden),
und deren Sekundärwicklungen 6 bzw. 106 die Anoden 7 bzw. 107 eines ruhenden
Quecksüberdampfhauptumformers 8 und eines ebensolchen Hilf sumformers 108 speisen,
welche mit Kathodeng bzw. 109 und Steuergittern
ι ο bzw. no atisgerüstet sind.
Die Kathoden 9 und 109 sind ebenso, wie
die Sternpunkte 11 und in der Sekundärwicklungen
6 und 106 an den positiven bzw. negativen Pol des Netezs 2 angeschlossen, ■ und
zwar über die Hauptkontakte 13 und 14, 23 und 24, 113 und 114, 123 und 124 der mehrpoligen
Schalter 12, 22, 112 und 122, welche
außerdem mit Hilfskontakten 15 bis 19, 25
bis 29, 115 bis 119, 125 bis 129 und mit
Betätigungsspulen 20, 30, 120 und 130 versehen sind, welche über die Widerstände 21,
31, 121 und 131 sowie über Kontakte 32
und 33 eines doppelpöligen Schalters 34 und
über einige der schon genannten Hilfskontakte gespeist werden, und deren Bedeutung
weiter unten dargelegt werden wird. Um einen besseren Begriff der Anordnung zu geben, sind die beweglichen Teile der mehr-
poligen Schalter 12 usw., so dargestellt, daß sie sich alle von rechts nach links bewegen,
wenn die entsprechenden Spulen Spannung erhalten. Die Hauptkontakte 13 und 14 usw.
sowie die Hilfskontakte 15, 16, 17 bzw. 25,
26, 27 bzw. 115, 116, 117 bzw. 125, 126,
127 sind geschlossen (Schließungskontakte), die Hilfskontakte 18, 19, bzw. 28 und 29 bzw.
119 bzw. 129 sind geöffnet (Öffnungskontakte),
wenn die Spulen unter Spannung stehen.
Aus den obigen Erklärungen und dar Abb. ι ergibt sich, daß, wenn die Spule 20
Spannung erhält, die Hauptkontakte; 13 und 14 des Schalters 12 geschlossen sind, so daß
die Kathode 9 an den positiven und der Stern punkt 11 des Umformers 3 an den negativen
Pol des Netzes 2 angeschlossen sind. Der Umformer 3 ist daher für den Gleichrichterbetrieb
geschaltet. Wenn dagegen die Spule 30 des Schalters 22 Spannung erhält, sind die Hauptanschlüsse des Umformers 3 umgekehrt
(Kathode mit dem negativen Pol und Sternpunkt mit dem positiven Pol verbunden), und der letztere ist für Wechselrichterbetrieb
geschaltet. Es ist unerläßlich, daß eine gleichzeitige Schließung der Schalter 12 und
22 vermieden wird, weil dadurch sonst das Netz 2 einerseits und der Umformer 3 andererseits
kurzgeschlossen werden.
Zu diesem Zweck können alle hierfür erprobten Einrichtungen benutzt werden. Beispielsweise
kann die Spule 20 über den Öffnungskontakt 29 des Schalters 22 gespeist werden. Dann kann der Schalter 12 sich nur
schließen, wenn vorher der Schalter 22 offen ist. Umgekehrt kann die Spule 30 des Schalters
22 über den Öffnungskontakt 19 des Schalters 12 angeschlossen sein, wodurch eine
Schließung von 22 vermieden %vird, solange nicht 12 geöffnet ist.
Bekanntlich ist es notwendig, die Phasenlage der Gitterspannung zu ändern, wenn die
Umformungseinrichtung von Gleichrichterbetrieb auf Wechselrichterbetrieb übergehen
soll und umgekehrt. Zu diesem Zweck sind die Gitter io des Umformers 8 über Strombegrenzungswiderstände
35 und 36 an zwei Gittersteuereinrichtungen 37 und 38 angeschlossen,
deren Einzelheiten nicht dargestellt sind, und mit denen die verschiedenen bekannten
Verfahren zur Gittersteuerung ausgeübt werden können.
Die Steuereinrichtung 37 dient zur Steuerung des Hauptumformers bei Gleichrichterbetrieb
und wird aus dem Netz 1 über die Schließungskontakte 15, 16 und 17 des Schalters
12 gespeist. Die Steuereinrichtung 38 dient zur Steuerung bei Wechselrichterbetrieb und
wird über die Schließungskontakte 25, 26 und 27 des Schalters 22 gespeist.
Was den Hilfsumformer 103 betrifft, so bewirkt
die Schließung des mehrpoligen Schalters 112 in gleicher Weise die Herstellung
der Hauptverbindungen für Gleichrichterbetrieb, wobei die Gittersteuiereinrichrung 137,
die für Gleichrichterbetrieb vorgesehen ist, aus dem Netz 1 über die Schließungskontakte
115, 116, 117 gespeist wird und ihrerseits
die Gitter 11 ο über Begrenzungswiderstände 135 speist. Der Schalter 122 stellt die
Hauptverbindungen für Wechselrichterbetrieb her, wobei die Gitter 11 ο über Begrenzungswiderstände 136 aus der Steuereinrichtung 138
gespeist werden, welche für Wechselrichterbetrieb vorgesehen ist und ihrerseits ihre
Spannung über die Schließungskontakte 125, 126, 127 erhält.
Nach dem schon oben Gesagten müssen die Verbindungen des Hilfsumformers 103 für
Wechselrichterbetrieb geschaltet sein, wenn die Verbindungen des Hauptumformers für
Gleichrichterbetrieb geschaltet sind und umgekehrt.
Wenn der Schalter 12 geschlossen ist, muß also der Schalter 122 gleichfalls geschlossen
sein, und die Schalter 22 und 112 müssen geöffnet sein. Umgekehrt muß beigeschlossenem
Schalter 22 auch der Schalter 112 geschlossen sein, während die Schalter 12 und 122 geöffnet
sein müssen. Daher wird die Spule 120 des Schalters 112 aus dem Netz 2 über den
Kontakt 33 des Schalters 34, über den Widerstand 121, den Öffnungskontakt 129 am
Schalter 122 und den Öffnungskontakt 18 des Schalters 12 gespeist. Dieser Kontakt 18 ist
geschlossen, wenn der Schalter 12 geöffnet ist und damit also, wenn der Schalter 22 geschlossen
ist. Ebenso wird die Spule 130 über den Kontakt 32 am Schalter 34, den
Widerstand 131 und die Öffnungskontakte 119
und 28 gespeist. Der Kontakt 28 ist geschlossen bei offenem Schalter 22, d. h. bei geschlossenem
Schalter 12.
Die Kontakte 119 und 129 spielen in bezug «05
auf die Schalter 112 und 122 die gleiche,
schon oben beschriebene Rolle wie die Kontakte 19 und 29 in bezug auf die Schalter
12 und 22 und erlauben die Schließung eines dieser Schalter jeweils erst nach der Öffnung no
des anderen.
In eine der Verbindungen des Hilfsumformers 103 mit dem Netz 2, beispielsweise in
die positive Leitung, ist ein polarisiertes stromempfindliches Relais eingeschaltet, welches
mit zwei Kontakten 40 und 41 ausgerüstet und mit 39 bezeichnet ist; die Auslegung
dieses Relais soll vorzugsweise derart erfolgen, daß der bewegliche Kontaktarm den Kontakt 40 bzw. 41 dann berührt,
wenn vorbestimmte Ströme gleicher Größe und positiven bzw. negativen Vorzeichens er-
reicht werden. In der Abb. 2 ist angenommen,,
daß der Kontakt zwischen 40 und 42 ;geschlossen wird, wenn der Hilfsumformer 103
aus dem Netz 2 einen Strom entnimmt, dessen Stärke einen bestimmten kleinen Wert überschreitet,
der vorher eingestellt wurde. Der Kontakt zwischen 41 und 42 soll sich schließen,
wenn umgekehrt der Hilfsumformer 103 an das Netz 2 einen Strom dergleichen Stärke
liefert. Der Kontaktarm 42 ist mit dem positiven Pol des Netzes 2 und die Kontakte 40
und 41 sind mit den Enden der Widerstände
21 bzw. 31 verbunden. Man sieht, daß die
Schließung des Kontaktes zwischen 40 und 42 die Spule 20 des Schalters 12 kurzschließt,
und daß die Schließung des Kontaktes 41, 42 ein gleiches für die Spule 30 des Schaltens
22 bewirkt.
Die Anordnung arbeitet folgendermaßen:
Die Anlage möge betriebsmäßig arbeiten, wobei die Energieübertragung vom Netz 1 nach dem
Netz 2 stattfinden möge. Dabei arbeitet der Umformer 3 als Gleichrichter, während der
Hilfsumformer 103 als Wechselrichter geschaltet ist, d.h. die Schalter 12 und 122
sind geschlossen und die Schalter 22 und 112 geöffnet. Da die Kennlinien der Umformungseinricntungen
3 und 103 angenähert gleich sind, läuft der als Wechselrichter geschaltete
Hilfsumformer 103, solange der Energiefluß vom Netz 1 nach dem Netz 2 gerichtet
ist, leer oder mit sehr kleiner Last, und die beiden Kontakte 40, 42 und 41, 42 sind geöffnet.
Wenn sich die Richtung der Energieübertragung infolge einer Spannungserhöhung im
Netz 2 oder einer Spannungserniedrigung im Netz ι umkehren will, so wird die Energielieferung
des Umformers 3 unterbrochen. Der Umformer 103 überträgt eine merkliche
Energie vom Netz 2 nach dem Netz 1, und der Strom im Relais 39 hört auf, Null oder
sehr klein zu sein. Der Kontakt 40, 42 schließt sich, die Spule 20 des Schalters 12 wird kurzgeschlossen,
der letztere öffnet sich, und die Öffnungskontakte 18 und 19 schließen sich.
Der Kontakt 19 schließt dabei den Stromkreis der Spule 30, so daß der Schalter 22
sich unmittelbar nach der Öffnung des Schalters 12 schließt. Der Umformer 3 ist jetzt
als Wechselrichter geschaltet und übernimmt fast die gesamte Last. Der Kontakt 40, 42
des Relais 39 öffnet sich und hebt den Kurzschluß
der Spule 20 am Kontakt 42 auf; indessen erhält diese Spule nicht wieder Spannung,
denn ihr Stromkreis ist inzwischen durch den Öffnungskontakt 29 des Schalters 22 unterbrochen
worden. Die Schließung des Kontaktes 18 am Schalter 12 kann keine unmittelbare
Schließung des Schalters 112 bewirken, da der Stromkreis der Spule 120 noch durch
den Öffnungskontakt 129 des Schalters 122 unterbrochen ist.
Ist der Schalter 22 geschlossen, so unterbricht der Öffnungskontakt 28 den Stromkreis
der Spule 130 des Schalters 122, welcher sich daraufhin öffnet und seinen Öffnungskontakt
129 schließt. Die Spule 120 wird nun unter Spannung gesetzt, 'und der Schalter 112 schließt
sich und stellt dabei die Anschlüsse des Hilfs-Umformers 103 für Gleichrichterbetrieb her.
Es werden also beim Wechsel der Energierichtung die Schaltungen in der nachstehenden
Reihenfolge durchgeführt, wobei jede durch die vorhergehende ausgelöst wird.
1. Ansprechen des Relais 39 und Schließung des Kontaktes 40, 42.
2. Öffnung des Schalters 12 (Unterbrechung der Anschlüsse des Umformers 3 für Gleichrichterbetrieb
).
3. Schließung des Schalters 22 (Herstellung der Verbindung des Umformers 3 für Wechselrichterbetrieb
und Rückkehr des Relais 39 in die Ruhelage).
4. Öffnung des Schalters 122 (Unterbreellung
der Verbindungen des Hilfsumformers 103 für Wechselrichterbetrieb).
5. Schließung des Schalters 112 (Herstellung
der Verbindungen des Hilfsumformers 103 für Gleichrichterbetrieb).
Man kann leicht übersehen, daß bei einem neuen Wechsel der Energierichtung· die umgekehrten
Schaltungen erfolgen werden, nämlich:
1. Ansprechen des Relais 39 und Schließung seines Kontaktes 41, 42.
2. Öffnung des Schalters 22 (Abtrennung des Umformers 3).
3. Schließung des Schalters 12 (Gleichrichterbetrieb
des Umformers 3).
4. Unterbrechung des Schalters 112 (Abtrennung
des Hilfsumformers 103).
5. Schließung des Schalters 122 (Schaltung
des Hilfsumformers 103 als Wechselrichter).
Man sieht, daß die Kupplung zwischen den beiden Netzen in keinem Augenblick unterbrochen
wird, und daß die Übertragungen der Energie stets durch einen der beiden Umformer sichergestellt sind. Der Hilfsumformer
hat eine merkliche Energie nur während der sehr kurzen Zeit zu liefern, die für die
Betätigung des Relais 39 und der Schalter 12 und 22 benötigt wird. Er kann während
dieser Zeit ohne Nachteil die Übertragung einer beträchtlich größeren Leistung bewältigen,
als sie ihm dauernd zugemutet werden könnte, und er kann aus diesem Grunde sehr wirtschaftlich bemessen werden.
Wenn die beschriebene Anordnung außer Betrieb ist, d.h. alle ihre Kontakte geöffnet
sind, so könnte die Schließung des Schal-
ters 34 sämtliche Spulen gleichzeitig unter Spannung setzen, und die Schließbewegungen
der Schalter könnten unter Umständen die Umformer oder das Netz 2 kurzschließen.
Dieser Nachteil kann leicht vermieden werden durch eine Vorrichtung am Schalter 34,
welche bewirkt, daß der eine von seinen Kontakten, beispielsweise 32. sich vor dem anderen
schließt. Dann werden sich die Schalter 12 und 122 schließen und die Stromkreise
der Spulen 30 und 120 unterbrechen, bevor der Kontakt 33 geschlossen wird.
Wenn die Verbindungen der Umformer 3 und 103 den durch den Betriebszustand der
Netze ι und 2 geforderten Bedingungen nicht entsprächen, würde ein sofortiges Ansprechen
des Relais 39 eine Vertauschung der Anschlüsse bewirken.
Im einzelnen sind natürlich zahlreiche Ab-Wandlungen der in Abb. 1 dargestellten Einzeleinrichtungen
möglich. Insbesondere können verschiedene Einrichtungen zur Betätigung der gleiche Schaltungen ausführenden
Schalter angewendet werden. Auch könnten die Betätigungsspulen der Schalter statt
aus dem Netz 2 aus dem Netz 1 oder aus einer fremden Stromquelle, wie in Abb. 1,
gespeist werden.
Um das Verständnis der Anordnung zu erleichtern, wurden vier Einrichtungen zur Gittersteuerung
dargestellt. Es ist aber ohne weiteres einzusehen, daß man auch mit nur zwei auskommen kann, von denen die eine
die Steuerung für Gleichrichterbetrieb, die andere diejenige für Wechselrichterbetrieb
übernimmt, wobei die mehrpoligen Schalter gleichzeitig auch die passenden Verbindungen
zwischen den Gittern und den Steuereinrichtungen herstellen. Man könnte auch die Verbindungen
zwischen den Gittern und der Steuereinrichtung für Wechselrichterbetrieb
dauernd bestehen lassen, ohne daß diese letztere irgendeinen Einfluß auf den Gleichrichterbetrieb
hätte.
Wenn das Netz 2 veränderliche Spannung besitzt (beispielsweise wenn es durch ein©
Maschine mit veränderlicher Drehzahl dargestellt wird), so müßten die Gittersteuerein,-richtungen37,
38, 137, 138 aus Einrichtungen gespeist werden, welche wie Drehregler eine
Phasenverschiebung gestatten. Im allgemeinen wird es dabei von Vorteil sein, die beweglichen
Teile dieser Phasem-erschieber mechanisch miteinander zu verbinden, derart, daß
die Leerlaufpunkte der beiden Umformer einander benachbart bleiben, damit der Übergang
von Gleichrichter- auf Wechelrichterbetrieb bei allen Spannungen stoßfrei vor sich geht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abb. 3 dargestellt, wo der
Hauptumformer wieder ein ruhender Umformer mit Entladungsstrecken, wie in Abb. 1
und 2, ist. Die Bezugszeichen stimmen insoweit mit den in den vorhergehenden Abbildüngen
benutzten überein, als gleiche Einzel- : teile zur Anwendung kommen. Der Hilfsumformer
303 wird in diesem Falle aus einer Gleichstrommaschine 304 gebildet, die mit einer an das Netz 1 angeschlossenen Wechsel-Strommaschine
305 gekuppelt ist. Diese Motor-Generator-Gruppe könnte ebensogut durch
einen Einankerumformer ersetzt werden.
Die Verbindungen des Umformers 3 werden für Gleichrichterbetrieb ■ durch den Schalter
212 und für Wechselrichterbetrieb durch den Schalter 222 hergestellt. Die Hauptkontakte
13 und 14 bzw. 23 und 24 stellen die Verbindungen der Kathode 9 und des Sternpunktes
11 mit dem Netz 2 her, die Hilfskontakte 15, 16, 17 bzw. 25, 26, 27 verbinden die
Steuereinrichtungen 37 bzw. 38 mit den Gittern. Die Spulen 20 und 30 werden aus dem
Netz 2 gespeist, und zwar über die Kontakte 32 bzw. 33 des Schalters 34, die Widerstände
21 bzw. 31 und die Kontakte 29 bzw. 19; sie
können durch Schließung der Kontakte 40, 42 bzw. 41, 42 des stromempfmdlichen Relais 39,
das in die positive Leitung der Maschine 304 eingeschaltet ist, kurzgeschlossen werden. 9e
Die Rolle dieser verschiedenen Teile ist die gleiche wie die der entsprechenden Teile
im Ausführungsbeispiel nach Abb. 2. Die ins einzelne gehenden Erklärungen im Anschluß
an Abb. 2 gestatten ohne weiteres das Verständnis der in Abb. 3 dargestellten Anordnung.
Schließlich ist auch noch leicht einzusehen, daß, falls Laststöße für das Netz 1 nicht störend
sind, der Umformer 303 durch eine Akkumulatorenbatterie ersetzt werden kann. Wird der Umformer 3 nach einer der bekannten
Schaltungen aufgebaut, bei denen Stromteiler oder Saugdrosseln verwendet werden,
um mehrere Anoden zum gleichzeitigen Brennen zu veranlassen, so empfiehlt es sich
zur Vermeidung von Fehlschalrungen, das Relais 39 derart einzustellen, daß seine Kontakte
sich erst bei einer Stromstärke schließen, die höher liegt als die kritische Stromstärke,
unterhalb deren am Umformer 3 eine Spannungserhöhung auftritt.
In den beschriebenen Beispielen war das Relais 39 stromempfindlich; es könnte aber
offensichtlich auch jede andere Relaisart, die »15
auf Gleichgewichtsschwankungen zwischen den beiden Netzen anspricht, verwendet werden,
beispielsweise ein wattmetrisches Gleichstromoder Wechselstromrelais oder ein spannungsempfindliches
Differentialrelais zum Vergleich no der Spannungen der Netze 1 und 2. Das Relais
ist in den Ausführungsbeispielen ledig-
lieh, vom Strom des Hilfsumformers durchflössen;
es könnte jedoch ebensogut in einer dem Haupt- und Hüfsumformer gemeinsamen
Leitung 'eingeschaltet sein.
5
5
Claims (9)
1. Anordnung zum Energieaustausch zwischen 'einem Wechsel- und einem Gleichstromnetz
mittels gittergesteuerter Entladungsgefäße, vorzugsweise solcher mit im wesentlichen lichtbogenförmiger Entladung,
die in einem ruhenden, für Gleich- und Wechselrichterbetrieb umschaltbaren
Umformer zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hüfsumformer kleiner Leistung, vorzugsweise ein solcher
nach Art des Hauptumformers, vorgesehen ist, welcher wenigstens in den Zeiten sehr kleiner Belastung des Hauptumformers
eine zusätzliche Verbindung zwischen den beiden Netzen herstellt und die Energieübertragung lediglich in den kur<
zen Zeiten übernimmt, in denen die Energierichtung sich ändert, dergestalt, daß die Kupplung der beiden Netze auch
während der Umschaltung des Hauptumformers nicht unterbrochen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsumformer
während des Normalbetriebes stets für diejenige Energierichtung betriebsbereit ist,
welche der gerade vorhandenen Betriebsweise des Hauptumformers entgegengesetzt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsumformer
dauernd als Wechselrichter geschaltet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden,
gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung von Haupt- und Hüfsumformer
und durch eine derartige Ausbüdung ihrer Steuerung, daß die Kennlinien
von Haupt- und Hüfsumformer bei gleicher Betriebsweise einander angenähert gleich sind, insbesondere, daß beide Umformer
benachbarte Leer lauf punkte besitzen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung
der Steuerung, daß der Hilfsumformer bei Parallelschaltung zum Hauptumformer mit
gleicher Energierichtung keine oder kerne merkliche Last übernimmt.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Energierichtungsumkehr des Hauptumformers in Abhängigkeit von
Richtung und Größe des Stromes und/oder der Leistung des Hilfsumformers erfolgt.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
selbsttätige Ein- und Ausschaltung bzw. die selbsttätige Energierichtungsumkehr des
HUfsumformers in Abhängigkeit von der Größe und Richtung der Leistung des Hauptumformers erfolgt.
8. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
selbsttätige Ein- und Ausschaltung bzw. die selbsttätige Energierichtungsiumkehr des
HUfsumformers in Abhängigkeit von der Differenz der Spannungen der beiden gekuppelten
Netze erfolgt.
9. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
selbsttätige Energierichtungsumkehr des Haupt- und des Hilfsumformers in Abhängigkeit
von einer Betriebsgröße des bei Normalbetrieb mit umgekehrter Energierichtung mitlaufenden HUfsumformers
erfolgt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR644348X | 1933-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644348C true DE644348C (de) | 1937-05-03 |
Family
ID=9000101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA72817D Expired DE644348C (de) | 1933-04-14 | 1934-03-24 | Anordnung zum Energieaustausch zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromnetz mittels gittergesteuerter Entladungsgefaesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644348C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759973C (de) * | 1940-07-23 | 1953-06-15 | Siemens Schuckertwerke A G | Rueckarbeits- und Umkehrschaltung fuer ueber Stromrichter aus einem Wechsel- oder Drehstromnetz gespeiste Gleichstrommotoren |
| DE1001379B (de) * | 1952-12-22 | 1957-01-24 | Siemens Ag | Stromrichteranlage zur Speisung eines Gleichstrommotors in Eingefaessschaltung |
-
1934
- 1934-03-24 DE DEA72817D patent/DE644348C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759973C (de) * | 1940-07-23 | 1953-06-15 | Siemens Schuckertwerke A G | Rueckarbeits- und Umkehrschaltung fuer ueber Stromrichter aus einem Wechsel- oder Drehstromnetz gespeiste Gleichstrommotoren |
| DE1001379B (de) * | 1952-12-22 | 1957-01-24 | Siemens Ag | Stromrichteranlage zur Speisung eines Gleichstrommotors in Eingefaessschaltung |
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