DE64413C - Brief- und Packetkasten - Google Patents
Brief- und PacketkastenInfo
- Publication number
- DE64413C DE64413C DENDAT64413D DE64413DA DE64413C DE 64413 C DE64413 C DE 64413C DE NDAT64413 D DENDAT64413 D DE NDAT64413D DE 64413D A DE64413D A DE 64413DA DE 64413 C DE64413 C DE 64413C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- box
- bead
- attachment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G29/00—Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00
- A47G29/14—Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels
- A47G29/16—Combinations with letter-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Yi
KLASSE 68: Schlosserei.
Es ist eine weit verbreitete Klage der Hausfrauen in den Xjrofsstädten, dafs das in früher
Morgenstunde seitens der Bäcker gelieferte und an den Corridorthüren aufsen in Beuteln aufgehängte
Frühstücksgebäck ihnen vielfach gestohlen wird. Um diesem Uebelstande abzuhelfen,
hat der Erfinder einen Kasten construirt, der wohl da's Einwerfen von Gebäck
gestattet, unberufenen Händen aber das Herausnehmen verwehrt. Der Kasten ist gleichzeitig
für die Aufnahme von Briefen und kleineren Päckchen, Zeitungen etc. geeignet, so dafs er
gleichzeitig dem weit verbreiteten Bedürfnifs der Briefkästen genügt.
Die Construction des Kastens ergiebt sich aus der beiliegenden Zeichnung, die denselben
in Vorderansicht, Oberansicht und Durchschnitt darstellt. Der Kasten k hat die Form eines
rechtwinkligen Prismas, in dem die obere Ebene durch ein cylindrisches, drehbares Gehäuse
r ersetzt ist, das zur Hälfte aus dem Kasten k hervortritt. An dem herausragenden
Theil ist ein Stück m der Cylindermantelfiäche herausgeschnitten, und zwar in der Breite, wie
es nach den Dimensionen der aufzunehmenden Gegenstände (Weifsbrote etc.) erforderlich ist.
Hierdurch wird zugleich der Schwerpunkt der Trommel so gelegt, dafs im Ruhezustande derselben
das Einwurfsmaul m sich oberhalb des Kastens k befindet, bereit zur Aufnahme von
Gegenständen. Sollen nun Gegenstände in das Innere des Kastens k befördert werden, so
werden sie durch das Maul m in die Trommel r gelegt, und letztere wird mittelst des oben angelötheten
Lappens I um ihre waagrechte Achse d gedreht, bis der Lappen an den
Kastenrand schlägt. In dieser Stellung schüttet die Trommel r ihren Inhalt in das Innere des
Kastens k. Damit diese Ausschüttung sich leichter und vollständig vollzieht, ist der an
das Maul m unten grenzende Theil der Trommel durch Einfügung der Fläche e eben gestaltet.
Diese ganze Einrichtung hat zur Folge, dafs im Ruhezustande der Trommel der Kasten k
durch die Trommelwandung geschlossen ist, und dafs bei der Drehung der Trommel zwar
das Innere des Kastens mit der Trommel durch ihr niedergehendes Maul in Verbindung tritt,
gleichzeitig aber die Zugänglichkeit der Trommel nach aufsen aufgehoben wird, so dafs z. B.
eine Hand nicht durch das Maul in den Kasten k gelangen kann, um ihn zu entleeren.
Um vollends den Spalt auch noch zu decken, der sich zwischen der vorderen Wand des
Kastens k und der Trommel bei der Drehung der letzteren bildet und etwa das Eindringen
von dünnen, mit Spitzen versehenen Stöckchen u. s. w. gestatten würde, ist die vordere
Wand des Kastens innen oben mit einem nach einer Kreislinie verlaufenden Wulst n>
versehen, dessen Längenausdehnung der Höhe des Trommelausschnittes entsprechen- mufs.
Dieser Wulst w hat zugleich die Bestimmung, die selbstthätige Zurückdrehung der Trommel
am richtigen Punkte zu hemmen, indem eine an die Trommel angelöthete Nase η auf den
Wulst w stöfst. Die Entleerung des. Kastens kann an der Rückwand durch Schieberöffnung
erfolgen, sie kann aber auch, je nach Wunsch und Bedürfnifs, am Boden, der Vorderwand
oder den Seitenwänden angeordnet werden, wobei dann geeigneten Falles die Entleerungswand drehbar und verschliefsbar hergestellt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:' An Brief- und Packetkasten mit rotirendem Trommelverschlufs:
i. die Anbringung des nach einer Kreislinie verlaufenden Wulstes w von der Länge des Trommelausschnittes;die Einlage der Ebene e in das Trommelgehäuse zum Zweck der besseren Entleerung der Trommel;
die Anbringung einer Nase an Trommel r, welche bei der selbsttätigen Zurückdrehung der Trommel durch Anschlag an den Wulst w die richtige Stellung der Trommelöffnung sichert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64413C true DE64413C (de) |
Family
ID=338287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64413D Expired - Lifetime DE64413C (de) | Brief- und Packetkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64413C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202175B (de) * | 1961-06-21 | 1965-09-30 | Aachener Geldschrankfabrik | Einwurfvorrichtung fuer Tresore |
-
0
- DE DENDAT64413D patent/DE64413C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202175B (de) * | 1961-06-21 | 1965-09-30 | Aachener Geldschrankfabrik | Einwurfvorrichtung fuer Tresore |
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